Beiträge von Mausmann

    Ich gratuliere dem Gewinner des Fotofinish ´s!


    Ich habe mich auch nicht lumpen lassen und als kleine Aufmerksamkeit zum Gewinn ein königliches Frühstück spendiert, mit geräuchertem irischen Wildlachs satt ... und einigem mehr.
    Der großen räumlichen Distanz wegen habe ich diesen Preis, um ihn zu würdigen, natürlich stellvertetend entgegen genommen. :):yumyum::evil:



    Mögen weiterhin so schöne Gedichte in den PPC Einzug finden. :sun:


    Und denkt auch an das PPC Spezial! Weitere Rätselpilzgedichte werden sehnsüchtig erwartet.

    Mai 2017
    Presse - Stille - Liedermacher - Wahnsinn - Gelübde


    von Wildschwaiger




    SUIZID



    Ich sitz im Wald,genieß die Stille
    Und schreibe meinen letzten Wille.
    Hier will ich begraben sein,
    Verrotten soll hier mein Gebein!


    Sterbenskrank,wie ich es bin,
    Macht das Leben keinen Sinn.
    Der Krebs, der an mir nagen tut,
    Raubt mir allen Lebensmut.


    Die Eiche - Ob sie mich wohl trägt?
    Der Aststumpf, welcher abgesägt.
    Wenn zum Seile ich mich strecke,
    Den Kopf gleich in die Schlinge stecke.


    Ein letzter Blick noch rundherum.
    Meine Güte - bin ich dumm ?!
    Will mein Leben hier beenden,
    Muß doch nur den Willen wenden!


    Ich reiß die Augen auf - Und seh!
    In der Nähe steht ein Reh.
    Alle Bäume die sind grün.
    Das Licht der Sonne ist wie Glühn!


    Schöne Farne die Erde bedecken,
    Kleine Tierchen sich drin verstecken.
    Soll ich wirklich hier verrecken,
    Wo ich Pilze kann entdecken?


    Auf dem Boden weiches Moos.
    Das Seil - Ich lasse endlich los!
    Wie ich mich hinunterbücke
    Bau ich mir eine Lebensbrücke.


    Am Fuß des Baumes steht ein Tintling.
    Gleich daneben wächst ein Schwindling.
    Ich nehm den Schwindling in die Hand
    verknüpf daran mein Lebensband.


    Ein Schmetterling der fliegt vorbei.
    Aus meiner Kehle kommt ein Schrei!
    Ich will es nicht, daß ich hier sterbe!
    Und lös das Seil schnell aus der Kerbe.


    Das Testament ich nun zerreiß!
    Die Zähne fest zusammen beiß.
    Die Eiche - Die ich nun umarm!
    Und ums Herz wird mir ganz warm.


    Dank des Waldes hab ich nun
    Wieder Mut für neues Tun.
    Auch wenn ich habe böse Krämpfe
    Besteh ich diese und ich kämpfe!


    Für den Tod ist es noch Zeit!
    Vieleicht auch eine Ewigkeit?
    Frohgemut schreit ich jetzt aus.
    Gehe singend nun nach Haus!

    In den Nachrichten stieß ich gerade darüber daß im Zuge dieser Problematik nun wohl das Trinkwasser sehr deutlich verteuert werden müßte.
    Ein weiteres Argument um etwas gegen den Nitrateintrag durch Gülle bzw. gegen die derzeitige Form der Massentierhaltung zu unternehmen.


    Dazu eine Info vom Vorjahr und ein link zur eigentlichen Nachricht vom Preis unseres Wassers.




    16.09.2016
    Tagesschau

    Zitat von <woltlab-metacode-marker data-name=

    Claudia Plaß (NDR/Tagesschau)" data-link="">

    Immer mehr Grundwasser-Messstellen weisen eine Nitratbelastung über den gültigen Grenzwerten auf. Betroffen ist laut Bundesumweltministerium ein Viertel der Grundwasservorkommen in Deutschland. Hier werden Werte über 50 Milligramm Nitrat pro Liter nachgewiesen. Zum Vergleich: 2011 war die Belastung des Wassers noch geringer, damals war jedes sechste Vorkommen betroffen.


    Das Nitrat-verunreinigte Grundwasser dehnt sich zudem aus. Mittlerweile ist das Wasser in einem Drittel der Fläche Deutschlands in einem schlechten ökologischen Zustand. Die Belastung sei, so das Bundesumweltministerium, in mehreren Regionen deutlich zu hoch. Sie führe "zu deutlichen Auswirkungen bei der Trinkwassergewinnung und verursacht vermehrte Anstrengungen zum Schutz der Trinkwasserressourcen."




    10.06.2017
    Tagesspiegel
    Umweltbundesamt: Preise steigen wegen hoher Nitratbelastung

    Zitat

    ... Verbraucher müssten sich darauf einstellen, dass der Wasserpreis um bis zu 45 Prozent steigen werde, ...


