Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen.

    Bei der diesjährigen Trockenheit besonders hier im Büdinger Wald war ja nix zu finden.

    Nun , wurde hier ja schon empfohlen feuchte Bachtäler zu besuchen , haben wir hier eins.

    Also ab ins Waschbachtal , 4 Km hin , 1 Km dort , 4 Km zurück....egal.

    Erstmal wirft der Wald mit Eicheln nach mir , was habe ich nur getan ?


    Ein Stück weiter hat eine Eiche wegen Trockenheit mit einem ganzen Ast geworfen , sollte man nicht drunter stehen.



    Zum Ausgleich auch unter Eiche (Gefährlich) was graues. Dachte erst ein Täubling , ist aber ungeachtet der Farbe wohl ein Steinpilz ??


    An einem Buchenstumpf dann ein Seitling - riecht und fühlt sich nach Austernseitling an , also lassen wirs dabei.



    Unterwegs noch ein alter Grenzstein , eine Seite KP , wohl Königreich Preussen



    Auf der anderen Seite GH also Grossherzogtum Hessen.


    Aber weiter mit den tatsächlich gefundenen Pilzen. Tatsächlich , dort wo es feucht sein sollte , sogar Pfützen. Woher ???

    Auch Pilze , die waren letzte Woche noch nicht hier.

    Das sind wohl Fälblinge , die entziehen sich sicher meinen Bestimmungsversuchen.


    Daneben Risspilze , da habe ich welche mitgenommen um sie morgen mit dem scharfen Auge zu betrachten - schaun mer mal.


    Im Erlenbruch , welcher normal fast unter Wasser steht , auf einem bemoosten Stamm ein paar Helmlinge.

    Die roten Schneiden sah ich erst hier am Monitor , also wahrscheinlich rubromarginata

    Geht trotzdem Morgen unters Mikro.


    Daneben in Stecknadelgröße wahrscheinlich Orangeroter Heftelnabeling :


    Und zum Schluss noch am Wege ein Erdverschmiertes Asstück mit kleinen Becherchen :

    (Winzig , das links ist eine Fichtennadel)


    Gab noch mehr , aber das wars für heute.

    Musste nur mit der Forensoftware etwas üben - ihr wisst schon warum.

    Und jetzt bin ich müde , die Wege hier sind verdammt lang und buckelig.

    Grüße

    Norbert

    Hallo Claudia,

    Zu sehr weitschweifig brauchts wohl nicht.

    Wenn der Prüfer sieht , dass du Bescheid weisst , ohne dass du z.B. Antwort 3 angekreuzt hast , dann klappt das schon.

    Die Prüfer sind ja auch nicht doof (hoffe ich)

    Gruß

    Norbert

    Hallo,

    Ich finde persönlich solche 'unscharfen' Fragestellungen gut.

    Da Kann man als Prüfling selbst referieren , und der Prüfer kann sich ein Bild des Prüflings machen , abseits vom Auswendiggelernten.

    Ein Beispiel :

    Ein Ex-Kollege (Ex weil beide jetzt Rentner) von mir hatte vor der Meisterprüfung (Chemie) gelernt und gelernt und gelernt u.s.w.

    Abschlussprüfung : glatte eins. (ich hatte ne drei , habe mich aber nicht sonderlich bemüht)

    Musste später feststellen : der hatte keine Ahnung was , warum , wieso , nur auswendig , nichts verstanden.

    Deshalb finde ich auch 'unscharfe' Fragestellungen gut , da sieht man , wie der Proband verstanden hat.

    Meine Meinung....

    Grüße Norbert

    Hallo Tuppie,

    Was heisst hier aufgeben ?

    Ich stellte das hier zur Diskussion , wenn sich 10 oder mehr Forenmitglieder dafür interessieren , dann kurbele ich das an.

    Dann buche ich das Haus ganz für Mitte September oder so , wenn nicht , auch gut.

    Ansonsten für anderweitige Unterbringung kann ich nichts tun , ist nicht meine Schiene.

    Ich kenne mich auch nur da im Kasselgrund wirklich aus , In meiner Kindheit hab ich auf diesem Platz wochenends im Zelt gelebt.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Sebastian,

    Nur ein Tip :

    Gehe in einen 1-Euro-Laden (gibts inzwischen fast überall) , kaufe einen Bilderrahmen für 50 Cent oder 1 Euro , schmeiß das Gerahmrümpel weg und behalte die Glasscheibe.

    Darauf Pilzhut aussporen lassen , in kühlem Raum und abgedeckt mit Glas oder Plastikdose (von Fleischsalat oder ähnlicherm) und am nächsten Morgen hast du einen wunderschönen Sporenabdruck.

    Kann man dann auf weißes , schwarzes oder sonstwie Papier legen zur Abschätzung.

