Beiträge von nochn Pilz


    ...Aber Tintlinge hast du definitiv gefunden, Hans. :evil:
    ...


    Achso..
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    ... HIER mal ein Portrait von ihm. Lese ich die Merkmale so mag ich ihn nicht ausschließen bzw. wundere ich mch aber doch über den Fund - selten, ...
    Ach ja. Stank er denn deutlich nach Leuchtgas ?
    ...


    Ob und welcher Geruch weiß ich nicht mehr, da muss ich wohl nochmal hin. Auffallend war, dass die Velumflocken sehr leicht abstreifbar waren, schon nach dem Einpacken in Papiertütchen war die Hälfte weg.
    In meinem DÄHNKE sahen die dort abgebildeten Pilze den meinen sehr ähnlich. Auch denke ich, dass der braune Scheitelfleck für C. narcoticus spricht.


    ...Russula amoenolens: genau! Das wars also.


    Gerade habe ich beim Aufräumen den aktuellen Tintling in die Finger bekommen (hatte ich bisher nur kurz durchgeblättert): S. 24: "Der Camembert-Täubling ... schmeckt brennend scharf. Was ihn genauso scharf von den anderen Kammtäublingen abgrenzt."


    ...man sollte ihn gleich lesen, wenn er in der Post ist! :shy::D


    ..., der scharfe graue Täubling ist entweder der Camemberttäubling (Russula amoenolens) oder Russula sororia (deutscher Name: keine Ahnung!). ...


    Russula amoenolens: Sporenpulver 3b: passt; Hutrand mit höckeriger Riefung: passt; Geruch typisch wie frischer Camembert: genau! Das wars also.


    Hutrand:


    Vielen Dank an Alle, die hier helfen. Der Lerneffekt ist super! :thumbup::thumbup:
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    Bei deinem letzten Pilz ist die Hasenpfote, Coprinopsis lagopus eine wahrscheinliche Möglichkeit. Da gibt es noch einen sehr ähnlichen Coprinus dessen Name mir aber gerade nicht einfällt. ...


    Hasenpfote (C. lagopus); Vorkommen: einzeln, nicht auf Mist und Dünger
    Struppiger Tintling (C. cinereus): könnte eher passen
    Misttintling (C. narcoticus): ...nach Aufreißen der Hülle wird der bläulich-graue Untergrund sichtbar, Scheitelgrund ockerlich-bräunlich, alter Hut schwarz-fetzig wegtrocknend, nicht zerfließend.


    Eigentlich war gestern –žSchrauben–œ angesagt, aber bereits nach knapp einer Stunde war der Fehler gefunden. Defekte Vergasermembrane. Ohne Ersatzteile ist da Nix zu machen. Also: Plan B, Pilze!


    Aber: wie hinkommen? Das Motorrad zerlegt in der Garage, das Mountainbike zur Inspektion in der Werkstatt und mit dem Auto ist die beste Ehefrau von Allen unterwegs–¦
    Also: Plan B2, mit der Straßenbahn in die Pilze!
    Genauer gesagt, auf den Osterholzer Friedhof. Der ist zwar mit 29,5 ha nur 7,5% so groß wie der Ohlsdorfer in Hamburg, dafür aber mit Bj. 1916 immerhin 39 Jahre jünger.


    Gleich zu Beginn lassen mich die Pilze wissen, was sie von mir halten. Zur Strafe wurde der freche Geselle nicht bestimmt!
    Bild 1: Frechdachs-Stäubling (Scleroderma bartsimpsonii)


    Ein Porling wuchs scheinbar unmittelbar aus der Wiese heraus. Bild Nr. 4 entstand bei einem anderen Fruchtkörper in relativer Nähe. Es handelt sich recht sicher um die gleiche Art.
    Bild 2 bis 4: unbekannter Porling (?) edit: Riesenporling (Meripilus giganteus)



    Der erste Täubling des Tages wurde begeistert einer Geschmacksprobe unterzogen. Der Begriff –žbrennend scharf–œ trifft das Ergebnis einigermaßen. Die Zungenspitze war fünf Minuten taub. Der Pilz hatte einen deutlich wahrnehmbaren Geruch, den ich aber nicht beschreiben kann. Ich habe den Pilz unter atrorubens abgelegt, aber richtig glauben kann ich das noch nicht.
    Bild 5 bis 8: Schwarzroter Speitäubling (Russula atrorubens) edit: Camemberttäubling (Russula amoenolens)




    Dann mal was Einfaches: Perlpilze
    Bild 9: Perlpilz (Amanita rubescens)


    Den Nächsten habe ich überhaupt noch nicht im Griff. Er wuchs wie gesät auf frisch ausgebrachtem Boden mit Holzhäckseln. Er taucht auch im Bild 19 und 20 nochmal auf.
    Bild 10 bis 12: unbekannter Rübling (?) edit: Orangeroter Träuschling ( Stropharia aurantiaca).



    [hr]
    Nun mal wieder was Leichtes: Eine große Gruppe Karbolegerlinge. Zu Hause habe ich noch die Stielbasis-Rubbelprobe gemacht: sofortiger Umschlag in –žGelb–œ. Geruch wie Heftpflaster.
    Bild 13 bis 15: Karbolegerling (Agaricus xanthoderma)



    Eine Menge Rotfußröhrlinge waren zu finden. Bei diesem Exemplar gefiel mir der Stiel besonders gut. Weiter aufgedröselt habe ich ihn nicht, als Arbeitstitel muss rubellus herhalten.
    Bild 16 bis 17: Blutroter Röhrling (Xerocomus rubellus)


    Überall waren Täublinge zu finden, es waren mindestens 10 verschiedene Arten. Auf weitere Geschmacksproben legte ich aber keinen gesteigerten Wert.
    Bild 18: unbestimmter Täubling


    Der Letzte gefiel mir besonders gut. Ich kam noch mal an der Rüblings(?)-Stelle vorbei und wollte noch weitere Bilder schießen, als er mir auffiel. Ich denke, es ist der Misttintling .
    Bild 19 bis 24: Misttintling (Coprinus narcoticus)






    Ein vielversprechender erster Ausflug auf diesem größten Bremer Friedhof. Das werde ich sicherlich nochmal wiederholen.