    Diese Kosten werden sich natürlich auch auf andere Dinge wie beispielsweise gewisse Lebensmittelpreise auswirken und weitergegeben. Eijeijei ...

    Ich tendiere zum Grauhäutigen Scheidenstreifling, Amanita submembranacea insbesondere weil ich den Stiel für nicht genattert halte.
    Aber Vorsicht! Ich bin gerade aus dem Bett gefallen und bekomme die Klüsen noch nicht richtig auf.
    Jedenfalls kannst du den mal zum Vergleichen nehmen.


    Nein, wir werden die Kurve nicht nehmen. Die Menschheit rudert unaufhörlich in den eigenen Untergang. Und wir können es deshalb nicht stoppen oder aufhalten, weil wir uns weiterhin ungebremst vermehren. ...


    Na ja, ich würde in gewisser Weise zustimmen. Eigentlich sehe ich es genauso und der Mensch ist zu sehr Tier um sich der Vernunft zu beugen.
    Aber die Kurve wird er dennoch nehmen. Nur eben anders als wir es uns vorstellen mögen.
    Wir wissen aber eigentlich alle was "Mensch" macht wenn es heißt "Du oder Ich?"
    Da kennen wir keine Verwandten. Ob gezielt und rechtzeitig, das bleibt abzuwarten. Ich würde auf gezielt tippen.
    Jedenfalls, dem Bevölkerungsproblem wird Mensch sich schon rigoros widmen (und ganz nebenher lösen sich viele andere Probleme auch in Luft auf, vor allem Geldsorgen).
    Ein böser Wicht genügt um das zu initiieren. Oder auch ein gutwilliger Bösewicht. Eine Frage der Definition und der Perspektive.
    Wir werden das womöglich auch noch miterleben. Öl müßte ja nun auch bald mal verbraucht sein. Und dann geht es sowieso gleich mal ab in sehr finstere Zeiten.
    Also meine Prognose geht von einem Fortbestand der Menschheit aus. Unsere Erde allerdings könnte bei diesem Akt noch gewaltig was auf die Mütze bekommen.
    Hängt davon ab wie es passieren wird.

    Das zauberhafteste aller Lorchebilder hat gewonnen. Danke für diese Aufnahme! Hypermykobäng!!! Aber sowas von! :thumbup:


    Meine Nummer 2 wären abejas Flechten gewesen. Ebenso wunderbar, ganz nach meinem Geschmack. Habt ihr das überhaupt alle angeklickt um es groß zu sehen?
    So schöne Konturen und doch so "glatt". Zwar wird es wohl durch "Nachzeichnen" erst so geworden sein (Mutmaßungsmodus) aber das tut dem Bild überhaupt nicht weh. Ganz im Gegenteil. Es betont die Schönheit dieses Wesens. Bravo!



    Den beiden Fotoeinreichern Karl und friend1 erbiete ich einen speziellen Dank für ihre Pilze.
    Ein paar Arten ab von der Norm sind für den Wettbewerb eine schöne Würze.
    Mal was anderes zu zeigen macht es spannender, abwechselreich, öffnet Zuschauern die Augen und weckt Neugierde, neben vielen anderen schönen Aspekten.
    Wunderbar! :cool:

    Ich nehme alles zurück.
    Da hatte ich ein Brett vorm Kopf. :rolleyes:


    Die Mutter muß die Kinder küssen! :shy:
    Gute Nacht! Wird Zeit ...


    Hallo Mausmann,
    freut mich wenn es dir gefällt.
    Das mit dem muß sie küssen habe ich mit Bedacht geschrieben,da für mich so etwas Zeitverschwendung ist :D
    Gruß, Jens


    Du hast mich nicht verstanden. Wer ist denn "sie" ???
    Lies mal im Kontext durch die vier Zeilen.

    Das war witzig! :D
    So macht Feierabend Spaß!


    Viel Vergnügen die nächsten zwei Wochen.
    Falls du es noch vor dem Abflug mitbekommst, so lege ich dir noch folgende Zeile an Herz:
    "Die Mama muß sie auch noch küssen!"
    Da haut was nicht hin. Solltest du korrigieren, denke ich.



    Übrigens kann man statt des Bades im Ameisenhaufen auch eine Nacktsitzung in den Brennesseln machen, hörte ich. :)


    Hallo Mausmann,
    Ich hätte es schöner gefunden, wenn du die Original-Formatierung (die meisten linksbündig) der Gedichte (oder zumindest meines Gedichts) im Abstimmungsthread nicht geändert hättest. Zentriert passt, finde ich, teilweise nicht so gut...


