Beiträge von Panellus

    Hallo Norbert,


    im Mai hatte ich Behangene Faserlinge (Psathyrella candolleana), bei denen ich mir sicher war, dass es welche waren.

    Bei diesen Exemplaren hier sieht man dagegen so gut wie gar keine Velumreste am Hutrand und dann waren damals die kleineren Exemplare noch deutlich kegelig, was ich hier auch nicht sehe. Das könnte natürlich auch mit der bisherigen Hitze und Trockenheit zusammenhängen, dass sich die Hüte sehr schnell ausbreiten.

    Und die Velumreste könnte der Regen am Tag vorher großteils abgewaschen haben.

    Ansonsten hatte ich bislang auch noch keine bessere Idee als den Behangenen Faserling.


    Danke für Deine Einschätzung! Falls Du einen Faserling/Mürbling aus dessen "Dunstkreis" mit Namen benennen kannst, der besser passt, dann lass es mich bitte noch wissen. (Ich habe bei Psathyrella bislang nichts besser Passendes gefunden).


    Viele Grüße
    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    folgende Pilze fanden wir am 29.07. an 2 Stellen am Wegrand bei uns im Wald:










    Sie hatten kaum Geruch, eher unauffällig pilzig, jedenfalls nicht unangenehm. Bin irgendwo bei Faserlingen oder Ackerlingen, aber noch nicht wirklich sicher, was es ist.

    Bin für jeden Tipp dankbar.

    LG

    Markus

    Hallo Stefan,


    ein Mikroskop habe ich (noch) nicht. Da müßte ich auch erst mal einen Mikroskopie-Kurs machen.


    Deshalb kann ich momentan nur auf Basis makroskopischer Merkmale sowie Geruch, Geschmack, Standort und evtl. Reaktion auf Reagenzien (Phenol, Guajak, KOH u. FeSO4), die ich in meiner Bauchtasche immer dabei habe, bestimmen (soweit das eben möglich ist).


    LG
    Markus

    Hallo Chris,


    den Crepidotus applanatus hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Danke für die Benennung dieses möglichen Verwechslungspartners und dessen markantes Merkmal.

    Einen gerieften Rand habe ich vor Ort aber nicht wahrgenommen, auch wenn das meine Fotos nicht zweifelsfrei ausschließen.

    Bleibe also dann mit höchster Wahrscheinlichkeit bei C. mollis.


    LG

    Markus

    Hallo Alexander, hallo Stefan,


    Danke für Eure Hinweise und Tipps!

    Leider habe ich kein Exemplar mitgenommen und wir werden kurzfristig auch nicht mehr an die Fund-Stelle kommen, damit ich das mit der Huthaut testen kann.

    Die elastische Huthaut passt aber gut zu dem weichen, gelatinösen Gefühl, das ich beim Ablösen des Pilzkörpers vom Substrat hatte.

    Beim nächsten Fund werde ich auf jeden Fall darauf achten.


    Herzliche Grüße

    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    hat jemand eine Idee, welche Pilzart das sein könnte?
    Leider habe ich keine (besseren) weiteren Fotos.






    Der Pilzfruchtkörper auf Bild3 und Bild4 ist der unterste der 3-er Reihe auf den vorherigen Bildern.

    Aufgrund des Sporenpulvers der darüber wachsenden Fruchtkörper ist dieser im hinteren Bereich braun eingefärbt.
    Deshalb bin ich irgendwo bei Crepidotus gelandet, weil es da auch dunkle Sporen gibt. Evtl. Crepidotus mollis?


    Bin für jeden Tipp dankbar.


    Liebe Grüße
    Markus

    Hallo beli,


    ja, da hast Du natürlich Recht!

    Da hätte ich auch drauf kommen können / sollen. Aber die feine Behaarung habe ich beim Fotografieren gar nicht wahrgenommen.


