Beiträge von Panellus

    Hallo Björn,


    mal sehen, ob ich dem inzwischen trockenen Fruchtkörper mit Anfeuchten noch ein paar Sporen entlocken kann.


    Ansonsten halt beim nächsten Mal.


    Danke für Deine Tipps!


    LG Markus

    Hallo Björn,


    ja, die Sporen stammen von einem Sporenabwurf. Der Fruchtkörper lag 4 Tage auf einem Objektträgerglas und dann wurden die Sporen in Wasser vermessen.

    Als Quetschpräparat habe ich u.a. auch in BWB mikroskopiert, aber keine Sporen aus dem Abwurf, die waren ja in Wasser. Da es nicht übermäßig viele freie Sporen waren (geschätzt vielleicht in der Größenordnung 100) und diese reicht breit verteilt) werde ich da keine freien Sporen mehr in BWB mikroskopieren können.

    Da muss ich das nächste Mal 2 getrennte Sporenabwürfe anfertigen, weil Größe messen soll man ja in Wasser.

    Wie macht man das mit dem Erhitzen? Feuerzeug drunterhalten und wie lange?


    LG Markus

    Hallo,


    am 08.07. haben wir bei Gräfendorf an einem durchnässten Holz an einem Bach folgende Schildborstlinge fotografiert:





    Am Mikroskop habe ich bislang folgende Aufnahmen gemacht:


    Sporen+Asci:





    Spore in mehreren Focusebenen:





    Haare am Rand (Auflicht):



    Haare im Quetsch-Präparat:



    Die Sporengrößen sind ziemlich konstant (habe viele weitere gemessen), die 3 auf dem Bild sind also repräsentativ. Das gilt auch für den Quotienten / Form der Sporen. Der liegt im Mittel bei ca. 1,4.

    An der Basis der Haare sehe ich keine Verzweigungen.

    Mit dem Schlüssel auf ascomycetes.org komme ich irgendwie auf kein konsistentes Ergebnis.

    Bei den häufigeren Arten passt es entweder mit der Sporengröße, Ornamentierung, Warzen und Form / Quotient oder mit der Haarlänge bzw. deren Basis nicht richtig zusammen.


    Hat jemand einen Tipp für mich, was ich noch machen könnte bzw. welche Arten in Frage kommen könnten?


    LG Markus


    Hallo Christoph,


    Danke für Deine eindeutige Aussage!


    Darf ich noch wissen, woran Du das - neben der Sporenform und Sporengröße (die ich gemäß der bislang genutzten Literatur und sonstiger Infoquellen gut nachvollziehen kann) - sonst noch festmachst?

    Ist es die Basidienform und Größe oder siehst Du noch sonstige Merkmale auf den Fotos?

    Ich möchte ja was dazulernen.


    LG

    Markus

    Hallo Zusammen,


    anbei meine Versuche, Basidien zu finden und auch die Sporen nochmal zu vermessen, jetzt alles in Wasser.


    Sporen:





    Basidien (soweit ich die keuligen Elemente richtig interpretiere):








    Was meint Ihr dazu? Was kann ich evtl. noch machen?


    LG

    Markus

    Hallo,


    den folgenden resupinaten, eine sehr dünne schmierige Schicht bildenden Pilz, der im Sonnenlicht blaugrau schimmert, habe ich

    - vermutlich an Buchenholz - gefunden:





    Am Mikroskop bin ich noch Anfänger. Die Sporen in Melzers Reagenz sehen so aus:




    Könnte das die Blaugraue Wachskruste (Tulasnella tomaculum) sein? Was kann ich noch zu tun, um die Bestimmung abzusichern?


    Danke für hilfreiche Tipps im Voraus.


    VG

    Markus

    Hallo Sebastian, hallo beli,


    Danke für Eure Rückmeldung!


