Beiträge von Charmingabby


    Jaj, da kommt keiner mit. :crying:
    Aber man kann wenigstens im Nachhinein überprüfen, ob man auch zu dieser Einschätzung gekommen wäre. :D
    Ergänzend muß ich Melea an dieser Stelle mal loben, für die ausführliche Beschreibung. :alright:

    Hallo Claudi,
    zunächst herzlich willkommen im Forum.
    Bei deiner Gruppe handelt es sich um Hallimasch (Armillaria), ein Pilz der sowohl lebendes als auch totes Holz befällt. Er verursacht Weißfäule und entzieht dem lebenden Holz die Nährstoffe, wodurch es relativ schnell abstirbt. Der Hallimasch kann sich dann noch viele Jahre auf dem toten Holz weiter entwickeln.


    Ob das wirklich der Grund für das Absterben der Birke ist, kann ich per Ferndiagnose natürlich nicht sagen.

    Hallo,
    auch ein gebrauchtes Mikroskop ist u.U. eine preiswerte Alternative.
    Ich habe z.B. vor einiger Zeit ein Olympus CHT CH2 gebraucht aus der Bucht gefischt.
    Die Optik ist wirklich gut und wird auch von den heutigen Mikroskopen in der bis 1.000 EURO-Klasse
    nicht übertroffen. Mit einer regelbaren 30 Watt Beleuchtung sind auch gute Fotos zu machen.
    Standard sind ein 10-fach, 40-fach und 100-fach/oil Objektiv und 10x-Okulare.
    Ein gutes Teil sollte zwischen 350 und 400 EURO zu bekommen sein. Dazu noch ein Meßokular und ein Objektmikrometer zum Eichen und schon hat man die technische Austattung für einen moderaten Preis.

    Bitte in Erinnerung rufen: Hier gibt es keine Essensfreigabe, da immer noch Verwechslungsmöglichkeiten z.B. mit dem giftigen Riesen-Rötling bestehen.


    Über den geschmacklichen Wert der Nebelkappe kann man generell bestimmt streiten, nicht aber über die Tatsache, dass er unabgekocht Verdauungsbeschwerden verursachen kann. Also wenn überhaupt, abgekocht und Wasser wegschütten. Ich mag schon den Geruch nicht.


    Hallo, kleine Frage an alle: benutzt jemand von Euch eine Makroschiene? Bei dem Canon EF-S 60 (und wahrscheinlich auch bei anderen Makroobjektiven) verkleinert sich der Abbildungsmaßstab, je größer der Abstand zwischen Kamera und Schärfeebene ist. Tja, neue Technik, neue Probleme. Aber wohl nichts, was man nicht irgendwie lösen könnte.


    Grüße Holger


    Hallo Holger,
    ich benutze hin und wieder auch meine Makroschiene mit dem Canon 50mm f/2,5 Compact Makro, insbesondere wenn ich table tops mit sehr kleinen Motiven mache. In den Wald schleppe ich das Ding meist nicht mit. Übrigens ist ein Körner- oder Reiskissen ein guter Ersatz für ein Stativ.

    Ich würde den Fund mal mit Boletus impolitus (Fahler Röhrling) vergleichen.
    Mein Verdacht gründet sich auf diese Beschreibung B. impolitus « boletales.com.
    Insbesondere die Merkmale der Gelbfärbung der Stielbasis, die Rotfärbung des Stiels unterhalb der Röhren bei älteren Exemplaren, Fundort unter Eichen, keine Verfärbung im Anschnitt passen sehr gut. Auch ein Vergleich mit den Fotos des aufgeschnittenen Stiels und der älteren Exemplare paßt.


    Wie gesagt, den Pilz habe ich bisher nicht gefunden, soll auch im Norden nicht vorhanden sein.

    Hallo bwergen,
    vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar zu meiner lückenhaften Beschreibung.
    Wenn ich dann nochmal einen solchen Beitrag schreibe sollte, werde ich vorher die Verpackungen bei Lidl gründlicher studieren.


    Nochmal zurück zur HDS. Es soll den einen oder anderen Schlüssel geben, in dem der Aufbau der HDS aus Hyphen oder runden Zellen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist. Aber vielleicht wird das ja bei dir künftig keine Rolle mehr spielen.


    Viel Spaß weiterhin.

    Der Schwarzschneidige Dachpilz gilt zwar nicht als selten, wurde bisher im Nordwesten Niedersachsens aber nur 1x registriert (Verbreitungskarte Niedersachsen der Mykologischen AG Hannover).


    Daher hier eine kurze Beschreibung:
    Hut dunkelbraun, Durchmesser 6cm, glatt und dünnfleischig
    Lamellen eng, zunächst cremefarben, dann rosa mit brauner Schneide (durch gefärbte Zystiden), frei
    Stiel ca. 6cm, hell mit teilweise bräunlichen Fasern.
    Standort an einem verotteten Baumstumpf
    Sporenpulver rosa, Sporen breit ellipsoid, 6,4-8 (9) x 4,8-5,6 µm
    Pleurozystiden mit 2-4 Haken
    Cheilozystiden blasig mit Stiel, braun gefärbt
    HDS (Hutdeckschicht) und Stiel mit Hyphen, Schnallen vorhanden


    Bild 1 rechts unten: Übersichtsblick zwischen die Lamellen Pleurozystiden



    Bild 2 oben links Pleurozystiden, rechts Cheilozystiden
    unten links Hyphe mit Schnalle, rechts Sporen


    Beim heutigen Hundespaziergang sprang mir ein Pilz ins Auge, den ich zunächst für einen größeren Schirmling hielt.
    Allerdings brachte mich die scharfrandige Knolle ins Grübeln und ich vermutete die weiße Variante des Gelben Knollenblätterpilzes.
    Das war für mich Erstfund und scheint auch in Ostfriesland noch neu.
    Vorsichtshalber noch der Blick durch's Mikroskop, der meinen Verdacht m.E. bestätigte.




    Sporen links in Wasser, rechts in Melzers präpariert


    Weißes, amyloides Sporenpulver
    Sporen rundlich mit Durchmesser von 8-10 µm
    Kaulozystiden vorhanden


    Makroskopisch bis auf die fehlende gelbe Farbe wie A. citrina.
    An und oberhalb der Knolle waren die gelben Farben noch vorhanden.

    Natürlich gefallen auch diese Bilder, wie könnte es anders sein.
    Das sind schon tolle Funde und auch die Aufnahmen der Sporen sind wieder sensationell. :alright:


    Eine kleine Korrektur: (wahrscheinlich wolltest Du nur sehen ob jemand aufpaßt ;) ) Laccaria amethystea würde mir besser gefallen. :cool:

    Das sind doch schöne Fotos! Brauchst Dich damit nicht zu verstecken.
    Gut, dass ich einen Laptop habe, den kann ich bei den Hochformaten einfach drehen. :D Die Festplatte läßt grüßen.


    Den Grünspanträuschling hatte ich dieses Jahr übrigens auch noch nicht.