    Ich hatte bisher immer nur ältere Exemplare vor der Linse, da war die Behaarung viel stärker ausgeprägt.


    Vielen Dank für den Tipp!


    LG
    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    heute haben im Hoch-Vogelsberg, Nähe Taufstein folgenden Porling gefunden.


    Ein Teil wuchs auf dem noch stehenden Reststamm einer Fichte, der größere Teil auf dem abgebrochenen und am Boden liegenden Stamm derselben. Das Foto auf dem Reststamm ist ggf. nicht ganz so scharf, da ich heranzoomen mußte. Die Pilzkörper waren dort in ca. 4m Höhe:






    OMIMG_20220705_111118.jpg













    Der Pilz roch sehr angenehm würzig wie ein Steinpilz bzw. wie ein Maronenröhrling.


    Kann jemand einen Tipp geben, welche Arten in Frage kommen?



    Liebe Grüße

    Markus

    Hallo Andreas, Harald und Thiemo,


    Vielen Dank für Eure Tipps!

    Den Täubling habe ich leider nicht mitgenommen, so dass ich keinen Sporenpulver-Abdruck anfertigen kann.

    Ich muss mir mal kleine Reagenzien mit KOH u. Eisensulfat mitnehmen. Habt Ihr da eine Bezugsquelle, wo man das in praktischer (kleiner) Größe beziehen kann?

    In dem konkreten Waldstück sind mir keine Eichen und / oder Birken aufgefallen, so dass dann wohl R. exalbicans und galochroa wegfallen.

    Wenn mir zukünftig unbekannte Täublinge über "den Weg laufen", werde ich auf jeden Fall einen Sporenabdruck machen.

    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    am 09.06. sind wir im Laufacher Forst in einem dichten Buchen-Jungwald auf folgenden Täubling gestoßen.

    Er hatte einen beige-weißen Hut, weiße, brüchige Lamellen, roch unauffällig pilzig, keinesfalls unangenehm und eine Geschmacksprobe zeigte einen milden, nicht scharfen Geschmack.






    Welche Täublingsarten kommen hier in Frage? (R. GALOCHROA / EXALBICANS / VIRESCENS / ... ?)

    Den häufigen R. OCHROLEUCA würde ich ausschließen, da der eher im Nadelwald vorkommt.


    Mir ist klar, dass man ohne Mikroskopie wahrscheinlich keine explizite Bestimmung schafft.


    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Raphael,


    Danke für Deine Einschätzung und Bestätigung (soweit makroskopisch möglich).


    Selbst kann ich mikroskopisch nicht tätig werden, da müßte ich zum einen nochmal in nächster Zeit an die Stelle
    kommen und eine Probe mitnehmen und zum anderen müßte ich einen Pilzfreund damit beauftragen.


    Aber vielleicht ergibt es sich ja.


    Viele Grüße

    Markus

    Hallo in die Runde!


    Leider haben die hier eingestellten Fotos nicht genügend Auflösung, um das Folgende definitiv sagen zu können. Aber vielleicht kann man das bei den Fotos in der Originalauflösung doch noch sehen:


    Ich meine auf Bild 1 am Rand Blätter / Lamellen erkennen zu können (siehe gelbe Pfeile).


    Und auch auf der extrem zerfressenen Unterseite von Pilz 4 scheinen m.E. eher Reste von Blättern / Lamellen als Reste von Poren zu erkennen sein. Da kann ich mich natürlich auch täuschen, weil es das Bild einfach nicht hergibt.


    Zusammen mit der Erkenntnis, dass ich seit gut 2 Wochen in jedem Waldstück in Odenwald und Spessart, wo wir unterwegs waren, Fruchtkörper des Schuppigen Sägeblättlings (Neolentinus lepideus) in großer Zahl vorfinde (z.Zt. bei uns der häufigste Großpilz) bitte ich King Stropharia nochmal auf den Originalfotos zu prüfen, ob die Pilz-Körper von Pilz 1 und Pilz 4 evtl. doch eher Lamellen als Poren aufwiesen.


