Beiträge von bwergen

    Also soweit ich es überblicke, gibt es grünende Milchlinge nur sehr wenige, wenn nicht gar nur L. glaucescens. Es gibt weit mehr die anfangs weiß milchen, deren Milch sich dann aber braun, gelb oder violett verfärbt.


    Dazu muss ich gestehen, dass ich zwar recht viele Lactarien kenne, aber überhaupt kein Kenner dieser Gattung bin (gilt auch für Russula) :D


    lg björn


    Boah he wenn hier noch einmal jemand Gerhardt für Taxonomie zitiert is hier Achterbahn...sag ich dir^^


    lg björn


    Hi


    ja, ich hab noch Material für mindestens 10 weitere Folgen. Werd das aber stark reduzieren und nur das interessante zeigen. Was es sonst an Schlauchpilzen gab, wird später sowie auf der Page zu sehen sein.


    Ich hab auch zahlreiche andere Bilder: Schmetterlinge (Russischer Bär, Tagpfauenauge, Bläulinge usw.), Kräuter (Wasserdost, verschiedene Hieracien), Käfer, Spinnen, Berge...ja all so Zeugs halt :d


    Kamera ist Panasonic Lumix DMC-TZ 25. Steht glaub ich auch so im Profil.


    lg björn

    Hä? Wieso bringst du jetzt den Narzissengelben Wulstling auch noch ins Spiel? Soll ich dir jetzt 2 oder 3 Arten als Vergleich schicken? (A. citrina, A. gemmata, A. phalloides oder nur citrina mit phalloides?)


    Hättest du also lieber ein Citrina-Omelett mit Phalloides-Soße oder lieber noch ne gebackene Gemmata-Calzone drumherum?^^

    Ich glaub die Haarlänge alleine macht es nicht aus. Ich hab in Österreich mit Gernot darüber diskutiert, da ging es auch um die Sporenornamentation, die bei crinita wohl stärker ausgeprägt ist als bei scutellata. E. Rubio zeigt auf seinem Foto Haare mit bis 1400 µm Länge.


    Ich werd meine scutellata-Funde überprüfen und demnächst mehr auf dieses crinita-scutellata-Problem achten.


    lg björn

    Seh ich anders. Ich find, er hat sich wohl mit der Materie auseinandergesetzt und ich glaub nicht wirklich, dass es für ihn eine große Rolle spielt, ob das jetzt C. tenera, C. pubescens, C. intrusa oder was weiß ich was ist. Oder?


    Ich hab jedenfalls nicht das Bedürfnis, mich an Einzelheiten wie diesen aufzuhängen, ich geh auch nicht davon aus, dass ich immer die korrekt auf den User angepasste Antwort gebe, das muss auch gar nicht sein, denn wie weit ich diesen in die Materie hineinführe, das ist ganz allein jedem Forumteilnehmer individuell überlassen.


    lg björn

    Also mein "Pilzbuch" hat den Pilz drin :D




    Hypsizygus ulmarius, Ulmen-Rasling


    Das ist allerdings NICHT H. tesselatus, wie Mausmann geschrieben hat (keine direkte Synonymie an dieser Stelle). Ich meine, damals auch eine Diskussion gehabt zu haben über die beiden Arten, kann mich aber nicht mehr genau erinnern, worum es da ging.


    Der Ulmen-Rasling ist jedenfalls sehr selten. Das war auch ein Mordsteil kann ich euch sagen (Hutbreite: 20 cm, Stiel+Wurzel: 48 cm).


    lg björn


    Warum kann Bild Nr. 5 nicht auch der grüne Knolli sein?
    Für mich ist es nicht eindeutig ein gelber... :/


    Bitte helft mir mal auf die Sprünge, vielen Dank.


    Das ist sehr einfach: Die Stielknolle vom citrina ist stark gerandet, beim phalloides befindet sich an dieser Stelle eine Stielscheide...also echt Kuschel, du kennst nicht mal die Knollis? Wenn du bei mir ne Prüfung machen müsstest, du wärst gnadenlos durchgeflogen :D


    lg björn

    Hallo Beorn,


    ja, mindestens die Schlauchpilzfotos werden gerade auf meiner neuen Webseite verarbeitet und sozusagen für erstmal unbestimmte Zeit ins Internet gesetzt. Evtl. wird eine zweite Seite mit Ständerpilzen geplant, aber das liegt in ferner Zukunft.


    lg björn

    Schon wieder ein Gallenröhrling, Tylopilus felleus. Diesmal in sehr jung ;)


    Die Pilze von der Wanderung:
    1. Stinkmorchel, Phallus impudicus
    2. Kampfermilchling, Lactarius camphoratus (das wäre zumindest ein Kandidat, kommt noch auf den Geruch an)
    3. Grünblättriger Schwefelkopf, Hypholoma fasciculare
    4. Ockertäubling, Russula ochroleuca
    5. Gelber Knollenblätterpilz, Amanita citrina
    6. müsste man mal von unten sehen, Lamellenfarbe usw.
    7. Grauer Wulstling, Amanita excelsa
    8. möglicherweise Nr 4 von oben
    9. Rötlicher Holzritterling, Tricholomopsis rutilans


    25. Cortinarius (U-Gatt. Leprocybe) rubellus, Spitzkegeliger Raukopf (tödlich giftig, enthält eine Orellanin-Variante).




    26. Gomphidius glutinosus, Kuhmaul




    27. Gomphus clavatus, Schweinsohr




    28. Hericium cirrhatum, Dorniger Stachelbart




    29. Fomitopsis rosea, Rosaporiger Fichtenporling




    30. Heyderia cucullata, Nadelhäubchenpilz




    31. Hydnellum aurantiacum, Orangefarbener Korkstacheling




    32. Inocybe terrigena, Schuppigstieliger Risspilz




    33. Lactarius deterrimus, Fichten-Reizker





    34. Lactarius volemus, Brätling





    35. Ophiobolus mathieui, Mathieu's Schlangenwerferkugelpilz
    * unteres Foto mit Sporen aus dem von D. conoidea befallenen Fruchtkörper!





