Hallo Wolfgang,
vielen Dank für die Tipps! Es geht mir nicht darum, jeden hier im Forum zum Herumrätseln über meine Bilder zu animieren. Ich bin mir der Herausforderung bewußt und spekuliere eher darauf, daß bei der riesigen Expertise und Erfahrung im Forum – sprich Schwarmintelligenz – jemand den Pilz auf den ersten Blick einordnen kann. Sicher, es ist oft halt kein Fliegenpilz, den jedes Kind erkennt. Aber manchen Exemplaren sieht ein Experte die Zugehörigkeit auf Basis eines Fotos gleich, sonst hättest Du das ja beim Pluteus nicht so deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich bin mir bewußt, daß das nicht bei jedem Bild klappt und immer wieder die selbe Zurechtweisung zu hören, finde ich einfach frustrierend. Ich bin nicht blöd, nur weil ich bei einem Thema ein Laie bin. Für mich selbst halte ich es für sinnvoller, bei einer Frage, die ich trotz Fachwissens nicht hilfreich beantworten kann, nicht auch noch die restliche Welt darauf hinzuweisen, daß ich genauso ahnungslos bin. Und bitte, das ist jetzt nicht als Angriff gemeint, sondern es ist meine persönliche Einstellung.
Ich weiß von Nutzern, die auch für die Wiki fotografieren, daß sie genau wegen solcher Frustrationserfahrungen lieber irgendein KI-Ergebnis hernehmen, um ihre Beiträge zu attributisieren. So ein Verhalten entspricht nicht meinem Qualitätsempfinden und ist in keiner Weise sinnvoll. Bilder, bzw. Medien allgemein, sind pädagogisch völlig nutzlos, wenn sie falsch deklariert sind. Gerade bei Pilzen kann das sogar lebensgefährlich sein. Allerdings sind Fotos, die zwar taxonomisch korrekt deklariert sind, dafür z. B. völlig unscharf, unter-/überbelichtet oder der Weißabgleich völlig falsch ist, genauso unbrauchbar. Nicht nur pädagogisch, sondern auch gestalterisch. Ich denke, man sieht meinen Fotos an, daß sie gut gemacht sind, zumindest den meisten. Wenn dann auch noch das drauf steht, was drin ist, wäre das optimal.
Vielen Dank!
LG/Achim
