Beiträge von Calabaza


    Hallo Markus,


    toller Fund - Glückwunsch! :thumbup:


    Den würde ich auch gerne einmal finden.


    Danke Bine ;) Dann wünsch` ich dir den jetzt auch bald mal.


    GLG, Markus


    PS: Neuerdings schnuppere ich in Gläser mit Schraubverschluss rein.
    Himmlisch. Hab mich riesig gefreut.


    [hr]


    Hallo, Markus!


    Schöner Pilz, Glückwunsch zu dem Fund. Seit Juno suche ich einen, um anständige Bilder zu bauen. Nachdem ich jetzt deine sehen kann, betrachte ich die Angelegenheit als erledigt. :thumbup:


    LG, Pablo.


    Hallo Pablo,


    na das freut mich dann besonders. Hätte ich eure Ahnung, wäre das Schnittbild auch dabei. Dann finden wir halt morgen noch einen :D


    LG, Markus

    Guten Abend zusammen,


    ich wollte noch einmal probieren, ob ich es hinbekomme, dass die eingestellten Fotos gleich großformatig erscheinen. Ich hoffe es klappt.


    Dazu verwendet habe ich die heute gemachten Fotos von meinem Erstfund des Strubbelkopfröhrling (strobylomyces strobilaceus)
    auch wenn er schon eine Mumie war.




    VG, Markus

    Hallo zusammen,


    es ist immer wieder faszinierend, welche nette Menschen hier unterwegs sind.


    Klingeln an der Haustüre, ein "guten Morgen" zum Mitarbeiter des Paketdienstes, Übergabe eines Päckchens an mich.


    Der Absender beginnt mit pilzforum.eu


    Ich hab mich riesig gefreut über den Inhalt. Das waren sehr sorgsam in Luftpolsterfolie verpackte Gläser mit lauter Leckereien, die ich zum großen Teil hier bislang vergeblich gesucht habe. Einfach so. Alles vom Feinsten.


    Getrocknete Herbstpfifferlinge, Steinpilze, Rotkappen und Hexen.


    Dafür an dich Sabine ein ganz


    :thumbup:Herzliches Dankeschön ! :thumbup:


    Einen ganz lieben Gruß,


    Markus


    Eine schöne Sache mit der Europa-Hymne.


    Solche Flashmobs bemerke ich allerdings äußerst selten. Meist bekomme ich nur von eher unangenehmen Flashmobs was mit wo die Jugend ziemlich dummes Zeug macht.


    Endlich Wochenende und ich kann machen was ich will. :) Aber das Wetter ist ziemlich blöde. :(


    Hallo Matthias,


    der von Mählie eingestellte Flashmob ist super, wenn es nur solche geben würde, gigantisch Klasse ! Zeigt uns wieder mal, das Mählie ein positiv freundliches Schätzle ist.
    Aber leider, wie du schon berichtest, beschränken sich diese Aktionen leider nicht nur, auch wenn es schön wäre, auf solche.


    LG, Markus


    Ich habe meinen Beitrag gerade gelöscht, weil ich mich nur noch auf sachlicher Ebene zur Pilzbestimmung äußern möchte.


    Markus

    Für mich das weiterhin Faszinierende an diesem Fund ist Folgendes :


    In diesen "kleinen" Wald komme ich seit über dreißig Jahren, wobei ich mich ja erst das letzte Jahr (also Lehrling mit einem Jahr Lehrzeit) mit Pilzen befasse.


    In diesem kleinen Wald war ich die letzten Wochen bzw. letzten 2-3 Monate zig-Mal. Unter anderem mit einem früheren Forenmitglied, mit dem ich nicht allzuweit von diesem Fund erstmalig den Buchenschleimrübling kennen lernen durfte. Danke GerdIch kenne nahezu jeden Quadratmeter des Waldes.


