Beiträge von Shroom!
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Hier gab es heute Abend ein heftiges Gewitter mit 8,8 Liter binnen einer Stunde.
LG Christopher
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Wow, tolle Funde. Ja, Regen ist nicht unbedingt ein Muss. Vor allem, wenn es im Frühsommer mal ergiebig geregnet hat. Aber trotzdem immer wieder erstaunlich, wie verschiedene Arten trotz Trockenheit manchmal regelrecht explodieren. Vor allem die Röhrlinge machen das ja ganz gerne.
Zum Thema Kurznetziger Hexenröhrling vs. Flockenstieliger Hexenröhrling: Basierend auf dem Habitat würde ich einen Flockenstieligen Hexenröhrling nicht ausschließen. Die kommen durchaus auch mal in basischen Habitaten vor. Insbesondere der Eichenflocki. Bei dem kann auch die Hutfarbe wie beim Vielfarbigen Hexenröhrling mal etwas heller ausfallen.
Achte mal in Zukunft auf den Geruchsunterschied zwischen Netzhexe und Flockenhexe. Die Netzhexen riechen allesamt deutlich anders als Flockis, egal ob normaler Flocki, Eichenflocki oder der Vielfarbige Hexenröhrling. Wenn man sich den Geruchsunterschied einprägt, kann das bei der Bestimmung helfen.
LG Christopher
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Sieht für mich nach einem der Filzröhrlinge aus.
LG Christopher
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Lustig, da beklage ich mich noch, dass im guten Hauswald gerade nichts mehr los ist und heute die Wendung. Die Gelbporigen Raufüße sind plötzlich wieder recht zahlreich am Start und auch ein paar Ziegenlippen haben sich gezeigt. Lustig, wie schnell das manchmal geht. Und es hat noch nicht mal geregnet. Einen kleinen Schwefelporling an einem Buchenstumpf habe ich auch gefunden. Der Erste, den ich in diesem Wald gesehen habe.
LG Christopher
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Hehe, so ist's bei meinem Hauswald auch. Aber aktuell auch dort nicht viel los.
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matthias0 So rein farblich stimme ich dir zu, aber irgendwie widerstrebt mir da der Habitus und diese durchgehend auffällig unebene Hutform etwas. Filzröhrlinge allgemein und auch der Eichenfilzröhrling kommen eigentlich nur vereinzelt mit so bauchigen Stielen daher und haben eher glattere Hüte. Hier sind aber alle Fruchtkörper so uneben geformt und mit bauchigem Stiel versehen.
Aber eine halbwegs sichere Bestimmung wird hier wohl nicht möglich sein aufgrund von Zustand der Fruchtkörper, Bildqualität und dem Umstand, dass sie alle noch recht jung sind. Ein Bild von einem späteren Stadium wäre da sicherlich hilfreich.
LG Christopher
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Immerhin mehr als bei mir aktuell los ist

LG Christopher
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Zu 1: Um die Jahreszeit wenn dann eher die Zuchtform von Austernseitling, die keinen Kältereiz zum Fruchten braucht. Es können aber auch Lungenseitlinge sein, die sind auch nicht immer ganz weiß. Was bei beiden nicht passend ist, wäre der Geruch. Allerdings kann das auch dem Zustand geschuldet sein.
LG Christopher
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Schmierröhrlinge, Totalausfall.
Also zumindest die Goldröhrlinge haben den nassen Frühling und Sommeranfang bei mir geliebt. Habe noch nie so viele gefunden. Nachteil: Die scheinen jetzt fertig zu sein. Da kam die letzten zwei Monate gar nichts mehr nach.
LG Christopher
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Hey,
Glückwunsch zu den schönen Funden. Den Schmarotzer Röhrling würde ich auch gerne mal finden. Vielleicht klappt das ja hier auch noch, die Kartoffelboviste haben bisher ein gutes Jahr.
Ich würde deine Flockis auch als Flocki einstufen. Der Habitus der Art ist sehr variabel und schmächtigere Exemplare nun wirklich nicht selten. Für S. Mendax ist auch die Flockenzeichnung zu ausgeprägt. Die Optik vom Stiel und allgemeine Farbgebung passt da schon viel besser zum Flocki.
LG Christopher
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Ist nach meiner Beobachtung sehr Artenabhängig. Viele Arten explodieren bei reichlich vorhandener Dauerfeuchtigkeit regelrecht (z.B. Pfifferlinge und Champignons), wohingegen sie in trockeneren Jahren deutlich weniger bis gar nicht zu finden sind. Bei anderen Arten ist es wieder genau umgekehrt.
Röhrlinge scheinen Dauerfeuchte generell nicht so gern zu haben. Die einen mehr, die anderen weniger. Raufüße sind zum Beispiel bei mir in diesem Jahr deutlich später dran als letztes Jahr. Als sie dann endlich kamen, war es genau der Zeitraum, wo es anfing endlich trockener zu werden.
Was mir bei Steinpilzen, insbesondere Sommersteinpilzen, aufgefallen ist: Sie wachsen zwar auch bei Dauerfeuchte, allerdings meist nur mit vereinzelten Fruchtkörpern. So richtige Massenschübe kommen in der Regel erst, wenn es wieder etwas trockener geworden ist. Flockenstielige Hexenröhrlinge legen Massenschübe tendednziell auch lieber in Trockenphasen hin.
Bei Dauerfeuchte hat man es aber auch schwerer Pilze zu finden, da die Schnecken die Fruchtkörper in kürzester Zeit restlos verputzen. Insbesondere Steinpilze und Hexenröhrlinge sind da solche Kandidaten, aber auch einige Täublingsarten.
LG Christopher
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Hey,
würde die Vermutung von Oehrling unterschreiben. Allein aufgrund der Hutstruktur ist es eindeutig ein Gammelpilz. Und auch ich habe schon Pfeffermilchlinge in dem Zustand gesehen. Alternativ wäre auch ein Täubling eine Möglichkeit. Manche Täublinge können im vergammelten Zustand auch schwarz werden und stehen bleiben.
LG Christopher
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Wenn sie nur nicht so oft schimmlig wären...
Morgenrot-Täubling schmeckt ähnlich (nussig lecker), ist dafür fast nie schimmlig. Den bevorzuge ich deshalb. Ist bei mir auch häufiger zu finden als der Grüngefelderte.
LG Christopher
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Nachdem das Pilzwachstum bei mir nun durch Trockenheit komplett zum Erliegen gekommen war, gab es die letzten drei Tage mal wieder ein paar ergiebigere Schauer. War gerade im Hauswald und es geht jetzt wieder zaghaft los. Die Gelbporigen Raufüße machen da weiter, wo sie aufgehört haben.
Außerdem gab es einen Erstfund im Hauswald: Den Grüngefelderten Täubling. Davon kannte ich bisher nur ein Habitat in einem anderen Wald. Da ich die Stelle gut kenne und er dort noch nie zu finden war, scheint er sich dort neu angesiedelt zu haben.
Mit dem Harten Zinnobertäubling geht es auch direkt weiter.
LG Christopher
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Hehe, schade. Aber immerhin eine lustige Geschichte.
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Also so einen Fund finde ich doch wesentlich spannender als einen schnöden Steinpilz. Ist doch toll, wenn man sowas Seltenes entdeckt.

