Beiträge von bwergen

    Das IST ein Schleimkopf, und vergleiche mal mit Cortinarius varius, Semmelbrauner Schleimkopf.


    Klumpfüße= Schleimköpfe. Klumpfüße haben ihren Namen aufgrund der knolligen Stielbasis. Allerdings gibt es auch einige Arten, deren Stielbasis weniger klumpig, sondern eher knollig, keulig oder sogar zylindrisch ist.


    lg björn


    ...na Zeigerpfanzen etc.
    Eben halt einen neutalen von einem kalkhaltigen Boden unterscheiden:(
    oder sauer...oder oder oder:D


    Kann ich auch nicht, oder nur rudimentär. Hier gehts doch um Pilzbestimmung oder? Und da gibts nix mehr hinzuzufügen.


    lg björn

    1. Haustintling, Coprinus domesticus, könntest du mal vergleichen.


    2. Horngrauer Rübling, Rhodocollybia butyracea var. asema, ODER Waldfreundrübling, Gymnopus dryophilus.


    3. Grünblättriger Schwefelkopf, Hypholoma fasciculare


    4. Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca


    5. Ein Düngerling, Panaeolus, ODER ein Faserling, Psathyrella.


    6a. Ein Pilz


    6b. Noch ein Pilz, toll.


    7. Wurzelschwamm, Heterobasidion annosum.


    8. Dehnbarer Helmling, Mycena epipterygia.


    9. Super, noch ein Pilz.


    Soll ich Dir was sagen? Du hast ja eine Bestimmungsanfrage. Geh in den Wald, und fotografier die Dinger nochmal. Aber diesmal versuch doch bitte, nicht derart schattige Bilder zu produzieren. Das ist für denjenigen, der die Pilze bestimmen soll, nur Raterei, weil man von den Stielen fast nix sehen kann.


    lg björn

    Hallo,


    1. Ziegenlippe, Xerocomus subtomentosus.


    2. Definitiv kein Rötelritterling, sondern ein Schleierling (Cortinarius) der Untergattung Schleimkopf/Klumpfuß (Phlegmacium). Ich kenne da z.B. Cortinarius variicolor, die in derartigen Variationen durchaus vorkommen kann. Allerdings bilden auch Arten wie C. terpsichores und C. mairei derartige Farbtöne mit abgesetzt knolliger Stielbasis.


    3. Für diesen Milchling kommen einige Arten in Frage, ich kann Dir gerade nicht sagen, welche es genau ist.


    4. ein Seitling der Gattung Pleurotus, an Nadelholz?? Prüfe das nochmal.


    5. Keulenfuß-Trichterling, Ampulloclitocybe clavipes.


    lg björn

    Das Rotfuß-R. blauen habe ich, wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich auch noch nie festgestellt.


    Grüße
    Charleston.


    Also ich habe schon genug Rotfußröhrlinge gefunden, die blauen. Über die Unterscheidung "Staatlicher Rotfußröhrling" (= Xerocomus pruinatus) und "Gewöhnlicher Rotfußröhrling" (= Xerocomus chrysenteron) lässt sich meines Erachtens streiten, zumindest solange, bis ich die Dinger selbst mal untersucht und bestimmt habe als eindeutig zwei unterschiedliche Arten. Ich sehe diese "Filzmacherei" etwas kritischer, und das nicht erst seit heute. Mal abwarten was das noch gibt mit dieser Gattung.


    lg björn

    Bild 3 zeigt im Vordergrund mindestens Gymnopilus penetrans, Geflecktblättriger Flämmling. Die hinteren Fruchtkörper gehören entweder zu einer Psathyrella (wegen dem dunklen Hut) oder tatsächlich Hypholoma marginatum (wegen dem weiß genatterten Stiel). Dazu müsste man einen von denen mal näher von unten ablichten, sodass man die Lamellenfarbe erkennt.


    lg björn

    Hallo,


    bei 1. würde ich sogar auf den Lactarius piperatus tippen...könnte aber auch gut L. vellereus sein, mal auf weitere Meinungen warten ;)


    2. Lyophyllum connatum wäre hier die erste Adresse, der hat einen recht auffallenden Geruch und KEINE rosafarbenen Lamellen.


    3. Rötlicher Holzritterling, Tricholomopsis rutilans


    4. Sparriger Schüppling, Pholiota squarrosa


    lg björn

    Hallo,


    für mich relativ eindeutig ein Stummelfüßchen, Crepidotus. Aller Wahrscheinlichkeit nach C. variabilis. Diese Art fällt durch gelapptrandige, weiße Fruchtkörper mit im Alter braun werdenden Lamellen auf.


    lg björn


    Ich frage mich nur, warum DU nicht dann auch was dazu sagst...ich jedenfalls bleibe bei dem, was ich DIR zum Rettichhelmling gesagt habe. Könnte ja sein, dass du insgeheim meinen Glimmertintling nicht öffentlich anzweifeln willst, weil du genau weißt, dass es einer ist...wie auch immer :D


    Pilze "kennen" ist eine komplizierte Sache, und wenn ich es für angebracht halte, auf eine bereits gemachte Bestimmung nochmal genauer draufzugucken, um den Fragenden darauf hinzuweisen, dass meiner Meinung nach die Bestimmung nicht 100% abgesichert ist, dann ist das genauso korrekt wie alles andere hier. Mache ich eine Bestimmung, dann kannst du dich doch genauso auf dieselbe Art und Weise einklinken, ist doch kein Problem. Also immer nur ruhig hier.


    lg björn

    Super Sache, Ralf, ich freu mich schon auf den übernächsten Samstag oder Sonntag ;) das könnte noch richtig lohnen, zumal es ja nochwas warm bleiben soll.