    Ich habe in diesem Wald neben vielen Champigons, Fichtenreizkern, Parasolen (ihr kennt die Aufnahmen mit meiner Tochter), Stäublingen, gerade mal zwei Maronen und noch kein einziges anderes der ganz oben genannten Exemplare gefunden.(Kein Fichtensteinpilz, kein Sommersteinpilz, kein Gallenröhrling, all together never ever) Insoweit interessiert mich natürlich auch die Frage, ob das zwangsweise vorhanden sein müssende Myzel nur diesen einen massiven Fruchtkörper ausgebildet hat. ???


    Ich werde soweit es machbar ist in den nächsten noch milden Tagen öfters mal vorbeischauen.


    LG, Markus
    [hr]


    Hallo Pablo,


    wir waren zu gleicher Zeit nochmals am Beitrag. Genau so sah es aus....


    Freu mich auf Sonntag.


    Lieben Gruß,


    Markus


    Esssst lieber mal einen Apfel und entspannt euch hat bei Adam und Eva auch geklappt. Issssst ja schon fassssst Diskriminierung musss mich hier echt immer rechtfertigen;(


    Satansröhrling wünscht euch eine teuflisch erfolgreiche Winter-Pilzjagd


    Zuviel Entspannung und Äpfel scheint die Ernsthaftigkeit der Thematik weichzuspülen.......


    Die eigentliche Problematik dürfte in der Kontrollierbarkeit liegen, vorausgesetzt es würde Beschränkungen geben.


    Dazu wäre deutliches Fachwissen erforderlich und vor allen Dingen müssten Kontrolleure hoheitliche Befugnisse haben.


    Habt ihr eine Vorstellung wie viele Angler die tägliche Fangbegrenzung von bespielsweise 4 Salmoniden (ganz grob: Forellen, Äschen, Saiblinge) dadurch umgehen wollten, - nach dem frischen Fischbesatz mit umstrittenen fangfähigen Fischen - , umgehen wollten, indem sie das das Ersatzrad im Kofferraum mit Fischen befüllt haben ?


    Wer darf das Auto durchsuchen ? Nur jemand mit vollzugspolizeilichen Aufgaben des jeweiligen Landes. (nicht abschließend dargestellt)


    Würde man, wie beispielsweise im fischereilichen Bereich Privatpersonen mit der entsprechenden Kenntnis in solche Ämter versetzen, hätten die regelmäßig das selbe Problem und müssten wieder auf staatliche Organe zurückgreifen. Das dürfte mit Pilzen relativ schwierig werden......
    Und wenn dann bei der zweiten Kontrolle der Bewacher aus .... dem sachkundigen Rentner, der aus Überzeugung ein solches Ehrenamt übernommen hat, mitteilen würde, - in entsprechender Haltung - versteht sich, dass der hier eben nicht angesagt ist, nimmt der sein Ehrenamt nicht mehr lange wahr.


    Die Thematik hängt also wie immer mit Geld, unterschiedlichen Interessen und Politik zusammen. Also der fehlenden Lobby.


    Auch ich habe Menschen gesehen, die vor wenigen Wochen zwar völlig überständige Maronen, dafür aber Mörteleimerweise aus dem Wald getragen haben.


    Die Thematik müsste öffentlich erörtert werden, um mehr Beachtung zu finden. Was allerdings gleichwohl bedeuten würde, mehr Pilzinteressierte zu "produzieren", und im Ergebnis und in Folge zu noch mehr Regularien insbesondere für die bisherigen sachkundigen, sich mit Natur und Umwelt auseinandersetzenden "Pilzfreunde (im positiven Sinn)" gestalten würde.


    An entscheidender Stelle müsste demnach ein "Pilzfreund" sitzen, der umsetzt ohne vorher groß aufzuwirbeln.


    Da scheinen allerdings u.a. die Interessen der Forstwirtschaft einige Treppchen weiter oben zu stehen.


