Morcheln, auch wenn sie lange gekocht wurden, können dosisabhängig zu Vergiftungssymptomen führen. Das ist kein Speisepilz für Freizeitpilzsammler, eher ein Giftpilz. Und es handelt sich um eine Gruppe von Spezies, über deren Inhaltsstoffe wenig bis nichts bekannt ist. Ziemlich leichtsinnig, so etwas zu essen.
Beiträge von martindr846
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Gyromitrin ist sehr zersetzlich und bildet Methylhydrazin, das als Salz im Pilzgewebe eingeschlossen, monatelang überlebt. Morcheln enthalten meines Wissens keine Hydrazinderivate, wohl aber unbekannte Neurotoxine. Die unterschiedliche Verträglichkeit könnte auf "chemische Rassen" zurückzuführen sein, zumal es sich bei den Morchelarten um "schlecht definierte Entitäten" handelt. Auch Morcheln (und Verpeln) sind in meinen Augen eher keine Speisepilze.
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Kücki: Für fast jede Fragestellung gibt es berufsmäßige Spezialisten. Beispiele aus der Biologie: Wenn Du einen neuen Cortinarius gefunden hast: Kew Gardens und bei einer neuen Gasterie: Ernst J. van Jaarsfeld. Bei einem Sevres-Teller mit Ludwig dem Dicken (XVIII) das Auktionshaus L. Könnte ja auch Edme Samson sein. Oder die Tante Helena aus Dresden.
Ich steh manchmal vor Fällen, wo es verschiedene Optionen gibt... und akzeptiere, vieles nicht zu wissen. Das ist normal. Es kommt darauf an, sich Kompetenz heranzuholen.
Nett ist, dass Du mein "Pilzwissen" bewertest.... obwohl Du mich gar nicht kennst. Ist schon okay
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Suillus, ich hab die Seiten des Brandenburgischen Landesverbands der Pilzsachverständigen besucht . Dort reicht eine sichere Kenntnis von 100 Pilzarten (so eine Art absolutes Minimum) und die Prüfungsordnung klingt etwas kommoder (ist aber im Kern gleich). Ich will in den kommenden Monaten sehen, dass ich noch neue Arten kennenlerne und dann sehen wir weiter.. Ich denke, als Pilzsachverständiger kommt es auch darauf an, die Leute vom Verzehr verrottender Pilze abzuhalten.
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Austernseitling, Deine Idee, einem Pilzverein beizutreten, ist ein guter Vorschlag. Ich muss das aber zeitlich unterbringen können. Fürs erste will ich einen Probebesuch machen. Das Doppelgängerproblem ist mir bewusst, aber nicht wirklich meine erstrangige Sorge. Lästig sind eher die taxonomischen Veränderungen der letzten Jahre und die Schwierigkeit, neue Arten kennenzulernen. Wenig bewandert bin ich auch bei den Cortinarien. Ich kenn halt den Reifpilz und natürlich den orangefuchsigen Schleierling....
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Zeit: Ca 10 Minuten.
Was noch korrigiert werden müsste: Gelblicheres Licht. Der Hintergrund ist etwas blau.
Weniger gut(?): De gustibus non disputandum est.... Wenn es um Fragen des Gefallens geht....., bewegen wir uns im Bereich des persönlichen Geschmacks. Man muss den Vorschlag daher nicht mögen; es ist nur eine Option. Mach es anders! Ich bin gespannt. Es gibt andere Lösungen, aber die sind aufwendiger, jedoch für Dich vielleicht befriedigender.
Für diese Version spricht zunächst: Das Motiv wird aus den Zentrum nach links gerückt und es ist entsteht eine Dynamik von links nach rechts. Dazu ist auch der neue Pilz da. Die Belichtung wurde korrigiert und der Hintergrund ist unscharf.
Der Vorschlag von Matthias ist schwerer umsetzbar, denn der Hintergrund ist bereits unscharf. Man müsste die Pilzgruppe in ein neues komplett scharfes Umfeld legen... oder man könnte Firefly zu Hilfe rufen (der Sündenfall), aber da weiß ich nicht mal die richtigen Zaubersprüche. Ich behalte auch gern die Kontrolle.über meine Korrekturen.
