Beiträge von Wujekpiotr

    Wir Polen gehen dann der Gartenarbeit nach und pflanzen unser eigenes Gemüse und Obst und wir gehen angeln und decken uns mit Fischen zum essen ein. Und wer entsprechend ein Haus hat der hält sich noch Hühner für die Eier und alle zwei Jahre für das Brathähnchen (wenn die Legerate nachlässt). Bis auf die Hühner mach ich es auch so (wobei auch die sind angedacht wenn ich in 1-2 Jahren ein haus kaufe) ;)

    Alles richtig bis auf Kozak.
    Birkenpilz = Brzozak (Weil: Birke = Brzoza)
    Rotkappe = Kozak (So wie ich es vor Jahren als erklärung vernommen habe leitet sich das ganze von den Kosaken ab (polnisch Kozacy). Das waren Reiterverbände aus dem gebiet des heutigen Russlands. Die trugenimmer so dicke Fellmützen gegen die Kälte. Die waren intensiv braun gefärbt oder oft auch rot. Daher die Ableitung zur Rotkappe.
    ich nenne dir noch ein paar andere Namen die ich sowohl in Polnisch als auch deutsch kenne:


    Reizker = Rydz
    Parasol = Kania (Parasol ist übrigens ein polnisches Wort und heißt Regenschirm)
    Fliegenpilz = Muchomor
    Grünling = GÄ…ska zielona (ist in Polen ein sehr beliebter Speisepilz. Ich esse ihn auch sehr gerne wenn ich ihn denn mal hier in Deutschland finde. Eingelegt in Essigwasser schmeckt der sehr gut. In Deutschland ist er soweit ich weiß als giftig deklariert. Es gibt noch die graue variante davon (GÄ…ska siwa). Weiß aber nicht wie die deutsche Übersetzung davon ist.
    Krause Glucke = Kozia broda (Ziegenbart)
    Pfifferling = Kurka (Kura heißt auf polnisch Henne und Kurka ist die verniedlichte Form davon)
    Champignon = Pieczarek
    Grüner Knollenblätterpilz = Muchomor sromotnik


    Das deine genannten Pilze hauptsächlich gesammelt werden kann ich bestätigen. Dazu natürlich noch Pfifferlinge und Grünlinge. Da es in Polen noch sehr viele Wälder gibt und dort die Wälder auch von den Forstämtern auch schön sauber gehalten werden (Totholz wird nahezu komplett weggeschafft) gibt es natürlich sehr viele Pilze dort und die Wälder sind gut begehbar. Von daher wird dort nicht viel Wert auf die vielen unbekannten aber essbaren Arten gelegt sondern die tradizionellen Sorten die es in Hülle und Fülle gibt reichen vollkommen aus. Wie ich bereits in einem früheren Beitrag geschrieben habe ist Pilzesammeln in Polen fast schon genetisch bedingt. Auf dem Land sammeln nahezu alle Leute und selbst bei den Städtern ist es bestimmt jeder 4te (Als beispiel: Von meinen Familienmitgliedern die ich noch in Polen habe (ca. 40 Personen, weiß ich nur von 5 das sie keine Pilzsammler sind. Der Rest sammelt fleißig). Von daher sind Pilze in Polen gerade im Herbst Nahrungsgrundlage in vielen Haushalten. Und die getrockneten und eingeweckten dienen als Nahrung im Winter. Wenn man dann im herbst in den Wald geht will man möglichst viel in kurzer zeit sammeln und wenn man jeden Unbekannten zur Bestimmung anschauen würde würden einem die anderen 100 Leute im Wald die bekannten pilze vor der Nase wegschnappen. Man hält sich daher nicht viel mit Exoten auf. Mein vater hat mir erzählt als er klein war in den 50er jahren dann durfte er nur Pfifferlinge, Steinpilze und Maronen sammeln. Alles andere wurde von meinem Opa aussortiert. Somit sind die heutigen bekannten Sorten im Vergleich zu früher, schon ziemliche Exoten ;)
    Was noch in Polen bei Pilznamen anzumerken wäre, es gibt regionale Unterschiede. Die Originalnamen wie sie im Buche stehen sind zwar bekannt und bei einigen Sorten werden sie auch verwendet. Jedoch gibt es viele Eigennamen die von Generation zu generation weitervererbt werden.


    Hoffe ich konnte ein wenig Einblicke in die polnische Pilzmentalität geben.


