Hallo Christoph,
Der war scharf wie Russula badia, das habe ich noch lange gespürt. Die Skeletthyphen sind sehr amyloid und wie gesagt, nach dem Schlüssel von Gröger komme ich auf den Bären. Ich werde das in der Kartierung auch so angeben mit den enstsprechenden Bemerkungen. Das Exskat wird aufgehoben. Das das Substrat nicht immer ein Trennmerkmal ist, habe ich auch schon bemerkt.
Vielen Dank und viele Grüße
Heidrun
Beiträge von Heidrun
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Hallo Jan-Arne
das Substrat war ja eindeutig Nadelholz und die Dinger sind sauscharf. Das kann meiner Meinung nach dann doch kein eindeutiges Trennmerkmal zu sein. Mit Gröger bin ich auch auf L. ursinus gekommen. Der schreibt ja auch, dass diese Art durchaus auch an Nadelholz sein kann. In GPBW ist das gerade andersrum dargestellt und viele trennen die Arten gar nicht.
Aufheben werde ich das auf alle Fälle.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Pablo,
danke für den Hinweis .Das hilft mir schon sehr weiter. Ich werde mir das durchlesen.
"Seitling" war nur ein sog. Arbeitsname, weil ich die Pilze keiner Gattung zuordnen konnte.
Viele Grüße
Heidrun -
Liebe Pilzfreunde,
ich war kürzlich mit Climbingfreak unterwegs und wir fanden an einem abgebrochenden Fichtenstamm diese Pilze. Die Fotos habe ich allerdings zu Hause gemacht. Das letzte Bild zeigt die Sporen.
[font="Arial"]Picea abies, abgebrochener, stehender Stamm[/font]
[font="Arial"] [/font]
[font="Arial"]Hut: beige-braun (Milchkaffee) runzelig. Zum Rand zu heller werdend. Rand eingerollt, ähnlich wie beim berindenten Seitling. Gewölbt. Huthaut nicht abziehbar.[/font]
[font="Arial"] [/font]
[font="Arial"]Lamellen: hell beige, cremefarben, nach Berührung bräunen die Schneiden, aber nur schwach und nicht überall[/font]
[font="Arial"]Mit kürzeren durchmischt, Schneiden schartig.[/font]
[font="Arial"] [/font]
[font="Arial"]Stiel: nicht vorhanden, Lamellen laufen zusammen wie bei Crepidotus[/font]
[font="Arial"] [/font]
[font="Arial"]Fleisch: Zäh, Geruch leicht nach Clitocybe nebularis.[/font]
[font="Arial"] [/font]
[font="Arial"]Sporenpulver: weiß[/font]
Die Sporen sind sehr klein 4,02 x 2,84, 4,58 x 3,03, 3,08 x 2,86 (alles µm)
Bis jetzt habe ich nur herausgefunden was es nicht ist. Viellelicht kannmir jemand weiterhelfen?
pilzforum.eu/attachment/207735/
Vielen Dank
Heidrun -
mit dem ersten?
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Hallo,
du hattest Weißtannen an Fundort erwähnt. So könnte der erste evtl. R. cavipes sein. Dafür spricht auch der gekammerte Stiel. Aber ohne Sporenabwurf bleibt das beim "evtl."
R.olivacea kenne ich kompakter. Ok, ich hatte den bis jetzt nur 3x. Aber wenn die Kostprobe unterbleibt, dann bleibt der Fund auch im Dunklen.
Viele Grüße
Heidrun -
der grinst uns ja an!!
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Hallo zusammen,ich werde demnächst beim Verkauf eines Nachlasses behilflich sein.
Ich meine, da habe ich auch die GPBW gesehen.Preise haben wir noch nicht festgelegt, Vorschläge nehme ich aber gerne entgegen.
