Hallo.
Auf Rehkötel, vorige Woche gesammelt, heute einen kleinen Krümel rausgepuhlt und folgendes gefunden:
Sporen um 28-30 x 15-17, keine Keimspalte zu sehen, Gelhülle vorhanden, IKI negativ.
Danach sollte es superba sein.
Wieder was Neues gefunden, freu.... ! ![]()
Beste Grüße
Chris
Beiträge von naturgucker
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Hallo Ulla, ganz vielen Dank. Also war meine erste Vermutung doch richtig. Vor kurzem gab's hier eine Badhamia utricularis hängend an gelben Stielchen, da war es etwas einfacher...
<< ...Beim nächsten Badhamia-Fund solltest Du beim Mikroskopieren eventuell auch darauf achten ob die Sporen in Klümpchen zusammenhängen. >>
Hab ich gemacht, und es fiel mir auf, daß die überhaupt nicht klumpten, sondern alle schön einzeln waren. Ich wußte allerdings nicht, daß das bestimmungsrelevant sein sollte.
Also danke nochmal und besten Gruß
Chris -
Hallo,
hier kommt ein Schleimpilz aus Nordwestmecklenburg, am Wochenende gefunden an liegendem Laubholz. Jetzt im Winter denkt man bei so grauweißen Kügelchen vielleicht an Badhamia utricularis, aber dafür fehlen mir die gelben Stielchen. Badhamia panicea sollte ein weißes Plasmodium haben, vielleicht affinis? Oder bin ich komplett auf dem Holzweg? Sicher weiß hier jemand mehr...
danke & Gruß Chris
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Guten Abend erstmal.
Na ob man damit was anfangen kann?
Liebe Dungpilzfreunde, auf Hasenkötel entdecke ich kleine schwarze Pilzchen, im Substrat eingesenkt, die aber mit ihrem Köpfchen bzw Stiel rausgucken, kaum größer als 1 mm.
Schwierig herauszulösen, ohne verdaute Pflanzenteile mitzunehmen, ob viel quetschen oder wenig, es finden sich keine Asci, nur massenweise braune Sporen, manche davon mit hyalinem Anhängsel. Die allermeisten Sporen um 15-15,6 x 9-10 µ, ein paar wenige auch deutlich größer um 23-25 x 11-13,5 µ.
Ich hätte vielleicht Hypocopra brefeldii erwartet, aber die Sporengröße stimmt überhaupt nicht–¦ und keine Asci ist auch irgendwie dumm.
Na nun habe ich das Pilzlein mikroskopiert, vielleicht hat ja jemand zumindest eine Idee–¦. Danke!
Gruß von Chris -
Hallo Chris,das müßte Tomentella atramentaria sein, wenn deine Sporenmaße stimmen. Die Mikromerkmale passen und auf Erde wächst diese Art auch gern mal, was bei Mykorrhizapilzen ja nicht unnormal ist.
Beste Grüße
FrankSuper, Frank, das paßt, vielen Dank !!!!!
Meine heutigen Sporen waren 8,9-11,2 x 7,7-9,6 µm. Nochmal 2 Fotos anbei.
Nochmal danke und ein schönes Wochenende
Chris -
Liebe Myko-Freunde,
mit dieser Tomentella komme ich nicht weiter, vielleicht ja hier noch jemand eine Idee?Gefunden letzte Woche in einer Kiesgrube in Mecklenburg, auf sandig-lehmigem Boden wachsend, Bezüge von oft mehr als Dezimetergröße, aus Distanz grau-rotbraun bis schwärzlich wirkend, bei näherem Hinsehen mit filziger Oberfläche. Wachstum meist an senkrechten Stellen, also vertikal.
An den Septen oft mit Schnallen, etliche blasig-keulige Elemente, Basidien zylindrisch bis ausgebuchtet und 4-sporig, Sporen irregulär rundlich mit dicken Knubbeln, 9-11(-13) x 8-10 µm. Keine erkennbare Reaktion in KOH.
Erster Gedanke war Tomentella terrestris, die soll aber kleinere Sporen haben.
