Beiträge von Uwe58

    Hallo
    An den Ausführungen gibt es nichts zu bemängeln, genau so ist es in der Praxis! :thumbup:
    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, das man immer komplette Pilze in einer Schachtel mitnehmen sollte. Dann kann man zu Hause evtl. noch bessere Bilder oder Detailbilder machen. Das ist besonders wichtig bei sehr hellen Pilzen. Ganz einfach geht das, wenn man die Pilze auf weißem Untergrund bei Tageslicht (keine Sonne) fotografiert. Und immer mehrere Bilder machen, auch aus verschiedenen Entfernungen. Am PC sucht man sich dann die Besten heraus.


    Hallo
    Ich habe auch nur eine Nikon Coolpix S7000. Weißabgleich ist auf automatisch eingestellt. Wenn möglich, vermeide ich direktes Sonnenlicht oder Blitzlicht. Bisher gibt es bei Tageslicht keine Probleme.



    Hallo
    Das ist ein Lamellenpilz und eine Mißbildung. Ob das Weiße original zum Pilz gehört oder durch einen Schimmelpilz verursacht wurde, kann ich leider nicht sagen.


    Hallo


    Genau so wie Stefan das schreibt, so kenne ich das auch. Kein Nadelholzstubben vorhanden. Laubbaum in der Nähe mit vermutlich (abgestorbener) Wurzel. Dann mehrere Büschel scheinbar im Gras, typischer geht es nicht mehr für Grünblättrige!


    Weiterhin sind in der kalten Jahreszeit die Farben oft nicht so intensiv, wie üblich.
    Die Fotoapparate speichern fast immer die Farbtöne bei Schwefelköpfen falsch ab. Das ist so, warum kann ich leider auch nicht sagen.


    Bestimmung nach Lamellenfarbe funktioniert oft nicht, manchmal nur in jungem Stadium. In älteren Stadien nähern sich die Farben oft an! Aber bei den hier gezeigten Lamellen kann man deutlich auf Grünblättrige schließen.
    Wichtigstes Merkmal bleibt immer die Farbe der Stielspitze und der Geschmack.


    Übrigens, wenn der bitter schmeckt, dann braucht man nicht weiter raten .... ;)


    Hallo
    Das sollte er sein. Auch das Rissige am alten Fruchtkörper paßt sehr gut.

    Hallo
    Es geht mir hier nicht um Ritterlinge allgemein, sondern um den Bärtigen und seine Lamellen.


    Bei Wikipedia: Die ziemlich gedrängt stehenden Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen und laufen mit einem Zahn daran herab.


    Laux: am Stiel ausgebuchtet angewachsen, mit Zahn am Stiel herablaufend


    Gerhardt: etwas entfernt stehend


    Dähncke: vor dem Stiel ausgebuchtet und mit Zahn lang herablaufend


    Tintling (Internet): ausgebuchtet


    Ich bin über solche schlechten Beschreibungen von Fachleuten sehr frustriert. Was hindert die Autoren daran, zu schreiben: angewachsen, mitunter mit Burggraben und herablaufendem Zahn?


    Von der Optik her passt das schon nur breitet er sich sehr schnell aus und daher sollte ich mir schon etwas Gedanken machen wie ich ihn in den Griff bekommen kann.


    Hallo
    Ich kann deine Gedanken verstehen. Aber Pilze bekommt man nur unter Kontrolle, wenn man die Wachstumsvoraussetzungen deutlich verschlechtert. Aber dann ist es kein Regenwaldterrarium mehr. So lange Nahrung, Feuchtigkeit und Temperatur stimmen, wirst du den nicht los.


    Hi,


    Ritterlinge müssen nicht immer einen Burggraben haben, Uwe.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan
    Dann ist das in diesem Fall aber eine Fehlbildung, Oder? Die mit Burggraben angewachsenen Lamellen sind ohne "kann" in den Beschreibungen vermerkt. Wenn das in der normalen Variationsbreite liegt, dann sind ja alle Beschreibungen falsch. Bisher hatten alle meine allgemeinen Ritterlingsfunde einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Burggraben, so wie in der Beschreibung angegeben.