    Wenn tatsächlich Blätter / Lamellen bei Pilz 1 und Pilz 4 zu sehen sein sollten, dann würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Schuppigen Sägeblättling (Neolentinus lepideus) tippen.


    Habe hier mal ein Bild eines eigen Fundes eingefügt:


    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Pilzfreunde,


    auf Basis des exzellenten Pilz-Portraits des Rosafarbenen Saftporlings (Rhodonia placenta) von Pablo (https://www.pilzforum.eu/board…rosafarbener-saftporling/ ) bin ich makroskopisch zur Erkenntnis gelangt, dass unser gestriger Fund im Odenwald in der Nähe des Felsenmeers zur gleichen Species gehören könnte.


    Der intensiv gefärbte Porling wuchs an einem Stumpf, der evtl. von einer Kiefer stammen könnte. Das war aber nicht mehr genau festzustellen. Je nach Lichteinfallswinkel erscheint der Pilz seitlich gegen die Poren mehr rosa und direkt auf die Poren mehr lachsfarben-orange.


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    Das folgende Stück habe ich als Probe mitgenommen. Das könnte ich zum Mikroskopieren zur Verfügung stellen.



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    Liebe Grüße

    Markus

    Hallo Pablo,


    auf Basis Deines wunderbaren Pilz-Portraits des Rosafarbenen Saftporlings (Rhodonia placenta) bin ich makroskopisch zur Erkenntnis gelangt, dass unser heutiger Fund im Odenwald in der Nähe des Felsenmeers zur gleichen Species gehören könnte.


    Der intensiv gefärbte Porling wuchs an einem Stumpf, der evtl. von einer Kiefer stammen könnte. Das war aber nicht mehr genau festzustellen. Je nach Lichteinfallswinkel erscheint der Pilz seitlich gegen die Poren mehr rosa und direkt auf die Poren mehr lachsfarben-orange.











    Das folgende Stück habe ich als Probe mitgenommen. Das könnte ich zum Mikroskopieren zur Verfügung stellen.





    Liebe Grüße

    Markus

    Hallo Ulla,


    vielen Dank für Deine Einordnung der Bilder Richtung der Gattungen Stemonitis bzw. Symphytocarpus.

    Das hätte ich alleine so nie im Internet gefunden.

    Bei Schleimpilzen sind die Infos auch rarer und wenn man nicht die entsprechenden Seiten kennt, kommt man kaum in die richtige Richtung. Und dann kommt da noch die große Veränderung des Aussehens hinzu.


    Mal sehen, ob wir demnächst nochmal in den Frankfurter Stadtwald kommen, dann werde ich mir das Fadenstäubchen nochmal genauer ansehen und weitere Fotos machen.


    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Pilzfreunde, insbesondere Schleimpilz-Expertinnen und Experten!


    Gestern stießen wir im Frankfurter Stadtwald auf einem liegenden Laubholz-Stamm auf folgenden Schleimpilz:







    Meine Recherchen haben mich zum Fischeier-Schleimpilz (Tubifera ferruginosa / Tubulifera arachnoidea) geführt, allerdings ist dieser auf den meisten Bildern im Internet deutlich lachsfarbener gefärbt. Kommt noch eine andere Art in Frage?


    Viele Grüße

    Markus

    Hallo Pablo,


    Danke für Deinen Hinweis!


    Ja, das war eine Dummheit zu denken, dass der Pilz vor dem Gewächshaus der Gleiche ist, wie die im Gewächshaus (auch wenn die Entfernung zum Gewächshaus nur 0,5m beträgt).


    Dass der angewachsene Lamellen hat und die anderen freie Lamellen, hätte mir auch auffallen können / sollen! :rolleyes:

    Und das mit der fehlenden Volva natürlich genauso...


    Viele Grüße

    Markus