Beiträge von nochn Pilz

    Ich habe es gerade erst erfahren und bin fassungslos.

    Lieber Peter, wo immer Du jetzt bist, ich wünsche Dir, dass es Dir dort gut geht.

    Ich werde Dich vermissen, Deine manchmal schwer zu entziffernden Beiträge, in denen immer Dein guter Humor und Dein freundliches Wesen durchschimmerte. Die Auseinandersetzungen am Stammtisch, beim APR, im Forum-Soundtrack oder sonstwo hier im Forum. Wir haben uns zwar nicht persönlich kennengelernt, aber das war auch garnicht nötig, wenn wir uns manchmal spätabends mit einem PFLONCK von Dir und einem QUIQUIFLOPP von mir verabschiedeten.

    Lieber Peter, mach es gut.

    Du fehlst mir jetzt schon.

    Hallo liebe Pilz- und Poesiefreunde.

    Willkommen im 11. PPC-Jahr! Ein neues PPC-Jahr wird eingeläutet. Ich hoffe auf rege Teilnahme, natürlich vor Allem der routinierten Pilzlyrikexperten der letzten Jahre. Gerne sind auch neue Forenmitglieder, die ich hiermit ausdrücklich anspreche, willkommen: probierts mal mit den Pilzgedichten! Es ist eine zwar leicht vernachlässigte, aber sehr schillernde Facette unseres schönen Hobbys.

    Es geht darum der wenig beachteten Sparte der Poesie, den Pilzgedichten, die verdiente Geltung zu verschaffen.

    Also, traut Euch, zeichnet, dichtet, filmt, fabuliert, erzählt, malt, reimt, besingt, plaudert, hörspielt.... werdet kreativ!

    Hier finden sich die bisherigen Gewinnergeschichten: PP-Poesiealbum

    Eure Vorgaben:

    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muss mindestens 12 Zeilen vorweisen.

    Die Zahl eurer in den Monats-Wettkampf gebrachten Werke ist auf maximal drei begrenzt.

    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.

    Weiterhin müsst ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar,

    von den nachfolgenden Vorgabethemen müsst ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.

    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.

    Und jetzt ran an den Speck, Griffel gespitzt, die vorgegebenen Begriffe in diesem Monat sind

    laufen- Ostern- seltsam

    Abgabeschluss ist der 23.04.23 24:00 Uhr.

    Hallo liebe Pilzfreunde, :ghilfe:

    die 2-jährige Amaya und ihre Eltern suchen ein neues Auto.

    Es soll entweder ein 5+2-Sitzer werden, wie z.B. ein VW Sharan oder ein "kleiner" Kombi, wie z.B. ein VW Golf Plus.

    Der Hersteller spielt keine besondere Rolle, das Auto sollte aber mängelfrei und nicht älter als 10 Jahre sein.

    Wer so etwas an der Hand hat, möge sich bitte per PN bei mir melden.

    Ich bedanke mich. :gzwinkern:

    Lieber Nobi, liebe Cratie, lieber Suku, liebe Tuppie, lieber Walter, lieber Steve, lieber Habicht.

    Bitte entschuldigt, dass ich solange nicht auf Eure Beiträge geantwortet habe. Aber erstaunlicherweise gab es hier nach viereinhalbwöchiger Abwesenheit zum Jahresbeginn Einiges, was einer zügigen Regelung bedurfte.

    Ich danke Euch Allen ganz herzlich für Eure aktive oder auch stille Teilnahme, ich habe mich über jeden einzelnen Beitrag gefreut, auch wenn ich nicht immer die Muße (oder das Netz) hatte, gleich darauf zu antworten. Es war halt keine Kaffeefahrt.

    Nobi, ich wünsche Dir von Herzen, dass nach schweren Zeiten auch bald wieder leichte und unbeschwerte Zeiten für Dich kommen; Cratie, nochmals Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit beim APR, ich hoffe auf eine Wiederholung; Suku und Tuppie, ich freue mich auch über "stille Genießer", Hauptsache es hat Euch gefallen; Walter, danke für Dein Interesse und Herzlichen Gruß an Hannelore; Steve, I share your opinion about the clothing question of the Central Europeans, so I bought a shirt in Senegal. Now it just needs the right sun; Peter, ich habe nicht Alles verstanden, was Du mir mitgeteilt hast, aber ich schwöre: Ravioli nur noch selbstgemacht!!! Großes "Indianer-Jones-Ehrenwort".