Für weitere Erleuchtung wäre ich dankbar.
Gruß von Chris -
Danke, liebe Pilzfreunde, für euer Lob und die aufmunternden Kommentare.
Es freut mich sehr, daß ich auch als Nicht-Nur-Pilzler einen Platz bei euch habe.@ Thomas / Bergwald: Ja, die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca) lebt dort in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet. Man findet sie allerdings nicht häufig.
Beste Grüße und nochmal danke von Chris
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Hallo.
Wer Lust hat, kann hier mal in meinem Bulgarien-Fotobuch blättern.
Manche Bläulinge, Erebien und andere fand ich gar nicht so einfach. Sollte jemand Fehler entdecken, gerne her damit.
Ansonsten - viel Spaß beim Blättern:
[font="Calibri"]
https://as.photoprintit.com/we…b1e8df3a31102c7a55b8201bd
Grüße von Chris
[/font]
PS Sorry, bin im falschen Forum gelandet.... na vielleicht hat ja jemand trotzdem Spaß daran und ich werde nicht gleich rausgeschmissen..
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Hallo und guten Abend.
Sonntag, den 16.10.2016 in einem Buchenwaldabschnitt in Mecklenburg in kleiner Gruppe auf bzw bei Totholz wachsend.
Makroskopisch könnte Simocybe centunculus passen:
Hutdurchmesser bis 28 mm, Hut am Rand etwas blasser und gerieft.
Stiel fein weiß behaart.
Lamellen mit heller gezähnelten Schneiden.
ABER weniger passen die Mikromerkmale:
Sporen -10 manuelle Messungen: 7-8,5 x 5-5,5 (Durchschnitt: 7,8 x 5,1), 15 Messungen mit Computer-Messprogramm: 7,7-10,0 x 4,7-5,3 (Durchschnitt: 8,4 x 5,0)
Für Simocybe centuculus finde ich folgende Sporenmaße:
Collins = 5-7 x 4-5. Internet: MushroomExpert = 6-8 x 4-5. Bon = 6-8 x 4,5-5,5
Besser passen würde Simocybe sumptuosa: Collins = 7-9 x 4-5. Internet: Actafungorum.org = 7-10,5 x 4,5-5,5. Bon n.a.
Fazit: Sporen passen gut zu sumptuosa, sind zu groß für centuculus.
Auch die Cheilos passen nicht zu centunculus:centuculus soll keulig-flaschenförmig Cheilos haben, sumptuosa kopfige Zystiden.
Ich füge mal ein paar Fotos an, auch von Sporen und Cheilos.
Ich würde also eher bei S. sumptuosa landen, was meint ihr?
Danke & Gruss Chris -
Tja, Pablo, vielen Dank erstmal.
Die Mikromerkmale sind ja ganz gut für Pluteus dietrichii.
So rechte Alternativen sind ja nicht in Sicht.
Vielleicht ist der Pilz aufgrund von Trockenschäden im allzu trockenen September etwas untypisch ausgefallen...?
Besten gruß & schönen Abend
Chris -
Vielen Dank Pablo, den Gröger habe ich nicht.
Nach dem "Blätterpliz-Prinzip" sehe ich, daß es nicht viele Pluteus-Arten mit passender Sporengröße gibt. Eine von den Sporen her passende Art, bei der man ebenfalls keine Zystiden an der Lamellenfläche findet, und die radialrissig aufreißende Hüte hat, wäre Pluteus diettrichii. Den werde ich mal mit Fragezeichen notieren.
Schönen Abend noch
Chris -
Alles anzeigen
Hallo, Chris!Das ist ein Dachpilz.
Hast du auch an den Lamellenflächen nach Zystiden gesucht? Das wäre noch gut zu wissen, ob da sterile Elemente mit womögilch anderem Aussehen sind.
Oft ist auch die Huthaut von Bedeutung, ob aus langgestreckten Elementen oder aus kugeligen Zellen aufgebaut (oder aus einer Mischform).LG; Pablo.
Hallo Pablo,
an einen Dachpilz dachte ich schon wegen der Sporenpulverfarbe und dem Wuchsort.
