Beiträge von Gerd


    Ja, die deutschen Pilznamen, da bin ich kein großer Experte. Ich meinte Rickenella swartzii, mittlerweile habe ich entdeckt, dass der Violettstieliger Heftelnabeling heißt. Obwohl er in meinen bescheidenen Augen einfach nur grau ist.


    -"Rickenella swartzii = R.setipes" (Violettstieliger Heftelnabeling) kann man sicher ausschließen.


    ---> Denn diese Art sieht so aus:


    Hallo,


    achte bitte auf die Lamellenfarbe, die insbesondere am Hutrand zu erahnende anders gefärbte Lamellenschneide und auch auf die Hutfarbe.



    - Dann sollte schnell klar sein, dass man einen "Frauentäubling" (Russula cyanoxantha) ausschließen kann :thumbup:


    Grüße
    Gerd

    Hallo "Pils-Experte"


    Vorab eine Frage:
    - Welche Pils-Marke bevorzugst du ?


    Doch jetzt meine Einschätzung zu den von dir gezeigten Bildern:


    1. Gewimperter Erdstern (Geastraceae fimbriatum) ?


    - Diesen Fund muss ich mir noch genauer ansehen, bezweifle allerdings, dass mir eine belastbare Art-Bestimmung gelingt.


    ---> Vorab nur: "Geastraceae" ist ein Familienname, der Gattungsname ist "Geastrum".


    2. Violetter Schleierling (Cortinarius violaceus) ?


    - Wenn ich "Funga Nordica" (2008) folge und das tue ich, handelt es sich hier um die Nadelwaldart "Cortinarius harcynus" und nicht um die Laubwaldart "Cortinarius violaceus".


    3. Herkuleskeule (Clavariadelphus pistillaris) ?


    - :thumbup:


    4. Rotbrauner Streifling (Amanita fulva) ?


    - Diesen Fund würde ich (ohne Restzweifeln) als "Amanita ceciliae" (Riesen-Scheidenstreifling) durchwinken.



    - Belastbare, ähnliche Arten gibt es m.E. nicht.



    5. Perlpilz (Amanita rubescens)


    - Kein Kommentar, da ich nach diesem Bild mit gutem Willen nur eine "Amaninita spec." ) vermuten kann :cool:


    6. Strubbelkopfröhrling (Strobilomyces strobilaceus)


    :thumbup:



    Grüße
    Gerd


    Ich sage mal ganz frech: Grauer Heftelnabeling. Schade, dass der Pilz ziemlich verdreckt ist und man von der Hutoberfläche kaum was sieht.


    Hmm, meine Recherche nach "grauer Heftelnabeling" gab leider keinen Treffer.


    ---> Deshalb die Frage nach einem "wissenschaftlichen Namen", damit ich mich über diese Art schlau machen kann.



    Grüße
    Gerd


    Ja, alle Preise waren von Amazon.


    - Und ich habe vor kurzer Zeit darauf aufmerksam gemacht (bin zu faul den Beitrag zu suchen), das bei "Amazon" bei Pilzliteratur oft "Wucherpreise" gefordert werden und Links gebracht, die ein Buch um bis zu einer Größenordnung billiger anbieten.


    ---> Amazon steht bei mir bereits seit einiger Zeit auf der Ignorliste. Und nach den im Fernsehen veröffentlichen Berichten über "Skaverei" bei Amazon würde ich dort nicht einmal ein etwas "kostengünstigeres" Buch kaufen.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Roland,



    Gerd: Ja, das ist wirklich schade. EADS war nicht weit weg von uns und da wäre ein Treffen ein Leichtes gewesen.


    -Um das klar zu stellen:


    ---> Ich komme aus der Ulmer Gegend und habe Taufkirchen nur bei Besuchen bei meiner Tochter (nebst Anhang "Schwiegersohn, Enkeln" besucht.
    ---> Und ich kenne dort nur das Waldgebiet, in dem man, wenn man weiter läuft im "Kugler"-Biergarten landet.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Hans,


    Du hast gewonnen, ich gratuliere! :thumbup:


    - Wundert mich bei dieser zugegeben unfairen Wette (komme darauf zurück) nicht.