    Ciao
    WujekPiotr ähhh OnkelPeter natürlich ;)

    Danke für den Tip. Werd es mal langsam angehen. Mein Papa kennt die Hallimsch --> "Opienki" auf polnisch, noch aus Polen. Er hat die oft gegessen (gekocht und dann gebraten in Sahne und mit petersilie) und auch zum Einlegen in Essigwasser sind die sehr gut meint er. Ich jedoch hab bisher keine verzehrt. Werd mich also vorsichtig rantasten. Hab aber einen recht resistenten Magen und habe bisher alles in meinem Leben vertragen an Nahrung was mir vorgesetzt wurde ;) von daher bin ich positiv optimistisch mit den Hallimasch. Bin mal gespannt auf den neuen Geschmack.
    Werd mir die Reizker im Wald noch genauer anschauen. Da es ja so viele waren an der Stelle hab ich ja die Qual der Wahl. Werd daher eher nur die guten kleinen mitnehmen.

    Morgen bevor es ans trocknen und braten geht werde ich die schönen Exemplare fotografieren und sie hier mit ihren polnischen Namen reinsetzen.
    Am Fundort mache ich eigentlich nie Fotos. Hab bisher immer auf Kamera verzichtet wenn ich mich durchs Unterholz schlage. Bin da eher der Purist. Im Wald bin im zum Pilzesammeln da und nicht um die Landschaft zu fotografieren. Wobei in letzter Zeit muss ich sagen nehme ich mir ab und an mal die Zeit und bestaune die Schönheit des Waldes. Vielleicht werde ich mal demnächst eine Kamerar mitnehmen und ein paar Aufnahmen machen. Hab dann ja auch mehr Vergleichsfotos von den Pilzen und Fundorten und kann so selber besser lernen und eventuell neue essbare Arten erfahren.

    Reizker ist klar das ich nur die kleinen mitnehme. Und dann schön im ganzen auf die heiße Pfanne mit ein wenig Salz braten, ohne schnick schnack so schmecken die am besten. War nur erstuant das es überhaupt so große Reizker gibt. In meinen vielen Jahren des Pilzesammelns habe ich zwar nicht so viele Reizker gefunden aber wenn ja waren die nie größer als 10 cm im Hutdurchmesser. Deshalb war ich jetzt erstaunt die in solcher Größe zu sehen und vor allem in der Menge an einem Ort. In der Regel hat man wenn überhaupt 1-3 gefunden im Wald und war danach der König der Pilzsammler an diesem Tag (zumindest in Polen, da dort der Reizker als sehr seltener und geschmacklich unübertroffener Edelpilz gilt).
    Bei den Hallimasch war ich mir auch unsicher. Der wächst ja in großen Grüppchen, das war klar, aber das er überall im gesamten Wald in dieser Menge vorkommt hat mich einfach baff gemacht. Und vor allem das er nicht nur an Baumstümpfen wuchs, sondern überall wo gerade Platz war (im Moss neben großen Fichten, auf Baumstümpfen, unter kleinen Tannen, etc.) Nun bin ich aufgeklärt und mache mich morgen nochmals auf in den wald. Ich hoffe ich finde die Reizker noch ;)


    Das ich Tannennadeln gesagt habe, dafür sorry. Ich meine natürlich Fichtennadeln.

    Stimmt habt recht. Das sind eher Ziegenlippen. Wir hatten am Anfang ein paar Rotfussröhrlinge gefunden und später die anderen. Da hab ich dann nicht näher hingeschaut sondern alle als Rotfussröhrlinge abgestempelt ;) Hab nun nach eurem Kommentar noch beide verglichen und tatsächlich Ziegenlippen unter den Rotfüssen.
    Das lustige ist ja das in polnisch die krause Glucke--> "kozia broda" genannt wird. Das heißt Ziegenbart. Dafür gibt es hier in Deutschland die ziegenlippe, was aber komplett andere Pilze sind. Die ziegenlippe heißt in polnisch "zajaczek" --> auf deutsch "Häschen" wegen dem felligen Hut.