    36. Didymosphaeria conoidea, Parasitischer Zweizellen-Kugelpilz in Fruchtkörpern von Ophiobolus mathieui




    37. Phellodon melaleucus, Schwarzweißer Duftstacheling





    38. Pluteus atromarginatus, Schwarzschneidiger Dachpilz




    39. Ramaria obtusissima, Abgestutzte Koralle




    40. Rhizopogon roseolus, Rosafarbene Wurzeltrüffel




    41. Trametes versicolor, Schmetterlingstramete



    Haha Kuhmaul und Schweinsohr in einem Beitrag...boah ich komm mir vor wie auf dem Bauernhof hier, hat noch wer ein Eselsohr zufällig? :D


    lg björn

    Wenn die Pfifferlinge solche Fragen aufwerfen, dann sollte schmidtlux mal einen eigenen Thread für diese Arten aufmachen...vllt stellst du sie mal vor, ich gucks mir dann an :D


    lg björn

    Sieht beides nach S. nigrohirtula aus. Typisch für diese Art sind breitelliptische Sporen mit labyrinthischem, cyanophilem Ornament und Randhaare zwischen 300 und 600 µm. Ob die auch bis 900 µm lang sein dürfen, da muss ich mal eben nachschauen. Sonst passt es aber.


    Wenn mir nochwas einfällt meld ich mich nochmal.


    lg björn


    ...übrigens habe ich genau deshalb auf eine Angabe zur Art verzichtet und es bei Conocybe spec. belassen. Der Fragesteller glaubt dann eben doch oder geht zumindest mit hoher Wahrschleichkeit davon aus, die genannte Art, hier C. tenera, gefunden zu haben, trotz aller mitgeteilter Einschränkungen.


    Falsch. Du musst lesen, hübschen, das ist Grundvoraussetzung für die Beteiligung an einem Forum! :D


    Er hat gesagt "sieht tatsächlich aus wie C. tenera". Damit hat er es voll und ganz erfasst. Er hat nicht gesagt "ok, ist C. tenera. Fall geklärt." Was ich erreichen wollte: Ihm eine Art zu präsentieren, die einen konkreten Namen hat (wie eben C. tenera, Rotstieliges Samthäubchen). Diese zu vergleichen ist mit z.B. google sehr einfach. Gibt er dagegen nur Conocybe ein, kommt alles mögliche, sogar der Heu-Düngerling (Panaeolina foenisecii) erscheint und führt womöglich noch auf Irrwege.


    lg björn

    Das wässrige an der Stielbasis ist häufiger beim Keulenfuß-Trichterling zu beobachten, das ist mir nämlich auch schon aufgefallen. Allerdings ist die Art farblich durchaus variabel, der Stiel muss nicht immer dunkler sein, ist in deinem Fall auch nur leicht dunkler als die Lamellen. Typisch sind aber der buckelige, nicht trichterige Hut und die trotzdem herablaufenden Lamellen.


    lg björn

    Hast du auch Leucocoprinus birnbaumii, Gelber Faltentintling, bei google gefunden? Der wächst in Blumenkübeln und Terrarien.


    Ansonsten: Am besten Bilder zeigen ;)


    lg björn

    Schöne Seite, das schreit nach Kooperation mit meiner Seite, da diese die Funde aus dem Bergischen Land explizit behandelt und später auch mit Beschreibungen darstellen wird.


    Das mit dem Anbieten von Pilzbestimmung kann prinzipiell jeder machen, allerdings ist man ohne DGfM tatsächlich nicht versichert, falls mal ein Notfall eintrifft. Und das muss noch nicht mal ein Giftpilz verursachen, es gibt auch sog. Pseudovergiftungen mit eigentlich essbaren, aber dann individuell unverträglichen Pilzen. Als Einzelperson könnte ich mir vorstellen, dass man da auf verlorenem Posten steht, denn die betroffenen Personen könnten ja denken, dass du als Nicht-PSV einen Fehler gemacht hast und dich deshalb verklagen (wegen fahrlässigem Handeln oder was auch immer). Es gibt da die verrücktesten Sachen, man muss sich da in die Gegenseite reinversetzen, die ja im überwiegenden Fall keine Ahnung von Pilzen außerhalb von Pfifferlingen und Steinpilzen hat und deshalb schnell im Glauben ist, dass eine Vergiftung NUR von wirklich giftigen Pilzen herrühren kann und nicht etwa von unverträglichen oder alten Pilzen (ja die Leute sind sogar so unvorsichtig, dass sie überständige Pilze mitnehmen und verwerten, obwohl sie genau wissen sollten, dass Pilze genauso Lebensmittelvergiftungen hervorrufen können wie etwa verdorbenes Fleisch!!).


    In diesen Fällen reicht das Wissen eben alleine doch nicht aus, bei mir könnte schließlich das gleiche passieren, aber ich könnte mit meinem Status dann eben weitergehen und mich im Notfall mit Giftnotrufzentralen, die mich ja kennen, weil ich in deren Liste offiziell als Ansprechpartner stehe, in Verbindung setzen (falls das nicht schon geschehen ist). Die werden schnell feststellen, ob die Vergiftung eine Unverträglichkeitsreaktion, eine allergische Reaktion, eine Lebensmittelvergiftung oder eine tatsächliche Vergiftung durch irgendein nachgewiesenes Toxin ist.


    lg björn