    ---> Deshalb herzlichen Dank, dass wir das auch ohne "Schiedsrichter" klären konnten.


    @Pablo,
    - dann schreib mir bitte meinen Gewinn (74 Chips) gut.
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    ich habe es jetzt ein paar Mal durchgespielt, und die Duplikate häufen sich. Ich kann an Deinem Zufalls-Algorithmus auch keinen Fehler erkennen, ist Alles plausibel.


    - Meine Rechenvorschrift ist unbestechlich und produziert schlicht einen Satz an Zufallszahlen. Und ich habe bereits vorgewarnt, dass man bei einer Gruppengröße von 74 Personen meist sogar mehrere Doppel- oder Dreifach-Geburtstage erwarten kann.


    ---> Und jetzt noch aus meiner Sicht ein paar Details zu meinen Gewinnchancen bei einer Gruppengröße von 74 Personen:


    (1) Bei einmaligem Auswürfeln ist meine Gewinnchance (im Rahmen der EXCEL-Genauigkeit) immerhin p1 = 0,999640319652637 = (gerundet) 99,96%


    (2) Bei 5 Wiederholungen (neues Spiel ---> neues Glück, da die Zufallszahlen neu berechnet werden) sinkt meine Gewinnchance (*) nur auf p5 =p1^5 = 0,998202891497473 = (gerundet) 99,82%


    (3) Und bei 100 Wiederholungen ist meine Gewinnchance (*) immerhin noch p100 = p1^100 = 0,964664887507939 = (gerundet) 96,47%


    (*) Sofern ich darauf wette, dass auch bei jeder Wiederholung (Gruß an Ingo!) jeweils mindestens ein Mehrfachgeburtstag vorkommt. :)
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    Wo ist mein Denk- und/oder Rechenfehler? :/


    - Ich muss gestehen, dass ich schlicht deine "Ableitung" nicht verstanden habe und mir mehrere Ungereimtheiten aufgefallen sind.


    - Ich schau mir das nochmals an, und melde mich per PM bei dir.
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    Ok, hat noch jemand Lust zu zocken!?


    ---> Dann halbiere ich (leichtsinnig, wie ich bin) die Größe der Gruppe und "zocke" darauf wie folgt:


    - Es werden einmalig 37 "Zufallszahlen Ñ” {1, 2, 3, –¦, 366}" über den "Excel-Zufallsgenerator oder jeden anderen, überprüfbaren Zufallsgenerator" erzeugt.


    ---> Ich setze (na klar 37 Personen ---> 37 Chips) darauf, dass dabei mindestens 1Mal eine Zahl mehrfach vorkommt.


    ---> Allerdings, wenn mehrere einsteigen sollten, nur unter der Bedingung, dass bei jedem Gegner neu gewürfelt wird. Denn auch als "Zocker" muss ich wenigsten versuchen meine Gewinnchance (liegt über 50%, sonst würde ich nicht wetten) zu optimieren.


    ---> Und ich halte jetzt schon fest, dass ich bei einem Chipstand von < 50 resigniere und keine weiteren Wetten mehr annehmen kann.


    - Brauch schließlich noch etwas zum "Pilze-Rätselraten"!
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    - Ach ja, wir brauchen noch einen Schiedsrichter:


    ---> Da schlage ich "Hans" (darf natürlich nicht mitzocken) vor.


    ---> Und wenn jemand zu einem geringeren Einsatz (höhere akzeptiere ich nicht!) einsteigen möchte, dann akzeptiere ich das auch.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Ingo,


    Ich glaubte gestern gelesen zu haben, dass Gerd dieses Spielchen (als Anreiz) mehr als einmal (5mal?) durchführen wollte und wenn nur einmal das geplante Ergebnis nicht eingetreten wäre, er die Wette für sich als verloren erklärt hätte.
    Die entsprechende Passage kann ich aber nicht mehr finden. Habe ich wahrscheinlich doch nur geträumt.


    -Nein, das hast du nicht geträumt. :D


    ---> Ich habe dieses "Bonbon" wieder gestrichen, da Hans auf einmal Würfeln bestand.



