Ich bin ja mal gespannt was du dort finden wirst.
Wenn da wirklich keiner hinfindet ... Das hätte schon was.
Beiträge von Mausmann
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Na das geht ja noch.
Ich dachte schon hier wären heute alle Tapeten vollgemalt worden.
Aber scheinbar wurde hier doch nur kräftig mit Lippenstift rumgeschmiert. Buaäh ... :nana: -
Da muß ich mir meine Jagdgründe erst noch erschließen.
Ich habe zwar manche Stelle gesehen mit Austern aber alle waren zu hoch, zu ungänglich, zu alt, und keine dieser Stellen eigentlich eine Sammelstelle für mich. Fast alle waren zudem in der Stadt.
Ich habe für diesen Winter allerdings schon ein paar Örtchen ins Auge gefasst um auf Austernjagd zu gehen. Mal sehen ob ich fündig werde.Die Samtfüßrübchen hatte ich bisher überhaupt noch gar nicht im Visier. Ich weiß nicht mal wie die schmecken, soweit ich mich entsinnen kann. Oder hatte ich schon mal welche ?

Naja, mal schauen was der Winter so bringt.
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Sieht nach einem Judasohr aus.
So ein plattes Pfannkuchenbild alleine ist aber auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Da wir hier auch nur Fotos zu sehen bekommen und du nach Ähnlichkeit zum Judasohr fragtest muß ich auch das Spektrum noch um die Becherlinge erweitern.Jede Info, auch wenn sie dem Fragenden manchmal lapidar erscheinen mag, kann helfen Pilze zu bestimmen.

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Aber die Pilze auf die Pizza zu legen, finde ich sehr interessant. Werden die dann vorher blanchiert, oder roh einfach 20 min. mit der Pizza in den Ofen geschoben?
...In der Regel hole ich sie ja aus meiner TK-Truhe. Darum landen sie dann erst in der Pfanne und ich kann sie auch gezielt würzen, je nachdem welche Pilze überhaupt.
Sollte ich frische Pilze nehmen, so waren es bisher nur Steinpilz oder Champignon die ich auch mal direkt auf die Pizza lege. Der Grund ist schlicht die Garzeit. Die letztgenannten Pilze sind roh essbar.
Ansonsten schmore ich Pilze vorher kurz, blanchiere sie dafür aber nie. Im Wasser möchte die Pilze eigentlich nicht wissen, außer in der Suppe oder das Wasser findet weitere Verwendung. -
Der alte Zausel wirkt immer noch in der Medienlandschaft ?

Lange her, da folgte ich ihm gerne im Fernsehen. Aber TV ist bei mir nun schon lange out.Na, ich bin gespannt ob da was geht.
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Manchmal schaue ich ja auch hier rein obwohl ich das Schach spielen längst hinter mich gelassen habe.
Die Pilze auf dem Brett haben mich allerdings zu sehr gestört als daß ich da längere Zeit hätte überlegen wollen.Aber stören kann die Pilzschacherei doch wohl kaum. Wen es nicht interessiert, der muß ja nicht reinklicken in den Thread.
Mach doch einfach weiter.
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schön reif ?? Dann ist sie lecker
Das sehe ich genau umgekehrt. Ich mag die nur wenn sie noch richtig knackig sind.

Aber leider habe ich sie neben den Äpfel und Birnen liegen gehabt, ich Dussel. Nu ist sie mehr reif als lecker.

So dann malt mal fröhlich hier rum. Ich schone derweil meine Augen.
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Neneee, mach ich nicht.
Ich frühstücke lieber entspannt.
Jemand ´ne Kaki?
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Gruezi!
Ich ahne schon wie ihr euch hier austoben werdet.

