Beiträge von Nikky

    Hallo Nikky,

    zu den Täublingen mag Dir bitte jemand anderes schreiben - ich persönlich finde die nämlich ziemlich kompliziert und finde, die sind keineswegs Anfängerpilze. Aber dies ist jetzt nur meine persönliche Meinung.

    Da scheiden sich wohl die Geister. Für mich sind meine Röhrlinge einfach, aber ich bin mit denen aufgewachsen und jemand anderes ist bei denen sichtlich unsicherer. Jemand nannte mir Stockschwämmchen als einfach und ich sehe nur Gifthäublinge, daran traue ich mich gar nicht oder Hallimasche. 🤣


    Ich glaube mein Wald hier hat einen Mangel/Problem. Es gab hier Steinpilze ohne Ende und auf einmal kann man froh sein, einen Filzröhrling zu finden, der nicht verschimmelt ist. Das geht schon paar Jahre, aber vielleicht kann es nächstes Jahr aussehen.

    Hallo Nikky, das sollte schon ein Täubling sein. Die Art kann ich so nicht bestimmen (ist bei Täublinge eh schwer), aber auf einem Foto siehts so aus, als hättest du die Lamellen ineinander verschmiert, das spricht für den Frauentäubling. Schön, dass du dich da so vorsichtig rantastest. Da das Ende fehlt, könnte theoretisch die Gefahr bestehen, dass du z.B. doch einen Knollenblätterpilz, bei dem der Ring abgefressen wurde, gefunden hast. Zur Schärfe: Scharfe Arten sind wirklich scharf, ich esse manchmal Graustiel-Täublinge, die sind ganz leicht scharf in den Lamellen, gelten aber trotzdem als essbar.


    Herzliche Grüße

    Pilzfreund77

    Den Stil hatte ich bereits vor dem Foto abgebrochen, um die Knackprobe zu machen. Habe heute daran gedacht den VORHER zu fotografieren und wenn die so aussehen, bin ich mir schon relativ sicher, einen Täubling gefunden zu haben. Für nächstes Jahr ist aber eine Pilzwanderung geplant, um mal den Horizont zu erweitern. 😄

    Vorweg: Sollte ich diese Saison nochmals in den Wald gehen, muss ich dringend eine handvoll sammeln und einem Gutachter vorlegen. Aber ich möchte gerne eure Meinung dazu hören. 😬

    Und ich muss mir angewöhnen, mehr Fotos zu machen. 🤦‍♀️


    Mein ganzer Wald ist augenscheinlich voller Täublinge! Würden wir uns mit auskennen, würden wir nicht nur mit 2 Hexen den Wald verlassen. 🤣 Irgendwie scheint es bei uns im Wald gerade sehr schlecht mit Röhrlingen zu sein und findet man was, sind sie bereits verschimmelt (ich meine dich, kleiner Rotfuß). 🫠 Generell scheinen sich Lamellenpilze hier deutlich wohler zu fühlen und da will man doch glatt eine neue Art aufnehmen.


    Ich habe so oft gelesen, dass Täublinge als Anfängerpilze gelten, sofern man sie eindeutig auch dieser Gattung zuordnen und zB den Knollenblätterpilz ausschließen kann.


    Immer wieder hebe ich einen auf und gehe alle Merkmale zum Spaß durch: Stil bricht wie Styropor (knackt sauber durch), Lamellen zerspringen beim drüberfahren, keine Manschette/kein Ring am Stil, keine Knolle am Stilende und Hüte in allen möglichen Farben vorhanden. Geschmackproben traue ich mich nur gelegentlich, bis jetzt keinen scharfen erwischt und nur gedacht "Wenn ich mir jetzt noch 100% sicher wäre, dürfte er sicher mit."

    Ist die Schärfe vergleichbar mit einer Chili oder frischen Zwiebel? Ich kann Schärfe nicht so gut ab und sollte das daher schmecken, wenn es wirklich so deutlich ist.


    Jetzt will ich mal in die Runde geübter und erfahrener Sammler fragen: Würdet ihr diesen Pilz den Täublingen zuordnen? Jetzt hatte ich bereits den Stil abgebrochen (und vergessen einen anderen mal auszubuddeln und zu fotografieren), aber der war abgerundet, bei anderen stellenweise keulenartig verdickt am Ende und ohne Knolle/Hülle. Ein Exemplar war sogar schwach wurzelnd. Stil ließ sich zwischen den Fingern zusammendrücken wie ein weicher Styroporflip, aber behielt keine sichtbaren Druckspuren und kehrte auch in seine Ursprungsform zurück.


    Wald ist gemischt, überwiegend bestehend aus Buchen und einem Nadelbaum, den ich leider nicht bestimmen kann. Die Zapfen sind sehr klein und rundlich, aber größer als Erlenzapfen. Gelegentlich ein paar Fichten mittendrin. Die Pilze selber fand ich eher da, wo sich Wasser sammelte und die Erde deutlich feuchter blieb.


    Bei der Färbung vermute ich etwas in Richtung Frauentäubling, weil die Lamellen nicht sofort brachen und erst bei mehr Druck nachgegeben haben, aber auch nicht so stark wie andere untersuchte, ähnliche Pilze mit anderen Hutfarben (olive, burgunder, rotorange).