    Grüße
    Gerd

    Hallo Hans,


    TOP, die Wette (vergl. Anlage.pdf) gilt :thumbup:


    - Wir setzen beide je 74Chips auf Sieg und lassen einen "Zufallsgenerator" 74 pos. Ganzzahlen auswürfeln, und schauen dann, wer gewonnen hat.
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    Jetzt brauchen wir nur noch einen "Schiedsrichter", der Excel (MS oder Open Office) auf dem Rechner hat und schon einmal genutzt hat.



    Die Erzeugung einer Tabelle mit Zufallszahlen ist einfach, da es in EXCEL eine Funktion "Zufallszahl()"gibt.


    Beschreibung von EXCEL-Funktion "Zufallszahl():"


    ---> Gibt eine gleichmäßig verteilte reelle Zufallszahl größer oder gleich 0 und kleiner als 1 zurück. Bei jeder Neuberechnung des jeweiligen Arbeitsblatts wird eine neue Zufallszahl zurückgegeben.


    - Ich verwende zur Generierung der "Zufallszahl Ñ” {1, 2, 3, –¦, 366}" die Formel : "=ABRUNDEN(ZUFALLSZAHL()*366;0)+1"
    ---> Durch die Multiplikation mit 366 werden reelle Zufallszahlen (<= 0 und < 366) erzeugt.
    ---> Das Abrunden schneidet die Nachkommastelle ab und erzeugt "ganze Zahlen Ñ” {0, 1, 2, 3, –¦, 365}" und schlussendlich wird durch die Addition (+ 1) die erzeugte Zufallszahl in den gewünschten "Zahlenbereich Ñ” {1, 2, 3, –¦, 366}" tranferiert.
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    - Ich erkläre, wie man rel. einfach 74 "Zufallszahlen Ñ” {1, 2, 3, –¦, 366}" in einer EXCEL-Tabelle erzeugen kann.


    Schritt 1:
    Formel "=ABRUNDEN(ZUFALLSZAHL()*366;0)+1" in Zelle A1 (erste Zelle links in oberster Zeile) eingeben.


    Schritt 2:
    Formel in Zelle A1 in Zellbereich "A2:A74" (inkl. Formel) kopieren.
    ---> Einfach rechte untere Ecke von Zelle A1 anklicken(dabei erscheint ein +) und Maus mit gedrückter Taste bis Zelle A74 ziehen.
    - Dabei werden die geforderten 74 Zufallszahlen (auch Zelle A1 wird neu berechnet) erzeugt.


    Schritt 3:
    Spalte A markieren, kopieren und dann mit "Inhalt einfügen" (wobei Alles einfügen und Formeln nicht aktiviert sein darf) Spalte A überschreiben.
    ---> Dieser Schritt (friert die generierten Zufallszahlen ein !) ist notwendig, da EXCEL sonst mit jeder Bearbeitung des Blatts neue Zufallszahlen generiert.


    Schritt 3:
    Prüfung auf Mehrfachgeburtstage und Gewinner der Wette bestimmen.


    - Auch dieser Schritt ist einfach: Einfach Spalte A aufsteigend sortieren und feststellen, ob eine Zahl dabei ist , die direkt nacheinander nochmals vorkommt.
    ---> Einfacher geht's, wenn man die Formel "=WENN(ZÄHLENWENN(A$1:A$74;A1)>1;"x";"")" in Zelle B1 (rechtsneben A1) eingibt und wie oben beschrieben in den Zellbereich B2:B74 kopiert. Denn dann wird in Spalte B jede Zahl, die >=2-fach erzeugt wurde durch "x" markiert.


    - Nicht wundern: Man kann übrigens erwarten, dass sogar mehrere "Doppel-und evtl. Dreifach-Geburtstage" vorkommen. :evil:


    Grüße
    Gerd

    Hallo Xebolon,



    ist dies ein Egerling, evtl. ein großer Wald-Egerling?


    - Das es ein Egerling (Agaricus spec.) ist wurde dir sogar auf Artrang ("Agaricus augustus" (Riesen-Egerling)) mehrfach und sogar begründet bestätigt.