    Tatsächlich? :/
    Ich habe das durchaus bewußt so gemacht. Seit Anbeginn des PPC, glaube ich.
    Einerseits finde ich selber das andere Aussehen nicht selten nicht sonderlich ansehnlich (keinerlei Symetrie), andererseits, und das ist mir besonders wichtig, wollte ich für alle Gedichte gleiche Rahmenbedingungen haben wenn es zur Abstimmung geht. Da habe ich manchmal schon meinen Kampf auszufechten wenn ich bunte, dicke und sonstwelche Formatierungen des Gedichtes zu übernehmen versuche oder eben doch nicht. Davon würde ich mich auch äußerst ungern trennen wollen denn ästhetisch fiele der PPC damit in meinen Augen ein großes Stück abwärts. Und das würde mir wirklich schwer aufs Gemüt schlagen.


    ... Champignonagner ...


    ;( Ich kann das nicht aussprechen. Geht nicht! Unmöglich! :giggle:
    Nun ist meine Zunge ausgeleiert.


    Wenn wir uns das nächste mal sehen möchte ich das vorgesprochen bekommen. Dreimal, schnell hintereinander. Am besten du übst schon mal.
    Ich muß jetzt meine Zunge massieren. ...


    ... Das bedeutet Ei , zb. Hexenei von Stinkmorchel usw. , oder ? ...


    Ich bin mal so frei für JanMen zu antworten.
    Es bedeutet alles was du unter diesem Titel verstehst.


    Das kann das Ei betreffen, das schwierige Entdecken, Kleinsein, das Suchen, Verniedlichung oder oder oder.
    Wie schön dein Foto ins Motto passt, das muß nur die Jury für sich entscheiden. :)


    Uns erwarten dieses mal Geheimnisse
    aus dem Tagebuch eines verschwiegenen Wilden.


    Dort voran steht in fetten Lettern:


    "Manchmal
    kann ein Quickie
    ganz schön laaaaaaaang sein!"











    Zeig mit deiner Abstimmung bitte ein wenig Anerkennung für die gemachte Arbeit der Kreativen. Danke!


    Die Umfrage läuft 14 Tage.



    Vorgabethemen waren ...


    König - Quickie - Feind - Champignon - fett







    [01] Nur ein Märchen
    Wildschwaiger




    Nur ein Märchen



    Es war einmal im Märchenland
    Ein riesen Pilz im Walde stand.
    Am Fuß des Pilzes war ne Tür
    doch keiner wuß ´t im Land wofür.


    Der König schickt Soldaten aus.
    Die rissen gleich die Tür heraus!
    Dahinter war ein langer Gang
    Und daraus klang ein schön Gesang.


    Die Soldaten war ´n beglückt
    Ihrer Umwelt gleich entrückt.
    Sie fielen um- es hielt kein Bein
    Und schliefen auf der Stelle ein.


    Sich ganz von selbst die Tür erneuert!
    Ein Licht glimmt auf, was die Armee verfeuert.
    Alles ist wie ´s vorher war
    Ruh ist im Wald, so wunderbar.


    Dem König nun ist nichts zu teuer
    ,,Wer tötet mir das Ungeheuer"!
    Doch niemand will den Wald betreten
    Zu ihrem Gott im Stillen beten.


    Jedoch des Königs Sohn, ein braver Mann
    Hat keine Angst vor finst ´rem Tann.
    Er tritt allein vor diese Tür!
    Braucht Soldaten nicht dafür.


    Er klopft, die Tür geht ganz leicht auf.
    Es dringt heraus ein lieblich Hauch.
    Musik ertönt- ein Jubilieren!
    Es ist ein schönes musizieren.


    Den Gang entlang, eine Treppe hinab,
    Er läuft ´s in leichtem schnellen Trab.
    Unten ist ein dämmrig Zimmer.
    Ein Mädchen sitzt in silbrig Schimmer.


    Gleich verliebt- kniet vor ihr nieder.
    Ihr Haar geschmückt mit rosa Flieder,
    Gekleidet mit hellblau Gewand,
    Bittet er um ihre Hand.


    Verzaubert war ich, warte lange,
    Hier im Pilz da war mir bange!
    Doch wie es hier mit uns geschehn
    Darf ich endlich mit dir gehn!


    Nun zu zwei ´n gehn sie nach Haus.
    Hochzeit dann in Saus und Braus!
    Der König nun nicht mehr regiert.
    Der Riesenpilz vom Wurm lädiert! ;(





    [02] Wer ist der König des Waldes?
    keiAhnungGrüni




    WER IST DER KÖNIG DES WALDES?



    Ist es die mächtige Eiche, die sich
    breit geästet über alles erhebt,
    die Heimat und Nahrung gibt allem Kleinen,
    das auf, von und in ihr lebt?


