Beiträge von bwergen


    Hi Björn,
    Ich fand es toll. Eine sehr interessanter Vortrag! Du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht. Vor Allem hat mich die Tatsache beeindruckt, dass Pilzmyzel lichtempfindlich ist. Hast Du dazu Literatur also Paper? Lg Peggy


    Hi,


    danke. Das freut mich. Literatur muss ich wohl raussuchen, aber ich denke, das sind eher so die Infos, die man auch in normalen Bestimmungsbüchern wie LAUX oder GERHARDT antrifft. Dazu habe ich keine spezielle Literatur gelesen.


    wir können ja am Samstag mal nachgucken, ob wir was finden.


    lg björn

    In diesem Beitrag möchte ich euch einfach mal ein paar ältere Fotos von mir (eher von den Pilzen) zeigen :D und zwar nur anhand der Fotos und der Namen. Bei Fragen: einfach melden :)


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    1. Arachnopeziza aurelia, Goldgelbes Spinnwebbecherchen [11.4.2005]


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    2. Pseudombrophila cervaria [06.11.2004]


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    3. Ciboria amentacea, Erlenkätzchen-Stromabecherling [10.03.2005]


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    4. Ciboria conformata, Blattstiel-Stromabecherling [24.04.2005]


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    5. Desmazierella acicola, Kiefernnadel-Becherling [11.04.2005]


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    6. Diatrype disciformis, Buchen-Eckenscheibchen [11.07.2005]


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    7. Dumontinia tuberosa, Anemonenbecherling [31.03.2005]


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    8. Helvella queletii, Rippenstielige Lorchel [17.05.2004]


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    9. Hypocreopsis lichenoides, Trollhand [02.05.2003]


    lg björn

    Marasmius cohaerens, Hornstieliger Schwindling


    tolles Foto, hübchen. Den Pilz hab ich selbst allerdings noch nicht mikroskopiert.


    lg björn




    sorry, hab den wohl schonmal mikroskopiert, wusste es nur nicht mehr: am 26.09.2004 :D hab ganz alte Fotos, die ersten, die ich überhaupt durchs Mikroskop gemacht habe, und auf denen man kaum was erkennen kann.


    lg björn


    Danke, wer weiß, wo mich die Mykologie noch hintreiben wird, irgendwann wird man sich vielleicht über den Weg laufen :D


    Hm, wenn ich jetzt losfahre, dann könnte ich so gerade noch rechtzeitig eintreffen :)


    Ist halt doch zu weit weg - viel Erfolg heute Abend und vielleicht kannst du ja deinen Vortrag in irgendeiner Form hier veröffentlichen... oder du lässt dich filmen und wirst Youtube-Star? :)


    Ja genau, ganz bestimmt :D so ähnlich macht es ja TIMMS an der Uni Tübingen. Aber ich denke mal, dass ist hier nicht realisierbar.

    Hallo,


    ich möchte euch auf ein kleines Event heute Abend hinweisen, vielleicht ist der eine oder andere ja in der Nähe und interessiert sich dafür :)


    In Mariaweiler (bei Düren) findet im Mariaweiler Hof (ne Gaststätte) ein Vortrag von mir statt, und zwar ab 19:30. Thema wird sein: Was sind Pilze?


    Es werden die unterschiedlichen Pilzgruppen gezeigt und erläutert. Verschiedene bedeutende Merkmale, insbesondere hinsichtlich der Bestimmung, werden herausgegriffen und ebenfalls erklärt. Es soll daraufhin die Ontogenie eines Ständerpilzes sowie auch eines Schlauchpilzes gezeigt werden (Lebenszyklus). Daraufhin auch Beispiele für typische Sporenständer (Basidien) und Sporenschläuche (Asci). Im Anschluss daran gibt es eine Einführung in die Lebensweise der Pilze (als Symbionten, Parasiten oder Saprobionten). Auch hier wieder Beispiele anhand typischer Substratspezialisten.


    weitere Infos: www.nabu-dueren.de


    lg björn

    Geotropismus ist tatsächlich ein allgemeiner Begriff und nicht nur für die Porlinge anzuwenden. Dort ist es gleichwohl am besten erkennbar, denn aufgrund der stabilen, relativ langsam wachsenden Fruchtkörper bildet der Pilz ganz einfach neue Fruchtkörper an den alten Exemplaren, die er dann mit der Porenschicht nach unten ausrichtet. Geotropismus ist bei Pilzen relativ weitreichend zu beobachten, vor allem aber bei sehr kleinen Arten wie Tintlinge oder Schwindlinge. Ich hab hier auch ein Beispiel, und zwar zeigt es den Efeu-Schwindling (Marasmius epiphylloides), dessen Hut sich mehrmals der Lage des Blattes ausgerichtet hat.


    marasmiusepiphylloides1.jpg


    Immer mal nachjustieren :D


    lg björn

    Auwei, ne, ich hab nicht noch mehr Daten, das sollte auch nicht so gemeint sein, dass ich hier irgendwas verheimliche oder so, sondern ich hab lediglich das Programm von Jens (Krötenhocker) ausprobiert. Er hat es vor ein paar Tagen hier im Forum vorgestellt und ich habe es lediglich getestet.