    ---> Insofern interessiert es mich auch nicht mehr, dass du einen "Deutschen Namen" (bei dem ich mir nicht sicher bin, was du meinst) ohne Nennung des "Wissenschaftlichen Namens" nennst.


    Grüße
    Gerd

    Hallo bauernhelmi,




    Diese Wette ist für die Katz!


    - Denn, wie willst du belastbar nachweisen, dass du (nachdem du den Fruchtkörper verspeist hast) mit deiner Annahme richtig liegst.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Roland,



    mein Name ist Roland, ich bin 57 Jahre alt und komme aus Taufkirchen, südlich von München.


    Herzlich willkommen im Forum.


    - Schade, dass du erst jetzt dieses Forum entdeckt hast.


    ---> Denn, ich war einige Jahre +- regelmäßig in Taufkirchen und hätte dich da gerne zu einer Pilzpirsch mitgenommen und dich dann "nicht heilbar" mit einem Pilzvirus infiziert. Aber, nachdem vor wenigen Jahren "damals noch EADS, Ottobrunn" nach Manching umgezogen ist, besuche ich jetzt +-regelmäßig "Kipfenberg, Altmühltal".


    Grüße
    Gerd

    Hallo Ingo,



    Selbstverständlich hat "Zocken" auch immer was damit zu tun, dass man sich gute Gewinnchanchen ausrechnet.


    - Dies kann ich so nicht bestätigen :rolleyes:


    ---> Denn wie kann man sich sonst erklären, dass die meisten Zocker auf "Nicht-Nullsummenspiele" setzen, bei denen der Betreiber einen beachtlichen Anteil für sich (oder den Staat) einkassiert und nur den zum Teil erbärmlichen Rest an die Spieler verteilt.


    - Als Beispiel mögen "Lotto" und "Spielautomaten" genügen.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Ingo,


    Zitat


    - Bei einer wahllos zusammengewürfelten Gruppe von 74 Personen, darauf "zocke" ich, haben mindestens 2 Personen am gleichen Tag Geburtstag.


    So, wie du es zusammenfasst, könnte man annehmen, dass du darauf wettest, dass das wirklich immer so sein muss, also 100%-ig ist bei 74 Personen.


    - Wie du sicher rel. leicht nachvollziehen kannst, ist dies ganz sicher kein 100,000...%-iger Wettgewinn. ;(


    - Denn, ein Schaltjahr hat 366 Tage.
    - Und wenn es ganz dumm läuft, dann haben ein Gruppe von 366 Personen an 366 unterschiedlichen Tagen Geburtstag.


    ---> Und daraus kann leicht schließen, dass erst eine weitere 367. Person (alle 366Tage eines Schaltjahrs sind ja bereits mit Geburtstagen belegt) zu einem zweifelsfrei sicherem 100,000...-%-igem Gewinn führen.




    Also, in diesem Fall würde ich schon dagegenwetten.


    ---> Lass das bitte sein, denn ich schlage, da Pablo abgelehnt hat, jetzt dich als "Schiedsrichter" vor. Und da darfst du natürlich leider nicht mitzocken. ;(


    ---> Und übrigens ist das nicht sonderlich lukrativ. Du riskierst z.B. 74 Chips und musst dann einen evtl. Gewinn mit "Hans" teilen.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Hans,



    - Du war's da etwas schnell und ich bitte dich meinen Beitrag nochmals zu lesen.
    - Denn ich war mit meiner Endfassung des Beitrag noch nicht fertig als du deine Zustimmung zur Wette abgegeben hast.


    ---> Mich interessiert, ob sich Pablo die Mühe machen soll eine reale Gruppe zusammen zu würfeln und dann auszuwerten, oder ob wir uns auf einen "neutralen, unbestechlichen" Zusatzgenerator einigen können.


    - Letzteres würde meine Gewinnchance übrigens verschlechtern, da diese Methode Monate mit "höherer" Geburtsrate nicht kennt.