    Ist es der laut röhrende Hirsch, der sich
    zumindest für den König hält,
    wenn er stolz seine Hirschkühe zusammentreibt,
    oder sich im Kampf dem Rivalen stellt?


    Ist es das ständig schnüffelnde Wildschwein, das mit
    unbändiger Kraft den Boden durchwühlt,
    die fette Bache, die mit dem Leben die Jungen verteidigt,
    so dass jedes Wesen Respekt vor ihr fühlt?


    Ist es die wimmelnde, unermüdliche Ameise, die den
    Feind nicht durch Grösse, sondern durch Masse abwehrt,
    die den Wald sauber hält,
    So dass kein toter Körper Seuchen vermehrt?


    Ist es der scharfsichtige Bussard, der mit
    breiten Schwingen elegant über den Bäumen kreist,
    die kleine Beute erspäht und herabstürzend schlägt,
    und damit dem Gleichgewicht der Natur seinen Dienst erweist?


    Nein, alle diese sind es nicht, wenn auch ihre Aufgaben
    ineinandergreifen wie Zahnräder
    eines gewaltigen Mechanismus.


    Ohne den wahren König des Waldes ist kein
    Werden und Vergehen,
    ohne ihn - tausendfach im Verborgenen wirkend -
    würde der Mechanismus des Waldes stille stehen.


    Ohne ihn - tausendfach fruchtend, wunderbar
    in Formen und Farben,
    seine Sporen weit weit dem Wind anvertraut,
    gäbe es kein Leben im Wald, denn
    DER WAHRE KÖNIG DES WALDES IST DER PILZ!





    [03] So so ... ein Fliegen-Pilz-Gedicht???
    abeja




    So so ... ein Fliegen - P i l z - Gedicht ???


    Sosó, die Fliege fliegt umher,
    Sosó, die Fliege fliegt herum.
    Jetzt sitzt sie da, sie sitzt auf Dung -
    doch Fliegen, das gefällt ihr mehr.


    Sosó, die Fliege fliegt herein,
    Sosó, die Fliege fliegt ins Haus.
    Da essen zwei - in Saus und Braus -
    sie essen jetzt nicht mehr allein.


    Sosó, die Fliege leckt am Brei,
    Sosó, die Fliege tunkt den Rüssel
    genüsslich fast in jede Schüssel -
    sehr gut, die Champignons mit Ei!


    So so, auch Schimmelkäs' ist noch dabei.
    Sosó, der schmeckt die Trüffelwurst -
    vielleicht hat sie jetzt auch noch Durst,
    auf königliches Pilszgebräu? - Da ein Schrei!


    So! So! Mit Wut will er sie töten,
    mit dicker Zeitung schlägt er zu ...
    Sosó doch ist zu schnell, ist weg im Nu!
    Jetzt sitzt sie da, ganz frei von Nöten.


    Sosó, die Fliege, putzt die Augen,
    Sosó, die Fliege, spreizt die Flügel ...
    und da, da gibt's die zweiten Prügel!
    So erwischt sie's knapp! Ist es zu glauben?


    Sosó, es schleudert sie ins dunkle Eck,
    Sosó, die Fliege ist benommen,
    sieht alles nur noch ganz verschwommen.
    Da liegt sie still, sie liegt im Dreck.


    Sssoooosssssoooossssssoooo ...
    bewegt sie sich und regt sie sich.
    Ssooossssooossssssssoooooo ...
    erhebt sie sich, dann pflegt sie sich.


    Sssoooosssssoooossssssoooo ...
    und wenn sie einfach liegen bliebe?
    Sssoooosssssoooossssssoooo ...
    doch Triebe sagen: Fliege, Fliege!


    Sosó, die Fliege fliegt hinaus,
    Sosó, die Fliege sieht den Garten
    auf bess're Zeiten dort zu warten.
    der fette Schmaus ist erst mal aus.


    Sosó, die Fliege muss jetzt mal.
    Wen wundert es, nach diesem Mahl,
    wer müsste nicht, nach so 'ner Qual?
    Doch wohin, sie hat die Wahl.


    Sosó, die Fliege sieht sich um
    und nutzt entgegen jeder Etikette
    einen Fliegenpilz ganz klein, als Toilette,
    noch mehr Tupfen hat er nun.


    Als hätte er sie angezogen ...
    ist denn entbrannt in tiefer Liebe
    zum schönen Fliegenpilz, die Fliege?
    Was hat sie denn dazu bewogen?


    Von Gerüchen, die die Fliegen sehr betör'n
    von tollen Stoffen und davon zu viel verlötet
    das habe manche Fliege schon getötet,
    oft konnte man dies lesen und auch hör'n.


    Doch dieser Pilz, der tut das nicht.
    Er kann es nicht, warum denn nicht?
    Er riecht auch kaum und sport auch nicht.
    Er ist aus Kunststoff, dieser Wicht!