    Liebe Sandra, liebe Bärbel, liebe Wutzi, liebe "Reisebegleiter",

    es ist sehr schön, die Gewissheit zu haben, dass man die Erfahrungen einer solchen Reise mit lieben Menschen teilen kann, das fühlt sich gut an. Es freut mich, wenn Euch meine Meldungen aus dem Unterwegs gefallen haben und ich Euch ein wenig von dem, was mich so begeistert, näher bringen konnte.

    Danke, dass Ihr mich begleitet habt.

    Das hat mir gut gefallen.

    Bis bald, irgendwo in den Pilzen,

    Hans.

    :gwinken:

    km 7.528, Ocean Villa Hights, Serekunda.

    Eigentlich hatten wir die Nummernschilder schon abgenommen, kurzfristig haben wir sie wieder drangeklemmt. Heute nochmal Abenteuer, Pirogenfahrt auf dem Gambia River.

    Unser Guide Bob führte uns in sein Dorf, wo eine sehr entspannte buntgekleidete Gruppe Dörfler uns fröhlich begrüsste ("Dey all smoke Bob Maaley, ya no?"). Wie uns Bob weiterhin erklärte, beruht die Fröhlichkeit der Gambier nicht nur auf trockenen Pflanzenresten sondern auch auf der Abwesenheit von Hunger und Kriminalität. "Ya no, biggest crime in Gambia is da biting of da moskito".

    Unsere letzten Stunden in Gambia werden wir nun zwar ohne "Bob Maaley", aber mit gut gekühltem Weisswein , eiskaltem Pool und leckeren Fischgerichten verbringen. Und unsere Suggaplum wird hier noch mehrere Jahrzehnte als Taxi erleben.

    Danke an Alle, die mich so freundlich und optimistisch auf der Reise begleitet haben.

    Wir sehen uns hoffentlich bald mal wieder auf einem schönen Forumstreffen.


    Sämtliche Konstruktionen sind weder DIN-gerecht, noch TÜV-geprüft, "izz Gambia time brothrr":


    Ich hatte noch nie Mangrovenwälder gesehen. Feiner Nebeneffekt für die Menschen am Fluss: es wachsen Austern an den Stämmen:


    Dieser friedliche Zeitgenosse war offenbar satt. Oder er hat Paradontitis:


    Einen blauen Reiher hatte ich auch noch nie gesehen. Sinnvollerweise heisst er auch so: "Blaureiher":


    So dicht haben mich Geier vorher auch noch nicht rangelassen:


    Selbst Bäume können überraschen. Man vergleiche den Baobab rechts dicht dahinter:


    Das war das Ende der diesjährigen Challenge. Unser Auto wird noch viele Jahre Taxidienst schieben. Vielleicht steigen wir ja irgendwann mal ein, wer weiss das schon:

    km 7.492 Serekunda (Banjul). Erster Eindruck: Gambia ist tatsächlich noch heisser als Senegal. Die Ausreise aus Senegal ging recht flott, die Einreise der Personen nach Gambia auch, die Einreise des Autos war etwas komplizierter, ich erspare die Details, zwei Stunden später waren wir drin. Erste Militärkontrolle, ein missinterpretiertes Stopsignal und schon wechseln 50 EUR den Besitzer. Die darauffolgenden 19 (!) Polizeikontrollen auf 200km hatten wir besser im Griff:


    How are you?

    Nice to be in the Gambia again.

    Where do you come from?

    We come from Germany, 7thousand 3hundred kilometers.

    With this car???

    Yes.

    Do you have a pen?

    Do you have children?

    Yes, two.

    This is for your children, it comes from the heart, and you can taste one as well.

    Thank you, good arrival.