Viele Grüße
RainerSollte "The genus Hebeloma" dabei sein - da hätte ich Interesse.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Thorben,
vielen Dank für den Hinweis. Das kommt hin. Kollalbierte Sporen habe ich auch gefunden. Pyrenomyceten waren auch dran.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo,
Kann mir jemand bei der Bestimmung helfen?
auf Laubholzrinde habe ich kleine weiße Becherchen gefunden. Der Durchmesser ist 0,1 bis 0,2 µm. Ich hatte das Stück eigentlich wegen etwas anderem mitgenommen und die Kleinen erst unter der Stereolupe entdeckt. Sie sind außen weiß und haarig, vom Rand her nach innen eingerollt und innen oliv. Beim Mikroskopieren kam die Überraschung: es sind keine Ascomyceten. Lachnella alboviolascens ist es auch nicht, das passt mikroskopisch gar nicht. Habitat: Erlenbruch, aber das Holz kommte ich nicht näher bestimmen.Die Fotos durch die Stereolupe sind etwas dunkel, ich habe nur einen ganz einfachen Fotoapparat. Schnallen sind vorhanden. Die Sporenmaße sind im letzten Bild angegeben
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Ralf,
das war der Ast eines liegenden Stammes. Auch bei den anderen Funden waren keine lebenden Bäume mehr da. Ich werde das wohl erstmal aufheben und späer im Jahr schauen, ob ich etwas vergleichbares mit Blättern finde.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Pablo,
an Esche hatte ich auch schon gedacht, das ist ja in solchen Biotopen auch nicht ausgeschlossen.
Viele Grüße
Heidrun -
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R. virescens kann auch bei anderen Bäumen sein. Ich habe eine Stelle unter Linden, wo er regelmäßig kommt. Es soll aber auch (selten) bei Fichte vorkommen.
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Der rote Ring am Hutrand könnte könnte für R. exabicans sprechen, der braucht aber Birke. Mal gekostet?
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Hallo an alle,ja Stephan hat mich auch gerade noch auf eine Idee gebracht. Wenn ihr den Eisen-II-Sulfatkristall nehmt, dann reicht es vollkommen zu, dass ihr mit dem nur ganz leicht über die Stieltrama streicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei zu starkem Aufdrücken die Farbreaktion nicht typisch aussieht...
l.g.
Stefangut zu wissen
Heidrun -
Eine letzte Idee hätte ich noch: Heidrun, hast du ein Foto von der FeSO4-Reaktion gemacht und könntest das hier einstellen, dass man sich mal ein Bild davon machen kann? Mit der FeSO4-Reaktion ist das nämlich so eine Sache: es zählen dabei nur die ersten 60 Sekunden. Trägt man FeSO4 auf einen Täublingsstiel auf, erfolgt die bestimmungsrelevante Farbreaktion, wenn es eine gibt, im Allgemeinen innerhalb weniger Sekunden. Nach ca. zwei Stunden dagegen lässt sich fast immer eine schmutzig graugrüne Verfärbung der behandelten Stellen feststellen, die mit der eigentlichen Farbreaktion nichts zu tun hat, und die natürlich in keinster Weise einen Hinweis auf einen Heringstäubling gibt.Nein. da habe ich leider kein Foto. Aber ich gehe in den nächsten Tagen nochmal hin und schaue, ob wieder welche da sind. Letzte Woche habe ich auch noch welche gefunden, die waren aber schon sehr hinüber. Ich denke aber, dass es da noch einen Schub gibt.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Ihr,
vielen Dank erstmal für Eure Hinweise.
Russula cicatricata ist wenig dokumentiert und auch zum Teil etwas widersprüchlich. Vielleicht weiß jemand, wo man mehr darüber erfährt?Die Fundstelle ist nicht weit weg und ich werde mir da noch mal welche holen und auch kosten. Stefan, vielleicht kannst Du mal mitkommen?
Der Mentholgeschmack hat mit auch sehr irritiert.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Oehrling,
Das Moos und die Fichtennadeln täuschen. Ich hatte für eine Pilzausstellung gesammelt und ich lege das Zeug dann immer auf Moos (wegen der Feuchtigkeit). Das hätte ich erwähnen sollen, dass das Moos und die Nadeln nicht dazu gehören. Das angegebe Habitat stimmt. Da sind auch früher keine Nadelbäume gewesen (manchmal machen ja einen verborgene Wurzeln das Leben schwer.
Viele Grüße
Heidrun -
Hallo Dieter,
R. violeipes kann es nicht sein, denn der gehört nicht zu den Heringstäublingen. Die FeSO4 Reaktion bei violeipes ist rosa. Ich kenne die Art recht gut, die werden auch nie so kompakt und bräunen nicht. Die Sporen sehen auch anders aus. Aber trotzdem vielen Dank.
