Beiträge von nochn Pilz

    Soso, Du willst eine ehrliche Meinung hören.... :/ :rolleyes: :/



    Herzlich Willkommen in unserer Runde! :cool: :D ;)
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    ...Die Frage wäre z.B. auch, ob es dort vor Ort ein Häuschen oder zumindest eine Etage mit Bad für uns allein zu mieten gibt. Wir können halt nicht genau sagen, wie quengelig die Kleine nachts ist und wollen Euch ja auch nicht stören...


    Dazu müsste sich Anja mal äussern, das sollt evtl. möglich sein.

    Zweieinhalb Jahre abgehangen.
    Vielleicht kann man ´s wiederbeleben... :/ Ich mach mal den Anfang.



    ... wer bin ich?:



    Gesucht war der Wollig gestiefelte Schirmling


    Am Schnellsten war Eberhard, außerdem richtig lagen Sarah, Kagi, Irmtraud, Anja und Claudia


    ...Es ist wie mit Verordnungen für Behörden oder Ämter, oder Gesetze für Behörden oder Ämter.........man kann diese so oder so händeln. ...


    Das Folgende ist natürlich off topic aber es ist mir ein Herzensanliegen (ich bin Stabsstelle für Rechts- und Grundsatzangelegenheiten bei einem Landesamt):


    Im Art. 20 Grundgesetz ist festgelegt, dass sich die Verwaltung gefälligst an die Gesetze zu halten hat!
    Der Art. 20 ist ein Ewigkeitsartikel, das heißt, keine wie auch immer geartete Mehrheit darf ihn antasten.
    Alle Gesetze haben eine Begründung, diese erläutert die Beweggründe für die Rechtsnorm und die ist offen zugänglich.
    Viele Gesetze haben einen oder mehrere Kommentare, in denen auch noch die abwegigsten Detailfragen behandelt sind.
    Es gibt also keinen Grund ein Gesetz "so oder so zu händeln"!
    Wenn eine Verwaltung so etwas täte, würde sie die Axt an unsere parlamentarische Demokratie legen.
    Das wäre hochgradig verfassungsfeindlich!!!

    Danke für Eure lieben Kommentare. :)


    Vor Allem aber DANKE an die lieben Foris, die in Bad Laasphe dabei waren, und da schließe ich die ganz neuen Forianer ausdrücklich mit ein!


    Meinen Allergrößten Dank an Zuehli, der uns mit übermenschlicher Geduld, profunder Sachkenntnis und wunderbarem Humor durch dieses lange Wochenende begleitet hat. ==Pilz23==Pilz23==Pilz24

    Millenium Falke
    Pünktlich zum Pilzwochenende hatte ich meine Bella Macchina beim Händler abgeholt. Bis zuletzt war ich auf einem Modell unterwegs, was man sich 1987 in Hamamatsu ausgedacht hatte. Und jetzt 2017er Technik aus Bologna. Gespannt fuhr ich hinaus in den strömenden Starkregen, neuen Abenteuern entgegen.


    Brüder zur Sonne, zur Freiheit
    Meine Unterkunft hatte ich, mangels Rückmeldungen auf meine diesbezügliche Anfrage im Forum, selbst gewählt. Das netteste im Internet zu findende Foto bildete die Brauereistube –žZur Sonne–œ ab. Ich buchte. Dort angekommen musste ich feststellen, dass keine Rezeption, kein Schalter, Counter, Empfang oder Kontor existierte. Die Gastwirtschaft war zu. Nach einer Zeit des Suchens fand ich einen Zettel hinter einer Scheibe. Dort war in Arial 8pt. eine Telefonnummer angegeben. Ich wählte. Zehn Minuten später erschien der Chef. Die Seitentür zum Gebäude war –žimmer auf–œ, meine Schlichtunterkunft lag unter dem Dach. Der Zimmerschlüssel sah präzise aus wie der zu meinem Kinderzimmer in den späten Sechzigern. Beim Kofferholen lernte ich den rumänischen Koch kennen. Er hatte zwei Tage zuvor offenbar Geburtstag gefeiert. Seit dieser Feier –žich defekt–œ. Mit diesen Worten hielt er sich die Seite. Möglicherweise hatte ihm jemand dort ein Messer hineingesteckt.



    Das Wiedersehen
    Kann man mit Menschen auf das Herzlichste verbunden sein, die man kaum kennt? Die in einer ganz anderen Gegend leben? Die man nur alle Jubeljahre sieht? Kann man sich ein Loch in die Mütze freuen, wenn man die mal wieder sieht? Ja, das geht. <3 <3 <3


    Fahrsicherheitstraining
    Die Ferienhausbewohner (der engere Zirkel aus Forianern und Pilzfreunden aus dem Bergischen) strebte nach vollendetem erstem Seminartag dem besten Restaurant am Platze zu. Vervollständigt durch einen –žSonne–œ-Bewohner. Das Restaurant lag auf dem –“grob geschätzt- zwölften Hügel den wir ansteuerten. Die elf anderen Höhenzüge nutzten wir zum Perfektionieren der Fertigkeit des –žengen Wendens am Hang bei Dunkelheit–œ.