    Bezüglich Pilz1:

    Im Spessart ist der Boden meist recht sauer und sandhaltig, viele Heidelbeeren, viel Moos. Allerdings sind die Verhältnisse am Wegrand durch eingebrachte Steine und Schotter oft schon etwas anders.
    An dieser Fundstelle ist der Wald dominiert von Fichten, es gibt aber auch Lärchen, Buchen und vereinzelte Eichen (Fichtenzapfen, Lärchenzapfen und Buchenlaub + wenige Eichenblätter auf dem ersten Bild).


    LG

    Markus

    Hallo Pilzfans,


    die letzten Tage hatten wir ein paar Pilzfunde, die ich noch nicht einsortieren konnte.


    Pilz1:

    Diesen fanden wir am 10.04. am Wegrand bei Laufach im Spessart:










    Vom Erscheinungsbild her (stark buckeliger, radialfaseriger Hut), bin ich irgendwo bei Risspilzen, aber noch im Unklaren, welche Arten schon jetzt fruktifizieren und makroskopisch in Frage kommen.


    Pilz2:

    Diesen Pilz fanden wir gestern (11.04.) bei Babenhausen ebenfalls am Wegrand:








    Mit dem ausgeprägten Ring (mit bräunlicher Streifung) kam ich zum Lederbraunen Ackerling, aber der ist ja normalerweise dunkler.


    Pilz3:

    In Schaafheim fanden wir gestern diese kleinen Pilzchen im Gras am Wegrand:







    Was könnten das jeweils für Pilzarten sein?

    Für jegliche Tipps oder Hinweise bin ich dankbar.


    LG

    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    bei folgendem Pilzchen beiße ich bereits bei der Bestimmung der Gattung und erst recht bei der konkreten Art noch auf Granit.




    Vom Habitus her sieht er so ähnlich aus wie ein Abgestutztes Fadenscheibchen (Vibrissea truncorum),



    bloß mit viel kürzerem Stiel und in weiß.


    Bei Cudoniella acicularis ist der "Hut" flacher, eben "Kreisling-artig" und der Stiel auch länger und auch bei anderen Gattungen bin ich noch nicht fündig geworden.


    Was könnte das sein? Bin für jeden Tipp dankbar.


    LG

    Markus

    Hallo beli, hallo Frank,


    Danke für Eure Einschätzungen und Tipps!


    Da ich keine Möglichkeit zum Mikroskopieren habe, wird es wohl bei den Mutmaßungen bleiben.

    Makroskopisch könnte - nach den Bildern, die ich im Internet betrachtet habe - ggf. Antrodia xantha oder auch die weiße Form von Rhodonia placenta in Frage kommen, aber das ist ja reine Spekulation.


    Vielleicht meldet sich ja noch Pablo, der mit seiner enormen Expertise bei Porlingen evtl. Details sieht, die zu einer besseren Eingrenzung führen. Ansonsten bleibt es halt ungeklärt.


    Liebe Grüße

    Markus

    Hallo beli,


    Danke für Deinen Tipp!

    Bezüglich des Holzes kann ich natürlich keine 100%-Aussage treffen, aber in diesem Waldstück sind nur Eichen und Buchen sowie vereinzelte Kiefern und Lärchen, jedoch keine einzige Fichte.

    Auf Basis der sehr harten und glatten Oberfläche der Schnittfläche habe ich auf Buche geschlossen und meine, dass auch die Rindenstruktur an der Stelle, die Du markiert hast, noch zur Buche passt (zumal die Handy-Kameras durch ihre Algorithmen manchmal feine Strukturen anders erscheinen lassen).


    Für sich allein betrachtet könnte die Rindenstruktur auch Fichte sein, aber dann meine ich, dass die Schnittfläche rauer wäre und wie gesagt ist in dem Waldstück keine einzige Fichte.


    Letztlich kann ich es aber nicht genau sagen.


    Ich werde mir auf jeden Fall mal die Antrodia-Gattung näher ansehen.


    LG Markus

    Hallo Frank,


    Danke für Deine erste Einschätzung!

    Der Fruchtkörper war aber reinweiß, evtl. täuschen die Fotos einen leichten Rosa-Ton vor.