LG Christopher
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Hey,
jup, ziemlich eindeutig eine Netzhexe. Das Stielnetz erkennt man auf dem ersten Bild finde ich ganz gut. Aber selbst mit komplett verschwommenen Bildern wären die Farben mustergültig für die Art, um in Richtung Netzhexe zu tendieren.
Für die Übung bei der Bestimmung hier noch Fotos des zuerst vermuteten Flockenstieligen Hexenröhrlings in ganz jung und ausgewachsen.
LG Christopher
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Hey,
Phycomyces Nitens könnte schon stimmen. Wenn du den Namen bei Google Bilder eingibst, findest du haufenweise Bilder von gezüchteten Exemplaren. Je dichter die Fruchtkörper sind, desto haariger und entsprechend ähnlicher zu deinem Fund sieht es aus. Interessant, was es so alles gibt.
Einen deutschen Trivialnamen gibt es dazu wohl noch nicht?
LG Christopher
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Hey,
da muss man sich halt „eindieseln“ mit Autan oder Antibrumm. Das hilft gut.
Nö, bei den Massen an Mücken bewirkt das bei mir rein gar nichts bzw. nicht mehr als Kokosöl. Letzteres bevorzuge ich, da ich den Geruch von den Chemiebomben nicht leiden kann. Problem ist halt, dass es wie Autan und Co nur so lange gegen Mücken wirkt, bis man anfängt zu schwitzen. Ab dem Punkt kommen sie dann wieder in Massen angeflogen.
Und gegen Zecken hilft Kokosöl zumindest bei mir erheblich besser als die Chemiebomben.
Was Stichheiler betrifft, sind die super bei ein paar wenigen Stichen. Aber wenn Arme und Beine nur noch aus Mückenstichen bestehen? Da ist man lange beschäftigt. Da kann ich mir auch gleich heißes Wasser drüber schütten. Da lass ich das dann auch bleiben. Juckt halt ein oder zwei Tage, dann ist es auch wieder gut.
LG Christopher
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Ja ich weiß, aber da wir hier gleich zwei Fruchtkörper sehen, an denen das Merkmal nicht vorhanden ist, habe ich es dennoch mal zum Ausschluss der Art herangezogen.
LG Christopher
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Irgendwie gewöhnt man sich nach ner Weile daran

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Hier war es mit den Mücken nach dem Donau Hochwasser extrem schlimm. Ihr glaubt gar nicht, wie ich ausgesehen habe nach 3 Stunden Blaubeeren pflücken. 1000e Stiche...

Aktuell geht es zum Glück wieder.
LG Christopher
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Hey,
der Fleischrote Speisetäubling ist schon alleine aufgrund der nicht verkürzten Huthaut auszuschließen. Farbe passt auch nicht. Der Speisetäubling ist nie Rot-Orange gefärbt wie dein Fund.
Der Goldtäubling hingegen hätte eine sehr intensive Gelbfärbung, vergleichbar mit dem Goldröhrling, allerdings mit mal mehr mal weniger stark ausgeprägter Tendenz ins Rötliche. Der Goldtäubling hätte auch am gesamten Fruchtkörper deutliche Gelbtöne, also nicht nur am Hut, sondern auch am Stiel und den Lamellen.
LG Christopher
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Hier hat es von gestern Abend bis heute Nacht immerhin knapp 4 Liter geregnet. Vielleicht reicht es, um wieder ein paar frische Steinpilze, Netzhexen und Gelbporige Raufüße hervorzulocken.
LG Christopher