    Schreie im Wald Pt. 1
    Oleg! Oleg! Oleg, komm jetzt her! Oleg! Bei Fuß, Oleg! Habicht! Oleg! Ich hab gesagt, Du sollst herkommen! Oleg! Oooooleg! Trompeeeten! Oleg! Hierher, soofort! Oleg! Tintenfisch! Oleg, bei Fuß!


    wo ist Hans?
    Der Wetterbericht meinte es gut mit mir. Der Abend sollte trocken werden. –žIch geh kurz rüber zur Sonne und zieh mich um, in 10 Minuten bin ich am Parkplatz bei den Autos–œ. –žKeine Sorge, wir warten auf Dich–œ. Eine Viertelstunde später rollte ich mit dem Millenium Falken auf den verlassenen Parkplatz. Keiner da! Helm ab, Handy raus, Melliiee anrufen. Mailbox. Kuschel anrufen. Mailbox. Tuppie anrufen. –žDer Teilnehmer ist nicht erreichbar–œ. Nochmal zum Haupteingang. Keiner da. Und jetzt? Einsamer Abend in der –žSonne–œ unterm Dach statt Pilzpfanne satt im Ferienhaus? Wollten die nicht noch Einkaufen? Vielleicht beim Rewe, so viel Auswahl ist hier ja nicht. Beim Rewe auf dem Parkplatz, ein schwarzer Golf mit –žMK–œ- Kennzeichen. Ein Glück, das muss Jan-Arne sein. Zehn Minuten, dann kommt die Hälfte der Gang mit vollen Tüten auf den Parkplatz hinaus. Die andere Hälfte ist offenbar mitsamt Tuppie schon zum Haus gefahren. Einkäufe und Pilzfreunde werden im braunen –žBOT–œ- Auto verstaut. Der schwarze Golf steht da rein zufällig und hat mit uns überhaupt Nichts zu tun. Der eben noch beträchtlich angestaute Ärger wird vom einsetzenden Dauerstarkregen auf den 15 Kilometern Anreiseweg erstklassig und restlos heruntergekühlt.


    Sahnesauce nur mit Muskatnuss! :yumyum:
    Vor Ort wechsele ich die ziemlich wassergesättigte Motorradhose gegen eine mustergültig abgehangene Shorts aus der Björn ´schen Kollektion. Der Gewinn an Bewegungsfreiheit ist enorm. Während Jan-Arne und Björn hinter Stereolupe und Mikroskop versinken, beginnen die Anderen mit dem Putzen der beträchtlichen Ausbeute an nebenbei gesammelten Speisepilzen. Ein erster Verkostungsversuch mit Würzigen Tellerlingen endet mit Hochgenuß und allseitiger Belobigung dieses epochalen Naturproduktes. Ein ähnlich angelegter Test mit gleichfalls geernteten Habichtpilzen endet ziemlich schnell in der Biotonne. Für den Hauptgang wird schließlich Björn mit Schneidbrenner und Kuhfuß hinter dem Mikroskop herausoperiert. Er zeigt seine ganze Klasse und zaubert die beste Pilzsauce, die ich jemals gegessen habe. Satt und zufrieden lenke ich gegen Mitternacht zurück nach Bad Laasphe. Der Regen hat glücklicherweise aufgehört. Abgelöst hat ihn dichter Nebel.


    Schreie im Wald Pt. 2
    Oleg! Oleg, komm jetzt her! Oleg! Bei Fuß, Oleg! Erdzungen!! Oleg! Ich hab gesagt, Du sollst herkommen! Oleg! Oooooleg! Saffftlinge! Oleg, wo steckst Du? Hierher, soofort! Oleg! Herkules! Oleg, bei Fuß! Oleg!


    Rücksturz zur Erde
    Auch die schönsten Sachen gehen einmal zu Ende. Ich mutmaße, die schönen Sachen gehen sogar schneller zu Ende. Die Seitentür zur –žSonne–œ war –žimmer auf–œ, nur gerade jetzt nicht, wo ich mit Wanderstiefeln und Pilzbüchern beladen auf mein Zimmer wollte. Sprühregen setzte ein, als ich erneut den Chef anrief. Zehn Minuten später schloss er auf. –žHat wohl die Frau abgeschlossen–œ. Aha. Hundert Euro wechseln den Besitzer –“ cash und keine Fragen. Ich packe meine Koffer und den Tankrucksack. Ich starte den Millenium Falken und fahre los. Am Ortsausgang klappe ich die Sonnenblende im Helm herunter und schwebe in den Sonnenuntergang. I ´m a poor lonesome mushroomboy–¦. :sun::sun::sun:

    Am vergangenen Wochenende war ich im Pilzseminar in Bad Laasphe. Dort habe ich einen netten Pilzfreund kennengelernt, der in zahlreichen Selbstversuchen den optimalen Umgang mit dem Birkenporling herausgetüftelt hat. Er berichtete von erstaunlichen Heilungsergebnissen, die er im Wesentlichen dem Wirtsbaum, also der Birke zuschreibt.
    So wird die optimale Wirkung erzielt:


