Beiträge von bwergen

    Danke dir, Andreas, ich werd (hoffentlich) mein Bestes im Sinne eines Moderators tun und hoffe auch, dass sich die Teilnehmer dieses Forums auch weiterhin an mich wenden, wenn Sie Fragen zu Pilzen oder zum Forum haben.


    Hab ja die letzten 4 Monate einiges dazugelernt vor allem im Umgang mit Neulingen und werde dies in Zukunft umso besser umsetzen können.


    In diesem Sinne lg
    björn

    Ich habs doch genau gesehen, ich glaub, das war die Bananenschale, die da im Wald herrenlos herumlag...naja und dann kamst du und da war dann der Kartoffelbovist, der innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde auf atomarer Ebene umformiert wurde :D

    Wie bereits von Ralf gesagt, werde ich euch hier noch die Funde vom 4.1. zeigen. Peggy (die diesmal auch wieder mit dabei war) hat ebenfalls schöne Fotos gemacht, die ich selbst jetzt aber nicht habe. Vielleicht schreibt sie ja nochwas dazu :)


    STÄNDERPILZE


    crepidotuscesatiivarces.jpg
    Crepidotus cesatii var. cesatii, Kugelsporiges Stummelfüßchen


    auriculariaauriculajuda.jpg


    auriculariaauriculajuda.jpg
    Auricularia auricula-judae, Judasohr


    exidiaglandulosa1.jpg
    Exidia glandulosa, Abgestutzter Drüsling


    atheliaepiphylla1.jpg
    Athelia epiphylla, Blattüberwachsende Gewebehaut



    SCHLAUCHPILZE


    bisporellasulfurina1c.jpg


    bisporellasulfurina1a.jpg


    bisporellasulfurina1e.jpg


    bisporellasulfurina1f.jpg


    bisporellasulfurina1g.jpg
    Bisporella sulfurina, Schwefelgelbes Reisigbecherchen


    hypoxylonsp1a.jpg
    Annulohypoxylon cf multiforme, Vielgestaltige Kohlenbeere


    nectriacinnabarina1b.jpg
    Nectria cinnabarina, Rotpustelpilz


    valsamelanodiscus1a.jpg


    valsamelanodiscus1c.jpg
    Valsa melanodiscus, Schwarzscheibiges Einsenkkugelpilzchen [Foto unten: 6 Std. nach Vertikalschnitt]



    lg björn


    Hallo, Björn!


    Vielen Dank für deinen Tipp! Ich habe nachgeschaut, finde aber, dass die meinigen [an Alnus incana (Grauerle)] anders am Substrat verteilt/angewachsen sind. Ich werde das Rudel im Auge behalten und darüber berichten. Hoffe ich doch zumindest.


    Danke dir nochmals, Klingsor


    An Alnus kann das auch noch Inonotus radiatus sein, kommt aber drauf an, ob die Hüte alle miteinander verwachsen sind oder eher einzeln wachsen.


    lg björn


    Vielleicht Buckeltrameten ? Die können jede Form annehmen. :D


    Unmöglich ist nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit von Buckeltrameten an einem derart dünnen Ast in so einer Dichte ist sehr unwahrscheinlich. Die Buckeltramete ist typischerweise ein Besiedler von dicken Stämmen und noch besser Stümpfen.


    Dünnere Äste dagegen können auch von Trameten (Trametes, Daedaleopsis, Antrodia, Antrodiella, Cerrena, Lenzites usw.) besiedelt werden.


    Hallo Heike !
    Ich hätte die Funde genauso bestimmt .
    Gruss Harry


    Außer Pilz 2. Den hättest du sicher auch als Helmling (Mycena) angesprochen.


    Sieht aus wie Mycena flos-nivium. Sollte man vielleicht mal mit dieser Art vergleichen.



    lg björn


    Hi,


    ich bearbeite die Bilder (Größenänderung, bestenfalls auch Komprimierung) kurz mit meinem Fotoprogramm (ACDSee 14), dann lade ich sie mithilfe von imageshack.us hoch. Geht relativ einfach, kostet nichts und die Bilder sind normalerweise klar erkennbar.


    lg björn

    Hm die Striegelige Tramete habe ich übrigens schon in den unmöglichsten Formen gefunden, die scheint selbst für völlig unförmige Untergründe noch fähig zu sein, passende Fruchtkörper auszubilden. Übrigens ist auch die Dicke der Fruchtkörper nicht immer gleich.


    lg björn

    Das sind auf jeden Fall ganz junge Fruchtkörper eines Porlings (Polyporales), ich denke mal, hier könnte man nur raten, ich jedenfalls habe sowas noch nicht gesehen. Ich würde es aufgrund der weißen Poren und dem bereits etwas bräunlich werdenden Rand trotz der anscheinend nicht / noch nicht so striegeligen Oberseite (die sowieso kaum vorhanden ist) als Striegelige Tramete (Trametes hirsuta) ansprechen. Müsste man abwarten, bis die Hüte richtig ausgebildet sind ;)


    lg björn


    Wenn ich das Bild korrekt beschriften will bin ich mit Pluteus cervinuss.l. (sensu lato) richtig, oder sagt der Mykologe noch anders dazu - ich mein auf schlau?