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Dann mal herzlich willkommen im Forum.
Für die vielen spanischen Pilze recht herzlichen Dank. Der Blick in andere Länder ihre Funga ist immer interessant.
Siebzig Bilder auf einen Schlag ist zwar ganz schön heavy aber nun gut.
Der Alien, welchen du ansprachst, ich nehme an du meinst Bild 41-45, ist der Tintenfischpilz, Clathrus archeri. Seinen Ursprung hat er in Australien. Zu finden gibt es den auch in Deutschland schon.[hr]
Zitat...noch ein Nachtrag, da fehlt eine Kuriositaet mehr:
ein durchsichtiger Pilz mit einem harten strukturierten Kern im Schleim...(!).
Du meinst die Bilder 48-51 ?
Sieht aus, als hättest du da den selben Pilz, nur in jüngerem Stadium, noch im Hexenei. Man sieht nämlich schon etwas fleischfarbenes in dem Ei. Das wären die Arme des Aliens. Durchgeschnitten erkennt man den Pilz besser.
Falls du doch einen anderen meinst und der hier nicht mit Bild verteten ist, so würde ich vermutlich auf die Drüslinge oder Zitterpilze verweisen wollen.
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Ich kann es nicht spezifizieren aber beim Falschen Pfifferling wie auch bei dem Violetten Rötelritterling zögere ich noch. Vielleicht zu unrecht aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.
Grandiose Bilder insbesondere auch durch dieses Setting bei Schnee und Eis.
Astrein !
Danke für diesen Frostflug! -
Hast du das wirklich geglaubt? Das ich ihn essen will? Ich hätte gedacht, du kannst mich besser einschätzen
Wer der Blausäure wegen trotzdem das Essen nicht scheut, den kann ich da verstehen. Hätte doch bei dir der Fall sein können.
Nur bei der Blausäure bleibt es halt nicht bei dem Pilz auch wenn man nicht so genau weiß was da sonst noch so alles wirkt und wie.Ich weiß ja nicht wie weit du informiert bist, weiß aber natürlich daß du vorsichtig bist und auch die Verantwortung als Mutter immer mit dir trägst.
Ich denke, ich kann dich schon ganz gut einschätzen. Das allein genügt aber nicht.
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Um alle hitzelabilen Giftstoffe auszuschalten brauchst du, um sicher zu sein, eine Gartemperatur von 85 ° C für mindestens 10, besser aber 20 Minuten, besonders bei größerer Pilzmasse.
Wenn du aufpasst, daß die Pilze nicht gänzlich ohne Flüssigkeit der Hitze ausgesetzt sind, dann bleibt auch genug übrig vom Pilz.
Wie ich meine Pilze zubereite ist veränderlich wie meine Laune und dem Pilz und dem Gericht. Dennoch landen sie häufig in einer Sahnesauce muß ich sagen.
Pilzrisotto ist übrigens ein sehr schmackhaftes Vergnügen das du dir vielleicht mal antun solltest. Selbst die Pfuscher-Methode ohne Risotto-Reis und ewigem Rühren ist lecker. Auf Pizza sind Pilze auch lecker wobei etwas Öl oder Fett auf den Pilzen zuträglich wäre. Käse und Schinken bieten da eine komfortable Lösung für.Aber du fragtest schlicht nach dem Braten sehe ich gerade. Na egal.
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Da bin ich ja beruhigt!

Na dann schnapp ihn dir.
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So!! Und morgen hol ich mir den Goldfarbenen Glimmerschüppling!Du willst ihn essen, nicht wahr ?
Nun gut, du weißt was du tust. Ich würde es zumindest beim Probieren belassen und keinesfalls ins Mampfen verfallen, falls ich dir diesen Rat geben darf. -
Der Gezonte Ohrlappenpilz, Auricularia mesenterica kann sich auch schon mal unter falschem Namen als Ohr einschleichen.
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Mit dem Habichtspilz hast du ja wirklich was dolles gefunden. Hätte ich hier oben nicht mit gerechnet.
Ich gratuliere !