    Sosó, die Fliege, verlässt den Ort.
    So schnell, man sieht es nicht wohin.
    Sie fliegt ins Blaue, macht das denn Sinn?
    Sosó, die Fliege, jetzt ist sie fort.


    Hier wär' ein Ende der Geschicht' ...
    so ein Fliegen-Leicht-Gewicht ...
    von einem Fliegen-Pilz-Gedicht ...
    doch vieles weiß man nicht!


    Was geschieht denn mit Sosó, der Fliege?
    Verleibt ein Vogel sie sich ein?
    Hängt sie bald im Netz, ganz fein?
    Entomophthora??? Feinde!! 'Ne ganze Riege!


    Oder trifft sie einen Fliegerich,
    wie Friederich, das Flieger-Ass
    der da unterm Schirmling saß
    - war kaum nass - den Regen über sich?


    Zusammen fliegen wär' doch fein!
    Man könnte dann noch spekulieren
    über Quickies und vom Kopulieren,
    auch ein bisschen Spaß muss sein!


    Und legt sie Eier, noch und noch?
    Sosó, als Ahnin von Milliarden ...
    in vielen vielen vielen Jahren ...
    wird's Fliegen geben, glaub' ja doch!


    Doch spätestens nach dreißig Tagen
    könnt' man sie wo liegen sehen,
    nirgends hin mehr fliegen sehen,
    der Altersschwäche dann erlegen.


    Und ob was von ihr übrig bleibt?
    Nur eines davon ist gewiss:
    für kurze Zeit 'ne Spur von reinstem Fliegenschiss:
    Sosó, so wie sie lebt und leibt.


    Was wird passier'n, man weiß es nicht,
    mit allen Pilzen und Getier
    mit Flora, Klima, dir und mir
    es wär' auch viel für ein Gedicht.


    So so ... so so ... so so?
    Die Welt kann schrecklich schön sein -
    nicht selten auch ganz schön gemein.
    So so?... Ach so ... ach so.


    So so ... so so ... wieso?
    Die Welt ist groß, die Welt ist klein,
    die Welt ist grob, die Welt ist fein.
    So so? ... Ach so ... so so.


    Vom kleinsten Teil bis hin zum großen All
    vielfält'ger Ausdruck kreativer Energie,
    zu sehn' aus jeder Perspektive - vergiss es nie:
    du bist ein Teil davon, auf jeden Fall.





    [04] Aus meinem Tagebuch: Tatendrang
    Wildschwaiger




    Aus meinem Tagebuch:
    Tatendrang



    Früh um zehn - Ich quäl mich aus dem Bett.
    Es fällt mir schwer - Bin ich denn zu fett?
    Ich trinke Kaffee, esse Kuchen.
    Jetzt überleg ich - Geh ich Pilze suchen?


    Ich fühle da so großen Zwang,
    Richtigen Bewegungsdrang!
    Wenn ich im Wald steig über Wurzeln,
    Das läßt meine Pfunde purzeln!


    Fünfhundert Meter sinds zum Wald.
    Mit dem Fahrrad? Viel zu kalt!
    Mit Laufen hab ichs auch nicht so,
    Ich hab doch Auto,bin ich froh!


    Der Pilzkorb,ja wo hab ich den?
    Ach, eine Plastiktüte wird schon gehn.
    Zwäng mich hinters Lenkrad nun,
    Hab dabei ganz schön zu tun.


    Eingepackt für unterwegs,
    Hab ich eine Rolle Keks.
    Doch in Freßsucht ich gleich falle,
    Bis zum Wald ist alles alle.


    Wie ich dort zehn Meter gehe,
    Atme schwer und schon ich stehe.
    Auf der Stelle,schau mich um,
    Da stehen Champignons herum!


    Wärs nicht so schwer würd ich mich bücken.
    Alle würde ich jetzt pflücken!
    Doch das ist so einfach nicht;
    Hab doch selber viel Gewicht!


    Ich glaub , ich bin zu weit gelaufen.
    Habe Durst und nichts zum saufen.
    Die Luft! Die drückt so, finde ich.
    Oh! Mir wird schon schwindelich.


    So viel Bewegung! Das braucht Kraft!
    Ich bin schon völlig abgeschlafft.
    Muß jetzt erst mal eine rauchen!
    Könnte Brotzeit jetzt gebrauchen.


    Der Hunger zehrt mich völlig auf!
    Zurück zum Auto ich nun lauf.
    Schnell zum Supermarkt! Ich fahre,
    Es kommt mir vor, als wärn es Jahre!


    Was mein trübes Auge dort erblickt,
    Sind Champignons! Ich bin entzückt.
    Da renn ich blöd im Wald herum.
    Verbrauche Energie. Wie dumm.