    Es ist für mich aber insgesamt etwas zu aufwändig, jeden Fund auf diese Weise zu erfassen. Dazu müssen weit mehr als nur 5 Sporen gemessen werden. Aufgrund der oft zu bearbeitenden Datenmenge beschränke ich aber die Messungen etwas, ohne dass dabei aber die Präzision unter die Räder kommt.


    Für die Anwendung des Programms ist es allerdings sinnvoll, mindestens 10 Sporen zu messen. Das könnte man hochrechnen auf vielleicht 10 Arten, die ich am Tag mikroskopiert und bestimmt kriege. Macht also 100 Sporenmessungen. Ohne alles andere betrachtet oder fotografisch festgehalten zu haben. Ich denke mal, das zieht die Bearbeitung nochmal unnötig in die Länge und führt nicht unbedingt zu präziseren Ergebnissen.


    lg björn

    Für die Lopadostoma? Die ist doch nicht neu für NRW oder?^^


    Ich weiß jetzt nicht, was ich noch sagen soll, alle Daten sind den Bildern zu entnehmen (insbesondere Sporengröße, Substrat).


    Die Sporen der Kollektion waren nur etwa 1 µm unter dem Maß, das für ihre Breite in der Literatur angegeben ist (5-6 µm breit, unsere Kollektion 4-5 µm).


    lg björn


    Kommt drauf an, was du meinst, ich lag aber trotzdem falsch. Es muss "das" heißen, weil: DAS Moosschälchen. Ansonsten "die Neottiella". Den Gattungsnamen hab ich allerdings nicht erwähnt. Aber macht sowieso nix :D

    Seit wann beschäftigst du dich mit der Wissenschaft? :D


    Hm schwierige Frage, kommt drauf an, was du noch erfahren willst. Lopadostoma ist mit seinen Sporen (braun, mit Längs-Keimspalte) ganz klar eine Xylariaceae, Holzkeulenverwandtschaft. Die Gattung enthält noch einige weitere Arten, z.B. L. gastrinum, L. polynesium oder L. pouzarii. Allen gemeinsam ist das flächige Wachstum unter der Rinde mit kaum vorstehenden, eher noch vertieften Perithezienmündungen.


    Reicht das? Oder brauchst du noch kulinarische Hinweise? :D


    lg björn

    Geiles Foto, nobi. DAS soll in xxxxx Jahren mal einer vorfinden, ein Insekt, gefangen in den Tropfen eines Schillerporlings :D


    Sehr schön. Die Auswertung der Mikrodaten will ich aber ab jetzt bei noch nicht für NRW gelisteten Funden immer haben. :D


    Diese Art ist aber schon gelistet.


    Hab ich mir gedacht. (gilt für beide deiner Aussagen) :D


    Lopadostoma turgidum ist aber trotzdem nicht häufig. Man kann ja schließlich nicht andauernd dran vorbeilaufen, die Art wächst schließlich an Buchenästen und derer gibt es in meiner Gegend Unmengen. Die makroskopische Erscheinung erinnert so stark an Eutypa quaternata, dass ich die Art schon fast nicht mehr mikroskopiert hatte. Ein Blick unters Mikro aber machte deutlich, dass es NICHT die "Quaternaria" ist.
    lg björn

    Wenn sie denn kalkweiß waren und nicht so seltsam gefärbt wie auf dem Foto, dann passt das. Ansonsten wäre eine mikroskopische Überprüfung nicht schlecht, denn es gibt sicher noch andere Rindenpilze, die nicht speziell, aber dennoch ab und zu Sambucus sp. besiedeln.


    lg björn


    Wow, das geht ja schnell :D da bin ich echt mal gespannt, ob wir ihn auch bei "uns" feststellen. Bei gezielter Suche, einiger Erfahrung, etwas Glück und entsprechenden Witterungsbedingungen sollte was bei rum kommen.


    lg björn

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    lopadostomaturgidum1b.jpg


    lopadostomaturgidummess.jpg


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    28. Lopadostoma turgidum, Eingesenkte Kohlenbeere [pers. Erstfund]
    Die Art wächst hier an einem dicken Buchenast. Nach unzähligen Kollektionen seit 2004 ist also endlich einmal Lopadostoma dabei!


    Diesmal auch, das habe ich Jens ja versprochen, zusätzlich mit statistischer Auswertung der Mikrodaten (Sporengröße).


    lg björn

    Tja, was glaubst du, warum der so heißt? Wenn der immer gleich aussehen würde, hieß er ja Unveränderlicher Spaltporling, oder? :D


    lg björn


    Jaja, wir schicken dich schon noch in die Wüste, wart mal ab.