    Hallo Leute. Wir waren heute in einem Wald bei Verden (Bremen) und habn reiche beute gemacht. unter anderem auch zwei Sorten bei denen ich mir nicht sicher bin.
    Erstmal zum Wald. Ein alter Rotfichtenwlad mit vereinzelten Kiefern. Eigentlich überall im Wald haben wir diese Pilze gesehen (bestimmt mehrere tausend Stück):

    Sie Wuchsen überall. Auf Baumstümpfen, im Moos, in baumfreien Arealen, etc. Die ganzen 3 Stunden im Wald haben sie uns begleitet. Immer in Grüppchen zu 3 und mehr, aber auch in großen Ansammlungen mit über 20 Stück kamen sie vor. Die großen Exemplare waren viel dunkler. Einige von ihnen hatten auch einen sehr dicken Stiel und kleinen Hut. Ich habe nur diese paar mitgenommen zur Bestimmung. Sind das Hallimasch?


    Die anderen sind diese hier:

    Sind das Reizker? Wir haben die schon auf dem Rückweg zum Auto gefunden. In einem Areal des Waldes mit sehr hohen alten Rotfichten. Entsprechend dunkel war es auf dem Waldboden, da nicht viel Licht von den Fichten durchgelassen wurde. Kaum Moos sondern sehr viele Tannennadeln auf dem Boden. Und da wuchsen diese Pilze. Einige Exemplare hatten einen Hutdurchmesser von 20cm. Auf einer Fläche von ca. 300m ² wuchsen da so etwa 200 von denen. Teilweise einzeln und teilweise in kleinen Grüppchen. Aussehen siehe Fotos und: Kräftig Orange, übergangsloser Abschluss der Lamellen zum Stiel. Stiel innen hohl und weiss. Andeutung von Ringmustern auf dem Hut mit dem grünlichen Touch (leider durch den vielen Regen und Nässe viel verwischt). Lamellen sehr brüchig und bei druck bläulich. Im Durchschnitt sehr kräftig orange und es tritt orangener Saft aus (siehe Foto), nach einigen Minuten wird das grelle Orange dann braun. Beim Abschneiden des Stiels trat jedoch keine weiße Milch aus (was ich so als typisches Reizker Merkmal kenne).


    Wäre über Bestimmungshilfe eurerseits dankbar.
    Sollten es wirklich Reizker und Hallimasch sein dann schnappe ich mir morgen eine Sense und ernte den Wald ab. So einen Fund habe ich noch nie gesehen.


    Ciao
    Piotr

    Moin Leute. war heute mit Papa in einem Wald Richtung Verden bei Bremen. Und wir haben endlich mal Glück gehabt. Spät, aber endlich sind sie da die Pilze.
    Beide von uns einen vollen Korb gemacht, ca je 10kg. Sehr viele Maronen (zur Hälfte die Edelvariante mit schönem braunen Hut, fest und dickem Stiel und die andere Hälfte mit dem helleren Hut, weich und dünnem Stiel). Dazu noch 2 krause Glucken, einige Rotfussröhrlinge und zwei Sorten (Reizker? und Hallimasch?) für die ich ein eigenenes Thema in der Pilzbestimmung aufgemacht habe weil ich mir nicht sicher bin.
    Es war der gleiche Rotfichten-/Kiefernwald wie letztes Mal. Nur diesmal nach dem vielen Regen kamen sie endlich raus.
    Leider auch heute wieder keine Steinpilze. Wäre für Tips wo es einigermaßen vernünftige Steinpilzwälder um Bremen herum gibt dankbar.
    Hier mal 2 Fotos:

    Der Volle Korb

    Die Links kommen zum trocknen und die rechts werden verzehrt. Die krause Glucke wird natürlich auch gebraten ;)

    So gestern ein weiteren Ausflug gemacht nach Verden. Im Wald Richtung Rothenburg hab ich mit zwei Bekannten jeweils ein volles Körbchen gefunden. Nach den vielen Tagen mit Sonne und Trockenheit hab ich mit wenigen Pilzen gerechnet bzw. wenn überhaupt dann mit großen alten. Jedoch haben wir vorwiegend junge Maronen gefunden vielleicht 3-4 Tage alt.
    Ein Schöner Wald übrigens. Nicht sehr dicht, viele alte Kiefern und moosiger Boden und dazwischen viele junge Tannen die in Grüppchen standen. Zwischen denen waren dann die Maronen versteckt.
    Daneben auch noch ein parr Rotfuß-Röhrlinge (oder wie man sie in Polen nennt: "ZajÄ…czki" --> Häschen (wegen dem felligen Hut)), zwei Steinpilze, ein paar Parasole und mein persönlicher Erstfund die Krause Glucke.
    Nächste Woche will ih dann noch mal mit Papa in den Wald. Wir müsen endlich mal dicke Beute machen (10kg+ für jeden). Die getrockneten und eingelegten Pilze gehen langsam zur Neige und man will ja die Reserven für den kommenden Winter wieder auffüllen ;)