    Da kauf ich doch zwei Kilo hier!
    Koch sie zu Hause, trinke Bier.
    Ja so ist es meine Lieben,
    Ich bin jetzt rundherum zufrieden!


    Abends werde ich es noch mehr sein.
    Dann trinke ich ne Flasche Wein!
    Denn so, mit meinem Übermut,
    Tut viel Bewegung gar nicht gut.


    Pilze find ich, sind nicht fett.
    Drum brat ich sie in etwas Speck.
    Und um diätisch sie zu kochen -
    Nur die Brühe von paar Knochen.


    So Champignons sind wunderbar!
    Die zwei Kilo sind gleich gar.
    Ein Butterbrot und Steak dazu.
    Da läßt mein Magen mich in Ruh.


    Und ich glaube liebe Leute,
    So ein sportlich Tag wie heute,
    Ist für mich der richt ´ge Weg:
    Erschöpft ich mich zu Bett begeb.





    [05] Der fette König
    Hukos




    Der fette König



    Ein fetter König - müde seiner Pfunde
    rief herbei sein Hexenweib
    und forderte von ihr die Kunde,
    die ihm verschlankt den dicken Leib.


    Die Alte -längst nur noch 'ne Hülle
    der einstgen Schönheit, die sie früher war
    betrachtete des Gatten Fülle,
    die stet gewachsen, Jahr für Jahr


    sie wiegt' den Kopf und warf die Stirn in Falten,
    dann schleppt' sie her ein dickes Zauberbuch
    sie krächzt': "Das Wissen nur der Alten
    vermag zu bannen diesen Fluch"


    Doch insgeheim plant' sie im Bösen
    das Fett samt Gatten aufzulösen
    denn dieser war seit langer Zeit
    nicht mal zum Quickie mehr bereit


    und ihre Knochenfinger fuhren
    durch die geheimen Rezepturen
    bis sie auf Seite hundertdrei
    endlich fand den richt'gen Brei:


    "Vom Pantherina nimm 5 Flocken,
    dazu drei Knollenblättersocken
    10 Clitocybe cerussata
    ein Häubchen von der Marginata


    Das Ganze muß 8 Stunden ziehn
    in Faltentinte mit Coprin
    danach nicht allzulange garen-
    und bloß mit Alkohol nicht sparen!!"


    sie dacht' es sollte so gelingen
    den Fettsack damit umzubringen


    zu ihm gewandt, da tat sie freundlich
    die Lösung hat sie nun vermeintlich
    -"mein lieber Mann, geh in den Wald
    und bring die Zutaten mir bald


    kriech durchs Gehölz auf allen Vieren
    -das hilft schon Pfunde zu verlieren"
    -und, da er Mykologendepp
    macht' sie ihm eine Pilze-App.


    Der König hob den dicken Hintern
    gemästet in unzählgen Wintern
    und schwang sich auf sein Pferd - das stöhnt'
    es war ihn lange nicht gewöhnt


    Schon auf der grünen Ritterswiese
    da macht' er seinen ersten Fund
    schneeweiße Champignons - und diese
    ähneln dem Amanita Schund


    Die App. wusst nix von Schuhen, Knollen
    und nix von Kunsthoniggeruch
    so entgeht ohne es zu wollen
    der König seines Weibes Fluch


    Fix eingepackt, auf's Pferd gehievt
    schon setzt er seine Suche fort
    von beiden hat der Schweiss getrieft
    auf geht's zum nächsten Schwammerlort


    An einer leichten Wegesbiegung
    Clitopili prunuli stehn
    und - welch wunderbare Fügung
    es waren an der Zahl gleich zehn


    wie schön sie matt im Lichte schimmern
    auch wenn's noch früher Juli ist
    Erscheinungszeit braucht nicht zu kümmern
    und auch das Riechen er vergisst


    Man kann ihn nun schon "Glückspilz" nennen
    den König, dessen Wampenpracht
    durch Reiten, Bücken, Suchen, Rennen
    schon zur Verkleinerung gebracht


    doch war sein Weg noch nicht zu Ende
    es fehlten ihm 3 Arten ja
    doch in dem wiesigen Gelände
    fand er die nicht, - das ist wohl klar...


    so ritt er weiter zu den Forsten
    die warn schon nah am Feindesland
    an einem Baum, vom Blitz geborsten
    er wieder neue Schätze fand


    Kuehneromyces mutabilis
    und davon gleich 'ne ganze Brut
    doch weil sein Korb nich so stabil is
    begnügt' er sich mit einem Hut


    dass hier die Silberstreifen fehlten,
    das konnt' der gute Mann nicht wissen
    und auch die Hutform und die Farbe
    war in der App. nur grob umrissen


    hätt' er gewusst, wie gut die schmecken
    hätt' er den ganzen Stumpf geleert !!!
    doch dies ist zu Beschreibungszwecken
    ein eigenes Gedicht mal wert


    sein Ross, das wollt' jetzt nicht mehr weiter
    der Grund der ward zu unwegsam
    so wurd' zum Fußgänger der Reiter
    nun tiefer in den Wald er kam


    er brauchte gar nicht weit zu gehn
    da sah er sie von weitem stehn
    von Perlpilzen der Forst besäät
    wie in nem RiesenBlumenBeet