    Auf diese Art reichen die Gummibärchentütchen bis Banjul und alle sind zufrieden.

    Und nun geniesst die Bilder von heute, wir fliegen am 8. zurück, bestimmt unternehmen wir noch was.


    Die Kabacoto Lodge wacht auf, Morgenlicht über dem Grand Bao Bolon:


    Wir sind nicht die Einzigen, die früh aufbrechen:


    ...und immer wieder die hübschen gambischen Frauen in ihren herrlichen Kleidern:




    km 7.255. Kabacoto Lodge. Es lässt sich aushalten hier. Sauber, frische Klamotten und 5 Lagen im Pool. Plus zwei Glas kalten Weissweins. g:D .

    Mittlerweile machen uns tatsächlich wieder die Temperaturen etwas zu schaffen. Es sind 35 Grad im Schatten. Die Klimaanlage unseres tapferen Ford ist auf demselben Niveau wie Hinterachse und Einspritzung, also mehr so in Richtung "ist nochnichtabgefallen". Im Auto ist es heiss, sehr heiss.

    Für 6 km aus Dakar raus bis Anfang Autobahn haben wir eine Stunde gebraucht. Aber nur, weil wir mittlerweile das gnadenlose Reinhalten verinnerlicht haben (das muss ich mir zuhause schnellstens wieder abgewöhnen sonst ist der Lappen weg). Die ersten zehn km Autobahn schafften wir dann in rekordverdächtigen 30 min.

    Unterwegs haben wir kaum angehalten, deshalb gibt es heute wieder hit-and-run- Fotos.


    Man könnte glauben, man ssi in derKalahari; Rundhütten mit Schilfdach, Baobabs, Termitenhügel, Longhorn-Rinder; es ist die gleiche Klimazone:


    Fussball ist die Nr. 1 der Jungs, auch ohne Schuhe und ohne Ball:


    Das Leben neben der Strasse:


    Gerade die jungen Leute zeigen eigentlich immer gute Laune:


    Morgen noch zur Grenze, über die Grenze und dann noch 200km Gambia mit ca. 10 Polizeikontrollen, die alle irgendwas haben wollen. Wir sind mit kleinen Gummibärtütchen und Bio-Bounty hoffentlich gut gerüstet.

    km 6.980. Dakar. Die Ausfahrt aus St. Louis war Training für die Fahrt durch Thies, diese wiederum Training für Dakar. Jetzt sind wir prinzipiell vorbereitet auf Kairo oder Lagos. Gut wenn man ein Auto hat, wo es auf eine Delle mehr oder weniger nicht ankommt. Wir haben wieder mal Glück mit der Unterkunft, wir sind in der Casa Mara in der Altstadt, fast ganz im Westen Afrikas. Unsere Wirtin ist ein Original, Spanierin die mit 7 Jahren nach Dakar kam, mit Nasenring, Colaflaschenbrille und volltätowiert. Und sehr herzlich und hilfsbereit.

    Heute haben wir die Ile de Goree besucht, die berüchtigte Sklaveninsel, die Dakar vorgelagert ist. Ab 1537 wurden von dort 20 bis 30 Millionen Menschen nach Amerika und in die Karibik verschifft. 6 Millionen überlebten den Transport nicht.


    Im Hafen von Dakar. Wer sagt denn, es gäbe keine Hippies mehr:


    In den Gassen von Goree. Hier leben 1.800 Menschen in Häusern die zwischen 150 und knapp 500 Jahren alt sind:


    Tourismus und Alltagsleben vermischt sich. Touristen sind die Haupteinnahmequelle (Hotels, Restaurants, Kunsthandwerk und jede Menge bunte Klamotten):


    Die Insel ist erstaunlich grün und voller Licht und Farben:


    Nina ist nicht nur hübsch sondern auch eine hartnäckige Feilschexpertin. Am Ende waren wir beide zufrieden und so soll es ja auch sein:


    Die Überfahrt braucht nur 20 Minuten und schon ist man in einer anderen Welt:


    Morgen geht es in eine Lodge, in der wir vor 3 Jahren schon waren, grenznah gelegen (Nähe Farafenni-Brücke über den Gambia-River). Hoffentlich finden wir diesmal die richtige Zufahrt. Mit der vom letzten Mal wäre unser Ford wohl überfordert. :gkopfkratz:

    Ich danke Euch für die Teilnahme und für die freundlichen Worte.