Viele Grüße
Heidrun -
Liebe Mitstreiter,
kürzlich sammmelte ich für eine Ausstellung und fand dabei Täublilnge, bei denen ich nicht weiterkomme:fester Fruchtkörper, ø Hut 6 –“ 7 cm
6 –“ 7 cm hoch.
auf den ersten Blick hielt ich es für einen Kammtäubling. Das konnte ich nach der ersten Geschmacksprobe ausschießen, das war eindeutig Menthol. Das blieb auch so.
Allerdings schwärzte da nichts. Nach einem Tag liegen bräunten die Lamellenschneiden und auch von der Stielbasis ging es los. Der typische Geruch stellte sich ein und die Reaktion mit FeSO4 (grau-grün) bestätigte, dass etwas aus der Gruppe der Xerampelinae gefunden hatte. Ich dachte da an R. cicatricata,der soll lt. Beschreibungen auch eine dunkle HDS haben können, aber so sehr?
Es gibt nun zu R. cicatricata recht unterschiedliche Beschreibungen (Stielbasis leicht verdickt, weder verjüngend noch verdickt –“ an der Basis etwas spitz zulaufend).
Aber der Stiel selbst wird immer als –žvoll–œ beschrieben, nie gekammert und die rote Färbung wird auch nirgends erwähnt.
Der Geschmack ist sicher eine subjektive Wahrnehmung.
Hier die Beschreibung und Fotos
Hut: erst kugelig, dann ausgebreitet, in der Mitte vertieft –“ gleichmäßig gefärbt (rußgrau bis dunkel oliv, Rand gerieft und teilweise eingerissen. HDS radial –“ netzig unter der Lupe höckerig / narbig.
HDS geht über den Rand.
Lamellen: hell, etwas grau, schmal angewachsen, teilweise gegabelt. Der Abdruck ist noch an der Stielspitze zu sehen.
Fleisch: mild, etwas nach Menthol schmeckend. Geruch wie die Xerampelinae
Stiel: stämmig, fest. später gekammert, gleichmäßig dick, nur an der Basis wenig verdickt. An der Basis gerade endend. Von der Basis z. T. rot pigmentiert. (ähnlich Boletus erythropus, aber schwächer), später von der Basis her bräunend.
Sporen: wie bei R. cicatricata beschrieben. Sporenfarbe konnte ich nicht ermitteln.
Reaktion mit FeSO4: grau-grün
Habitat: Park bei Eiche / Hainbuche
Viele Grüße
Heidrun -
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Hallo Heidrun,
ich würde mal in Richtung Mürbling/Faserling- Psathyrella tippen, aber das ist leider auch ein sehr schwieriges Feld.
Da kann ich Dir leider auch nicht weiter helfen.
Vielleicht meldet sich noch jemand mit mehr Ahnung dieser Gattung.
LG UllaDanke für den Hinweis, daran dachte ich auch, aber dazu ist er zu robust.
Ich habe es jetzt als Agrocybe erebia bestimmt., Dapasst alles zusammen. Eine gute Beschreibung habe ich im Ludwig gefunden. -
ich sehe hier auch eher R. aeruginea. Der R. heterophylla hat, wie Climbingfreak schon sagte, eine zurückgezogene
Huthaut. Er schmeckt auch so nussig wie R. vesca. Die weingen Exemplare, die ich schon fand waren grün wie der grüne Knolli.
R. aeruginea kommt auch bei Fichte vor. -
ich habe hier was, da komme ich einfach nicht weiter:
gefunden in einem Park unter Laubbäumen (Quercus, Fagus sylv....) / Kalk
Zuerst hielten wir das für eine Entoloma wegen der rötlichen Blätter und Mehlgeruch war auch da.
Am nächsten TAg warn die Lamellen eher graubraun und der Mehlgeruch war einem ranzigen gewichen.
Als ich mir die Sporen ansah, da stand fest, es kann keine Entoloma sein.Die Sporen sind 12,6 bis 13,7 x 5,25 µm und sie haben Tropfen, Hutdurchmesser 7 Länge 10 cm. Der Stiel ist faserig, bricht aber.
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Ich sage zu dem gezeigten Foto auch Entoloma livodoalbum. Der wächst vile bei Laubbäumen und gern in Parkanlagen. Der war schon im vorigen Jahr recht häufig. Fürher hielt man das für die Herbstform von E. clypeatum.