    Ein Hut mit Flocken, Farbe braun
    auf's Röten wusst' er nicht zu schaun
    soll Ring gerieft sein , oder glatt?
    - die Alte 's nicht beschrieben hat


    so wurde er auch hier verschont
    nicht Giftzeugs, -nein! er pflückt' stattdessen
    Unwissenheit wird belohnt!
    wunderbare Delikatessen


    zu guter Letzt, man kann schon sagen
    es wirkt' inzwischen fast behende
    entklettert' er dem tiefen Wald
    zurück ins offene Gelände


    am Hain entlang im tiefen Gras
    entdeckte er schon wieder was
    riesige Tulpen mit Lamellen
    aus denen schwarze Säfte quellen


    kurz App. gecheckt - er war nicht dumm
    bestimmt ist das so'n Coprinum
    atramentarius zwar nicht
    doch dafür ist die App. zu schlicht


    so nahm den Schopftintling er mit
    -das rettet' ihm erneut das Leben!
    nach Schmaus und gutem Appettit
    pflegt' er gern noch einen zu heben


    "Wo ist mein Gaul?" rief er nun aus
    doch dieser lief schon längst nach Haus
    über Felder, Wiesen, Seen
    musst' er zu Fuß nach Haus nun gehn


    und so ein Heimmarsch, schwer bepackt
    unglaublich wie das gleich entschlackt!
    das Schloss erreicht' er gertenschlank
    und überhäuft' sein Weib mit Dank


    doch diese undankbare Puppe
    bereitet' trotzdem Schwammerlsuppe
    vermissend einen guten F***
    hatt' sie den Mann noch immer dick


    "Hilfts nichts, so kann es doch nicht schaden"
    -so riet sie ihrem guten Herrn
    die leck'ren Pilze, frei von Maden
    die schlang der König runter gern


    nun musst' sie mit Erstaunen sehen
    der König wollte nicht vergehen
    dafür sah er sie komisch an...
    ...so wie es nur ein Lustmolch kann


    die Pilze wirkten also doch
    das Hexenweib zu Kreuze kroch
    dann hörte man weit ihr Geschrei
    war's Lust? war's Scham? - s' ist einerlei



    Und die Moral von der Geschicht':
    traue diesen Pilz-App.'s nicht





    [06] Geheime Träume und Kleinwagen
    nochn Pilz




    Geheime Träume und Kleinwagen








    [07] Aus meinem Tagebuch: Nicht ganz ernst gemeint
    Wildschwaiger




    Aus meinem Tagebuch:
    Nicht ganz ernst gemeint



    Die letzten Tage immer Regen,
    Da kann man sich im Wald bewegen,
    Denk ich mir und fahre los.
    Doch im Wald da staun ich bloß.


    Schon der Parkplatz übervoll,
    Das finde ich jetzt nicht so toll.
    Dort wo ich stets Maroner find
    Sucht ne Familie mit ihrm Kind.


    Weiter gehts zur Steinpilzecke,
    Gleich hinter einer Sträucherhecke.
    Da raschelt es in jeder Richtung
    Und auch auf meiner Raslingslichtung.


    Überall sind hier schon Sammler!
    Heute bin ich letzter Gammler.
    Versuchs jetzt bei den Pfifferlingen,
    Doch wills auch da nicht recht gelingen.


    Überall das Gras zerdrückt,
    Langsam werde ich verrückt!
    Im Tannenwäldchen nebenan
    Keine Spur vom Täubling dann.


    Nicht mal ne Rotkappe entdeckt,
    Nichts ist mehr im Wald versteckt!
    Unlustig ich mein Körbchen schwenke
    Den Weg zum Parkplatz nun einlenke.


    Alle andren sind schon dort
    Volle Körbe schleppen fort!
    All die Leute sind mein Feind!
    Heimlich habe ich geweint.





    [08] –œDefinition: Quickie–
    Kozaki




    –œDefinition: Quickie–



    Früher liess der Mensch sich treiben,
    da gab es noch kein Hetzen,
    man macht es, oder lässt es bleiben,
    so stand es in Gesetzen.

    Doch Menschen haben einen Tick,
    und die Zeit wurd dann erfunden,
    Immer Plannung fest im Blick,
    in Tagen oder Stunden.