    Hallo,

    Tausend Dank vom Radfahrer der es nicht so weit schafft , ich lese voller Fernweh mit...

    Lieber Norbert, wir haben unterwegs in der Westsahara, in Mauretanien und im Senegal ca. 10 bis 15 Radfahrer überholt. Einen marokkanischen Mountainbiker mit Understatement-Equipment trafen wir im Niemandsland. Er will nach Kapstadt!

    Liebe Sarah, vielen Dank.

    Es ist schön, zu wissen, dass da doch Einige "mitfahren".

    Das lässt mich im Übermass der Eindrücke immer wieder reflektieren, was und wie man Erlebtes weitergeben kann. Sortiert ein wenig die geballten Eindrücke und schafft Platz für Neues. :gwinken:

    St. Louis, Tag 2. Nach einem ausgezeichneten Abendessen wollten wir eigentlich noch in der Nähe ein live-Konzert besuchen. Leider mussten wie feststellen, dass es erst einen Tag nach unserer Abreise stattfindet. Lost in translation. Die Wirtin der Zebrabar hatte uns empfohlen, eine Kutschfahrt durch die Altstadt (Weltkulturerbe!) zu unternehmen und der Tipp war gut. Zwei Stunden mit ganz unterschiedlichen Eindrücken optischer, akkustischer und olfaktorischer Art. Ich habe mich vor Allem aufs Filmen konzentriert, aber natürlich sind auch ein paar Fotos entstanden. Meine beste Kamera hat leider einen Objektivschaden, aber die kleine macht auch ganz gute Fotos.


    Wenn die Kinder noch nicht laufen können, kommen sie auf dem Rücken mit:


    Man hat hier immer Zeit für ein Schwätzchen:


    Fuhrwerke sind gewohntes Stadtbild:


    Auf der Fischerinsel hat das Gewusel seinen Höhepunkt, hier leben 30.000 Menschen auf 30 Hektar:



    ...und Fisch spielt die Hauptrolle:

    St. Louis, Tag 1. Nachdem wir vor 3 Jahren abends rein- und morgens rausfahren mussten (die Umstände (der schwarze Jaguar)) haben wir diesmal zwei volle Tage Zeit. Die schweizer Wirtin der Zebrabar hat uns ein gutes Hotel in der Altstadt empfohlen. Und so sitzen wir im Abendlicht mit einer eiskalten Flasche Gazelle-Bier auf der Terasse und blicken über den Senegalfluss. Gleich geht es in das Restaurant "Slowfood", wo wir vor 3 Jahren köstlich gegessen haben. Vorher will ich Euch noch schnell zeigen, was mir heute nachmittag vor die Linse kam.


    Ich liebe diese Fischerboote:


    Diese Jungs wollten unbedingt auch fotografiert werden, das tue ich dann natürlich gerne. Als ich ihnen das Ergebnis zeigte (gesegnete Digitalfotografie!) haben sie sich vor Lachen kaum eingekriegt:


    Einlaufendes Fischerboot:


    Trinke ich hier einen Kaffee oder lieber nicht. Schwierige Entscheidung, gerne würde ich aber alte Erfahrungen sprechen dagegen:


    Diese rausgeputzten jungen Ladies begeben sich ins Sonntags-Vergnügen:

    km 6.722. St. Louis. Seit gestern sind wir im Senegal, wo wir uns in der Zebrabar erst mal den Sand aus Haaren und Ohren gewaschen haben. Ab jetzt sind wir nur noch auf Strassen unterwegs. Vorher haben wir aber einen Ruhetag in der sehr schönen Stadt St. Louis an der Mündung des Senegalflusses. Gerade haben wir uns im Traditionshotel "Siki" eingemietet. Sehr sauber, sehr nett. Jetzt lassen wir uns gerade von der Klimaanlage herunterkühlen und geniessen funktionierendes WLAN.


