Beiträge von bwergen


    "..der Geruch war ausgezeichnet, sie waren auch noch fest. Nur diese Blässe macht uns Sorgen ...."


    L. sordida riecht aber nicht würzig sondern erdig muffig und kommt eher auf Wiesen, weniger im Wald vor ( ist zwar nicht angegeben, wo die genau gefunden worden - nur der Ordnung halber )


    Du musst dir die Frage stellen, ob er nicht "erdig-muffig" als "würzig" empfindet. Gerüche ins Forum zu bringen ist eine heikle Angelegenheit und hat schon anderswo Probleme bereitet. Ich stehe nicht auf der Seite von L. sordida, aber im Hinterkopf behalten kann man ihn sehr wohl.


    lg björn

    Ich weise darauf hin, dass es noch eine Lepista sordida gibt, welche durchaus genauso aussehen kann wie auf deinem Bild. L. sordida bildet nicht so große Fruchtkörper wie L. nuda und neigt mehr dazu, braunviolette Hüte zu bilden (anstatt wie bei L. nuda, violett).


    lg björn


    Du hast einen humorvollen Hang zur Untertreibung, ich mag sowas :D


    Der Beschreibung zu Folge, Hut 9 cm Durchmesser, dünnfleischig, buckelig...naja, komischer Tigerritterling wäre das, glaube ich eher nicht dran. Aber bevor du uns hier keine Bilder vorlegst, ist das sowieso alles Raterei, weil wir nicht beurteilen können, wie genau du diesen Pilz jetzt beschrieben hast. Vielleicht ist dein "dünnfleischig" ja bei uns eher "dickfleischig" und ein graubrauner Hut eher rötlichbraun? Weißte was ich meine? Also Bilder nachreichen :P


    lg björn

    ja? "Kennt" hier jeder die drei Arten der Gattung Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe)? Ich entnehme den voreiligen Schluss, dass vielen die Gattung noch nie begegnet ist.


    Merkmale von P. cyathiformis:
    Hut bis 60 (70) mm breit, relativ dünnfleischig, graubraun ohne Olivtöne, wenigstens bei Feuchtigkeit am Rand deutlich gestreift oder gerieft, stark genabelt.


    Merkmale von P. obbata:
    Hut bis 40 mm breit, relativ dickfleischig, selbst bei Feuchtigkeit Rand nicht gerieft oder gestreift, olivbraun, umbrabraun, stark genabelt.


    Amanita muscaria: Woher hast du das Merkmal mit dem säuerlichen Geruch?


    lg björn

    Deine Vermutung ist ganz richtig, das ist ein Hallimasch (Armillaria mellea/ostoyae). Diese Art ist roh giftig, sollte gut abgekocht werden und insbesondere, Essensfreigabe via Forum gibts nicht, wer Sicherheit haben will, der schaut sich nach einer Beraterstelle um :)


    lg björn

    [1] zeigt das Myzel eines Grünspanbecherlings (Chlorosplenium/Chlorociboria sp.), ein becherförmiger Schlauchpilz mit auffallend blaugrüner Färbung. Holz einfach liegenlassen und feuchtliegend beobachten, ob da die nächsten Jahre was passiert.


    [2] Dickblättriger Schwärztäubling (Russula nigricans), sehe ich genauso.


    lg björn

    So die Wurzeltrüffel ist jetzt bei mir angekommen und wurde bereits mikroskopiert. Aufgrund der Synonymie zwischen R. obtextus und R. luteolus benenne ich die Art aufgrund des aktueller beschriebenen Namens als Gelbliche Wurzeltrüffel, Rhizopogon luteolus (siehe auch Pilze Baden-Württemberg, Band 2).


    rhizopogonluteolus1b.jpg


    rhizopogonluteolus1c.jpg


    rhizopogonluteolus1d.jpg


    rhizopogonluteolus1e.jpg


    Vielen Dank, Karen, das Exsikkat wird den Weg nach Jülich zur Pilze-AG finden, um im nächsten Jahr als Ausstellungsexemplar zu dienen :)


    lg björn

    Dein Röhrling da ist ein Butterpilz (Suillus luteus). Den solltest du dir einprägen, zusammen mit seiner Symbiose mit Kiefern ist diese Art nahezu unverwechselbar.


    Den "Parasol" halte ich eher für einen der zierlichen Macrolepiota-Arten, z.B. M. konradii usw.


    lg björn

    Also ich hab mir jetzt mehrmals die beiden Bilder angeschaut, auch in Vergrößerung, dazu meine eigenen Bilder vom Hohlfußröhrling, und ich muss sagen, ich erkenne nicht im entferntesten einen solchen. Das hat folgende Gründe:


    1. Die Poren sind zu klein und scheinen nicht wirklich am Stiel herabzulaufen.
    2. Es gibt keinen Stielring und demzufolge auch keine Farb- oder Oberflächenunterschiede zwischen Stielspitze und Stielbasis.
    3. Die Hutoberfläche ist filzig, macht der Form nach insgesamt einen Xerocomus-Eindruck.
    4. Das Größenverhältnis zwischen Hut und Stiel ist mindestens ungewöhnlich für eine Boletinus, aber typisch für Xerocomus (X. chrysenteron s.l.).


    Also komme ich zu dem Ergebnis: Xerocomus chrysenteron s.l., ich halte es weder für X. porosporus, noch für X. pruinatus, und für einen gewöhnlichen X. chrysnteron hätte er zu wenig Rottöne am Stiel.


    lg björn

    Montag müsste ich wie bereits gesagt auch erstmal gucken, ob ich an dem Tag arbeiten muss. Dann müsste ich nämlich schon um 17:00 wieder zuhause sein, und das könnte etwas wenig Zeit werden wenn wir einkalkulieren, dass ein Zug Verspätung haben könnte. Ob das geht, weiß ich ebenfalls (hoffentlich) morgen, spätestens übermorgen.


    lg björn

    H. capnoides sehe ich auch, ebenso irgendwas anderes, und den Rest habe ich mir nicht mehr angeguckt.


    Ich biete z.B. Pilzberatung und -exkursionen im Bereich des Rheinlandes (Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen) an. Steht aber auch in meiner Signatur. Falls du hier in der Nähe wohnen würdest, würde ich dich zur Pilze-AG Jülich einladen.


    lg björn

    Ich kann nur sagen, dass diese Dachpilze extrem vergänglich sind, d.h. sie zersetzen sich schnell. Und wenn die Fruchtkörper in natura schon mit Wasser vollgesogen sind, oder sowieso schon etwas älter sind, oder Frostschaden haben usw. kann sowas durchaus schonmal passieren.


    lg björn

    Hi,


    das sind Keulenfuß-Trichterlinge (Ampulloclitocybe clavipes). Die sind prinzipiell nicht essbar, aber auch nicht giftig. Sie sind erkennbar an den dicken Stielbasen sowie der fülligen Hutform. Unbedingt mal drauf achten (ihrer Bezeichnung Trichterling kommt diese Art nicht nach, deshalb die eigene Gattung).


    lg björn