    LG Nikky

    Wow, ich danke euch für die zahlreichen Antworten und neuen Informationen!

    Ich hätte sie höchstwahrscheinlich niemals mitgenommen, einfach weil ich generell kein Lamellenpilzsammler bin und jetzt wo ich mir giftige Vertreter angesehen habe, bin ich mir auf einmal nicht mehr so sicher. Ich bleibe bei meinen Steinpilzen. Aber interessant fand ich den Fund dennoch, da ich sowas zum ersten Mal gefunden habe. 😄

    Da gehe ich vom Einkaufen heim und erblicke riesige weiße Pilze, darunter einer paar Kleinere. Einen bereits ausgerissen habe ich mal untersucht, der war noch unten geschlossen und beim Entfernen der Haut sah ich weiße Lamellen. Gut, dachte ich mir, die könnten sich durchaus im Alter verfärben, wenn sie bereit zum Aussporen sind.


    Dann habe ich aus Neugier einen Größeren ausgebuddelt und konnte nicht glauben, dass auf einem Grünstreifen ein Rudel Champignons wächst! Also ich habe noch nie aktiv nach Champignons gesucht und sie gesammelt, aber laut diversen Büchern wäre ich mir da jetzt echt sicher, dass es welche sind.


    Ich habe leider keine so genauen Fotos gemacht, was mich jetzt natürlich ärgert, aber morgen komme ich dort nochmals vorbei und nehme sie genauer unter die Lupe. In den nächsten paar Tagen dürften die gut was wachsen und dann sende ich bessere Bilder nach.


    Sind es Champignons, wenn sie alle keine Knolle/Scheide hätten? Womit könnte man sie noch verwechseln, außer dem Knollenblätterpilz? Von dem weiß ich, dass dieser eine Scheide besitzt und weiße Lamellen hat und auch eher weiß bleibt.


    Würde mich mega um Antworten freuen! 😬


    * * * * *

    Gefunden: Auf einem Grünstreifen neben einer viel befahrenen Hauptstraße


    Bäume: Linden


    Leiden Pilze wenn sie direkt neben einer viel befahrenen Straße wachsen? Würdet ihr solche Pilze sammeln und essen? Nehmen sie Schadstoffe überhaupt so auf?

    Ich danke euch, für die schnellen Antworten. Hätte wirklich nicht gedacht, dass es doch soviele ähnliche Pilze gibt und habe mir die genannten Goldfellschüpplinge dann auch genauer angesehen und von den gefundenen Bildern, glaube ich nun auch eher einen Goldfellschüppling gefunden zu haben. Meine App hatte den mir nicht einmal gezeigt, auch nicht als Verwechslung für den Hallimasch sondern erst bei dem Sparrigen Schüppling. Wieder was gelernt und der Beweis, dass man sich auf eine App allein niemals verlassen darf und das Verwechslungen im Auge des jeweiligen Betrachters liegen.

    Ich hätte wohl mal versuchen sollen, durch klopfen ein paar Sporen aus den Älteren zu bekommen. Aber bis jetzt wusste ich nichts von ähnlichfarbenen Schüpplingen. 😄


    Wären diese Pilze sammelwert/essbar und wenn ja, was wäre denn mögliche Verwechslungen? Grünblättrigen Schwefelkopf würde ich, aufgrund der Lamellenfarbe, direkt ausschließen wollen. Mal schauen, ob sie dieses Wochenende noch da sind.

    Werde mich auf jeden Fall nochmal gründlicher mit beschäftigen und bin wirklich froh, hier nachgefragt zu haben.😄


    Liebe Grüße

    Nikky

    Hallihallo!


    Ich war am Sonntag mit meinem Vater im Wald und eigentlich auf der Suche nach Steinpilzen, Maronen und anderen Röhrlingen, als uns plötzlich diese Bande angelacht hat.


    Mein Vater war sich hierbei sicher, dass es sich um Hallimasch handelt, aber nicht sicher genug um sie mitzunehmen.


    Weil es viel geregnet hatte, waren sie sehr glatt/glitschig, besaßen aber noch die leicht abwischbare Schüppchen. Sie wuchsen allesamt auf totem Holz, ich schätze, dass die großen, flachen ältere Exemplare sind. Ich könnte jetzt allerdings nicht sagen, auf welcher Art von Baum sie wuchsen, wenn das jetzt wichtig für die Bestimmung wäre.


    Der Stiel war sehr elastsich, geradezu gummiartig und wie gesagt, gab es in der Woche sehr viel Regen und der Wald, sowie das Totholz, waren immer noch sehr feucht bis nass, was scheinbar voll ihr Wetter war, da die letzten Mal zu trocken waren und an dieser Stelle nichts war.


    Wahrscheinlich haben wir einen Superfund stehen lassen, aber dann freut sich eben ein echter Kenner, als das wir den mitnehmen und mittels Büchern/Bildern versuchen, es selbst zu bestimmen und mir kann dann hoffentlich ein Experte, der diese Pilze selbst sammelt und kennt, bestätigen, was wir hier gefunden haben. :)


    Liebe Grüße

    Nikky