Beiträge von Harzpilzchen


    Hallo Ralf


    Danke das du noch geantwortet hast. Das ist alles recht verwirrend und schwer, sich für eine Art zu entscheiden. Fakt ist, das ich nirgens wo ein vollständiges Netz gefunden habe. Jedenfalls so wie gezeichnet nicht. Gibt es denn Mikrofotos von persoonii, wo man ein vollständiges Netz sieht?? Ich habe noch nichts gefunden.
    Auch die Art in Pilze der Schweiz zeigt ein gleiches Ornament, wie ich es sehe, und wird persoonii genannt.
    "über doppelt so lange" interprettiere ich so als Q Wert der Ornaments, das heißt wenn das Ornament 1 µm breit ist dann wäre die Länge über 2ym. Und die Länge des Ornaments geht weit über das dreifache hinaus, lange Linien, die jedenfalls aber kein Netz bilden. Alles sehr verwirrend.


    LG Harzi
    [hr]
    Und nach welcher Ansicht sind denn die Skizzen entstanden? Vielleicht haben die Sporen ja ein vollständiges Netz unter dem Rasterelektrodenmikroskop, und wurden so übertragen in die Sporenskizzen.
    Mit Baumwollblau gefärbte Sporen, zudem noch gestackt, da wird nicht alles sichtbar und es verschwindet einiges.
    Ungefärbte und ungestäckte Sporenfotos sind vielleicht nicht so fotogen, aber trotz allem sieht man mehr. Die Grate jedenfalls sind teils weit über das sechsfache so lang als breit, und das interprettiere ich so, das das nicht bei rickkii vorkommt.



    [hr]
    Nun noch etwas aus anderer Sicht, ins negative gedreht, ohne das Ornament zu berühren:...





    vielleicht werd ich noch welche nachsammeln und demnächst unterm REM betrachten. LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde


    Dank Rada bin ich hier auf diese interessante und reich bebilderte Diskussion gestoßen. Im Oberharz wächst derzeit Marcelleina personii oder rickii recht üppig unter weißer Pestwurz. Es ist ein Augenschmauß, diesen Winzling unterm Mikro zu sehen. Nur welche der beuden Arten es ist, da kann ich mich auch noch nicht festlegen. Gehe ich nach der Arbeit von Jürgen Häffner, dann würde ich mich für personii entscheiden, kommt auch in der oberen Diskussion gut herüber.


    Funddaten: 31.07.2016 sowie 06.07.2016 im NSG Elendstal zwischen Elend und Schierke, zusammen mit zahlreichen zum Teil sehr interessanten Ascos, die ich vielleicht im Anschluß noch zeigen werde.











    LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde, hat jemand eine Idee oder ist der Myxo so nicht bestimmbar. Gefunden am 16.06. am Frankenteich im Fichtenwald.










    Sporen [95% –• 7 –• QPr –• v –• Chloralhydrat ] = 7,7 - 8,3 - 8,9 x 7,2 - 7,9 - 8,6 µm


    LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde


    für diesen Rißpilz habe ich noch keinen Namen. Gefunden am 18.06.2016 bei Güntersberge (Harz) im saueren Fichtenwals, anmooriger Bachlauf. Stiel mit deutlicher abgesetzter Stielknolle.




    Sporen [95% –• 18 –• LQP –• v –• KOH(2-5%)] = 6,8 - 7,9 - 8,9 x 4,7 - 5,4 - 6,2 µm





    Cheilozystiden dünnwandig, nur vereinzel und selten mit Kristallen




    Pleurozystiden vereinzelt, dünnwandig mit Kristallschopf



    Kaulozystiden (?) hyphenähnlich


    Hilfe wird gerne angenommen. LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde


    ein paar Aufnahmen von Peziza lividula möchte ich Euch zeigen. Die Pilze wurden mir dankensweise von Pilzfreunden aus Wismar zugeschickt (Sabrina). Die violettliche frischen Farben waren allerdings nicht mehr feststellbar. LG Harzi







    Moin Nobi


    Vielen Dank, leider habe ich schon alles entsorgt, wenn ich gewußt hätte das der Polz sooo selten ist, hätte ich ein paar Fruchtkörper getrocknet. Zumindest ist die Art gut dokumentiert mit ca. 50 Fotos, und da ich öfter Dung aus dem Nationalpark mitnehme, könnte es sein das die Art nochmal auftaucht. LG Harzi




    Coprinopsis trispora


    diese Tintlinge wachsen derzeit auf den mitgebrachten Wildschweindung (16. Mai Oderbrück Niedersachsen)
    Zuerst dachte ich, ich verzähle mich bei den dreisporigen Basidien, aber es gibt sie wirklich. Und stinken tun die kleinen Dinger auch gewaltig


    Sporen [95% –• 10 –• LQP –• v –• H2O(nat) ] = 8,7 - 10,1 - 11,4 x 4,8 - 5,6 - 6,4 µm









    LG Harzi


    Moin Pablo


    Vielen Dank. Nein leider war der Saccobolus ein Schwarzfahrer, aber ich schaue morgen mal, ob ich noch Apothecien finde. LG Harzi
    [hr]
    Coprinus spec.


    dieser war ein Schnellschuß (nur ein winziger Fruchtkörper, keine Zeit) aber irgendwie scheinen mir die Sporen schon sehr merkwürdig auszusehen. Ich werde morgen früh mal schauen ob neue Fruchtkörper erschienen sind.