    Schließlich hält die Straßenbahn gleich bei mir ums Eck.

    Zunächst mal möchte ich Rumsuchen für ihren Beitrag danken. :thumbup: Ich habe ähnlich gedacht, war aber zu faul, das Alles zu formulieren. :shy:


    Pilze unter Wasser habe ich auch: Krause Glucken mache ich komplett unter Wasser sauber. Die abgewaschenen Strünke trockne ich unter Einsatz von etwas Geduld auf Küchenkrepp. Geschmacklich gibt es Nichts zu tadeln, dieser Pilz verträgt das. :sun::plate::sun:


    :) Hallo, über den Speisewert wird immer gestritten. Aus der Pfanne, na ja, nicht mein Fall, aber! Ich lege sie immer süß-sauer ein. Das zum Käse- oder Wurstbrot serviert ist für mich ein Genuss.


    Mensch Holger,
    das ist ja eine klasse Idee! :sun::thumbup:
    Wir haben die hier ziemlich häufig.
    Ich hatte immer nur ein paar wenige für die Pfanne gesammelt.
    Dieses Jahr werden sie süß-sauer eingelegt, jawoll! :cool:


    ...Was ich jetzt noch gehört hatte, war die Pilze mit einer Nadel .. auf einen Faden auffädeln und diesen wie eine Wäscheleine irgendwo in einem warmen, trockenen Raum spannen. Hat das schon mal jemand probiert? ...


    Ja, habe ich probiert.
    Bin ich wieder von ab, weil das zum Einen einen Haufen Arbeit macht und zum Anderen immer irgendwie im Weg hängt.


    Moin :) Ich hab ne derbe Erkältung :nana: Nerv..
    ...


    Oh, wat doof im Sommer! :cursing:
    Hier hast Du einen schönen großen Becher mit kretischem Bergtee. Frisch aufgesetzt. Honig steht auch da.:sun::sun::sun:


    Hilft zwar nicht gegen Erkältung. Ist aber lecker! ;)

    ...ich habs dann wenigstens noch bis zum Ende durchgeblättert. Mein Fazit:
    In den Müll damit - dieses Buch ist gefährlich!
    Das Stockschwämmchen wird als "guter Speisepilz" deklariert. Über die Verwechselungsgefahr von Stockschwämmchen und Gifthäubling wird sehr lapidar berichtet:
    "Verwechslung: Der Hallimasch hat einen schuppigen Hut und einen weißen Ring. Der Grünblättrige Schwefelkopf ist sehr bitter, hat keinen Ring und grüngelbe Lamellen. Der giftige Nadelholzhäubling hat einen glatten Stiel und riecht nach Mehl."
    Die Beschreibung des Gifthäublings ist sehr vergröbert. Der Gifthäubling wird als Nadelholzbewohner deklariert. Die lebensgefährliche Verwechselungsgefahr wird mit keinem Wort erwähnt!!!
    Damit verglichen ist es schon fast verzeihlich, dass der Netzstielige Hexenröhrling als "Guter Speisepilz" eingeordnet wird.


    Ich kaufe und sammle alle Pilz-Bücher, die mir über den Weg laufen, schlechte, gute und sehr gute....


    Na, dann hast Du jetzt ein Schlechtes mehr.
    Ich gestehe, ich bin heute abend auch schwach geworden und habe die vier Euro investiert. Ich hätte besser Karstadt-Aktien gekauft...


    Kurzinfo nach 10 min. Schmökern:
    - Offenbar aus dem Französischen übersetzt, behandelt z.T. Pilze sehr ausführlich, die hier kaum verbreitet sind.
    - Kein Autor oder Herausgeber benannt.
    - Ziemlich oberflächliche, schematische Merkmalbeschreibungen
    - Völliges Fehlen des Merkmals "Sporenpulver"


    ...wie gesagt, Kurzinfo.
    Mein Fazit: Schuss in ´n Ofen. :cursing:

    Hallo Sarah!
    Herzlich Willkommen im Forum. :)
    Dein irgendwie namensverwandter Mausmann veranstaltet häufiger Treffen im Hamburger Einflußgebiet.
    Schau Dir das mal an. Vielleicht treffen wir uns dort mal. Ich bin da immer gerne dabei, die Ausflüge sind immer nett und lehrreich.


    ...den Stil schon geputzt...


    Deshalb sieht der so seltsam aus. :rolleyes:
    Ganz ohne Häme: Das ist nicht so schlau vor der Bestimmungsanfrage!
    Für mich ist der weiterhin nicht koscher, aber ohne ein schärferes Bild mag ich Nichts weiter dazu sagen.


    Normalerweise reicht ein Zungenkuss auf die Röhrenschicht.
    Noch besser wäre ein scharfes Bild von den Röhren und vor Allem vom Stiel. 8|


    ...Und wie wird der am besten zubereitet? Habe schon einige Ideen gefunden (Omelette, Lasagne, Chinapfanne...) habt ihr irgendwelche bewaehrten Rezepte?
    ...


    Hallo pizzalisa,
    für mich sieht das auch nach Schwefelporling aus, (aber keine Freigabe im Internet!)
    Ich habe den kürzlich zum ersten Mal gegessen. Hier ist der Bericht