An der Lamellenschneide gab es kaum Zystiden, fast nur Basidien, ich hänge nochmal ein Foto an.
Ein schöner HDS-Schnitt ist mir nicht geluingen, was ich gesehen habe waren eine Schicht liegender Zellen und ansonsten viele kugelige, auch da hänge ich zwei Fotos an.
Gruss Chris -
...habe ich heute diesen fotogenen Pilz gefunden - leider nur mit diesem einen Exemplar.
Er wuchs in der Aalbekniederung / Schleswig-Holstein auf einem in Weidengebüsch feucht liegenden, schon ziemlich angemorschten Weiden(?)-Ast.
Hutdurchmesser 25 mm.
Stiel 28 mm lang, Durchmesser an der Basis 5 mm, an der Spitze 3 mm.
Kein Geruch.
Sporenpulver hell, aber nicht weiß, eher hellocker.
Sporen glatt, rundlich bis unregelmäßig elliptisch, 6-8 x 7-10 µm, einzelne mit angedeutetem Keimporus.
An der Lamellenschneide fett bauchige Cheilos (siehe Foto).
Basidien oben um 9 µm breit, mit 4 bis zu 4 µm langen Sterigmen.
Rest siehe Fotos.
Sicher kennt hier jemand diesen Pilz - ganz vielen Dank vorab!
Gruß Chris -
Stilbella erythrocephala (Pers.) Lindau 1905
syn.: Stilbella fimetaria (Pers.) Höhn. 1916Das war ein ganz neuer Pilz für mich - VIELEN DANK für eure Hilfe !!!
Gruss Chris
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Hallo!
In einem Hochmoor in Nordwestmecklenburg fanden wir gestern zwischen Sphagnum cuspidatum auf Mäuseköteln diese 1-2 mm hohen Pilzlein.
Ihre Gestalt und auch was an Sporenmasse (Einzelsporen 4,5-7 x ca 3 µm) zu sehen ist erinnert mich etwas an Pilobolus, aber das war's dann auch schon.
Sicher weiß hier jemand mehr!?
Danke und einen schönen Sonntag
Chris -
Vielen Dank, Pablo. Wenn man gezielt im Netz sucht, findet man unter den "Cogumelos na Madeira" tatsächlich solche orangen, flattrigen Laetiporus sulphureus...
Gu'nacht
Chris -
OK, überredet, ich bleib dabei!

Wobei: Meine Schwefelporlinge waren soweit erinnerlich immer irgendwie gelb, an diversen Laubbäumen, gerne an Weide. Wahrscheinlich waren sie immer aufgegessen, bevor sie so alt und orange werden konnten...
Danke & Gruss Chris -
Autsch !!!
Ich glaube, ich sollte die Pilze aufgeben

Solche orangen Schwefelporlinge hatte ich noch nie.... aber du hast natürlich recht!
danke Stefan!
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Hallo.
Diese sich etwas feucht anfühlenden Pilze habe ich am 23.9.2015 an einer schattigen Stelle im Lorbeerwald von Rabacal auf Madeira fotografiert. Abgeschnitten habe ich sie nicht, wir waren ja im Nationalpark! Ich habe sie erstmal als Pycnoporus cinnabarinus abgelegt, aber ich frage mich, ob es Verwechslungsarten gibt?
Danke und Gruss
Chris -
Vielen Dank, liebe Leute.
Sehr gut gefällt mir der Name "Getäfelter Stäubling". Hätte ich den vorher gekannt, wäre ich auf den Hasen sicher eher gekommen.
Also danke nochmal und schöne Grüße
Chris -
Pablo und Stefan, erstmal vielen Dank.
Also die Größe entsprach einem fertigen Vascellum pratense. Im Schnitt war er komplett weiß (also Gleba weiß = noch jung??). Hasenbovist hatte ich auch schonmal in Erwägung gezogen, aber so klein kenn ich den nicht, und auch die Form wirkte irgendwie nicht wie Häschen...
Gruss Chris -
Hallo.