    Ciao
    Piotr

    So heute zweiter Ausflug in die Pilze. Ebenfalls wieder nach Schwanewede in die "Schmidts Kiefern".
    Leider auch heute nur eine sehr magere Ausbeute.
    Wald ist schön feucht. Auch sehr viele nicht essbare Pilze da, aber leider kaum essbare.
    Hab ein paar Birkenpilze gefunden, einige Maronenröhrlinge, einige Butterpilze, bzw. eine andere Art von denen hier ein Bild: Vielleicht könnt ihr mir genau sagen was das für eine Art ist:
    Und die letzten, da wollte ich eure Meinung hören.
    Auf polnisch sagen wir Opienki zu denen. Auf deutsch ist es glaube ich übersetzt Halimasch. Bin mir aber nicht sicher ob es die sind bzw. ob überhaupt essbar: Die wuchsen auf einem Baumstumpf im Mischwald (vorwiegend Blätter). Am Boden gab es ziemlich dichten Bewuchs mit Heidelbeeren.


    Danke für eure Hilfe schon mal.


    Und lasst mal was hören ob ihr bessere Ausbeute im Norden bzw. um Bremen herum hattet.


    Ciao
    Piotr

    Moin aus dem schönen Norden.
    War heute das erste mal unterwegs. Richtung Norden von Bremen aufgebrochen. Zuerst ins Truppengelände direkt neben der Kaserne in Schwanewede. Dort gab es leider gar nicht. Keine Pilze, sowohl giftige als auch essbare. Einfach zu trocken. Dann bin ich östlich der Autobahn in dei Schmidts Kiefern. Dort hab ich einige wenige vereinzelte Maronen gefunden. Aber auch hier sehr trocken und kaum Pilzbewuchs.
    hoffen wir mal auf ein wenig mehr Regen in den nächsten Tagen.


    Ciao
    Piotr

    Das ergründen mache ich ja schon ;) nur leider gibt es in der näheren Umgebung von Bremen nicht viele Wälder. In 2/3 Wäldchen in denen ich war geb es leider überhaupt nichts. Einige Giftige aber das wars auch. Dadurch das die Wälder so klein sind und es nicht so viele gibt kann es auch sein das die Pilze schon gepflückt worden sind.
    Daher bin ich ja auch auf der Suche nach einigen Wäldern die einigermaßen groß sind und wo es auch Pilze gibt und frage deshalb hier ob jemand Wälder nennen kann wo man einigermaßen gut sammeln kann. Wie gesagt ich bin neu in Bremen und kenn mich auch nicht so gut aus. Die Wälder in Schwanewede waren auch ein Tip, sonst hätte ich die bestimmt nicht gefunden. Ich bin als Student leider nicht sehr mobil (Fahrrad und Zug) daher kann ich nicht mal eben in die Wildnis 50 und mehr Kilometer um Bremen fahren und nach Wäldern suchen ;)