    • Man erntet durchaus etwas ältere, reifere Pilze, die aber noch vital sind, also nicht die ganz jungen appetitlich aussehenden.
    • Diese Pilze schneidet man in Würfel von 8 bis 10mm Kantenlänge.
    • Von diesen Würfeln nimmt man etwa 10 Stück pro liter Wasser.
    • Das Wasser muss kurz unter die Kochtemperatur gebracht werden, soll aber nicht kochen (ca. 90 °C).
    • Man lässt die Würfel etwa eine Viertelstunde ziehen.
    • Sie eignen sich danach noch für zwei weitere Aufgüsse.
    • Bei entsprechenden Beschwerden kann man durchaus täglich 1,5 liter Pilzsud zu sich nehmen.


    Ich hoffe, ich habe Alles aus dem Gedächtnis richtig wiedergegeben und bitte die anderen Teilnehmer ggfls. um Korrektur.
    Vielleicht liest ja Ingo selber mit, dann hätten wir es aus erster Quelle.


    Ich muss grad mal ein bisschen Frust ablassen... Wettervorhersage ...
    Das soll unser erster Regen seit Anfang Juli sein? Der verdunstet doch gleich wieder! ;( 39 Grad?!? Wir haben SEPTEMBER!


    Sarah, Du Ärmste... :evil:
    Ich hingegen kann mit meiner flammnagelneuen DUCATI den Ausflug ins hügelige und kurvige Siegerland von Morgen bis Sonntag bei permanentem Regen, Sturmböen und 10 Grad genießen. :cool::D



    aber was soll's...


    Ebend!


    Genial, vielen lieben Dank für die schnellen Infos!


    Meine bessere Hälfte freut sich gerade wie ein Schneekönig das die "Schatzsuche" dann ja doch noch weiter geht. ;)


    Dann schau Dir doch auch mal den Violetten Rötelritterling (Lepista nuda) an.
    Der wächst ebenfalls im Spätherbst, bei mir manchmal bis in den Dezember hinein.
    Wenn Du Dir die Merkmale gut einprägst, kannst Du ihn eigentlich nicht verwechseln.
    Für mich einer der besten Speisepilze!


    Zitat von Wikipedia


    Der junge Pilz ist sowohl an Hut und Lamellen als auch am Stiel deutlich violett gefärbt. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Farbe ins bräunliche. Der dickfleischige, oft von Anfang an braune Hut ist zwischen 5 und 15 cm breit und anfangs halbkugelig geformt, später flach ausgebreitet und wellig verbogen. Der kräftige, zylindrisch bis keulige violette Stiel ist bis zu 3 cm dick, 12 cm lang und weist an seiner Oberfläche weißsilbrige Längsfasern auf. Der Rand ist lang eingerollt. Die am Stiel ausgebuchtet angewachsenen Lamellen lassen sich leicht ablösen, stehen fast gedrängt und sind graulila. Das Fleisch ist weich, zart und leicht lila. Der Geruch ist angenehm würzig aromatisch, (ich nenne es: "parfümiert") , der Geschmack mild nussartig. Das Sporenpulver hat fleischrötliche Färbung.





    ... Fotomarathon... Was waren denn die Themen?


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    ... Erzählt das bloß keinem Kretaner... :D )


    Kretaner erinnert mich an folgende Frage eines Endurofreundes:
    "Hallo Hans, wie nennt man die Leute bei euch auf der Insel?"
    Meine Antwort:
    "Unter sich bezeichnen sie sich als "Korfioten", aber aus lautmalerischen Gründen bezeichne ich sie als "Korfindianer"
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    Die Aufgaben dieses Jahr standen unter dem Motto "Wilder Westen"; die Stationen lagen Alle im Bremer Westen.
    Die Aufgaben im Einzelnen:
    1. Der grosse Bluff
    2. 12 Uhr Mittags
    3. In einem wilden Land
    4. Fluss ohne Wiederkehr
    5. Im Westen nichts Neues
    6. Der Schatz im Silbersee
    7. El Dorado
    8. Spiel mir das Lied vom Tod
    9. Das war der Wilde Westen


    ... Neun Fotos in neun Stunden. ...


    :D Das mußt du erklären.


    Start war um 11 Uhr. Da gab es die Startnummer und die ersten drei Aufgaben.
    Um 14 Uhr +/- halbe Stunde musste man an Station zwei einen Stempel abholen und bekam die nächsten drei Themen.
    Um 17 Uhr Station drei und um 20 Uhr Auslesen der Speicherkarte an Station vier.
    Auf der Speicherkarte mussten neun Fotos, unbearbeitet (kein postproduction) und in Reihenfolge der Aufgaben, sein.
    Ich habe pro Aufgabe etwa 8 bis 10 Fotos gemacht (das ist erlaubt) und danach bis auf eins alle anderen wieder gelöscht.


    So und jetzt "yammas"!