    Grüße
    Gerd




    [hr]
    Hallo Pablo,



    - Natürlich nehme ich dir das nicht übel und hoffe, dass wir schnell einen anderen Schiedsrichter finden.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Hans,



    Ich fand es peinlich, dass ich mir Mühe gegeben hatte, wirklich präzise zu antworten. Und dass ich dann über den 29. Februar gestolpert bin.


    - Das muss dir nicht peinlich sein. :)


    ---> Denn ab einer bestimmten Personenanzahl geht der Unterschied zwischen 365Tage/Jahr und 366Tage/(Schaltjahr)Jahr eh im Rauschen unter.
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    Aber, wenn ich mir deine Schlussfolgerung (P= 365x+1; mit P = Personenanzahl und x = Trefferwahrscheinlichkeit anschaue), dann reicht mir nach deiner Formel bereits eine Trefferwahrscheinlichkeit von "schlappen 20%") um gegen dich zu zocken:


    P= 365*0,2+1 = 74 Personen


    Mein Wetteinsatz = 74 Personen ===> 74 Chips :cool:


    Nochmals die Wette:


    - Bei einer wahllos zusammengewürfelten Gruppe von 74 Personen, darauf "zocke" ich, haben mindestens 2 Personen am gleichen Tag Geburtstag.


    - Übrigens:
    (1) Mindestens bedeutet:
    ---> Es gibt mindestens 1Tag (können auch mehrere sein) in einem Schaltjahr, an dem 2 (oder evtl. weitere) Personen Geburtstag haben.
    (2) Tag impliziert, dass das Geburtsjahr uninteressant ist.
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    - Wenn du dagegen zockst, dann brauchen wir nur noch einen neutralen "Schiedsrichter" (schlage "Pablo" vor), der eine entsprechende Anzahl von Personen mit bekanntem Geburtstag wahllos auswählt/zusammenwürfeln.


    - Alternativ, wäre für Pablo weniger zeitaufwändig, kann er aus meiner Sicht natürlich die "Geburtstage" auch, wie HIER beschrieben, auch "über einen Zufallsgenerator" ermitteln.


    Grüße
    Gerd


    Ach, ihr schummelt doch.


    Ich z.B. feiere keinen Geburtstag. Also minus 1.


    - Hmm, meine Frage enthält leider "feier.." nicht, spielt also keine Rolle. :cool:



    ... , dass mindestens 2 Personen am gleichen Tag Geburtstag haben.


    Ansonten, kann ich auch die Schlussfolgerung "Also -1" (*) nicht nachvollziehen.
    (*) Personenanzahl -1, wenn man die gleiche "Wahrscheinlchkeit" erreichen will!!!



    Hildutte ...
    Und es ist immer wieder ihr 30ter! Neeneee ...


    - Auch diese Aussage kann man ignorieren, da nach "Tag" und nicht "Tag, Jahr" gefragt wird. :rolleyes:
    ---------------------------


    - Und wenn dich das Wort "Geburtstag" stören sollte !?


    ---> Dann kann man das leicht vermeiden, indem man jeden Tag eines Jahres eindeutig ein pos. Ganzzahl, zwischen 1 und 366 (also inkl. 29.02.) zuordnet und dann über einen "Zufallsgenerator" für jedes Gruppenmitglied ein Geburtstag ermittelt.


    - Dies ist zulässig, da die statistische Berechnung eh eine Gleichverteilung der Geburtstage annimmt. In der Realität wird bei einer Gruppe von n Personen, die Wahrscheinlichkeit etwas höher liegen, da bekannt ist, dass es Monate mit erhöhter Geburtsrate gibt. :)


    2)
    Ausserdem stand dort auch ein Pilz den ich als Mairitterling identifiziere, allerdings stimmt der Geruch überhaupt nicht. Einfach nur angenehm Pelzig, keinerlei Mehl/Gurken Geruch.





    - Diesen "Mairitterling" würde ich als eine "Hebels Oma spec." ansprechen:
    ---> "Tonblasser Fälbling" (Hebeloma crustuliniforme)

    Hallo Anna,



    Hier bin ich mir nicht einmal bei der Gattung so richtig sicher. Ich vermute und befürchte ( ;) ) wieder einmal Cortinarius, aber wenn etwas ganz anderes herauskommen sollte, würde es mich nicht sehr wundern.


