Beiträge von MeckPilz

    Moin,


    jo, erstens das. Aber immer wieder solche Begebenheiten wie heute.

    Heute morgen wieder auf einer schönen Pilzrunde mit vielen Edelreizkern, jungen knackigen Maronen und jungen Steinis unterwegs gewesen.


    Und da liefen mir in loser Folge zwei ältere Pärchen mit ihren großen Körben in die Quere. Was die da drin hatten, alter Schwede. Jede Menge alter Maronen, die nach dem gestrigen Regen schon besonders schwabbelig glänzend waren.


    Nach einem freundlichen Moin oder Guten Morgen kam ich zumindest mit dem zweiten ins kurze Gespräch und meinte nur, dass ich die nicht mehr sammeln würde, geschweige denn essen.


    „Ach, die sind doch noch gut“….so denn….

    Tach,


    nach einer recht milden Nacht wurde der angekündigte Morgenregen dann nur ein leichtes Nieseln für ein Viertelstündchen. War wirklich schön im Wald, weit und breit keine weiteren Sammler oder Jäger unterwegs.

    Dabei ohne Ende Fliegenpilze, sehr viele Pantherpilze, falsche Pfifferlinge, überall späte Täublinge, Butterpilze, Kuhröhrlinge, Sandröhrlinge, erste frische Maronen, vergangene Birkenpilze, hier und da Reifpilze, Ziegenlippen, vereinzelt letzte gemeine Pfifferlinge, erste Edelreizker auf den Wegen und natürlich wieder eine schöne Menge knackiger Steinis.


    Wer Zeit und Lust auf Pilze in MV hat, nur zu. Wobei man die aufkommenden Regenfälle samt gehörigen Windspitzen natürlich im Blick behalten sollte und dementsprechend nicht zur unpassenden Zeit die Wälder betreten sollte.


    Viele Grüße


    Moin,


    gerade „Der große BLV Pilzführer“ ist ein so mächtiges Nachschlagewerk, das möglicherweise den ein oder anderen Einsteiger komplett überfordern könnte. Aber ja, es ist eher wissenschaftlich und für später immerfort sehr gut. Insofern sicher keine Fehlinvestition. Aber, da wird jede der 1200 Arten!!! nur kurz und exakt prägnant aufgeführt. 3 Arten links und dazu die passenden Fotos rechts.


    Sucht und findet man z.B.das Stockschwämmchen auf Seite 316, so wird unter Verwechslung auf den tödlich giftigen Nadelholz-Häubling (Gifthäubling) auf Seite 380 verwiesen. Klar kann man schnell umblättern, aber ein warnender, sofort umfassender Vergleich ist nicht vorgesehen.


    Weiß nicht, ob du sowas suchst.


    VG

    Moin,


    heute bei dem schönen Wetter mal ´ne Radtour rings um das westliche und südliche HRO gedreht. Besonders in den parkähnlichen Habitaten aufkommende Artenvielfalt mit Tintlingen, Raslingen etc..


    Dann dachte ich, fährst nochmal zur kleinen sonnigen Wiese mit den großen, alten Bäumen. Zwei davon sind mächtige Kiefern und siehe da, es wurde reizend.

    ;)


    Viele Grüße


    Nach dem Steinpilzfestival bin ich dann heute final die besten Reizker Roads abgelaufen. Ist noch nix.

    Wir hängen hier mindestens eine Woche hinterher, wenn das mal reicht.


    Vielleicht zeigt sich ja nächste Woche im Pilzurlaub was.

    Hallo,


    wie dem auch sei, auf alle Fälle rochen sie abgrenzend deutlich intensiver, irgendwie harzig-obstig. Also auffällig anders. Gerhardt beschreibt es „wie zerriebenes Gras“, ja auch so könnte man es beschreiben.

    Und ja, rotbraun, möglicherweise kommt das auf dem Foto nicht so rüber. Im Wald, in fahlen Licht der Schneise, dachte ich im ersten Moment eher an Täublinge und nicht im Geringsten an Fichtensteinpilze.