Diesen kleinen Bovisten fand ich Mitte Juli in Bulgarien, Rila-Gebirge, auf einer grasigen und blütenreichen, eher sandigen Hochfläche auf ca 1300 m Höhe einzeln wachsend. Ich konnte den Pilz leider nicht zur weiteren Untersuchung mitnehmen, er erinnerte mich an Lycoperdon pratense, ist mir allerdings zu sehr grob gefeldert. Im Durchschnitt innen weiß.
Wahrscheinlich steh ich nur auf der Leitung. Hat jemand eine Idee?
Danke und Gruss Chris
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Hallo Ingo,
sehr hilfreich und sehr aufschlußreich, vielen Dank!
Und für mich auch sehr lehrreich, denn ich ahne wo mein Fehler liegt: Ich bin in meinem Suchmuster zu schnell fixiert auf das, was ich kenne oder zumindest erwarte. Und zwar
a) bezüglich der Sporen: Da habe ich sowas wie kleine spindelige Sporen erwartet (wie von anderen Dasyscyphus schon bekannt) und gar nicht an die Möglichkeit fädiger Sporen gedacht; und
b) in Bezug auf das Substrat: Da habe ich Rohrglanzgras mitgenommen, das nehme ich jedenfalls an wegen der grasartigen breiten Blätter, aber diese Pilzlein wuchsen nicht auf diesen, sondern auf einem Stück runden Stängel - da hatte ich gedacht, daß der auch zu dem Phalaris gehört, aber es kann sicher auch eine Binse sein, von denen auch viele dort herumstanden, ich habe wohl so einen faulenden Binsenstängel zu dem Phalaris gepackt....
Also nochmal nachsuchen mit der neuen, von dir verordneten Brille, und siehe da:
Es finden sich nicht nur die um die 60x7 µm breiten Asci mit diesem länglichen Muster, das du richtig als fädige Sporen erkannt hast. Wenn man lange genug sucht, schwimmen auch solche fadenförmigen Sporen herum, die kleinsten um 30 µm lang, die längsten um 45 µm, meist aber 32-42 µm lang und <2 µm breit.
Das würde dann sogar zu Dasyscyphus apalus passen (leider steht im PDS nicht, welche anderen Arten genau mit welchen Sporenmassen da evtl. noch in Betracht kämen).
Also: sehr aufschlußreich, wieder was aus Fehlern gelernt - mit einem dicken DANKe, schönen Sonntag von Chris -
Vielen Dank, Ingo, du hast natürlich recht. Mir war das beim Blättern durch deine Seiten später auch aufgefallen, daß es ja noch das von dir als "Zwillingsart" bezeichnete L. tenuipilosum gibt, zu dem Standort und Haare sehr viel besser passen. Nach deinem Hinweis würde ich auch sagen, dass es sich um Rohrglanzgras gehandelt hat, das gibt es ja eigentlich häufig, aber ich hatte bisher nicht auf die botanische Bezeichnung geachtet. Nur daß ich keine Sporen gefunden hatte, hat mich etwas geärgert, daher auch der sehr hoch eingestellte Kontrast - es nutzte nix, werde es gleich mit weniger Kontrast nochmal versuchen.
Also danke herzlichst und schönes Wochenende
Chris
[hr]
Hier nochmal zwei Ascusfotos von heute. Bin mit den Sporen noch immer nicht so ganz zufrieden.... woran mag das liegen?
Schöne WE wünscht Chris -
Hallo,
diesen kleinen Asco habe ich selbst noch nie gesehen und frage hier lieber mal nach.
Gefunden in einer sumpfigen Senke im Wald auf einem nass stehenden vorjährigen Gras (Art unbekannt).
Makroskopisches Aussehen siehe Fotos, dachte gleich an Lachnum oder Dasyscyphus. Manchmal ein wenig rot (verletzt?).
Leider keine Sporen gefunden, Asci wohl noch unreif. Auffallend die spitzen Paraphasen, die die Asci um 20-30 µm überragen. Kleine Asci unter 50 µm, andere bedeutend größer.
IKI = blau. Haare stark inkrustiert, septiert, zylindrisch, siehe Foto.
Anmerkungen willkommen!
Danke!
Chris