    Den Rhodonia placenta kenne ich mittlerweile ganz gut, den haben wir mittlerweile an 11 (!) Fundstellen angetroffen. Den würde ich ausschließen wollen, auch wenn das Hymenophor bei den abstehenden "Hütchen" ähnliche "Wasserfall"-Struktur hat.


    LG Markus

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für Deine sehr umfassende Antwort!


    Da ich selbst nicht mikroskopieren kann, muss ich mich eben erstmal damit begnügen, dass hier jeweils noch viele andere Arten in Frage kommen. Mir war gar nicht bewußt, dass es neben Phlebia noch so viele andere Gattungen / Arten gibt, die so ein "tentakel / stachelartiges" Hymenophor in der Mitte und "Fransen" am Rand haben.


    Mit diesen anderen Gattungen / Arten muss ich mich jetzt mal näher befassen.


    Liebe Grüße

    Markus

    Hallo Malone,


    Danke für Deine rasche Antwort!


    Da die Pilzkörper sich ja gerade erst entwickeln, denke ich, dass bei beiden Arten die arttypischen Farben noch nicht vollständig ausgebildet sind.


    Den Phlebia radiata hatte ich ja schon im Winter an anderen Stellen fotografiert, da war das Orange viel kräftiger:





    In Pilzbüchern und im Internet finde ich aber auch Bilder von beiden Arten mit blasseren Farben.


    LG

    Markus

    Hallo Pilzgemeinde,


    gestern sind wir bei einer Tour u.a. auf folgende 2 Pilzarten gestoßen:


    Pilz Nr. 1:












    Pilz Nr. 2:









    Beide Pilzarten wuchsen auf alten, dicken Laubholzstämmen (Nr.1 warsch. Buche oder Eiche, Nr.2 auf Buche).


    Ich würde beide der Gattung Phlebia zuordnen und finde bei Pilz Nr. 1 die größte Übereinstimmung mit Phlebia centrifuga (Heidelbeer-Kammpilz), was eine große Überraschung wäre, da dieser ja sehr selten ist.


    Bei Pilz Nr. 2 tendiere ich zu Phlebia radiata (Orangeroter Kammpilz).


    Was meint Ihr dazu?


    Liebe Grüße

    Markus

    Hallo Pablo,


    Danke für Deine Hinweise, insbesoondere auch zum Ziegelroten Schwefelkopf!


    Beim Pilz3 habe ich unter den Fälblingen bislang keine wirklich gut passende Art gefunden. Ich war eigentlich auch eher bei Cortinarius / Phlegmacium, da der Pilz nach meiner Erinnerung ziemlich mächtig, dickfleischig und fest war und von oben betrachtet einen Steinpilz-artigen Habitus hatte.

    Aber welcher Cortinarius es in dieser Riesenfamilie gewesen sein könnte, lässt sich halt nicht mehr ermitteln, da fehlen mir zu viele wichtige Fakten zur Abgrenzung und das Blitzfoto ist ja auch suboptimal.


    LG
    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    in der gegenwärtigen Pilz-ärmeren Zeit habe ich mal meine alten Pilzbilder durchforstet.


    Hier habe ich von 3 Arten (leider) nur je 1 Bild mit Funddatum:


    Pilz1 (25.10.2020):



    Pilz2 (25.10.2020):



    Pilz3 (22.10.2020):



    Da ich sonst keine Angaben machen kann, wird man diese ggf. nicht exakt bestimmen können, das ist klar.
    Aber eine Einschätzung / Eingrenzung auf eine oder mehrere Pilzfamilie(n) / Gattung(en) / Aggregat(e) würde mir schon weiterhelfen.

    Wenn nicht möglich, macht es auch nichts.


    LG

    Markus

    Hallo Norbert, hallo Harald!


    Danke für Eure Expertise!


    Da ich nicht mikroskopieren kann, hört es hier eben auf und ich begnüge mich mit dem "Dunstkreis" des Behangenen Faserlings.


    Liebe Grüße

    Markus