    VG, Markus


    Aber der Speichel läuft dann ja auch nach hinten drüber.....ich wollte einfach deine Frage beantworten.....warum sollte ich mir das ausdenken?
    Und wo die Geschmacksknospen sitzen, weiß ich selbst....(studierte Pharmazeutin... ;) )


    Ja, der Speichel läuft auch nach hinten runter, vorausgesetzt man schluckt ihn. Da Speichel aber nicht auf der Zunge produziert wird, sondern maßgeblich von Unterzungen - und Ohrspeicheldrüsen wird beim Schlecken, was ja in der Regel mit der Zungenspitze und von der mit dem oberen Teil passiert, nicht viel drauf sein. Und schon gar niemand wird vermutlich auf die Idee kommen, bei einem noch nicht sicher bestimmten Pilz "den Test" komplett zu schlucken.
    Ich wollte nur noch einmal zum Audruck bringen, dass für eine belastbare Geschmacksprobe ein kurzes Drüberschlecken mit der Zungenspitze eben nicht ausreicht. Ganz so lapidar ist es eben nicht.


    Und den erwähnten Hinweis von Andreas, dass eben manchmal sogar das Erhitzen notwendig ist, um die Bitterkeit festzustellen, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.


    LG, Markus


    Mmmh Markus...bisher hat bei mir dran lecken eigentlich immer zum Feststellen der Bitterkeit gereicht.....
    allerdings muß man natürlich sagen, daß ich nur die probiert hat, bei denen ich Zweifel hatte.....und zum zweiten wird Bitterkeit ja auch individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen....nur weil ich leicht bitter schmecke, gilt das natürlich vielleicht nicht für jeden....insofern hätte ich das etwas relativieren sollen ;)


    Hallo Inken,


    die Geschmacksknospen auf der Zunge mit denen Bitterkeit festgestellt werden kann befinden sich im hinteren Bereich der Zunge, also kurz vor und Richtung Rachen abwärts.
    Mit "dran lecken" geht das leider nicht.


    LG, Markus (Ex-Zahntechniker)


    [hr]


    Hallo Bob,


    mit fremden Lorbeeren werde ich mich nicht schmücken.


    Das was du ehrlich schreibst, dürften einige andere auch, zumindest gedacht haben.


    Der Respekt gebührt Fredy :thumbup: und Beorn :thumbup:.


    Meinen Respekt an die Beiden obendrauf. Hut ab.


    Einen lieben Gruß,


    Markus:evil:

    Hallo Karinsche,


    auf Foto 1 sehe ich ebefalls eine Herbstlorchel,


    (geh mal auf die Suchfunktion, da gibt es wegen der Essbarkeit einige Beiträge)


    Foto 2 Schwefelköpfe, m.E. für eine weitere Betimmung zu jung,


    die nächsten, lepista nude, sehe ich auch so,


    dann evtl. Schmetterlingstrameten und daneben überständige durchgefrorene Halllimasch.


    Zum letzten Fund halte ich mich mit einer Vermutung zurück, es könnte aber ein Lacktrichterling sein.


    Gruß,


    Markus


    Lieber Pablo, du darfst,


    und bringst damit erstmalig die Begründung zum Stielnetz. Das habe ich auch mittlerweile von dritter Seite außerhalb der Threads von kompetenter Seite mitgeteilt bekommen.


    Von daher, Hut ab. Einmal mehr. Du hast die offenstehende Frage beantwortet.


    Offensichtlich handelt es sich um B. reticulatus. Und nicht um boletus edulis.


    Der Sommer-Steinpilz (B. reticulatus) hat stets einen vollständig genetzten Stiel, welcher im Gegensatz zum Fichten-Steinpilz (B. edulis) auch immer insgesamt etwas brauner ist (Hutfarbe und Stielfarbe bilden in der Seitenansicht mehr oder weniger eine Einheit). Die Grundfarbe des Stiels von B. edulis ist weiß! Zudem gilt der Sommer-Steinpilz eben wegen seiner guten Ausprägung des Netzes am Stiel stets als möglicher Verwechslungspartner des Gallen-Röhrlings.


