Beiträge von bwergen


    Bei Bild 1 und 2 habe ich den schweren Verdacht auf einen Gesäumten Häubtling, aber die Bilder sind auch sehr "bescheiden"


    LG Stefan


    Ich würd sagen, eine Galerina kann man so ziemlich ausschließen. Ich befürchte, da müssen mehr Bilder her, eventuell nochmal was detaillierter von oben, einen Fk mal querschneiden. Ich tendiere bis jetzt (wie eigentlich von Anfang an) Richtung Schleierling (Cortinarius), und falls ja, dann Dermocybe oder Leprocybe.


    lg björn

    [1-2] muss ich nochmal drüber nachdenken...


    [3-4, 7-8, 15-16] Nebelkappe, Clitocybe nebularis


    [5-6] An Nadelholz? Gymnopilus penetrans


    [9-10] Horngrauer Rübling, Rhodocollybia butyracea var. asema


    [11-12] Weißer Rasling, Lyophyllum connatum


    [13-14] Gelber Knollenblätterpilz, Amanita citrina


    [17-18] der gibt keine Milch ab, Flattriger Röteltrichterling, Lepista flaccida


    [19-20] Tonweißer Schüppling, Pholiota lenta


    [21-22] Wurzelnder Fälbling, Hebeloma radicosum


    [23-24] ey Finger aus dem Bild, die Russula queletii sieht auch ohne gut aus...


    Zu allen Bestimmungen muss ich hier zugeben, dass es aufgrund der Fotoqualität Zweifel geben könnte, da man entsprechende Merkmale nicht gut oder gar nicht erkennen kann.


    lg björn

    Die Zitterlinge (Tremella) dürften überwiegend parasitisch leben, einige bilden sogar gar keine richtigen Fruchtkörper, sondern existieren in Form von Hyphen, Basidien und Sporen innerhalb anderer Pilzarten, z.B. in Dacrymyces sp. (Tremella obscura). Längst nicht alle Arten sind so auffällig wie T. foliacea oder T. mesenterica. Die meisten von ihnen parasitieren an Schichtpilzen (Stereum) oder Aleurodiscus sp. (T. simplex, T. mycophaga usw.) und bilden kaum mehr als ein paar mm große Fruchtkörper. Aufgrund unzureichender Forschung schätze ich die Anzahl der Tremella-Arten in ME momentan auf mindestens 25.


    lg björn

    Superschöne Fotos, Melanie, vor allem die vom Sarcomyxa gefallen mir.


    Der Becherling ist, falls er an Eichelschalen wächst, Hymenoscyphus fructigenus var. fructigenus.


    lg björn

    Dein Problem ist keines: Die Ringe, sofern sie vorhanden sind, sind verschiebbar und deine Art ist ein Riesenschirmling (Macrolepiota). Ich schätze mal, hierfür kommt insbesondere wieder M. konradii in Frage (aufgrund der relativ an einem Stück gebliebenen Hutschuppen, die dazu sternförmig aufreißen).


    lg björn

    [1] ist ein Düngerling, allerdings weder P. papilionaceus noch Panaeolina foenisecii. Dieser sollte man mikroskopieren, um die Art genauer herauszufinden. Ehrlich gesagt habe ich mich mit den Arten überhaupt noch nicht auseinandergesetzt, im Prinzip kann ich auch nicht mehr als 3-4 Düngerlinge direkt im Feld erkennen. Dieser hier gehört eher nicht dazu :D


    [2] ist das nicht eher ein Körnchenröhrling (Suillus granulatus)? Der wuchs doch sicher bei Pinus.


    lg björn

    Mir stellt sich die Frage, ob auf [2] überhaupt ein Schimmelpilz zu sehen ist, das sieht eher nach Sporenpulver aus, welches die Fruchtkörper über den ganzen kleinen Hang da verteilt haben (und dazu auch noch auf dem Hut des kleineren Fruchtkörpers).


    lg björn

    Also ich habe Nr. 1 eben probiert. Schmeckt auf jeden Fall mild, nichts von bitter oder scharf. Allerdings hat er einen etwas eigentümlichen Geschmack, ganz schwach nach "Karton"? :)


    Naja, vom Geschmack her passt das auch auf den Ziegelroten Schwefelkopf, der nicht unbedingt bitter sein muss, aber aufgrund des faden Geschmacks nicht als Speisepilz herhalten kann/sollte. Ob "Karton" eine geeignete Geschmacksrichtung für diese Art ist, weiß ich aber nicht :D


    lg björn


    Hallo Björn,


    wenn ich mir im Internet die Leucoagaricus rubrotinctus ansehe kann ich einen Zusammenhang mit meinen gefundenen seltenen Exemplaren erkennen. Vielleicht sinds diese? Der Pilz riecht muffig modrig und stand im lockeren Fichten-und Blätterwald. Der Stil scheint innen hohl zu sein. Ich ess den lieber nicht. Dafür lass ich mir meine heute gefundenen Hallimasch schmecken.


    Gruß Conny


    joa so falsch sieht das gar nicht aus, typisch für Leucoagaricus wären folgende Merkmale:
    Stielring relativ dünn, manchmal auch abfallend, nicht beweglich (wie bei Macrolepiota), Lamellen frei, weißlich bis cremefarben, nur selten auch rosa (L. leucothites, L. holosericeus), Hut glatt oder schuppig aufreißend, bei einigen Arten reißt nur die oberste Hutschicht auf (wie in deinem Fall, vor allem gegen den Rand), während das Hutzentrum und die Fläche drumherum glatt bleibt.


    Leucoagaricus-Arten sind wenig erforscht, es gibt auch nur verstreut gute Literatur über sie. Sie müssen detailliert makro- und mikroskopisch untersucht werden, um sie einwandfrei zu bestimmen.


    Von Leucoagaricus gibt es in ME gut 25 Arten, von denen die meisten bis auf L. holosericeus/L. leucothites selten sind.


    lg björn


    Wo ist denn die "Russula" oder "Lactarius"-Familie? Ist das nicht alles Russulaceae? Ja oder? :)


    Jedenfalls ist hier nix mit Russula oder Lactarius, der [1] ist ein Ziegelroter Schwefelkopf, Hypholoma lateritium (falls mild, käme auch der Graublättrige S. hin, allerdings sehen mir die Fk doch zu rötlich aus), und [2] ein Schleierling, möglicherweise mal wieder Cortinarius anomalus.


    lg björn

    tjo ich weiß zwar nicht, was dagegen hilft, aber hier im Nationalpark Eifel (NRW) gabs diese Viecher auch massenweise, sie waren zwar nicht aufdringlich, aber durchaus störend. Naja, Zecken find ich schlimmer :D


    lg björn