    Dann kommt der von der Beobachtungsliste wieder herunter! Sind noch viel zu viele Andere auf der Liste!


    Hallo Maria
    Evtl. ist der auch untypisch gewachsen, Die Stielspitze wird ja auch so dünn ..........
    Jedenfalls sehe ich keinen Burggraben. Was macht das Sporenpulver?

    Hallo


    Beim Aufräumen habe ich noch Erdwarzenbilder gefunden.
    Ich meine, das ist Thelephora terrestris (Fächerförmiger Warzenpilz oder Fächerförmiger Erd-Warzenpilz)
    Nur etwas stört: so dick und glatt und nicht dünn und fusselig
    a) strecken die sich noch und fransen aus?
    b) könnte das auch eine Varietät sein?


    Leider konnte ich noch keinen Erdwarzenpilz in seiner Entwicklung beobachten




    Der Geruch ist "pilzig"; also riecht nicht nach Ziegenbock wie der [font="Arial, sans-serif"]Bocksdickfuß.. :) ...[/font]


    Hallo
    Das kann nur der Lilastielige Rötelritterling sein. Das ganze Äußere, die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen, der lilafarbene Stiel, besser geht es nicht.
    Die Bocksdickfüße sind Schleierlinge und hätten irgendwo Schleierreste, anderes Sporenpulver und einen dicken Fuß.

    Hallo
    Bin gerade am PC beim Aufräumen und Ausmisten. (was soll man sonst bei dem "Mistwetter" machen?)
    Da sind mir diese Bilder aufgefallen, natürlich unbestimmt. Ich denke an Psathyrella ......., auffällig der befusselte Stiel.




    Hier denke ich an Scheinhelmlinge Hemimycena. Sehr zerbrechlich. Artbestimmung ist natürlich so nicht möglich, aber wie seht ihr die Gattungen?



    Hallo
    Ich gehe im November am liebsten Pilze sammeln. Es ist so herrlich ruhig im Wald, man ist ja fast alleine dort. Die Pilze haben gute Qualität und keinen Hitzeschaden. Maden sind auch wenig und Holzböcke sind im Winterschlaf.
    So lange kein Frost ist, braucht man nicht gezielt auf Winterpilze gehen. Es gibt noch Butterröhrlinge, Körnchenröhrlinge, manchmal einen Steinpilz, Pfefferröhrlinge, Maronen, Graublättrige Schwefelköpfe, Reizker, Frostschnecklinge, Schwarzfaserige Ritterlinge und noch mehr.
    Und irgendwas Neues gibt es auch immer zu entdecken. Zur Not kann man ja auch mal Hirsche oder Seeadler beobachten ....


    Hallo
    Stefan war schneller, beim Bovisten stimme ich zu. Auf dem Bild sieht man gut, wie sich die Außenhülle eierschalenartig löst. Ein gutes Erkennungsmerkmal.
    Die Verzweigte Becherkoralle ist auch ein sehr schöner Fund und auch noch selten. :thumbup: (Eigentlich alles schöne Funde!)


    Hallo
    Wunderbare Judasohren sind das.

    Den kenn ich aber meist mit leichtem, gelblichem Schimmer in den Lamellen, ebenso an der Stielspitze, gelegentlich mit blauen Flecken an der Stielbasis und eben schwach mehligem Geruch im Anschnitt.


    Hallo Pablo
    Mit blauen Flecken? 8|
    Der gelbe Schimmer ist nur im Idealfall zu erkennen. Bei Fotos verschwindet oft auch der gelbliche Schimmer.
    Typisch sind hier auch noch die unregelmäßigen Hutformen. Und Jörg könnte ja mal einen Stiel durchbrechen. Der hat auch seine besondere Bruchweise.