Beiträge von Gerd

    Hallo Anna, hallo Mausmann,



    Erebus/Ulis besonderes sprachliches Talent ist jedem in diesem Forum, so kurz er auch erst dabei ist, bereits ein Begriff, so dass Mausmanns Verdacht hier sicher nicht abwegig war. ;)



    Das war ja alles laaaaaaange vor unserer Zeit hier.
    Wie soll man sich daran dann erinnern ?


    Was aber gut ist, das darf ruhig ein zweites mal neu erdacht werden, finde ich. So wurde es eben nicht neu erfunden, nur recycled.


    - Tut mir leid, aber Mausmann verbreitet ganz schlicht eine Fehlinfo: :cool:


    ---> Auch wenn ich (bin lernwillig und lernfähig") den "Urknall" auf das Datum des "eberus"-Einstiegs festlege, muss ich euch beide deshalb leider dennoch enttäuschen: :P :nana:


    - Und dies könnt ihr leicht durch eine Recherche in diesem Forum mit Stichwort UMO und Mitglied Erebus überprüfen:


    02-01-2013:
    - Der erste Beitrag/Diskussionsserie von "erebus", in dem der Begriff "UMO" auftaucht. Ich zitiere:

    "Dann sah ich Pablos UMOs 2012 –¦"


    Anmerkung Gerd:
    - Das war's bereits und zwar ohne Erklärung, was "UMO" bedeutet!!!
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    - Der Vollständigheit halber zitiere ich noch folgenden Beitrag, der ausgeworfen wird:


    09-11-2012 (Beorn: Open-End-Pilz-Punkte-Rätsel-Thema)


    - Diese Diskussionsrunde hat 788 Beiträge, der letzte wurde am 13-04-2013 eingestellt.


    ---> Da habe ich nur die ersten nach der Anmeldung angeschaut und bezweifle, das hier Erebus später den Begriff "AMU" recycelt hat.
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    - Ok, da gibt's noch weitere überschaubare Beiträge, in denen "Erebus" den Begriff "UMO" allerdings auch nicht benutzt :)
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    -Tut mir leid, dass ich hier nochmals bei einem derartig eigentlich unwichtigem Thema nachgehakt habe.


    *schmunzel


    Lies bitte noch mal genau, Gerd.


    - Ich habe durchaus genau gelesen und mich dazu entschlossen, den Nachsatz (der norddeutsche Humor ist mir fremd ;( ) nicht zu kommentieren.


    - Ok, ich überschlafe das und kann evtl. Morgen deinem "Tüddellüt"- Beitrag (*) etwas abgewinnen und darüber schmunzeln.


    (*) Was immer das bedeutet !?
    ---> Eine Interner-Recherche klärt mich da leider nicht auf.

    Die schöne Abkürzung UMO - unbekanntes mykologisches Objekt - habe ich jetzt einfach mal von Pablo übernommen... ;)


    Der sie übernommen hat von... weiß ich gar nicht mehr.
    Mausmann? Fredy? Gerd?


    Von Erebus!


    - Erebus !???


    ---> Ich kugele mich vor Lachen :D :D :D und stelle fest:


    (1) Wer Priorität beanspruchen darf, kann ich nicht genau sagen.


    ---> Aber, wenn ich mich recht erinnere, ist der Begriff (UMO = Unbekanntes Mykologisches Objekt) erstmal im "Der Tintling" aufgetaucht.


    (2) In Foren taucht der Begriff UMO bereits seit knapp 10 Jahren auf, z.B.


    06-10-2003 (PilzePilze, User pilzmel)


    02-12-2004 (FungiWorld, User Gerd)


    03-06-2007 (Pilzforum.eu; User freeze)
    14-08-2007 (Pilzforum.eu; User Gerd)


    16-07-2006 (PilzFotopage, User Dedimyk)



    - Und jetzt kommst du und jubelst uns "erebus" (hat sich im Pilzforum am 01-10-2012 angemeldet) unter. :cool:


    Ich zitiere noch wenige Literatur-Referenzen, die sich mit diesem Thema beschäftigen:


    ID-06241: Clémençon, H. (2001): Einwurf: Unfug mit Melzer; der Tintling 26(Jg.6-2):8
    Zusammenfassung: Der Autor bezeichnet das Mixen von Melzer I und Melzer II (Chloralhydrat) als Unsitte, die zu falschen Ergebnissen führen kann. Er betont, dass es auf das genaue Mischungsverhältnis ankommt und bei längerer Lagerung das Reagenz zwar "sauerer " aber die Reaktion dadurch nicht beeinträchtigt wird.


    Baral, H.-O. (1987): Lugol's solution/IKI versus Melzer's reagent: hemiamyloidity, a universal feature of the ascus wall. Mycotaxon 29: 399-450.


    ID-07215: Baral, H.-O. (2007): Zur Jodreaktion bei Ascomyzeten. Der Tintling 51(2)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Hemiamyloidit%C3%A4t


    Grüße
    Gerd

    Hallo,


    Aber nach einigen Kilometern fand ich dochnoch Pilze zuerst Täubinge das sehe ich auf den ersten Blick.


    Nun habe ich mich bisher noch nie wirklich mit ihnen beschäftigt es gibt ja soviel ich weis ätliche Arten. Gibt es Möglichkeiten diese ohne Mikroskopische merkmale sicher zu Unterscheiden?


    - Einen großen Teil der Täublinge kann man mittels guter "Schlüssel" (am Besten mehrere benutzen) nach makroskopischen Merkmalen (inkl. Farbreaktion bei Einsatz von Chemikalien) ausschlüsseln.


    - Allerdings bleiben Funde übrig, die man mikroskopisch absichern muss.


    - Schau dir folgende Diskussionsserie an.
    ---> Da findest du das Wichtigste über "Makromerkmale" von Täublingen.


    Grüße
    Gerd


    - Danke (Jürgen und Markus)
    ---> Ich habe den Link korrigiert.

    Hallo Peter,


    beim Betrachten deiner Bilder habe ich mir folgendes notiert:


    1. Wenn ich bei Pablos Erklärung richtig zugehört habe, müssten das Täublinge sein, weil der Stiel glatt bricht.
    Der Geschmack war nicht scharf, dann müsste er essbar sein.
    Fundort, ca. 25 Sekunden von der Haustüre entfernt in einer Wiese.


    - "Täubling" (Russula spec.) ist korrekt.


    ---> Und wenn du mir die Bäume in der Umgebung und die exakte Sporenstaubfarbe und weitere Kleinigkeiten mitteilst, dann kann ich versuchen, die Art zu schlüsseln.



    "2.
    Ist ein, habe ganz und gar keinen Schimmerpilz
    gewachsen im Laubwald."


    - Da würde ich ganz klar auf "Risspilz" (Inocybe spec.) tippen.


    "3.
    Habe ich noch nie so gesehen, da muß ich wieder mal raten.
    Überständiger Perlpilz wegen der Rotfärbung ???????"


    - Ja, ein völlig überalterter "Perlpilz" (Amanita rubescens"



    "4.
    Da ich noch nie einen Netzstieligen Hexenröhrling aufgeschnitten habe, kann ich auch nicht beurteilen ob das welche sind.
    Der Röhrenboden war orange.
    Trotz allem mein Tip überständige Netzhexe :shy:"


    - Ja, beurteile ich auch als "Boletus luridus"(Netzsieliger Hexen-Röhrling)


    "5.
    Ich habe bei euch die letzten zwei Tage viel über Perlpilze, Panterpilz und grauer Wulstling gelesen und wußte noch nicht dass man die Manschette genau anschauen muß, wobei ich glaube das Pablo mich darauf auch hingewiesen hat :rolleyes:
    Auf Grund keiner Rotfärbung denke ich das dieser kein Perlpilz ist.
    Welcher ist das dann, der graue Wulstling oder der Panter????"


    Obwohl wichtige Bestimmungsmerkmale (Stielbasis, Oberseite des Rings) fehlen halte ich dies (beachte Velumfarbe auf dem Hut) für "Amanita excelsa" (Grauer Wulstling).



    "6.
    Da rate ich mal den Perlpilz, wegen dem rötlichen Färbung, leider sind die wichtigen Bilder mit der Manschette wieder bescheiden :( "


    - Korrekt, "Perlpilz" (Amanita rubescens"


    "7.
    Ganz klar zwei Pilze für Kuschel, den die kuscheln :D
    Ein Lackporling??? der von einer Meringe überfallen wird??"


    - Schließe "Ganoderma applanatum" (Flacher Lackporling) nicht aus. Lege mich allerdings ohne Sicht auf die Unterseite und nicht erkennbarer heller Zuwachskannte nicht fest.


    Bei dem darüber stehenden Fruchtkörper kann ich mir gut eine andere Art vorstellen.


    8".
    Da ich von weißen Seitlingen muffe habe und die schon überständig und von Mücken besetzt waren, habe ich mich nicht wirklich für sie interessiert."


    - Ja, das könnten in der Tat Pilze sein !?


    9.
    rotrandiger Baumschwamm


    - Schöne Aufnahmen von "Fomitopsis pinicola" (Rotrandiger Baumschwamm)
    ---> Übrigens, diese Fruchtkörper wuchsen bereits am noch stehendem und haben nach dem Umfallen/Fällen nicht arg zugelegt.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Joli,



    Ich habe eine Kauprobe gemacht und nichts bitteres geschmeckt. Deshalb denke ich nicht, dass hier Safranroter Schüppling ist. Zudem der Substrat für mich sieht nicht nach dem Nadelholz aus (ich sehe auf dem Bild Nr 1 die Rindenreste eines Laubholzes, vielleicht Kirsche?).


    In den nächsten Tagen werde ich die Fundstelle aufsuchen und den Substrat genauer ansehen. Vielleicht habe ich Glück und finde dort noch was Neues nachgewachsen. Dann melde ich mich erneut. :)


    - Danke, dann ziehe ich vorerst meinen "Favoriten" (Ph. astragalia) zurück und warte auf größere Fruchtkörper.


    Grüße
    Gerd


    [hr]
    Hallo Buliz,



    Aber jetzt, durch dein Foto, bin ich mir sicher: Es ist Pholiota astragalina.


    - :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    ---> Danke für's Zeigen deines Fundes.


    - Lass dich bitte nicht durch folgenden Kommentar von Ingo verunsichern:


    Zitat


    ......ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen......


    Die Stiele indes könnten ein paar vertragen.


    Ph. astragalina (Safranroter Schüppling) ist übrigens ein Nadelholzbewohner, Jolis Bild zeigt einen Laubholzbesiedler, der außerdem recht gelb im Stiel ist.


    Ich halte mich einfach einmal an [1] und verzichte weitere Literatur einzusehen, zumal HOLEC insbesondere in der Sektion Adiposae (dazu gehören "Pinsel-Schüppling", "Goldfell-Schüppling", ..) vielen sehr bekannten Autoren Fehlbestimmungen/Vermengungen bescheinigt:


    (1) Stiel:


    - Na klar wäre es nicht schädlich, wenn ein paar Schuppen auf den Stiel gefallen wären :D


    HOLEC: "Stipe ... in Young stagecovered with whitish fibrillose-floccose veil, later tomentose-scaly, scales appressed ..."


    Ich halte das für kein wichtiges, konstantes/auffälliges Merkmal, da ich das bisher meist nicht einmal aufmerksam beachtet habe. ;(


    (2) Substrat:


    HOLEC: "Ecology: grows as a sarophyte on dead wood of conifers, mostly Picea abies and Abies alba, less frequently on Pinus sylvestris. There is one record on Fagus sylvatica (Anm. Gerd: Czech Republic) and on Pseudotsuga menziesii.


    - So nebenbei: Auch ich hatte schon einen Fund aus meinem Sammelgebiet, den mir G.J. Krieglsteiner bei der Nachbestimmung mit dem Kommentar "ja, sicher; aber Substrat !!!" bestätigte.


    (3) Stielfleisch:


    HOLEC: " Context carrot-red in Pileus, yellow to yellow-orange in stipe"


    Mein Fazit:


    - Für mich zeigst du (beachte die Farben von Hut, Hutfleisch und Stielfleisch (*)) typische Fruchtkörper von "Ph. astragalina" evtl. sogar an Nadelholz.
    (*) Kann man auf deinem Bild an zwei kleiner verletzten Stellen erahnen.


    - Wenn du deinen Fund gerettet hast, dann setzte ich "30Chips" auf deinen Fund und kassiere gerne die Chips von vorgeschlagenen "Sparringspartnern"
    -----------


    Übrigens (Stichwort "Hypholoma" (Schwefelköpfe):


    - Hättest du nur die obere Hälfte deines Bildes ohne komplette Sicht auf Hut/Hutfleisch, dann hätte ich dich aufmerksam gemacht auf


    ---> "Pholiota subochracea" (Schwefelkopfähnlicher Schüppling), eine meist als "Schwefelkopf" fehlbestimmte Art



    Grüße
    Gerd


    Literatur:


    [1] Holec, J. (2001): The genus Pholiota in central and western Europe; Libri Botanici Vol. 20; IHW-Verlag

    Dieses Mal ohne "Floskeln und Tüddellüt" ;)



    mausmann wird hier akzeptiert,weil er ein 100% guter Typ ist! :thumbup:


    - sehe ich auch so :thumbup:
    ---> denn sonst würde ich nicht +-regelmäßig, oft schmunzelnd, seine Beiträge lesen.

    Hallo Daggi,



    schön dich wieder zu lesen. ich liebe deinen sarkasmus :D


    - Ich freue mich, dass du meine Beiträge, meist aus Erfahrung oder in meiner im Regal stehenden Literatur (nicht im Internet !!!) zeitintensiv recherchiert, schätzt. :thumbup:


    ---> Doch "sarkastisch !?" würde ich die im Gegensatz zu dir nicht bezeichnen. Denn ich versuche bei meinen Beiträgen nur meine Meinung im Klartext (ohne einem Normalverbraucher eh nicht verständliche diplomatische "Verklausulierung") zu veröffentlichen.


    ---> Und wenn sensible Charakter, das als beleidigend/arrogant/sarkastisch oder wie auch immer empfinden, dann kann ich damit leben.



    ob auch anfängerkurse für anfangende fortgeschrittene geeignet sind hängt sehr vom kursleiter ab. so wie du es schilderst ist es ideal.


    - Richtig, die meisten Pilzführungen, gleich wer die anbietet, sind vorrangig für Anfänger gedacht.


    ---> Und deshalb sollte der "Kursleiter" (für mich bei meinen Führungen eine Selbstverständlichkeit) bevor es in den Wald geht die Pilzkenntnisse aller (insbesondere der ihm unbekannten) Teilnehmer abfragen, damit er Teilnehmer gezielter informieren kann.


    aber ich hab auch schon andere kurse erlebt, wo der kursleiter stundenlang über fuchsbandwurm und zecken philosophierte, mir meinen eindeutigen täubling (ich kenne sie wirklich!!) als schneckling identifizierte und mich insgesamt zu tode langweilte.


    ---> Diesen "Kursleiter" würde ich definitiv auch in die Wüste schicken


    Grüße
    Gerd


    PS.:
    Ach ja, da hast du in deinem Beitrag noch "mausmann" erwähnt!!!


    - Ich verstehe nicht, warum (ich vermisse bei seinen Beiträgen "Anrede" und "Abschlussfloskel") dies in diesem Forum bisher kommentarlos akzeptiert wird. In anderen Foren wird das nicht kommentarlos akzeptiert.


    - Und für mich interessant (eigentlich unverständlich!!!) ist übrigens auch, dass Antworten auf seine Kommentare (ich schließe mich da ein) "Anrede und Schlussfloskel" enthalten.

    Hallo Hannes,



    Beim Pantherpilz ist der geriefte Hutrand aber kein muß:


    Der kommt auch schon einmal, vor allem bei jungen Exemplaren, ohne diesen vor:P.


    - Deine Anmerkung hat mich stutzig gemacht und ich habe (leider erfolglos) in deinem Profil nachgeschaut, wo dein vermutliches Sammelgebiet ist.


    ---> Und deshalb spekuliere ich einfach:


    (1) Dein Fund (eindeutig ein "Pantherpilz, Amanita pantherina) kommt verm. aus einem "Berg-Nadelwald" .
    ---> Denn da gibt es eine etwas robustere "A. pantherina var. abietinum", die auch im Alter einen +-ungerieften Hutrand hat.


    (2) Normale "Pantherpilze" aus dem "Laubwald" sind etwas schmächtiger und zeigen nach meiner Beobachtung meist bereits rel. früh eine +-ausgeprägte Hutrandriefung, die leider allerdings seltener auch schwächer sein kann. Hier zwei Beispiele mit doch auffällig unterschiedlichen Hutrandriefung:




    ------------------


    Mein Fazit:


    - Die Hutrandriefung sollte man zur Unterscheidung "A.pantherina" vs. "A. rubescens/A. excelsa" nicht überbewerten, zumal im Alter die letztgenannten Arten auch eine erkennbare Riefung haben können.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Pablo,



    Dennoch bin ich viel eher bereit an einen Schwefelporling zu glauben.
    Nur die Details, die mich zweifeln lassen - in erster Linie die Tramabeschaffenheit betreffend - muss ich eben unweigerlich an weiteren Funden überprüfen um die entsprechende Sicherheit zu gewinnen.


    - Genau wegen der Tramabeschaffenheit tippe ich auf den Schwefelporling, der im Alter über Monate zunehmend ausbleicht und immer leichter wird.


    - Stören tut mich nur etwas der noch nicht stark ausgebleichte Hut!


    Grüße
    Gerd


    PS.:
    - Habe mich gerade im "Baumkunde-Forum" (wurde mir schon mehrfach empfohlen) angemeldet.



    ---> Mit Bäumen und Sträuchern kennen die sich aus, mit Pilzen eher nicht.

    Hallo Harry,



    ich glaube nicht mal an die Gattung Amanita .


    - Eine "Amanita spec." ist das gewiss !


    Auf Bild 2 erkennt man eine "rübenförmig, verdickte Stielbasis mit warzigen Ringzonen, und auf Bild 3 "eine unscharfe Manschette und helle, angeheftete Lamellen":
    ---> Diese Merkmale reichen mehr als aus, um den Fund eindeutig als "Amanita" zu erkennen.


    - An einer Art-Spekulation beteilige ich mich allerdings nicht.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Pablo,



    Vielleicht kann ich aber da ja mal den Förster vor Ort fragen.
    Der lief mir auch schon ein paar Mal über den Weg.


    - Stell doch einfach dein Bild HIER ein.


    ---> Da bekommst du sicher eine schnelle Antwort auf die noch ungeklärte Baumfrage ;)
    ---------------------


    Übrigens (außerhalb des Protokolls):


    (a) Ich tippe auf (Stiel-)Eiche.
    (b) Und bei dem Pilz, beachte auch die "Braunfäule", halte ich einen stark überständigen "Schwefelporling" für keine schlechte Wahl.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Pablo,


    Die Tage wird mal überprüft, ob da auch noch eine Eiche in der nähe war. Würde ich aber nicht ausschließen.



    "Polyporus umbellatus" (Eichhase), ein "wurzelbürtiger Schwächeparasit", habe ich bisher immer nur im Wurzelbereich/Stammgrund von Eiche und etwa gleich häufig auch an Buche gefunden.


    Grüße
    Gerd

    Hallo zusammen,


    mein klarer Favorit ist "Pholiota astragalina" (Safranroter Schüppling). ;)


    Und beim Substrat vermute ich übrigens Nadelholz.



    Voilà , ein farbenprächtiger Pilz, bei dem (sofern man ihn nicht kennt) bereits Probleme bei der Gattungsbestimmung haben dürfte:



    - Die Stielfarbe ist untypisch blass und sollte bei einem derartig jungen Fruchtkörper ähnlich dem Hutgefärbt sein




    Grüße
    Gerd

    Hallo Mausmann,



    Ich stimme Trino zu bei den vorgeschlagenen Pilzen.
    Ausnahme ist der unten links. Ich wills nicht beschwören aber aussehen tut er mehr wie ein junger Gezonter Ohrlappenpilz, Auricularia mesenterica.


    Und ich stimme inkl. dem unten links auch zu ;)


    ---> Denn Gezonter Ohrlappenpilz (Auricularia mesenterica)sieht so aus:



    Beachte: Von oben "striegelig-filzig" und ähnlich gezont wie "Trametes versicolor" (Schmetterlings-Tramete) und von unten wie ein "Judasohr".


    Grüße
    Gerd

    Hallo Christoph,



    dann hefte ich ihn mal gedanklich als Xylaria longipes ab.


    - Das solltest du nicht, da dein Fund (da bin ich mir rel. sicher) auf den Namen "Xylaria polymorpha" (vielgestaltige Holzkeule) hört.


    - Kannst du leicht im Längsschnitt überprüfen:
    ---> Bei "X.longipes" ist die Stielbasis "steril"; bei "X.polymorpha" dagegen "fertil":)


    Grüße
    Gerd

    Hallo Pablo,



    Eigentlich sollte das ja Lepista flaccida (f. gilva) = Fuchsiger Rötelritterling sein.


    - Die Gattung "Lepista" hast du insbesondere auf Bild 2 (beachte die leicht ablösbaren Lamellen :thumbup: ) hervorragend dokumentiert.


    - Und, wenn du dir innerhalb dieser Gattung die Arten mit Trichterlings-Habitus anschaust, dann landest du zwangsläufig bei der von dir vorgeschlagenen Art:


    "Wasserfleckiger Rötelritterling = Fuchsiger R."
    (Lepista flaccida = L. gilva = L. inversa)


    Grüße
    Gerd

    Hallo Toffel,



    ich weiß bisher, dass die Baralsche Lösung besser färben soll als Lugol.


    Diese Aussage überrascht mich.


    - Und deshalb die Frage eines Asco-Ignorierers:


    ---> Was ist der der Unterschied zwischen "Lugol" und "Baralscher Lösung"?


    - Mir ist nur bekannt, dass die "Basidiomycezen"-Freaks (--->"Melzer Reagenz") bevorzugen und die "Asco-Freaks" (---> "Lugol") zur Bestimmung der "Jod-Reaktion" bevorzugen.


    Grüße
    Gerd

    Hallo Jan-Arne,



    Wir werden wohl im Herbst wieder an einer der Pilzexkursionen der Familienbildungsstätte teilnehmen. Auch wenn ich mittlerweile mit so einer Exkursionen, die sich an blutige Anfänger richtet, nicht so viel anfangen kann. Maronen und Täublinge kann ich mittlerweile auch selbst bestimmen... ;)


    - Hmm, bist du dir sicher, dass diese Exkursion sich nur an "blutige Anfänger" richtet !?


    Ich bezweifle das ganz energisch :thumbup:

    ---> Denn jeder erfahrene Exkursionsleiter wird bereits vor dem Start einer Pilzführung die Pilzkenntnisse der ihm nicht bekannten Teilnehmer abfragen und auch fortgeschrittener Pilzkenner während der Exkursion voll zufrieden stellen.
    ---> Und wenn zufällig ein noch besserer, ihm nicht bekannter Pilzkenner auftaucht, freut er sich, dass er bei der Exkursion dazulernen kann.

    - Gestatte mir bitte noch deine Pilzkenntnisse (ich zitiere: "Maronen und Täublinge kann ich mittlerweile auch selbst bestimmen... Wink" zu bewerten:


    ---> Ich bin mir bei einer derartigen Selbsteinschätzung rel. sicher (nimm's mir bitte nicht übel), dass ich dich (trotz der vielen Beiträge; habe die letzten sicherheitshalber überpflogen) noch nicht als fortgeschrittenen Pilzkenner einschätzen würde.


    ---> Und deshalb empfehle ich dir: "Nicht abheben" und auch weiterhin an "blutigen Anfänger"-Führungen (da nehme ich auch heute noch teil und lerne dazu) teilnehmen :thumbup:


    Aber eventuell finde ich dadurch neue Pilzstellen in der Umgebung.


    - Da befürchte ich, dass du enttäuscht wirst. Ich kenne keinen "vernünftigen Exkursionsleiter", der nicht (aus nachvollziehbaren Gründen) bei jeder Exkursion immer die gleichen Gebiete besucht. Denn dadurch stellt er sicher, dass sammelwütige "Teilnehmer" bevorzugt dieses Gebiet beackern/abgrasen.


    Grüße
    Gerd

    @ an die Moderatoren:


    - Wenn mein Beitrag gegen die Forumsetikette verstoßen sollte, dann bitte ich um Löschung und eine PM.

    HalloPablo,



    Welche möchtest du denn bestimmt haben? Die vermeintlichen Hallimsch oder die wahrscheinlichen Stockschwämmchen?
    Ich sehe da nämlich zwei verschiedene Arten auf zwei Bildern. ;)


    - Ich sehe das genau so wie du !!!


    - 1.Bild ---> verm. Hallimasch
    - 2.Bild ---> verm. (bin mir da sogar rel. sicher) "Stockschwämmchen"
    --------------------------------


    - Und Hinweise auf "Schwefelköpfe" oder "Gifthäubling" kann ich auf diesen Bildern nicht erkennen.
    ---> Ok., ist ja gut, dass auf Verwechslungsmöglichkeiten hingewiesen wird, auch wenn ich persönlich nach diesen Bildern die genannten Gattungen nicht erkennen kann.


    Grüße
    Gerd


    [hr]
    Hallo Pablo,



    Die Stiele sind ja wunderbar scharf. Gutes Bild. :thumbup:
    Stockschwämmchen, Kuehneromyces mutabilis.


    - Da kann ich auch nur zustimmen.


    - Doch natürlich nur mit der Einschränkung, dass dies keine (im Internet verbotene Essensfreigabe ist.


    Größe
    Gerd