    Interessant finde ich wie immer die gelben und orangen Winzbecherlinge bei Moosen sowie auch die Schildborstlinge (sehr wahrscheinlich S. scutellata) und natürlich die Braunhaarborstlinge, falls sie denn sogar auf Holz wachsen. Der "Seitling" ist übrigens Panellus stipticus, der Herbe Zwergknäueling. Leicht kenntlicher Pilz ;)


    lg björn

    hübchen: SO einfach kann man es sich mit Helmlingen nun auch wieder nicht machen. Deshalb hab ich mich hier auch zurückgehalten, weil mir der erste relativ suspekt erschien, da ich zwar schon ähnliche Formen des Rettichhelmling gefunden habe, jedoch nicht derart klein, eher undeutlich violett und dazu auch in der Hutform nicht wirklich zu M. pura passend. M. meliigena und M. haematopus sind auszuschließen.


    Leider kann ich dir so auf Anhieb keine Alternative anbieten. Dazu müsste ich mir den Pilz genauer angucken und ihn eventuell auch mikroskopieren.


    lg björn

    Dann bleibt ja bei den korrekten Antworten nur noch der obere Pilz übrig. Mir fällt auf: egal, welche Farben die Pilze haben, auf deinen Fotos kommen sie alle weiß rüber. Versuch mal, weniger überbelichtete Fotos zu machen, dann fällt die Bestimmung sicherlich leichter.


    Die obere Art sieht nach Clitocybe, Gymnopus oder gar Hebeloma aus. Allerdings spricht der Stiel, der hier kleiig-körnig punktiert zu sein scheint, eher für eine Art der Gattung Hebeloma, und falls ja, dann für Hebeloma crustuliniforme. Man achte vor allem auf die milchkaffeefarbenen Lamellen, vor allem im Alter. Auch das ist leider nicht erkennbar (oder nicht deutlich genug).


    lg björn

    Glaube weniger an einen Schleimkopf als vielmehr an einen Dickfuß, nur weiß ich selber so nicht, welche Art das sein könnte. Jedenfalls ein interessanter Fund, hab noch keinen Schleierling mit derartiger Reaktion gesehen ;)


    lg björn


    Ganz einfach: Die Bezeichnung ist falsch. Auch im Gerhardt. Oder glaubst Du, was der sagt, ist alles richtig? :D


    Wie ich schon sagte, das sind "pseudotraditionelle" Namen, die sich irgendwie eingebürgert haben und deren Existenz schlecht zu beseitigen ist. Hier könnte man natürlich sodenn darüber diskutieren, ob diese Namen denn generell falsch sind, wenn eh jeder weiß, was gemeint ist. Meiner Meinung nach ist die Antwort auf diese Frage "ja", weil: Die Definition zur Unterscheidung Milchling-Reizker ist nicht neu. Sie ist plausibel, weil einfach zu erkennen. Ich hoffe, dass das jetzt soweit klar ist.


    lg björn


    4 sieht nach nem Rißpilz spec. ( Inocybe ) mglw. Inocybe geophylla var. lilacina
    aus


    Gruß


    100 Gummipunkte :D


    In der Tat, das ist Inocybe geophylla var. lilacina.


    Die anderen wurden z.T. auch schon korrekt genannt, nur der Strubbelkopf sieht arg komisch aus findet ihr nicht? Zeigst du uns den Pilz nochmal von unten?


    lg björn


    Das hat nix mit Beständigkeit zu tun, "Birkenreizker" ist ein eher volkstümlich angehauchter Name, der aber genau genommen einfach nur falsch ist. Deshalb taucht dieser Name auch in den Büchern auf. Der botanische Name ist der gleiche, ob das jetzt Reizker oder Milchlinge sind, es ist beides Lactarius (nicht dass hier noch einer denkt, Reizker seien eine eigene Gattung!).


    lg björn


    Genau sowas kriegen meine "Hörer" bei meinen Pilzvorträgen zu sehen. Hab da nämlich ne Powerpoint-Präsentation erstellt, die auf über 30 Folien sehr ähnliche Pilze gegenüberstellt, und zwar genauso, wie von Melanie hier gezeigt. Da ist auch genau ein solches Bild hier dabei:


    copyofmarginatamutabili.jpg


    lg björn


    Hallo zusammen,


    Heute in Massen auf einer Friedhofswiese am Waldrand gesehen.
    Sind die essbar?


    Danke für Hinweise


    Antwort: NE ^^


    Das sind höchstwahrscheinlich Rettich-Fälblinge (Hebeloma sinapizans), riech doch einfach mal dran, ob sie nach Rettich riechen. Typisch für Fälblinge sind milchkaffeefarbene (graubraune) Lamellen und oft auch feinschuppige Stieloberflächen. Der Hut kann trocken, oft aber auch schmierig oder sogar schleimig sein. Die Farben des gesamten Fruchtkörpers halten sich im Rahmen um grau, braun, weiß, creme. Da es durchweg "falbe" Farben sind, hat man sich gedacht, die Arten einfach als "Fälblinge" zu bezeichnen.


    Es gibt keine essbaren Fälblinge. Alle Arten (in ME etwa 45) sind ungenießbar bzw. sogar leicht giftig.


    lg björn