    LG Ohr


    Da bist du mit Pluteus cervinus s.l. ganz gut bedient, sofern eine nähere Bestimmung nicht möglich ist. An vielen Stellen kann man Pilzarten allerdings zu kleinen, subgenerischen Gruppen zusammenfassen, um die jeweils behandelte Art zumindest in eine bestimmte Ecke zu stecken :D


    lg björn

    Aufgrund der braunen Unterseite (Braunsporer) wird dein Fund auf Galerina hinauslaufen. Auch die Stielpigmentierung ist typisch für einen solchen Häubling. Welche Art das ist, lässt sich aber nur mikroskopisch genauer sagen.


    lg björn

    Nein es handelt sich definitiv um einen Rötelritterling (Lepista) aus dem Artenkomplex Lepista nuda. Da der Hut mehr ins Braune übergeht und der Fruchtkörper eher klein ausgebildet ist, neige ich dazu, diese Form Lepista sordida zu nennen. Beim richtigen Violetten Rötelritterling (Lepista nuda s.str) hätte man an der Basis meistens anhaftendes Laub (ähnlich wie bei Clitocybe nebularis oder Gymnopus peronatus), der Stiel wäre wesentlich stämmiger und auch oft gedrungener und die Hutfarben würden mehr ins Violette gehen.


    Zur Erscheinungszeit: viele Lepista (übrigens auch Clitocybe nebularis) sind ausgeprägte Spätherbstpilze und erscheinen so lange, bis die Fröste ihnen zuviel werden. Da es bis jetzt nicht sonderlich gefroren hat, denken sich die Myzelien einfach "ach es ist so schönes Wetter, da produziere ich nochmal schnell paar Fruchtkörper".


    lg björn


    Kulinarische Auskünfte kann ich leider nicht geben, da ich selbst nur wenig oder keine Pilze verspeise :D

    Also ich hab mich 2011 insbesondere mit den kleineren Dachpilzen beschäftigt und mir entsprechend auch die übrigen etwa 30 Arten angeschaut. Dein Fund gehört in die Pluteus cervinus-Gruppe, möglicherweise ist es sogar P. cervinus selbst. Um das festzustellen, braucht man allerdings ein Mikroskop.


    lg björn

    Das ist relativ sicher (schon von oben erkennbar) ein Häubling (Galerina). Der relativ gleichmäßigen Hutform könnte das z.B. Galerina triscopa sein (vielleicht mal googlen). Die Art ist nur mikroskopisch sicher bestimmar, da es in Mitteleuropa mindestens 50 verschiedene Häublinge gibt, deren makroskopische Charakterisierung sich in einem ziemlich begrenzten Intervall befindet.


    lg björn

    Das sind durchaus Schwefelköpfe (Hypholoma), die machen für mich aber eher den Eindruck, als ob sie Graublättrige Schwefelköpfe (H. capnoides) sind (vorausgesetzt, das Bild zeigt die Lamllen so, wie sie wirklich waren). Man achte auf den vergleichsweise stämmigen, nach unten hin dunkleren Stiel sowie auf die grauen Lamellen ohne sichtbare Gelb- und/oder Grüntöne.


    Der Stielring ist auffallend gut ausgeprägt, aber eigentlich kein Stielring, sondern eine Ringzone, welche davon zeugt, dass die Lamellen im jungen Zustand durch ein dünnes Velum geschützt waren, welches allerdings nicht den gleichen Aufbau hat wie z.B. bei Champignons oder Wulstlingen! Daher verschwindet diese Ringzone im Alter auch wesentlich schneller.


    lg björn

    Dein Fund hat durchaus beträchtliche Ähnlichkeit mit dem von soulseeker gezeigten Pilz, trotzdem unterscheidet er sich in der Stielbereifung, dem Habitus (der Buckel würde passen) sowie der Stielfarbe, der Lamellenfarbe usw.


    Der Gurkenschnitzling hat weiterhin auch noch Varietäten, M. cucumis var. latifolia und var. leucospora sowie die Form f. minor. Das spricht wiederum für eine gewisse Variabilität der Art.


    In dem hier vorliegenden Zustand sollte der Gurkengeruch erkennbar sein, der Pilz sieht nämlich weder durchnässt noch sonderlich durchgefroren und wieder aufgetaut aus. Man muss wohl anmerken, dass auch Ralf (der bekanntlich eine besonders gute Nase hat :D ) den Gurkengeruch nicht erkannt hatte.


    Vielleicht liegt hier ein ähnlicher Fall vor. Wenn der Gurkengeruch deutlich vorhanden ist, würde ich nämlich Fredi zustimmen, sonst aber hätte ich meine Bedenken (die ich oben schon ausgebreitet habe).


    lg björn

    Ne, Macrocystidia würde ich völlig ausschließen. Dazu passt insbesondere die Hutfarbe und auch -form nicht wirklich.


    Ich kann aber ehrlich gesagt dem Teil auch keinen Namen geben. Hier kommt alles mögliche in Frage: Entoloma, Mycena, sogar Tephrocybe. Mikroskopisch lässt sich das sicher sehr schnell klären, denke ich...


    lg björn

    Hallo,


    1-4 würde ich als Muschelseitling ansprechen, und zwar aufgrund der gelb werdenden Lamellenschneide (und auch der gelblich-bräunlich gefärbten Lamellen wegen). Viele Funde in den letzten Tagen hatten genau dieselben Merkmale und auch entsprechende Hutformen im Alter. Am ehesten erkennt man diese Art am gelblichen, mit grünlich-gelblichem Flaum bedeckten Stielteil, welcher in verschiedenen Altersstadien seine typischen Merkmale bisweilen auch verlieren kann.


    5-6 dürfte dagegen aber der Austernseitling sein, hier ist auch der Stiel deutlicher abgegrenzt und die Hutfarbe mehr grau. Bei 8 ist es wesentlich einfacher, da sollte es sich wohl um Austernseitlinge handeln.


    lg björn