Gesucht ? oder gefunden ?
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Man laufen da draußen viele häßliche Kinder rum. Wenn die sich jetzt noch verkleiden ...
Und ihr ?
Ist hier heute malen ohne Zahlen, oder was ? -
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der einzige Ort wo hier Maronibäume wachsen und die Maronis in guten Jahren auch reif werden das ist...unser Hauptfriedhof
. Ich denke mal wenn ich da mit ner Tasche in der Parkanlage rumlatsche und Kastanien einsammle, werde ich ganz schön blöde angeschaut.:(
...Ach Quatsch !
Was meinst du wie viele Leute hier in Hamburg auf dem Friedhof Kastanien sammeln !? Ich finde, das ist wirklich völlig normal. Ob hier auf dem Friedhof allerdings auch Maronen zu finden sind weiß ich gar nicht. Bisher kenne ich nur eine Stelle in Blankenese, natürlich wieder schön weit weg von hier.
Also, auf zum Friedhof!
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Kammförmige Koralle, Clavulina coralloides würde ich mal in Betracht ziehen. Waren alle weiß, die da standen ? Diese Korallenart soll recht variabel sein in seiner Farbe.
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Hütet euch also heute des nächtens im Wald zu sein denn die Grenze zwischen Leben und Tod ist dann fließend. 
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Ave ihr Forumsgeister
Bevor ihr weiter weitermacht diese kleine Breaking News - es ist heute die Nacht zu Hallowe ´en oder althergebracht dem Samhainfest.
Hütet euch also vor den kleinen Plagegeistern die euer Haus heimsuchen könnten und Streiche spielen oder Süßes erpressen.