    Die Zeit tut nun die Tage fressen,
    alle stehen unter Strom.
    Menschen lassen sich sehr stressen,
    seitdem gibt–™s das Burnout Syndrom,

    Doch zwischen Stunde und Minuten,
    eine Zeiteinheit dazwischen,
    fehlt in den Statuten,
    das must–™ man auf mal frischen.

    Hat der Nachwuchs ein Turnier,
    sollten Eltern doch nicht weichen,
    Papa, bleib doch hier,
    nicht ins Wäldchen schleichen.

    Doch in der Pause schnell ein Ründchen,
    und ins Waldstück rennen,
    nicht so lang wie mit dem Hündchen,
    nur die Lage scannen.
    Ganz kurz, das ist nicht tricky,
    so was nennt man einen Quickie.

    Geschätzt so lang wie ein Cartoon,
    egal ob mit Donald oder Micky.
    Keine Zeit um aus zu ruhn,
    so lang dauert nur der Quickie.

    Der Quickie, bitte denkt kein–™ Stuss,
    für Pilzler sehr gescheit,
    ist keineswegs ein Koitus,
    es ist ne neue Zeiteinheit.




    Wann wird ´s mal wieder richtig Sommer?


    Ich weiß nicht ob ich diesen viel gehegten Wunsch unterstüten mag.
    Ich suche doch lieber den Schatten auf und hoffe
    daß mir unter dem Scheitel nicht das Eiweis erhärtet.


    Dann käme ich mir vor wie ein Eierkopf.
    Hartgekocht!
    Tock! Tock! Tock!


    Wie sollte man dann noch dichten und denken?!








    Herzlich willkommen bei den pilzaffinen Dichtungen
    anno 2017!
    Mögen sie uns allen Freude bereiten und hoffen wir auf
    auf die eine oder andere boletarische Meisterleistung.
    Ob ihr nur zuschaut oder euch mitzumachen getraut,
    ich hoffe die Verse vermögen euch gut zu unterhalten.


    Also dann, frisch ans Werk.



    Ich hoffe auf reges Interesse, zahlreiche Teilnahme, Mannigfaltigkeit
    und auf interessante Themen
    die gerne mal auch ganz anders sein dürfen.








    Die Welt der Pilzgedichte scheint so klein.
    Wir möchten mehr. Erfinden wir also selber welche.
    Mach doch einfach mal mit.
    Gönn dir und uns den Spaß.






    Im Pilz-Poetry-Poesiealbum werden alle Siegerpoesien der PPC ´s geehrt und beizeiten werden alle dortigen Werke einmal zusammen in ein Büchlein gepackt, illuster ausgeschmückt und der Welt zu Füßen gelegt. Dein Gedicht könnte auch dort stehen!


    Also, Griffel gepackt oder Tastatur im Blick und losgelegt!

    Ihr habt Zeit bis zum 18.06.2017 eure Schöpfungen zu zeigen.




    Eure Vorgaben:
    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muß mindestens 12 Zeilen vorweisen.
    Die Zahl eurer in den Wettkampf gebrachten Werke ist nicht begrenzt, doch wenn es insgesamt zu viele von einem Autor werden lasse ich euch nur drei zur Auswahl über die letztlich abgestimmt werden soll.
    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.


    Weiterhin müßt ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar, von den nachfolgenden Vorgabethemen müßt ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.


    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.


    Die Vorgabethemen lauten:


    Ofen - Knast - Elf - Ameise - Allergie










    Ab (voraussichtlich) dem 19.Juni kann dann von jedem, auch den Teilnehmern, über die eingesandten Poems abgestimmt werden.



    Anmerkung:
    Es ist ausdrücklich nicht nur erlaubt sondern besonders wünschenswert daß ihr eurer Kreativität keinen Grenzen unterwerft.
    Ihr dürft vertonen, illustrieren, komponieren und verfilmen. Es gibt keine Grenzen.







    Zum Jahreswechsel gibt es natürlich ein "Best of the year!" und für dessen Sieger/in auch einen Preis.


    Was es diesmal sein wird ist noch nicht entschieden. Ich habe ein, zwei Ideen oder auch die Option Fips als Preisstifter auftreten zu lassen.
    Noch habe ich mich nicht entschieden aber seid euch gewiß, ich bemühe mich euch einen erfreulichen Gewinn auszuloben.


    Jetzt ist es an dir!
    Trau dich!

    Ich habe noch eine andere einladende Unterbringungsmöglichkeit entdecken dürfen und sogleich dort hingeschrieben.


    Hoffentlich bekomme ich von dort besseres in Aussicht gestellt als beim vorherigen Fund.
    Es ist eine Villa am See und auf deren Seite wurde ich doch tatsächlich vom Bild einer Morchel überrascht über welche ein wenig erzählt wird.
    Die wachsen dort nämlich in freudiger Weise. :) Wenn das mal kein gutes Zeichen ist! :sun: