Hallo
An den Ausführungen gibt es nichts zu bemängeln, genau so ist es in der Praxis!
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, das man immer komplette Pilze in einer Schachtel mitnehmen sollte. Dann kann man zu Hause evtl. noch bessere Bilder oder Detailbilder machen. Das ist besonders wichtig bei sehr hellen Pilzen. Ganz einfach geht das, wenn man die Pilze auf weißem Untergrund bei Tageslicht (keine Sonne) fotografiert. Und immer mehrere Bilder machen, auch aus verschiedenen Entfernungen. Am PC sucht man sich dann die Besten heraus.
Beiträge von Uwe58
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ich denke wenn ich nicht unmengen davon esse wird es mir eher gut tun als schaden
hallo
Ich denke, man muß die nicht essen, nur weil die nicht giftig sind. -
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Hallo Craterelle,da ich nur mit Einfach-Kamera und Handy bzw ipad ausgerüstet bin, halte ich diesen Thread für eine supergute Idee!

Und falls jemand weiß, ob, und wenn ja, wo man bei einer nikon coolpix Farbeinstellungen vornehmen kann, der möge sich melden!
Gerade vor ein paar Tagen stellte ich Bilder von einem wunderschönen Lila Lacki im Pilzportrait ein, und mußte mir, leider zu Recht, sagen lassen, "die Fotos seien farblich voll daneben und ich solle mal die Farbeinstellungen meiner Kamera überprüfen."
Was ich natürlich mangels Möglichkeiten nicht konnte.
Bin mal gespannt, ob sich da jemand meldet, oder ob entweder alle hervorragend ausgerüstet sind, oder sich nicht trauen, zuzugeben, daß sie mit Einfach-Technik arbeiten...
Hallo
Ich habe auch nur eine Nikon Coolpix S7000. Weißabgleich ist auf automatisch eingestellt. Wenn möglich, vermeide ich direktes Sonnenlicht oder Blitzlicht. Bisher gibt es bei Tageslicht keine Probleme. -
Hallo
Vergleiche mal mit der Buckeltramete.
https://de.wikipedia.org/wiki/Buckel-Tramete -
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Liebe Pilzfreunde,
heute wende ich mich mal wieder vertrauensvoll an Euch, weil ich erneut auf dem Schlauch stehe - vielleicht auch vor einem SchlauchPILZ? Gefunden in einem reinen Fichtenforst zwischen Alt- und Bruchholz. Der Hut erinnert fast an etwas Lorchelartiges, aber ich finde nichts Vergleichbares in meinen Büchern. Der Kamerad wuchs zwar aus dem Boden, ich hatte aber den Eindruck, er saß auf einem vergrabenen Holzstück.
Ich konnte keinen Geruch feststellen, er fühlte sich wachsartig an, fest, aber elastisch. Den Rest sollten die Bilder zeigen...
Er stand allein auf weiter Flur, deswegen wollte ich ihn nicht ausreißen. Vielleicht läßt er sich trotzdem identifizieren?
Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Bestimmungsvorschläge!Einen schönen Sonntag wünscht
BijouHallo
Das ist ein Lamellenpilz und eine Mißbildung. Ob das Weiße original zum Pilz gehört oder durch einen Schimmelpilz verursacht wurde, kann ich leider nicht sagen. -
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Hallo
Die Außenaufnahmen sind farblich "voll daneben". Da mußt du mal die Kameraeinstellung überprüfen. -
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Danke ihr beiden. Also jetzt habe ich Ihn mal probiert. er schmeckt eher unangenehm, etwas bitter, aber für meinen Gaumen nicht scharf. Aber kann den Geschmack nicht genau benennen.lg roflex
Hi,
bitter passt; der Grünblättrige ist nicht scharf. Der Rauchblättrige ist das nicht, denn den habe ich noch nie auf irgendwelchen Grasflächen, an vergrabenen Holzresten gefunden. Ich finde den immer "nur" im Nadelwald an Fichten- oder Kiefernstubben...
l.g.
StefanHallo
Genau so wie Stefan das schreibt, so kenne ich das auch. Kein Nadelholzstubben vorhanden. Laubbaum in der Nähe mit vermutlich (abgestorbener) Wurzel. Dann mehrere Büschel scheinbar im Gras, typischer geht es nicht mehr für Grünblättrige!
Weiterhin sind in der kalten Jahreszeit die Farben oft nicht so intensiv, wie üblich.
Die Fotoapparate speichern fast immer die Farbtöne bei Schwefelköpfen falsch ab. Das ist so, warum kann ich leider auch nicht sagen.Bestimmung nach Lamellenfarbe funktioniert oft nicht, manchmal nur in jungem Stadium. In älteren Stadien nähern sich die Farben oft an! Aber bei den hier gezeigten Lamellen kann man deutlich auf Grünblättrige schließen.
Wichtigstes Merkmal bleibt immer die Farbe der Stielspitze und der Geschmack.Übrigens, wenn der bitter schmeckt, dann braucht man nicht weiter raten ....

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Hallo Ihr Lieben,eine Eiche, der dem Anschein nach nichts fehlte, trug ziemlich viele Schwämme - von eher kleinen "Knubbeln" bis hin zu richtigen Prachtexemplaren. Bei meiner Bestimmung bin ich erst einmal beim Eichen-Feuerschwamm gelandet, dann aber recherchierte ich weiter und las weiter und ... und nun bin ich total unsicher. Kann man sagen was ich da gefunden habe?
Vielen Dank schon einmal.
Liebe Grüße
Maria
Hallo
Das sollte er sein. Auch das Rissige am alten Fruchtkörper paßt sehr gut. -
Hallo
Den hätte ich auch so benannt, so zu 90% oder so ähnlich. -
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Hallo Ihr Lieben,da müsste ich doch heute den Orangeseitling gefunden haben? Gefunden auf einem Fichtenholz-Stumpf.
Vielen Dank schon einmal.
Liebe Grüße
Maria
Hallo
Den Orangeseitling hast du richtig bestimmt. -
Hallo
Es geht mir hier nicht um Ritterlinge allgemein, sondern um den Bärtigen und seine Lamellen.Bei Wikipedia: Die ziemlich gedrängt stehenden Lamellen sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen und laufen mit einem Zahn daran herab.
Laux: am Stiel ausgebuchtet angewachsen, mit Zahn am Stiel herablaufend
Gerhardt: etwas entfernt stehend
Dähncke: vor dem Stiel ausgebuchtet und mit Zahn lang herablaufend
Tintling (Internet): ausgebuchtet
Ich bin über solche schlechten Beschreibungen von Fachleuten sehr frustriert. Was hindert die Autoren daran, zu schreiben: angewachsen, mitunter mit Burggraben und herablaufendem Zahn?
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Von der Optik her passt das schon nur breitet er sich sehr schnell aus und daher sollte ich mir schon etwas Gedanken machen wie ich ihn in den Griff bekommen kann.Hallo
Ich kann deine Gedanken verstehen. Aber Pilze bekommt man nur unter Kontrolle, wenn man die Wachstumsvoraussetzungen deutlich verschlechtert. Aber dann ist es kein Regenwaldterrarium mehr. So lange Nahrung, Feuchtigkeit und Temperatur stimmen, wirst du den nicht los. -
Hi,Ritterlinge müssen nicht immer einen Burggraben haben, Uwe.
l.g.
StefanHallo Stefan
Dann ist das in diesem Fall aber eine Fehlbildung, Oder? Die mit Burggraben angewachsenen Lamellen sind ohne "kann" in den Beschreibungen vermerkt. Wenn das in der normalen Variationsbreite liegt, dann sind ja alle Beschreibungen falsch. Bisher hatten alle meine allgemeinen Ritterlingsfunde einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Burggraben, so wie in der Beschreibung angegeben. -
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Hallo, Uwe!So wie ich das sehe, hast du nun den Vergleich, wie Thelephora terrestris aussieht, wenn sich die Fruchtkörper noch im Wachstum befinden.
An deiner Bestimmungsidee habe ich hier keine Zweifel, das passt schon. Ist auch keine besondere Form oder Varietät, die sehen recht typisch aus, für "Status frisch & jung".LG, Pablo.
Dann kommt der von der Beobachtungsliste wieder herunter! Sind noch viel zu viele Andere auf der Liste! -
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Hallo Uwe,
was könnte es sein? Hast Du eine Idee? Also zumindest die Gattung? Ich habe bei diesen Gattungen wirklich nicht den Schimmer einer Ahnung

Liebe Grüße
Maria
Hallo Maria
Evtl. ist der auch untypisch gewachsen, Die Stielspitze wird ja auch so dünn ..........
Jedenfalls sehe ich keinen Burggraben. Was macht das Sporenpulver? -
Hallo Maria, für mich ist das auch der Bärtige Ritterling, Mykorrhizapilz der Fichte.Hallo
Ich sehe aber keinen Burggraben, also was anderes. -
Hallo
Beim Aufräumen habe ich noch Erdwarzenbilder gefunden.
Ich meine, das ist Thelephora terrestris (Fächerförmiger Warzenpilz oder Fächerförmiger Erd-Warzenpilz)
Nur etwas stört: so dick und glatt und nicht dünn und fusselig
a) strecken die sich noch und fransen aus?
b) könnte das auch eine Varietät sein?Leider konnte ich noch keinen Erdwarzenpilz in seiner Entwicklung beobachten
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Der Geruch ist "pilzig"; also riecht nicht nach Ziegenbock wie der [font="Arial, sans-serif"]Bocksdickfuß..
...[/font]Hallo
Das kann nur der Lilastielige Rötelritterling sein. Das ganze Äußere, die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen, der lilafarbene Stiel, besser geht es nicht.
Die Bocksdickfüße sind Schleierlinge und hätten irgendwo Schleierreste, anderes Sporenpulver und einen dicken Fuß. -
Hallo Uwe,es gibt einen "wolligen Mürbling" - da passt der deutsche Name einfach so gut
Psathyrella ArtemisiaeLG Joseph
Danke Joseph, das scheint zu passen.
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Hallo
Bin gerade am PC beim Aufräumen und Ausmisten. (was soll man sonst bei dem "Mistwetter" machen?)
Da sind mir diese Bilder aufgefallen, natürlich unbestimmt. Ich denke an Psathyrella ......., auffällig der befusselte Stiel.Hier denke ich an Scheinhelmlinge Hemimycena. Sehr zerbrechlich. Artbestimmung ist natürlich so nicht möglich, aber wie seht ihr die Gattungen?
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Hallo
Ich gehe im November am liebsten Pilze sammeln. Es ist so herrlich ruhig im Wald, man ist ja fast alleine dort. Die Pilze haben gute Qualität und keinen Hitzeschaden. Maden sind auch wenig und Holzböcke sind im Winterschlaf.
So lange kein Frost ist, braucht man nicht gezielt auf Winterpilze gehen. Es gibt noch Butterröhrlinge, Körnchenröhrlinge, manchmal einen Steinpilz, Pfefferröhrlinge, Maronen, Graublättrige Schwefelköpfe, Reizker, Frostschnecklinge, Schwarzfaserige Ritterlinge und noch mehr.
Und irgendwas Neues gibt es auch immer zu entdecken. Zur Not kann man ja auch mal Hirsche oder Seeadler beobachten .... -
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Hi,hübsche Funde.

Zur Nr. 19: Nie und nimmer ein Hasenstäubling. Vergleich mal mit Bovista plumbea; das passt da definitiv besser.

l.g.
StefanHallo
Stefan war schneller, beim Bovisten stimme ich zu. Auf dem Bild sieht man gut, wie sich die Außenhülle eierschalenartig löst. Ein gutes Erkennungsmerkmal.
Die Verzweigte Becherkoralle ist auch ein sehr schöner Fund und auch noch selten.
(Eigentlich alles schöne Funde!) -
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Moin,
bei meiner letztjährigen Fundstelle des Eichhases einer Buchenallee im Wald, habe ich an toten Holzästen zahlreiche Baumpilze gefunden.M.E. sind das Judasohren, allerdings nicht alle dünnfleischig, sondern z.T. mit ca. 2-3mm dicklicher gallertartiger Schicht.
Auch die kleinen Pilze scheinen aufgequollen und allgemein machen die größeren einen recht festen (zähen) Eindruck.
Die größten Pilze sind 8-9 cm groß.
Es war hier die letzte Nacht wieder sehr feucht und die Holzäste lagen dicht an großen Wasserpfützen.Danke im Voraus für Eure Einschätzung.
Hallo
Wunderbare Judasohren sind das. -
Den kenn ich aber meist mit leichtem, gelblichem Schimmer in den Lamellen, ebenso an der Stielspitze, gelegentlich mit blauen Flecken an der Stielbasis und eben schwach mehligem Geruch im Anschnitt.
Hallo Pablo
Mit blauen Flecken?
Der gelbe Schimmer ist nur im Idealfall zu erkennen. Bei Fotos verschwindet oft auch der gelbliche Schimmer.
Typisch sind hier auch noch die unregelmäßigen Hutformen. Und Jörg könnte ja mal einen Stiel durchbrechen. Der hat auch seine besondere Bruchweise.