    @ Inni : Wie hast du denn die Bitterkeit deiner bisherigen Gallierfunde festgestellt ?


    VG und meinen Dank an eure Bemühungen. Auch wenn es für mich trotz zunächst richtiger Bestimmung, dann einer intensiven Bestimmung mit einem falschem Ergebnis meinerseits, zunächst frustrierend war, sind wir jetzt bei einem akzeptabelem Ergebnis angekommen. Dank Unterstützung aller Beteiligten, auch denen, die nicht offiziell in Erscheinung traten.


    Herzlichen Dank an euch, tolles Team.


    LG, Markus

    ... Ansonsten schicke ich ihn Gerd zu.


    Hallo, Gerd hat Hausverbot!!!111


    Das Ohr ;)


    Ja, ich weis. Aber seine an ihn gerichteten Postsendungen werden so weit mir bekannt noch nicht beschlagnahmt.
    Insoweit werde ich im Interesse der (jetzt hätte ich fast gewohnterweise "Rechtsfindung" geschrieben) "ähm", des wissenschaftlichen Fortkommens aufgrund anderweitiger Ansichten und im Hinblick auf meine Verzweiflung bezüglich der Bestimmung im Rahmen
    moderner Fungibestimmungsmykologie :D auf ihn zurückgreifen müssen.
    Und das werde ich auch tun, da ich den Fund zwar zunächst auch als boletus edulis vermutet hatte, dann aber anhand der Netzzeichnung auf dem Stiel umgeschwenkt bin. Mal im Ernst. Passt nicht zum zitierten Beitrag und ich bin voll Wissensdrang. Ich fühl mich grad auch wie der Forend....


    LG, Markus


    Das seht ihr völlig falsch. Ich LIEBE EUCH.


    Markus


    PS: Das wisst ihr doch, gell ? Aber ihr hört es auch gerne noch einmal ;)
    Ich wiederhol das auch gerne noch einmal.


    GLG Markus


    Und er Gallenröhrling ist auch ohne Erhitzen bitter.


    Das mag grundsätzlich richtig sein. Aber nicht ausschließlich und abschließend. Es gab etliche Berichte, die das so nicht bestätigt haben.
    Was ich sagen will, nicht alle Gallier waren schon bei der rohen Geschmacksprobe zwangsweise bitter, wie mehrfach berichtet wurde.


    VG, Markus


    [hr]


    Hallo Markus,


    das grüne Futter und der Stiel lassen für mich keinen Gallenröhrling (Tylopilus felleus) zu.
    Für mich ist das eindeutig ein alter Steinpilz (Boletus edulis), der seine beste Zeit schon hinter sich hat. ;)


    So Binchen und natürlich auch du Kuschel, euch hatte ich nicht erwähnt, ebenso wenig Beorn und Malone.


    Wisst ihr was ? Ihr könnt mich alle gern haben. :nana:


    Jetzt kommt bestimmt gleich wieder Ralf und sagt : "Markus, geb dich endlich geschlagen" . :D


    Wisst ihr was ? Ich geh jetzt wieder öfters Fischen. Da versteh ich bei Weitem mehr davon.


    Jetzt aber noch eine Bitte : Wie bring ich das mit dem erwähnten Bericht und Aufnahmen von Björn auf die Reihe mit der Netzzeichnung ?


    Würde mich schon interessieren. Weil eigentlich passt d a s ja nicht ? Oder wie, oder doch :rolleyes:


    Nen lieben Gruß,


    Markus

    Hallo ihr Lieben,


    finde ich interessant, jetzt sind wir bei der nächsten Diskussion.


    Ich hatte zunächst auch boletus edulis vermutet, aufgrund des massiven Fruchtkörpers und der dunkel-olivgrünen Röhren. Kein bisschen altrosa in Sicht. Das Alter des Fundes machen es darüber hinaus allerdings auch nicht leichter.
    Übrigens : Hätte ich gesagt, boletus edulis, wären sicher auch Gegenstimmen gekommen. Deswegen um so interessanter.