    - Hmm, da werden derzeit "Cortinarius spec." und "Inocybe spec." diskutiert.
    ---> Und ich würde mich gefühlsmäßig auch der "Cortinarien"-Fraktion anschließen.


    - Aber, das doch recht dunkle Sporenpulver irritiert mich (obwohl das nicht mit korrekten Weißabgleich gezeigt wird) schon arg und ich bin einfach nur sprachlos/ratlos.


    Grüße
    Gerd

    Danke Jürgen für diesen Hinweis.



    Derzeit startete eine phantastische Beitragsserie in der Südwestdeutschen Pilzrundschau von Bernd Miggel: Mikroskopische Holzbestimmung. Teil 1 - Grundlagen.


    - Ja habe ich (SPR(2013) Jg49(2):45-52), vor wenigen Tagen gelesen.


    - Ich zitiere aus der Vorbemerkung dieses reich mit µ-Aufnahmen bebildertem Artikel :


    " Im Teil1 geht es um Grundlagen, erläutert an jeweils einem typischen Vetreter der drei klassischen Pilzarten, dem Nadelholz (Douglasie), dem Zerstreutporigen Laubholz (Erle) und dem Ringporigen Laubholz (Esche).


    Im späteren Teil 2 wollen wir uns an (z.T. stark) stark vermorschte Hölzer wagen, wobei das Ziel, nämlich die exakte Bestimmung der Holzart, sicherlich nicht immer erreicht werden kann. Oft aber reicht es ja aus, Teilziele zu definieren, z.B. reicht mitunter die Entscheidung, ob es sich um Laub-oder Nadelholz handelt oder ob man es etwa mit Ringporigem oder Zerstreutporigem Laubholz zu tun hat."


    - Ok, das sollte reichen, um den folgenden Kommentar von dir zu relativieren:



    aaaber ... eine belastbare Totholzbestimmung - vor allem von optimal- bis finalmorschem Holz, welches keine makroskopisch eindeutigen Strukturen mehr zeigt, ist - wie letztendlich das meiste in dieser Welt - nur mikroskopisch, und anhand von Dünnschnitten möglich.


    Grüße
    Gerd


    Man überliest es wirklich sehr leicht.


    Den Begriff "parasiert" gibt es nicht. Es sollte sicherlich "parasitiert" heißen.
    Das haben vorher wohl auch alle Leser überlesen.


    Daher dann die etwas kecke Frage von mir was der Pilz da wohl macht. Ist das gar was verbotenes ? :)


    - Da bedanke ich mich herzlich für die Aufklärung :thumbup:


    ---> Deutsche Sprach, schwere Sprach :evil:

    Hallo zusammen,


    mir ist aufgefallen, dass gerade mehrere User am gleichen Tag Geburtstag hatten.


    Und jetzt frage ich mich, wie groß eine beliebig "zusammengewürfelte" Gesellschaft (hier User) sein muss, dass man mit sehr guter Aussicht auf Erfolg erwarten kann, dass mindestens 2 Personen am gleichen Tag Geburtstag haben.


    - Ok, dann macht einmal Vorschläge (eh interessanter als auf detaillos gezeigte Pilze zu zocken), damit ich evtl. mein "Chipvermögen" vermehren oder verlieren kann.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Beorn,



    Angeregt durch einige Kommentare in >diesem Thema< habe ich mal noch Bilder gesichtet, und da fiel mir ein Fund aus dem letzten Jahr auf.


    Es handelt sich um zwei Fruchtkörper, so 30 bis 40 cm voneinander entfernt unter Fichten auf Buntsandsteinboden im Odenwald wachsend (ca. 450m üNN).
    Leider war einer ein Wrack, lag schon umgestürzt am Boden, der andere kaum mehr als ein Baby. Die Hutrandriefung ist bei keinem der beiden mehr beurteilbar. Allerdings ist der Ring bei dem "Wrackexemplar" schon schwach gerieft. Die Knolle bei dem Kleinen dagegen würde ich so nie bei einem Grauen Wulstling (A. excelsa) vermuten. Aber es kann natürlich sein, daß hier ein Panther und ein Grauer direkt nebeneinander wachsen.


    Was meint ihr dazu?


    Hmm, bevor ich weiter spekuliere zuerst eimal ein Folie aus meinem Fundus:



    - Das ist wichtig, da die var. abietinum nur in "Berg-Nadelwäldern" vorkommen soll!?


    ---> Aber, ob die von dir angegebene m.E. grenzwertige Höhenlage noch "collin" oder bereits "sub-montan" einzustufen ist, kann ich nicht beurteilen.
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    Ok, jetzt schalte ich den unverbindlichen "Spekulations-Modus" ein:


    (1) Bei den ausgewachsenen Fruchtkörpern mit ausgebreitetem Hut setzte ich klar gegen "Panther-Pilz" (Amanita pantherina)


    (2) Bei den jungen (beachte die Farbe der "Hüllreste" auf dem Hut) tendiere ich auch zu ---> "kein Pantherpilz"


    Grüße
    Gerd

    Hallo Xelabon,



    am Wochenende fotografierte ich noch am Ende einer sehr großen Waldrunde, völlig erschöpft und hungrig wie ein Wolf ;-), dieses Exemplar eines isoliert stehenden Pilzes im Laubwald auf Kalkboden.
    So "geschwächt" nahm ich ihn schnell und einfach als ersten Stäubling des Jahres auf (von oben einfach nur kurz draufgeschaut), schnell weiter und somit gibt es auch nur dieses eine hingehuschte Foto.
    Bitte vergebt mir! :shy:


    Doch bei der Durchsicht aller Fotos vom Wochenende verwirrt er mich nun, da der Stiel anders aussieht, nicht so flaschig, Hut und Stiel ineinander übergehend, wie ich es bisher von Stäublingen kenne. Der Stiel ist vom Hut deutlich abgegrenzt.


    - Ok, die Art "Perlpilz" (Amanita rubescens) wurde ja schon mehrfach bestätigt :thumbup:


    - Und ich finde es aufmerksam, dass dir daheim beim Betrachten des Bildes Bedenken bezüglich deiner Feldbestimmung kamen.
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    Ich stelle mir da die allerdings die Frage, ob du auch bei einem noch jüngeren Fruchtkörper mit noch völlig geschlossener "Gesamthülle" (Velum universale) Bedenken gehabt hättest?


    - Ich vermute da frech eher nicht.
    ---> Und wenn du den dann als Bovist oder Stäubling verspeist hättest, hättest du einfach Glück gehabt und du hättest damit nach entsprechender Erhitzung (es sei denn die reagiert auf das Pilzeiweiß vom Perlpilz allergisch) keine Probleme bekommen.


    - Fatal allerdings wäre eine Verwechslung von noch jungen "Grünen(Amanita phalloides) oder "Weißen Knollenblätterpilzen" (A. virosa) mit Bovisten!!!
    ---> Eine Verwechslung, auf die in der Literatur hingewiesen wird, die ich allerdings nie nachvollziehen konnte. Bis ich bei einer Pilzführung folgendes erlebte:


    - Ein Teilnehmer zeigte mir ca. 5-8m entfernt einen weißen, +-eiförmigen Fund, den er mir als Bovist (hatten wir kurz davor besprochen) verkaufen wollte.


    ---> Ich zitierte ihn zu mir, schnitt den Fruchtkörper durch und zeigte ihm, einen im Inneren in "Hut, Lamelle, Stiel" gegliederten "Grünen Knollenblätterpilz" (Amanita phalloides). :cool:


    - Und was sollte ein Speisepilzsammler daraus lernen:


    ---> Pilzbestimmung fordert alle Sinne und als Minimum, die Beachtung der HIER gelisteten Merkmale.


    ---> Hier hätte (bei Minimalkenntnissen) bereits ein Schnitt durch den Fruchtkörper völlig ausgereicht, um eine Verwechslung mit einem Bovisten auszuschließen.


    Grüße
    Gerd