Auch wenn ich dieser amerikanischen Party nicht folgen möchte, die eigentliche Herkunft dieses Brauchtums ist schon sehr viel interessanter für mich, ein kleines stimmungsvolles Gedicht für euch, ursprünglich eine Prosa aus dem Latein.
Lucan Pharsalia III.399 - Translated by Nicholas Rowe gegen 1700
[font="Verdana"]The Grove of The Druids
Der Hain der Druiden[/font]Not far away for ages past had stood
Nicht weit entfernt stand vor langer ZeitAn old unviolated sacred wood,
ein alter ungeschändeter heiliger Wald,Whose gloomy boughs. thick interwoven, made
dessen dunklen Äste, dick verwobenen , machtenA chill and cheerless everlasting shade:
Frösteln und freudlos immerwährend Schatten.There nor the rustic gods nor satyrs sport,
Dort zeigten sich weder die alten Götter noch Satyre **,Nor Fauns and Silvans with the nymphs resort:
war weder Faunen und Silvanen * noch den Nymphen Zufluchtsort:But barbarous priests some dreadful power adore,
Jedoch grausame Priester beteten eine furchtbare Macht anAnd lustrate every tree with human gore.
und weihten jeden Baum mit geronnenem Menschenblut.If mysteries in times of old received
Falls Geheimnisse aus alter Zeit empfangenAnd pious ancientry be yet believed,
und frommes Brauchtum noch immer geglaubt,There nor the feathered songster builds her nest,
dort selbst der gefiederte Sänger sein Nest nicht erbaut,Nor lonely dens conceal the savage beast:
noch einsame Höhlen verbergen das wilde Tier:There no tempestuous winds presume to fly;
Dort kein stürmischer Wind sich zu fliegen getraut,E'en lightnings glance aloof, and shoot obliquely by.
sogar Blitze fortblicken, und schießen schräge vorbei..No wanton breezes toss the dancing leaves,
Keine übermütigen Brisen werfen die tanzenden Blätter empor,But shivering horror in the branches heaves.
denn schauderndes Grauen hebt in den Zweigen an.Black springs with pitchy streams divide the ground,
Schwarze Quellen von Pech durchströmen den Boden,And, bubbling, rumble with a sullen sound.
und, brodelnd, rumpeln mit einem mürrischen Geräusch.Old images of forms misshapen stand,
Alte Götzenbilder stehen deformiert da,Rude and unknowing of the artist's hand;
unverschämt und ungekonnt von des Machers Hand;With hoary filth begrimed, each ghastly head
Mit altersgrauem Dreck beschmutzt, jeder grässliche KopfStrikes the astonished gazer's soul with dread.
versetzt des staunenden Gaffers Seele mit Furcht.No gods, who long in common shapes appeared.
Keine Götter, die herkömmliche Gestalt verlangen, erscheinen.Were e'er with such religious awe revered:
Wurde jemals mit solch religiöser Ehrfurcht verehrt:But zealous crowds in ignorance adore,
Aber eifrige Mengen vergöttern aus Unwissenheit,And still, the less they know, they fear the more.
und dennoch, je weniger sie wissen, desto mehr fürchten sie sich.Oft (as fame tells) the earth in sounds of woe
Oft (so heißt es) wird die Erde stöhnen gehört mit WehlautenIs heard to groan from hollow depths below;
von unterhalb hohler Tiefen;The baleful yew, though dead, has oft been seen
Die unheilvolle Eibe, obwohl tot, ist oft gesehen wordenTo rise from earth, and spring with dusky green.
sich aus der Erde zu erheben, und zu entspringen mit düsterem Grün.With sparkling flames the trees unburning shine,
Mit Funkenschlag entflammen den Bäumen nicht brennender Schein,And round their boles prodigious serpents twine.
und rund um ihre Stämme winden sich ungeheure Schlangen.The pious worshippers approach not near.
Die frommen Anbeter nähern sich nicht zu sehr,But shun their gods, and kneel with distant fear:
sondern meiden ihre Götter, und knien mit zurückhaltender Furcht.The priest himself, when or the day or night
Der Priester selbst, wenn sowohl Tag als auch NachtRolling have reached their full meridian height,
Wälzen hat ihren vollen mittäglichen Höhepunkt erreicht, (der Mond schiebt
sich vor die Sonne; bedeutet Sonnenfinsternis *** )Refrains the gloomy paths with wary feet,
unterlässt die finsteren Wege mit vorsichtigem SchrittDreading the demon of the grove to meet:
fürchtend den Dämon des Haines zu treffen:Who, terrible to sight, at that fixed hour
welcher, schrecklich anzusehen, zu dieser festen StundeStill treads the round about his dreary bower.
immer seine Runde beschreitet um seine düstere Laube.Lucanus Marcus Annaeus, Neffe Senecas 30 n. Chr.
* silvans: [ Waldgeist aus dem Feenvolk (Faerie), später als Elfenvolk
gennant;
auch als silvan deities oder rural deities (ländliche Gottheiten bzw.
Naturgötter) bekannt]
**satyr: [Waldwesen aus der Anderswelt; halb Mensch, halb Ziege, behuft und
gehörnt: spielt böse Streiche den Männern, den Frauen stellt er nach; umwirbt
die Nymphen und tanzt und musiziert. ]
***: [ Es gibt einen Tag im Keltentum (heute Halloween) an dem die Zeit nicht mehr faßbar ist. Für die Kelten war das der Jahreswechsel. Gegenwart und Vergangenheit gehen miteinander einher, es ist weder Tag noch Nacht und wiederum doch beides. Es ist die Zeit in der die Tore der Anderswelt geöffnet sind und gute und böse Wesen eintreten können in unsere Welt da sie eins sind.]Ich verschwinde dann wieder mal in meinem Geist-Modus bzw. muß ich arbeiten.
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Denk ich an Blausäure fällt mir wieder mal Toast-Hawaii ein.
Ich bin gespannt auf die Bilder und weiß gar nicht warum.
Ihr habt den Pilz so nett verpackt in Szene gesetzt, da wird er wohl doppelt interessant. -
Eine gelungene Ausgabe !