    Substrat: Rotwild


    Sporen [95% –• 8 –• QPr –• v –• H2O(nat) ] = 7,6 - 9,1 - 10,7 x 6,2 - 7,1 - 8 µm





    [quote pid='324151' dateline='1463598788']














    [hr]








    [hr]









    [/quote]
    Nun komme ich zurück auf die gelblichen Becherlinge auf Wildschweindung. Es ist eine Cheilymenia nachdem ich unterm Stereo genügend Haare gefunden habe. Einige Fruchtkörper hatten in der Büchse sogar einen Saum aus hyalinen Randhaaren gebildet ???! Mit den sternförmigen Haaren und der Sporengröße kommt eigentlich nur Cheilymenia stercorea in Betracht, obwohl ich mich makroskopisch nicht so recht mit der Bestimmung anfreunden kann.











    LG Harzi
    [hr]
    Und noch ein paar Bilder von Cheilymenia megaspora, die im Oberharz recht häufig anzutreffen ist
    (gemischt mit einem Schwarzfahrer namens Saccobolus)








    LG Harzi


    Ich beneide Dich um Deinen "blühenden" Hirschdung, Harzi!
    Hätte ich auch gern hier.


    Die Fremdsporen sehen spannend aus.
    Bleib' dran!


    Moin Nobi


    zum Beneiden gibt es leider nichts, die Dungproben gammelten vor sich hin und ich habe sie vor paar Tagen weggeschmissen. Das ist die schlechte Nachricht ;) LG Harzi
    [hr]
    diesen kann ich noch nachliefern, aufgenommen am 23.04.2016.
    Das sollte wieder Lasiobolus macrotrichus sein.





    LG Harzi
    [hr]
    und nun die gute Nachricht:


    ich habe die Dungbehälter am Montag neu gefüllt, alles ;( Material ;( aus Oderbrück (Torfmoor)
    [hr]







    [hr]






    diese schönen orangen Becherlinge wachsen auf Wildschweindung. Leider war ich heute zu faul, das Stereo aufzubauen um nach Randhaaren zu schauen, aber die halten sich ja noch ne Weile.Auffällig sind die Sporenenden, die leicht orange angefärbt sind. Sicherlich vom Farbstoff der Paraphysen.


    Sporen [95% –• 18 –• QPr –• v –• H2O(nat) ] = 20,3 - 21,9 - 23,6 x 10,1 - 10,9 - 11,8 µm


    LG Harzi


    Liebe Hobis


    das schafft hervorragende neue Biotope. Ich ärgere mich nicht mehr, weil man eh nichts dagegen tun kann.
    Bald bemoosen die neu geschobenen Ränder und eine Vielzahl neuer interessanter Arten erscheinen.
    Ihr werdet sehen.


    LG Harzi
    [hr]
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…2.pl?noframes;read=225549

    Lieber Nobi


    Besten dank. Den Saccobolus und auch den Ascobolus habe ich in Wasser aufgenommen. LG Harzi
    [hr]
    Coprinellus spec.


    Das ist der eigentliche Grund, das ich die Blumenkästen begutachtete. Kleine helle Tintlinge, Hutdurchmesser kleiner 10mm. Einzeln wachsend.
    Da ich ab morgen keine Zeit mehr habe und nicht weiterkomme (noch keine Untersuchung wegen Schnallen. soweit bin ich im Gröger gekommen, Seite 226 Nr. 27a: Schnallen vorhanden ja/nein) stelle ich ihn vorab rein. Ich hoffe das die Pilze Ende nächste Woche noch wachsen und dank des Zeigens eine schnellere Bestimmung möglich ist.








    Pileozystiden:



    Velum habe ich keins gefunden


    Sporen [95% –• 13 –• LQP –• v –• KOH(2-5%)] = 10,5 - 11,8 - 13 x 5,5 - 6,2 - 6,9 µm
    Basidien viersporig


    LG Harzi
    [hr]
    Saccobolus neu aufgenommen


    gestern hatte ich den Saccobolus nochmal kurz unterm Glas (Aufnahmen in Wasser):





    [hr]
    Ascobolus neu aufgenommen


    gestern auch nochmal kurz geschaut, war diesmal noch unreif, hoffentlich aber die gleiche Art








    LG Harzi


    Hallo Hartmut,


    an den Ascobolus würde ich A. michaudii dranschreiben.