    Mauretanien, eine grosse Sandkiste. Mal etwas fester, mal etwas weicher:


    Gemeinsam wird er schon wieder flott werden:


    Grosse Sahara, kleiner Mensch:


    Nouakchott revisited:


    Eselskarren oder Maultierkarren sind hier weit verbreitet:


    Nah an der Grenze sind die Kontrollen genauso freundlich und unkomplziert, wenn auch beeindruckender:

    km 5.822. Maurische Grenzstation. Meine mobilen Möglichkeiten sind etwas eingeschränkt, deshalb fasse ich mich kurz. Alles läuft gut. Nur der Grenzübergang zieht sich mal wieder. Vor exakt 8 Stunden standen wir an der marokkanischen Grenze. Jetzt sind wir aktuell bisher das einzige Auto, welches nach Mauretanien eingereist ist. Die anderen werden auch irgendwann kommen, inshallah.


    An der Steilküste gegenüber der Dakhla- Halbinsel:


    Angela aus La Linea am Wendekreis des Krebses:


    Das Team mit der weitesten Anreise (westlich von Stockholm):


    Phantasievoll gestaltete Autos sind gang und gäbe:


    Lisbeth ist natürlich auch dabei. Hinten auf dem Sechstürer (!):


    Das begreift man auch ohne besondere Sprachkenntnisse:

    Dakhla (Ruhetag). Immer mehr Teilnehmer trudeln in Dakhla ein, sind aber über die Stadt verstreut. Thomas und ich haben von privat ein 100qm Appartement gemietet, zwei Nächte, zwei Personen, alles zusammen 47,50 Euro. Das Beste ist die Lage, wir sind mitten im Getriebe. Gestern abend und heute vormittag sind wir schön herumgestöbert. Morgen fahren wir (wahrscheinlich in kleiner Kolonne) zum Hotel Barbas, ca. 50km vor der Grenze. Dort ist allgemeiner Sammelpunkt zwecks gemeinsamer Einreise.


    Blick aus Thomas Fenster:


    Der Abendstern sendet Grüsse von zuhause:


    Nicht alle sind mit den Marokkanern in der Westsahara einverstanden:


    Die schön rausgeputzte Uferpromenade:


    Einladung zum Tee:


    Der Souk ist natürlich nicht mit Fes oder Marrakech zu vergleichen, aber immerhin bunt:

    km 5.200. Dakhla. Heute sind wir zum ersten Mal in Kolonne gefahren. Ein schönes Gefühl von Sicherheit. Vor Allem seit wir von fachkundigen Challenge-Kollegen erfahren haben, dass das komische Knacken an der Hinterachse unseres "Autos" von gebrochenen Spiralfedern verursacht wird. Was aber ( fachkundigen Kollegen zufolge) eigentlich egal ist, wenn die Federn in der Nähe der Aufhängungspunkte gebrochen sind. Den Symptomen folgend scheint das bei uns so zu sein. Also kein Grund zur Aufregung. Wir sind guten Mutes. :gnicken:


    Westsahara, Camping Roi de Bedouine, leider in Folge von Corona und ausbleibender Reisender pleitegegangen und in Folge geplündert. Wirklich sehr schade:


    Layoune, Hauptstadt der Westsahara. Beim letzten Mal waren wir eher in den Hinterhöfen unterwegs, diesmal auf der sunny side. Flaniermeile


    Nach fast 5.000km endlich nicht mehr alleine/zu zweit unterwegs. Gibt einem ein Gefühl besserer Geborgenheit:

    km 4.200. Sidi Rbat. Endlich ist Thomas mit an Bord, das macht Alles etwas leichter. Wir fahren etwas vor den meisten Anderen, sind gut in der Zeit und haben uns heute eine Extrarunde geleistet. 350km Anti-Atlas. Ich war 30 Jahre nicht dort, aber es ist immer noch bezaubernd. Und nicht ohne Fahrspass. Jetzt ein Motorrad!!! Morgen ist eine lange Tour geplant, über 600km bis in die Westsahara.