    Was mich zur Bestimmung bewogen hat, war die Netzzeichnung auf dem Stiel. Euer Wort in Gottes Ohr. Sollte es einer sein, möchte den gern nächstes Jahr zwei Wochen frischer ohne Frost finden. Der stand auf den ersten dreißig Metern meiner altbewährten Jogging-Strecke.


    Jetzt bin ich gespannt, wer sich noch zu Wort meldet. Aussporen könnte ich ihn lassen. Wenn jemanden mikroskopieren möchte, gerne. Ansonsten schicke ich ihn Gerd zu.
    Vielleicht kann und möchte das jemand aus dem Forum hier. Würde mich sehr freuen.


    Mal sehen wer sich noch zu Wort meldet. Dank schon einmal für eure Rückmeldungen.


    So großes Papier habe ich gar nicht da, den muss ich zum Aussporen teilen.


    LG, Markus
    ________________________________________21.24 Uhr
    So, der darf jetzt aussporen. Bin mal gespannt.
    Auch was Fredy, Björn, Ralf, Ingo, Harry, Matthias und Andreas dazu meinen.


    Bezüglich der weiteren Untersuchungen bitte nicht gleich so viele Wortmeldungen auf ein Mal. Wer sich bereit erklärt, bekommt sicher nicht nur die DINA4 Bögen vom Aussporen zugesandt. ;)


    LG, Markus

    Hallo zusammen,


    heute nach kurzem Ausflug schon auf dem Heimweg ohne nennenswerte Funde bekam ich so 8|8|8| .



    Bevor ich weiterbeschreibe: ich nahm ihn mit, weil er gänzlich überständig und für mich bezüglich der Bestimmung nicht völlig sicher war. Dazu bewogen hat mich die für mich außergewöhnliche Größe von Tylopilus felleus , dem Gallenröhrling.
    Im Auto direkt neben Schuhgröße 45


    Kurz die technischen Daten :


    Gewicht, digital gewogen : 1263 Gramm
    Hutdurchmesser : 29 cm
    Länge des Stiels : 12 cm
    Gesamthöhe : 17 cm
    Röhrenlänge : 2,8 cm
    Stielumfang (mittels Faden an der stärksten Stelle) : 22,5 cm
    Stieldurchmesser (mittels Meterstab) : 6,8 cm


    Standort: Mischwald unter Buchen


    Kein Blauen, weder auf Druck noch Schnitt, weder an Röhren, Poren, Fleisch oder Stiel.


    Geruch : angenehm pilzig


    Geschmack roh : neutral


    Geschmack nach einer Probe in der Pfanne : lediglich leicht bitter
    (Andreas hatte mir nach meinem Erstfund eines Wurzelnden Bitterröhrlings boletus radicans den Tipp gegeben, dass der bittere Geschmack evtl. erst nach dem Kochen feststellbar ist, deswegen der Test)


    Stiel : Braune Netzzeichung


    noch deutlicher:


    dann habe ich noch eine Lupe vor die Linse des Fotoapparates gehalten:



    Mit den Poren klappte es leider nicht so gut.


    Ohne die für mich auffällige Größe des Exemplars hätte ich ihn nicht gezeigt und warscheinlich nicht mitgenommen.
    Sehr geholfen bei der abschließenden Bestimmung hat mir der Beitrag von Björn "Steinpilz vs. Gallenröhrling" mit allen weiteren Kommentaren und Beiträgen dazu. Das hat mir die Wichtigkeit der Diskussion um eine Bestimmung mal wieder verdeutlicht.


    LG @ all,


    Markus


    Sicher gibt es schmackhaftere Fische als den Hecht, aber so schlecht das er sich nur zum Frikadellen herstellen eignet ist er auch nicht.
    Vorallem da es einen Weg gibt sämtliche Grätern heraus zu filetieren ohne den ganzen Fisch zu verstümmeln.
    Ich hab da eine PDF Anleitung von, wenn jemand Interesse hat schickt mir ne PN ;).