    Beim Saccobolus muss ich noch nachdenken. :)


    Moin Ralf


    vielen Dank, das werde ich prüfen. Ist ja noch genug im Kasten.
    Ein Pilzfreund aus Thüringen schrieb mir, der letztere sollte Saccobolus minimus heißen.


    LG Harzi
    [hr]


    Hallo Hartmut,


    hast du schon mal mit A. furfuraeus verglichen? Wäre ein heißer Kandidat für deinen Fund. Hatte ich bisher nur einmal auf eine Kuhfladen. ;)


    l.g.
    Stefan


    Moin Stefan


    vielen Dank. Ascobolus furfuraceus habe ich schon mehrmals gefunden, meiner Meinung bilden sie größere Fruchtkörper. Aber so richtig kenne ich mich mit den Dingern nicht aus.


    LG harzi


    Mein lieber Harzi!
    Was machst Du denn mit den Zahnstochern, möchtest Du, dass die Pilze an den Hölzchen wachsen oder sind das nur Markierungen? Akupunktur kenne ich ja...


    Liebe Tuppie, es sind Markierungen, damit ich die winzigen Pilze wiederfinde. Aber ich glaube alle vier Kästen sind übersäht mit diesen. LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde


    ich habe heute abend schon 15 Zahnstocher versenkt. Erde: Reiffeisenmarkt, Pflanzen: Begonien








    LG Harzi
    [hr]
    Ascobolus spec.


    leider schon etwas überreif, keine Schläuche mehr gefunden, nur schöne Sporen mit ablödenden Ornament. hatte ich bisher bei Ascobolus noch nicht gesehen. Vielleicht finde ich den neben einen der Zahnstocher nochmal wieder :D


    Sporen [95% –• 10 –• QPr –• v –• H2O(nat) ] = 17,8 - 19,4 - 21 x 9,5 - 11,1 - 12,7 µm







    Hartmut, wenn ich die Symptome so lese, erinnert mich das irgendwie ziemlich an die Wirkung einmal bei meiner Tochter von Schopftintlingen. Nur Sehstörungen hatte sie, glaub ich, nicht. Aber dafür: extremes frieren. Die Ursache da war ein Blutzuckerabsturz gewesen (Nebenwirkung von Schopftintlingen) . Jetzt wird immer auf ausreichende Kohlenhydratzufuhr bei jeder Schopftintlingsmalzeit geachtet und nie mehr passiert was.


    Aber ich habe noch nicht gehört, daß Morcheln auch auf den Blutzucker wirken. Aber trotzdem mal Frage: Waren bei der Mahlzeit auch Kohlenhydrate dabei?


    Aber auch anderes kann sicher ähnliche Symptome hervorrufen.


    Hallo Safran


    Das Gefühl war wirklich wie eine Unterzuckerung, aber meine Freunding wurde ärztlich komplett auf den Kopf gestellt. Zuckerwerte EKG und Blutwerte waren im normalen Bereich.
    Vespeist hatte wir die Morcheln mit Nudeln.


    LG Harzi

    Moin Dr. Funghi


    verspeist du die Maiporlinge etwa auch, und wenn ja wie schmecken diese?
    Sie riechen ja angenehm pilzig und sind bestimmt geschmacklich interessant (wenn nicht zu zäh)
    Polyporus tuberaster zum Beispiel gehört in meine Speisepilzsammlung.


    LG Harzi


    gerade habe ich gelesen, dass Morcheln giftig sein sollen?


    Moin Heidi


    Hoffentlich hast du es nicht von mir gelesen in Facebook. Das Neurologische Syndrom kennen wir leider nun aus eigener Erfahrung. Ich persönlich esse Morcheln über 30 Jahren ungeschadet und teilweise auch in größeren Mengen. Bin diesbezüglich nun aber vorsichtiger.


    LG Harzi
    [hr]
    Kurzer Werdegang:


    2014 hatten wir ca 30 mittelgroße 1a Speisemorcheln aus dem Eschenwald gesammelt und abends verspeist.
    Gut durchgegart in Sahnesoße. Also bei zwei Personen 15 Morcheln pro Person , nicht gerade übermäßig viel.


    Am nächten Morgen traten bei meiner Freundin folgende Nebenwirkungen ein (12 Stunden nach Verzehr):
    -Schwindelgefühle, Zittern, Sehstörungen, Angstzustände


    Auf Arbeit wurde sie zu einem Arzt geschickt, es wurden EKG gemacht und Blutuntersuchungen.


    Nach ein paar Stunden klangen die Nebenwirkungen oder (?) Vergiftungssyntome ab.


    Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen erlebt


    LG Harzi

    Und dann war auf einmal alles grün. :)


    Als Dessert gab es dieses Jahr einen zwar bärlauchfreien, aber sehr leckeren Birnenkuchen mit Lavendel, garniert mit Kornblumenblüten.


    Lieber Nobi


    vielen Dank für die schönen Bilder, wir haben schon ein paar Wochen unsere Freude am Bärlauch.


    :haue: die Hose ist aber gelb und nicht grün :giggle:


    LG Harzi