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Ich würde folgende Bearbeitung empfehlen: Dezentrierung der Pilzgruppe und Ausrichtung in Schreibrichtung. Anhebung der Helligkeit der Pilzgruppe. Mehr Unschärfe und Entsättigung des Hintergrunds.
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Danke Stefan, 200 Pilze, da haben wir schon mal eine Zahl. . ich werde schauen, was da noch einigermaßen groß und häufig ist und ins Auge sticht, so dass es aufgerafft werden könnte. Auswendiglernen ist eine gute Strategie, aber fast nur für Juristen.
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Heute hab ich einen neuen Giftschlaggel. Wegen der Schäden an den Lamellen für Rewe etc. nicht brauchbar. Reparieren zeitaufwenig , Da mach ich einen Neuen.
Kunden achten auf ganzrandige Blütenstande. Dein Wunsch, Matthias. kann also erfüllt erde
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Climbingfreak, sag einfach wieviel Arten man kennen müsste, um die Prüfung zu bestehen. 100 Arten sind in in unseren ausgeraubten Wäldern schon eine beträchtliche Zahl
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Mmh Alice, das geänderte Bild ist nicht mit KI manipuliert worden. KI benutze ich nicht. Manipulierten Bildern zu entkommen, dürfte schwierig sein und gelingt wohl nur, wenn Du keine Printmedien liest.
Zunächst müsste ich die Wettbewerbsbilder meinen Agenturen vorlegen. Die, die die Agentur nimmt, kann ich nicht dem Fotowettbewerb schicken. Und, ich habe auch kaum Zeit.
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Die Morchel ist ein Bild, das man viele viele Jahre vermarkten könnte, vorausgesetzt man räumte den Hintergrund auf. Die Tramete vielleicht auch, aber das Bild ist kein Thema von breiterem Interesse
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Grafei, ich kann natürlich mit einem Mikroskop umgehen. Fraglich ist eher, ob ich das, was ich sehen würde, auch bewerten könnte. . Ich kenne bei den Großpilzen etwa 100 Arten, manche habe ich allerdings in Natura nur ein- oder zweimal gesehen (etwa Amanita caesarea oder "Schleiereulen") und sonst auf dem Wochenmarkt gekauft (in Italien). Ich weiß auch den Unterschied zwischen Rüblingen und Helmlingen nicht. Also, Du hast recht, meine taxonomischen Kenntnisse sind recht beschränkt. Allerdings vielleicht ist der Prüfer auch nicht schlauer. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird bei der praktischen Prüfung frisches Pilzmaterial aus der Umgebung vorgelegt und der Prüfer wird ja wohl nicht bösartig sein. Ubrigens Grafei, ein Hinweise auf Lücken in der Sachkenntnis ist okay.
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Matthias, besten Dank. 18 Fragen - kurze Prüfung, aber teilweise sehr speziell. Rosa Sporenpulver - weiß ich nicht und die Saftlinge musste ich googlen; kann man eh nicht essen. Manche Fragen sind zweideutig. Giftigster Porling? Zimtfarbiger Weichporling vermutlich? ... Danke nochmals.
Gruß Martin
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Gut, Jan-Arne, das kann ich nicht wissen. Der Fotowettbewerb ist gleichwohl eine überzeugende Idee und ich hätte nichts dagegen, wenn die Seitenbetreiber das Bildmaterial auch breiter nutzen würden, wie auch immer. Ich bin eigentlich hier um mich ein wenig auf die Prüfung zum Pilzsachverständigen vorzubereiten. Wenn ich aber lese, dass das ca. 500 Fragen sind und die in einer Stunde abgehandelt werden sollen....; ich kann gar nicht schnell genug schreiben. Ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt genügend Arten kenne. Den roten Lindenbecherling jedenfalls nicht.