    Hilft oft gut weiter.

    Gruß

    Norbert

    Hallo,

    Ja , das ist einer aus dem Dunstkreis Macrolepiota procera.

    Vor 2 Jahren hätte ich noch gesagt : ' Hundert % Parasol' aber momentan wird ja alles auseinandergepflückt.

    Gruß

    Norbert

    Hi,

    Ich hab ja nichts gegen Bier , trinke es nur nicht (oder selten).

    Getreide ist nach meiner Meinung als Brot besser aufgehoben.

    Aber versuch mal , aus Trauben (oder anderen Früchten) Bier zu machen.

    Also trenne ich das sorgfältig.

    Nicht so ernste aber liebe Grüße

    Norbert

    Hallo Andreas,

    Du hast mich gerettet , war schon am verzweifeln.

    Immer wieder Mikro und schlüsseln , entweder ins Leere gelaufen oder bei demselben rausgekommen , wenn auch die Optik nicht passte.

    Bin heute am Fundort wieder vorbeigekommen , alles verschrumpelt und nicht mehr bestimmbar.

    Die im Kühlschrank sehen noch deutlich besser aus , kann jetzt entsorgen.

    Dank und Gruß

    Norbert

    Hallo,

    Danke für eure Kommentare.

    Bei Düngerling war ich zuerst , fand da aber nichts passendes.

    In den GPBaWü sowieso nicht , im Gröger verirr ich mich......und dann bin ich der Huthaare wegen umgeschwenkt.

    Stefan,

    Meinst du mit starren Borsten sowas ?


    Sowas hat er auch.

    Grüße Norbert

    Hallo,

    Bei der gestrigen Radtour durch diese nahezu Pilzfreie Gegend ein Paar weiße Pilzchen am Wegrand unter Brombeeren.

    Erstmal "Halt" geschrien , damit mein Mitfahrer nicht abhaut.

    Runter vom Rad , Foto , Pilze eingedost.


    Hut : Bis 3,5 cm breit , weißlich , nicht gerieft , nicht behangen.

    Lamellen : Dunkelbraun , fast schwarz , Schneide weißlich.

    Sporen : oval ,15,6-7,0 X 7,3-8,4µm

    Stiel : weißlich , bis 8cm lang ,0,3cm dick , Basal nicht verdickt , hohl , brüchig.


    Heute Morgen dann ans Mikro.

    Sporen sagen : Psathyrella

    Cheilos hat er reichlich , Pleuros keine gefunden :


    ..und einige Huthaare gefunden , aber nur einzelne :


    Also wegen der Haare Huthaar-Faserling - Psathyrella conopilus.

    Was noch Restzweifel lässt :


    Ausbleichen ist gut und schön , aber die sehen doch sehr weiß aus.

    Und Huthaare sind sehr wenige , habe ich eigentlich nur zufällig gefunden.

    Die Cheilos sind mir für conopilus eigentlich zu wenig langgezogen........

    Passt das noch in die Variationsbreite oder ist es doch was anderes ?

    Was meint ihr dazu ?

    Grüße

    Norbert

    Hallo zusammen,

    Also - bis jetzt - Stimmung :

    3 mal ja , 4 mal eher nein. Habe ich eigentlich auch so vermutet - zu primitiv.

    Sieht also eher nach Schnapsidee aus , aber ich wäre geplatzt , wenn ich das nicht kommuniziert hätte.

    Da ich in meiner Jugend mit Camping aufgewachsen bin (auch oft dort) hätte ich persönlich weniger Probleme.

    Unterbringung in der Nähe gibts nicht - im Ort (2,5 Km) Kein Hotel oder Pension soviel ich weiss.

    Alles weiter weg wäre erstens Blödsinn , zweitens zu teuer - ist sozusagen Rhein-Main Ost und hinterm Berg ist Bad Orb (noch teurer)

    Also lassen wir die Anfrage mal schleifen - nicht tot , aber dahinsiechend.

    Grüße Norbert

    Hallo,

    Der Große ist schonmal ein Parasol.

    Bei den Champignons - ja , die Gattung passt - fehlen Angaben wie Geruch , Struktur des Ringes , Schnittbild , Anlaufen bei Anschnitt und wo.....

    Und selbst dann sind Champignons so kompliziert , dass zumindest ich nichts dazu sagen könnte.

    Und herzlich Willkommen im Forum.

    Gruß

    Norbert

    Hallo,

    Ja , 1 und 2 aufv jeden Fall Birkenpilz , 1 alt und 2 jung - welche Unterart auch immer.

    Und 4 auf jeden Fall ein Krempling , früher hätte man sicher gesagt : Kahler Krempling , aber die werden jetzt ja auch aufgesplittet.

    Gruß

    Norbert