    Thomas ist an Bord!


    Anti-Atlas, wunderschön:



    Hallo Hanns,

    deine Marrakech-Fotos wecken schöne Erinnerungen. Weihnachten 1992 morgens auf der eiskalten Dachterrasse des Hotels mit "Whisky-Marrocain" und Blick auf die Geschäftigkeit des verrauchten Platzes. Dann der R4 der in der Kälte nicht anspringen will und viele hilfsbereite Marokkaner. Danke fürs Mitnehmen. Hab eine gute Fahrt!

    Deja vu. 1993 mit gemietetem R4 durch Südmarokko. Frühstück auf dem Hoteldach und Blick über den Djema el Fna. g:D

    Marrakech Tag 2. Gestern Paläste, heute Gärten. Gestern Medina Süd, heute Medina Nord.

    Gleich zu Beginn ein kleiner Dämpfer, der Eintritt laut recht aktuellem Reiseführer: 70 MDh. Das stimmt auch nach wie vor. Aber nur für Marokkaner. Auswärtige Touristen zahlen seit Neuestem 150. Meine, zugegeben etwas unflätige Reaktion wurde klug und multilingual gekontert: "Scheise? Wieso Scheise? Marokko Leute nicht haben zu viele Geld."

    Der Garten war dann aber auch wirklich schön.

    Zur Kompensation der unerwarteten Kosten nahm ich mir vor, für den Rückweg aufs Taxi zu verzichten und zu Fuss zurückzulaufen. Statt der erwarteten 11km warf sich mir ganz kurz vorm Ziel ein unpassierbares Neubaugebiet in den Weg. Dumm gelaufen und zwar 13km. Ich werde gut schlafen heute.


    Jardin Majorelle, nicht mehr preiswert, aber immer noch den Preis wert:


    Einfache, leckere und preiswerte marokkanische Küche in der Medina, hier Tajine Poulet au citron (50MDh):


    Manchmal kann es einem schon etwas unheimlich werden, komplett überdachter Teil der nördlichen Medina:


    Und dann wieder auf der Sonnenseite, Obstmarkt im Schatten der Stadtmauer:

    Marrakech. Immer wieder toll! Leider war das Fotolicht heute nicht so gut. Aber morgen bin ich wieder dort. :ghurra:


    Mit dem Taxi für 2 Euro mitten ins Getriebe:


    Herrlich, in den Souk einzutauchen:




    Am Rande der Medina zwei ganz gegensätzliche Begegnungen:


    Marrakech. Heute langer Fahrtag, aber dafür morgen und übermorgen 2 freie Tage zum Stadt entdecken. Um 04:00 im Hotel abgefahren, um 05:30 auf die Fähre, um 06:45 in Tanger MED (Handelshafen).

    Leider macht die Grenzabfertigung erst um 08:45 auf.

    Das merke ich mir für das nächste Mal, 08:00 Fähre reicht auch.

    Dann Geld aus der Wand ziehen, Kfz-Versicherung und SIM-Karte kaufen und dann auf die Bahn.

    Wegen Sturm und Regen kam die eigentlich geplante Strandübernachtung zwischen Rabat und Casablanca nicht in Frage und ich bin gleich durchgefahren bis Marrakech. Eigentlich wollte ich erst morgen dort ankommen, aber so habe ich einen freien Tag gewonnen.

    Und einen sehr brauchbaren Übernachtungsplatz im Wohnzelt:


    Camping Relais de Marrakech

    Abbitte an alle Marokkaner! Beim Aufräumen des Autos in Tarifa habe ich die Marokkokarte wiedergefunden. Dafür fehlt das extra verpackte feine Hemd plus Krawatte für den morgigen Gute-Kleidung-Abend. Der Dieb legt demnach Wert auf gute Kleidung, trinkt keinen Wein (sondern Bier uns Schnaps) und braucht dringend Werkzeug, weil er LUCAS-Elektrik in seinem Vauxhall hat. Shame on you, englishman! :gmotz: