Hallo Bauernhelmi,
Du hast nach der Quelle gefragt und auf Seite 3 ist das Zitat
exakt zu finden.
Es wird auf das Bundesamt für Strahlenschutz aufmerksam gemacht.
Ohne entsprechende, wissenschaftliche Ausbildung kann ich -w.e.-
nicht beurteilen was stimmt und was nicht stimmt.
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- Du hast das –žBundesamt für Strahlenschutz (BfS)–œ angesprochen.
---> Für mich ist dies eine absolut vertrauenswürdige Quelle, die nach der –žTschernobyl- Katastrophe–œ im Gegensatz zu den ratlosen/überforderten Politikern, sofort sachlich die Probleme/Konsequenzen angesprochen hat.
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Danke, habe jetzt den Artikel komplett gelesen und deine Zitate überprüft. Und damit das nachvollziehbar wird, bringe ich als Anlage einen Grundlagen-Foliensatz aus meinem Fundus.
---> Beachte bitte, dass nicht die Zerfallsrate (Becquerel(Bq)) sondern die Äquivalenzdosis (rem oder neuerdings Sievers (Sv), ein um Faktor 100 kleinerer Wert; "breit grinns" auch so kann man Werte verniedlichen!) die Wirkung auf den menschlichen Körper beschreibt.
- Und nachfolgend der aktuellen Situation entsprechend werde ich annehmen, dass sich Bq-Angaben auf Cs(137) und Frischgewicht beziehen und ich nur die Äquivalenzdosis für Erwachsene berechne.
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Fall 1:
–ž....Der Genuss von 500 gr.Lebensmittel mit 3.000 Bq/kg entspricht etwa einem einmaligen Lungenröntgen.–œ
Äquivalenzdosis bei Genuss: 0,5kg x 3.000Bq/kg = 1.500Bq ===> 1,5 x 1,4 = 2mrem = 0,02mSv
- Bei dem Vergleich mit einem –žLungenröntgen–œ (beachte ---> nicht CT (Torax)!!!) habe ich ein kleines Problem:
---> Die im Internet angegebenen Werte schwanken, soweit von mir recherchiert) zwischen 0,02mSv und 0,3mSv, wobei mir bei Geräten neuerer Bauart Werte zwischen 0,02 und 0,08mSv realistisch erscheinen.
---> Bei meiner letzten –žLungenüberprüfung–œ (vor 2 Jahren) wurde ich vermutlich mit 0,05mSv belastet, obwohl mir die Assistentin die Anzeige auf dem Gerät nicht erklären konnte.
Fazit 1:
Ok, die Größenordnung passt und die Belastung bei einer –žThorax-Röntgenuntersuchung dürfte sogar eher etwas höher liegen.
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Fall 2:
–ž....Selbst der Genuss von 200 Gramm Pilzen mit 4.000 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm entspreche einer radioaktiven Belastung von 0,01 Milisievert. Dies lässt sich laut Bundesamt für Strahlenschutz mit der Belastung durch Höhenstrahlung bei einem Flug von Frankfurt am Main nach Gran Canaria vergleichen.–œ
Äquivalenzdosis bei Genuss: 0,2kg x4.000Bq/kg = 800Bq ===> 0,8 x 1,4 = 1,12mrem = 0,012mSv
- Bei den Flugreisen gibt es vertrauenswürdige Daten:
http://www.bfs.de/de/bfs/publi…bis_2002/jb2002_was05.pdf
http://www.helmholtz-muenchen.…rtal/PDF/FLUGS_EPCARD.pdf
- Ein Einfachflug –žFrankfurt –“Gran Canaria–œ belastet mit 10 –“ 18 µSv = 0,01 –“ 0,018mSv. Details über Gründe der Schwankungsbreite kann man o.G. Links entnehmen!!!
Fazit 2:
- Dieser Vergleich passt. 
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Und abschließend kommentiere ich noch "genussvoll" dieses Zitat eines ahnungslosen "selbsternannten Strahlenbiologen und altgedienten Atomkritiker":
–žLengfelder meint hingegen, dass jedes unnötige Becquerel eines zuviel ist.–œ
- Radio ERIWAN würde da wie folgt antworten:
(1) Im Prinzip richtig !
---> Darauf habe ich in meinen zitierten Beiträgen bereits aufmerksam gemacht.
(2) Aber wenn man "jegliche Becquerel" vermeiden will, solte man sich mit einem recht dicken –žBleimantel–œ umgeben und Atmung und jegliche Nahrungsaufnahme verweigern !!!!!
- Und übrigens kann ich diesem Herrn nur dringend empfehlen:
(a) völlig auf "Wildschwein"(insbesondere wenn nach der Ernte von Maisfeldern geschossen) zu verzichten.
(b) wenigsten ein Minimum an "wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen" zu akzeptieren keinen derartigen "Unsinn" zu verbreiten. 
Grüße
Gerd