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Das ist ein Portobello, ein marokkanisches Gänseblümchen und eine Schachbrettblume
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Peter, um mit Deinem letzten Punkt zu beginnen, ich bin durch Agenturverträge bei der Teilnahme an Fotowettbewerben ziemlich eingeschränkt. Daher werde ich hier nicht teilnehmen, das ist einfach zu schwierig.
Die Okapiabilder zu der Schmetterlinstramete sind in die Jahre gekommen. Ich würde das so nicht fotografieren. Trotzdem, ich hab durchaus Bilder gefunden, die ich für besser halte. Die Okapia ist namentlich wegen ihrer Tierfotos bekannt. Eine bessere Alternative für Pilze ist vielleicht Mauritius.
Die Fotowettbewerbe sind ja vermutlich ein Marketinginstrument. Da ist es sicher gut, wenn man sagen kann, dass die Wettbewerbersbilder auch von der Bildagentur XY vertrieben werden. Wertet die Bilder auf und nicht nur die. Man muss halt einige Kritikpunkte ausmerzen. Pilzbilder generieren allerdings eher geringe Umsätze.
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Matthias, das stimmt. Aber, ich denke mal, der Wettbewerb ist auch eine Marketingmaßnahme der Seitenbetreiber, die ihre Pilzbruten verkaufen möchten. Das ist auch gut so. Für mich sind Bilder Dienstleistungen, die ich erbringe und sie helfen auch zu neuen Sichten, fernab des Berufs
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Schupfnudel, ich habe "renommierte Bildagenturen" geschrieben und ich kann z. B. bei Stockfood oder Mauritius keine "massiv Müllbilder" finden. Der Fotografenliste kannst Du entnehmen, dass die erstere Agentur mit international anerkannten Autoren arbeitet. Die "olle Stockfoto-Agentur" (Deine Diktion) gehört übrigens zum Bertelsmann-Konzern und ist der Marktführer im Foodbereich. Mit einem KI-bedingten Ende wird es daher wohl noch etwas dauern. Und auch sonst.
Wenn man sich einen Überblick über ein Bildthema verschaffen will, ist der Besuch bei diversen Bildagenturen absolut zielführend. Wie willst Du es sonst machen? Wenn Du eine korrekte binäre Nomenklatur brauchst - Okapia - und der eigene Verstand.
Lupus, welche Agenturen von Rang bieten denn Schrott an? Ein paar Bespiele wären willkommen. Besuche dort sollen im übrigen nur einen Überblick verschaffen, was bereits wie umgesetzt wurde. Du sollst die Bilder dort ja nicht nachäffen. Ich kann ein wenig nachvollziehen, was Du meinst. Wenn Du bei Gettyimages etwa "Zwiebelmuster" eingibst, kommen viele Seiten, aber nicht, was Du vermutlich suchst. Erst der Begriff "Meissener Porzellan" ist zielführend.
Ich mach gelegentlich Auftragsarbeiten und habe gelernt, dass die Suppe dem Kunden schmecken muss, nicht mir. Viele Sachen haben mir nicht gefallen. Dass es dem Kunden schmeckt, dafür sorgt im übrigen die beteiligte Werbeagentur, die auch ein ordentliches Kreativhonorar kassiert. Manchmal berechtigt.
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Hilmgridd, ein Nachtrag noch - gut gemeint: Schau Dir auf den Verkaufsseiten renommierter Bildagenturen an, wie andere Fotografen ein bestimmtes Bildthema umgesetzt haben. Du lernst neue Sichten kennen und erfährst, was gefragt ist und was nicht und in der Biologie kommst Du manchmal auch taxonomisch zu neuen Einsichten. Auf jeden Fall, Du lernst was......
Und natürlich darfst Du auch verärgert sein über das, was ich sage. Zum Thema Pilze könntest Du etwa bei Stockfood gucken oder Shotshop....oder..
Ich muss jetzt Hausbesuche machen.