    Gruß

    Moin,


    bin völlig gelangweilt vor lauter Steinis zurück von einer kleinen Vormittagsrunde. :D


    Von Maronen und Reizkern immer noch keine Spur, aber trotzdem wurde es auf einmal richtig spannend.

    Ich entdeckte eine Stelle mit vier dicht zusammen stehenden Kiefernsteinpilzen, wobei einer schon leicht drüber erschien.


    Diese konnte ich zuletzt vor 3 Jahren im besuchten Habitat finden.

    Bild 1 zeigt eine Auswahl der schönsten Fichtensteinpilze, Bild 2 den eher seltenen Fund


    VG

    Jo, Herbsttrompeten finde ich hier in einigen Buchenwäldern mit besseren, lehmig-kalkhaltigen Böden.

    Zwar nicht unbedingt immer massenhaft und auch nicht jedes Jahr. Hast du jedoch welche entdeckt, musst du halt sehr gut hinschauen.


    Viele Grüße

    Moin Uwe,


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    Und zu deiner Situation: die ersten nennenswerten Niederschläge am 17./18. September nach der unendlichen Trockenheit haben bei dir dann noch nicht gereicht, um wie woanders nach 10-12 Tagen bessere Ergebnisse zu bekommen. Aber das wird jetzt mit dem Regen von letzter Woche auch zeitnah bei dir passieren. Ganz sicher.


    In den westlicheren Gebieten, wo ich am WE unterwegs war, sieht man aktuell wahre Teppiche mit Schmierröhrlingen, an den Wegen und Gräben sind überall Schirme aufgespannt nebst bunten Täublingen, erste Fliegenpilze, in den Birkenschonungen die typischen Röhrlinge…. also genug Pilzwachstum. Wobei die richtige Artenvielfalt auch dort erst jetzt kommt.


    Gruß

    Moin,


    das Wetter für die nächsten Tage und darüber hinaus scheint hier oben im NO durchaus zu passen.

    Morgen nochmal flächendeckend einigermaßen ordentlich Regen, bevor es dann am Mittwoch bis einschließlich Donnerstag rückseitig und lokal noch zu einigen Schauern kommen kann. Am Freitag und am Samstag stabilisiert sich die Lage mit anfangs sehr kühlen Nächten. Dann könnten ab Sonntag für ein paar Tage leicht feuchte und milde Luftmassen aus SW über uns hinweg daddeln. Selbst in den Nächten soll es nicht mehr unter 10° C gehen.


    Ich höre die Pilze schon wachsen. :rain: :sun:


    Viele Grüße

    Auch Glückwunsch!


    Da lohnt sich das Trocknen für den Wintervorrat.

    Schaut man aktuell mal bei WetterOnline deren Headliner „Flaute bei den Pilzen“, so kann man schon sagen, die haben überhaupt keine Ahnung.


    Viele Grüße

    Moin,


    heute Vormittag mal für 2 1/2h die Heide gecheckt. Sehr viele Butterpilze, ab und an Körnchenröhrlinge, einige frische Täublinge und sogar ein paar schöne Steinis = es geht richtig los.


    Maronen, Perler und Reizker noch Fehlanzeige.


    Gruß

    Tach,


    ja die Woche hat regentechnisch mit verbreitet 30-45 Litern in den zentralen Gebieten vom Rostocker Raum runter Richtung westliche Seenplatte, aber auch in Nordvorpommern wohl geholfen.

    Lediglich im südöstlicheren Raum könnte man im weiteren Verlauf etwas benachteiligt sein.


    Dürfte hoffentlich noch ein interessanter Oktober werden.


    Viele Grüße

    Hallo Laurenz,


    ist der reine Birkenwald bei dir auch schon ein älterer mit relativ hohen Bäumen, relativ viel Platz zwischen ihnen und grasigem Untergrund? Habe bei mir hier auch so einen leicht hügeligen Abschnitt und die einzigen Pilze, die da verlässlich immer kommen sind Speisetäublinge. Cool.


    VG