    Hallo AndreL,


    hab dir ne PN geschickt. Die Lösung interessiert mich....


    Die Herstellung der Frikadellen / Fischküchle sehe ich nicht als Notlösung, aber einem Kind und manchem Erwachsenen wird der Spaß mit den Gräten sonst schnell vergehen. Wobei der ganze Fisch am Stück auf der Platte optisch natürlich ansprechend ist....


    Gruß, Markus




    [hr]


    Hallo Markus,


    Ich habe einen Backofen mit 60 cm-Blechen, wenn man den Fisch schräg aufs Blech legt, passen Teile bis 80 cm gut rein.



    Hallo Feinschmecker,


    eben, auch zu klein :D


    Schau mal:


    So einen großen Ofen habe ich nicht. Ist super für dich.
    Bin fast nur noch mit der Fliegenrute und der Spinnrute unterwegs....
    wobei der auf Spinner biss.


    Grüßle, Markus

    Hinsichtlich Garpunkt gebe ich unserem Feinschmecker, dem ich zu den ausführlichen Darlegungen zum Rehrücken dankbar bin, Recht.


    Hinsichlich anglerischer Höhepunkte bevorzuge ich ebenfalls andere Fischarten. Will ich im Moment nicht weiter ausführen.


    Bezüglich des Geschmacks, sind die Geschmäcker ja zum Glück unterschiedlich.
    Aber in der Tat. Der Hecht - esox lucius- hat ein sehr trockenes Fleisch, das mit Umluft gegart noch trockener wird. Also wenn ich dann auf nichts anderes zurückgreifen kann, dann auch mit Speck ummantelt, sonst geht es gar nicht. Nicht wegen der Deftigkeit, sondern weil das Fleisch sonst viel zu trocken wird. Das Herauslösen der Wirbelsäule beinhaltet übrigens lediglich das Feststellen des Garzeitpunktes. Sonst gar nichts. Der Rest der Knochen (Fische haben Knochen und keine Gräten, auch wenn sich das beharrlich hält) bleibt drin. Da kann ich reichlich drauf verzichten, die ganzen Y-Gräten oder Knochen beim Essen noch rauszupuhlen.
    Schon gar nicht würde ich die am Rückgrat hängenden abtrennen, damit Esox flachliegt. Noch mehr zum Puhlen und Ausspucken.
    Ich ziehe den Barsch - perca perca oder den Zander ebenfalls vor. Die bessere Fleischqualität hängt mit dem langsameren Wachstum zusammen.
    Meine weiteren Favoriten sind aber Bachforelle, Regenbogenforelle, Äsche (thymallus thymallus) und das ausschließlich fettarm herausfileitierte Fleisch, in geräucherter Form, des Wallers oder Welses. Sylurus glanis.
    Im Ergebnis würde ich jedem Pilzfreund mal empfehlen, geräuchertes Forellenfilet zu pürieren, in einen umgedrehten Champingnonhut zu füllen, ein bisschen Kräuterbutter drauf zu packen und bei 180 Grad (ohne Umluft) für gute 10 - 15 Minuten in den Backofen zu schieben. Dazu ein rustikales Baguette, selbstgebacken versteht sich. (Rezept gerne per Email)


    Freund Esox, weil verwöhnt, würde ich mittlerweile nur noch nach zweifachem Gang durch den Fleischwolf, mit reichlich Kräutern versehen, gut gewürzt zusammen mit gekochtem Reis als Fleischküchle durchgehen lassen. Sieht natürlich nicht so schick aus. Mit einem 65 cm Mindestmaß in unseren Gewässern, würde schon mancher mit dem - am Stück- ein Problem haben, ihn in die Röhre zu bekommen.


    Mit den Filets der Cypriniden mache ich das genauso. Die rissen uns "damals" die Kinder schneller aus der Hand als die selbstgemachten Maultaschen aus dem Topf.


    LG, Markus