    Wollte mich hier auch mal beteiligen ;)
    Ich bin auch eher eine Person die für sich allein oder nur mit Bekannten auf Pilzejagd geht. Leuten die besten Plätze zu verraten oder geschweige denn sie mitzunehmen mache ich weniger. Hier und da mal ein kleiner Tip aber das wars dann auch. Pilztouristen finde ich auch schlimm gerade die, die sich nicht auskennen und jeden Pilz erstmal ausreisen, um ihn dann wegzuschmeißen.
    Glücklicherweise gibt es im Norden nicht viele davon.
    Was ich aber noch anmerken wollte zu den Mengen die gepflückt werden. Ich glaube die Mentalität der Deutschen und Osteuropäer in Bezug auf Pilzesammeln ist doch recht verschieden. Ich komme selbst aus Polen dort sammelt gefühlt jeder zweite Einwohner Pilze. In Deutschland trifft man weitausweniger Pilzbegeisterte. Im Wald treffe ich meistens auch Polen oder Russen an. Dadurch das in den Ostländern so viele Leute sammeln, will man an einem Tag natürlich reiche Ernte machen bevor die anderen einem zuvorkommen. Zudem macht man dann aus der großen Menge die man gesammelt hat auch mehr. Es werden für den Winter und für Bekannte erstmal 1-2 Dutzend Gläßer eingemacht. dann werden einige Kilos getrocknet und der Rest wird dann in den nächsten 2-3 Tagen gebraten und gegessen. Das Ganze macht man dann 3-4 mal im Herbst und hat dann ausgesorgt für ein Jahr. Ich persönlich mache es auch so. Im letzten Jahr z.B. habe ich ein Tagesausflug gemacht und hatte am Ende fast 15 Kilo Pilze. 5 kilo in Gläsern eingemacht, ca. 6kg zum trocknen aufgehängt (am Ende hat man davon ja eh weniger als 1kg) und die restlichen gebraten und gegessen in den darauffolgenden Tagen. Die eingelegten Pilze sind in weniger als 1 Jahr aufgegessen, die getrockneten werden zu Pilzsuppe und Saucen verarbeitet und sind auch ruckzuck alle.
    Hier in Deutschland sieht man das ganze einfach anders. Gerade die Deutschen gehen in den Wald um Pilze für den Tagesbedarf zu sammeln. Es werden kleinere Mengen gesammelt, dafür aber alle paar Tage mal wieder.
    Nimmt es uns daher nicht übel wenn wir Pilze in größeren Mengen ernten. Wir schmeißen die keinesfalls weg und verwerten auch alle.

    In Polen war man immer der König der Pilzsammler wenn man einen Reizger gefunden hat. Die sind dort im Norden sehr selten.
    Ich kenne es von meinen Eltern, Großeltern und Bekannten so das man Reizger nur mit etwas Salz direkt auf einer heißen Feuerstelle (am besten gusseiserne Pfanne stark erhitzt und dann den Pilz direkt drauf) anbraten sollte ohne Öl, Butter oder sonstige Bratzugaben. So schmeckt er am besten. Ich selber habe es auch schon ausprobiert und auch auf andere Zubereitungsarten. Die oben beschriebene ist aber eindeutig die schmackhafteste. Und am besten nicht mit anderen Pilzen mischen. Nur die reizger alleine anbraten und essen.
    Zweite Variante ist den Reizger einzulegen im Weckglas mit stark gesalzenem kochendem Wasser, prise Zucker, Zwiebeln, Senfkörnern, Piment, Lorbeerblättern, ein wenig Essig. (Pilze zu hälte ins Glas füllen, Rest mit der Wasser-Kräutermischeung auffüllen, sofort verschließen und 2-3 Wochen stehen lassen) So schmeckt er knackig säuerlich. Auch hier nur Reizger ellein einwecken ohne mit anderen Sorten zu mischen

    Hallo. Mein Name ist Piotr.
    Ich bin Student in Bremen, wie fast jeder Pole bin ich seid frühester Kindheit begeisterter Pilzsammler. Da ich in Bremen erst seit einem Jahr wohne kenne ich mich in der Umgebung nicht so gut aus.
    Ich war letztes Jahr in Schwanewede auf dem Truppengelende. Dort gibt es schöne Steinpilze und Birkenpilze. Dieses Jahr aber leider noch nichts. Auch auf der anderen Seite der Autobahn, Richtung Garlstedt gibt es große Wälder wo ich letztes Jahr fündig wurde (Maronen, Pfiffelinge, Reizger und Parasole). Leider hat die Forstwirtschaft einen Großteil des Waldgebietes letztes Jahr beschnitten (Bäume gefällt und viele Äste gekappt). Die großen Stämme sind natürlich aus dem Wald rausgeräumt aber die Äste liegen über den gesamten Waldboden verteilt, so dass man nicht mehr erkennen kann ob unter den Ästen was wächst.
    Da ich aus Osterholz komme, also Südbremen, ist der Weg dorthin auch ziemlich lang. Leider habe ich bisher in südlicher Richtung keine guten Wälder gefunden. Ich wollte daher mal in die Runde fragen ob jemand von euch Pilzgebiete südlich von Bremen kennt. Ich möchte natürlich nicht das ihr mir eure geheimen Hot Spots preisgibt, aber zumindest Ortsnamen in deren nähe es gute Wälder gibt. Auf Landkarten habe ich gesehen das es um Verden viele Wälder gibt, welche Gebiete davon aber lohnenswert sind weiß ich nicht.
    Ich wäre für jede Hilfe und jeden Tip dankbar.


    mfg
    Piotr