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Hilmgridd, ich kann Deinen Kommentar, soweit er mich betrifft, nicht nachvollziehen: Ich kenne einige Hobbyphotographen, die es sehr sehr weit gebracht haben; ein Beispiel ist Herr Kneschke, Robert. Kannst Du googeln, wenn Dir der Name nichts sagen sollte. Hobbyphotograph zu sein, ist also kein Hindernis für gute Qualität. Es kommt vielmehr darauf an, Schwächen in den eigenen Arbeiten zu erkennen und nach Möglichkeit abzustellen und daran kontinuierlich zu arbeiten. Da ist es auch gut, wenn man von wohlmeinenden Dritten erfährt, was man ändern sollte. Du wirst nur besser, wenn Du Deine Fehler konsequent angehst. Nebenbei, ich bin auch kein Berufsfotograf und würde jedem abraten, diesen Beruf zu ergreifen.
Photoshop ist zwar der Goldstandard der Bildbearbeitung, aber nur etwas für Leute, die das regelmäßig brauchen. Es kostet auch einen monatlichen Obulus. Übrigens, profunde Photoshopkenntnisse werden am Arbeitsmarkt gut honoriert und das Arbeitsamt zahlt auch gerne eine einschlägige Weiterbildung. Tunlich sollte man seine Fotos aber so anlegen, dass möglichst wenig Nachbearbeitung nötig ist. Schon aus Zeitgründen
Kritik musst Du nicht gerne lesen und meine Vorschläge sind auch nicht unbedingt Verbesserungsvorschläge. Sie beschreiben nur, was am Bildermarkt erwartet wird. Derzeit! Kann man auch anders handhaben.
Irgendwelche "harschen Antworten" meinerseits sind mir nicht bewusst. Ich denke, ich habe vielmehr sehr sachlich beschrieben, was der Bildermarkt erwartet. Da möchte ich doch um ein Beispiel bitten. Natürlich kann man auch eine andere Bildauffassung haben.
Nebenbei, darf man wissen, womit Du fotografierst?
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Der Berliner Bärlauch kommt u. a.aus den Gebirgen des Nordiran und ist hier in Deutschland ein invasiver Neophyt (mittelböse). Er steht sogar in der Gattung Allium in einer anderen Sektion als der echte Bärlauch und es stimmt wohl, dass er aus dem Berliner Botanischen Garten entwischt ist..... Essen kann man ihn trotzdem. Er ist auch früher dran. Übrigens, diese schönen Pflanzen gehören alle zu den Amaryllisgewächsen und alle, knapp 1000 Alliumarten sind wohl essbar. Sonst sind Amaryllidaceae eigentlich giftig.
Ich möchte noch ein Foto zeigen, das ich vor ein paar Tagen gemacht habe. Was es ist, wisst Ihr vermutlich selber. Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
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Ungewöhnliche Habitataufnahmen, die gut die wirklichen Verhältnisse zeigen (auch die Beugungsunschärfe an den Blendenlamellen). Ich würde das so nicht machen; das heisst aber nicht, dass man es so nicht machen sollte. Was ein ästhetisch befriedigendes Bild ist, kann man sehr unterschiedlich sehen.
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Peter65, vielleicht kannst Du sagen, wo genau in Südthailand Du den Röhrling gefunden hast. Wie sah das Habitat aus? Welche Bäume? Hast Du auf lokalen Märkten geguckt? Mir sind Röhrlinge in der thailändischen Natur und in der thailändischen Küche unbekannt, aber das besagt nix. Ein schneller Weg zur Identifikation wäre eine Anfrage, z. B. an der Universität in Chiang Mai. Du müsstest halt einen netten englishen Brief schreiben, genaue Angaben zum Habitat machen und, si claro, die Bilder mitschicken.
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Alis, ich hab Dein Bild (Becherling No. 3) ein wenig geändert. Eigentlich ist es schon gut, so dass man gar nichts ändern braucht. Bei Bercherling No. 2 kann ich mir einen Ausschnitt vorstellen, der auf die Pilze und das Moos beschränkt ist. Es entstünde eine Art Panorama und es kommt für die Verwertbarkeit auf die Pixelzahl des Originals an. Die geänderte Version von Becherling No. 3 anbei
