Beiträge von Pilzfreund77

    Ich möchte die Frage noch etwas erweitern: meine Sorge ist weniger die zu erwartende Magenverstimmung bei schärflichen Arten als die mutagene, krebserzeugende und blutzersetzende Wirkung der beiden darin erhaltenden Gifte Velleral und Necatoron. Diese Gifte könnten ja in geringen Mengen auch in leicht oder gar nicht schärflichen Arten enthalten sein. Weil mir hierüber nichts bekannt ist, esse ich Täublinge nicht mehr ganz so häufig, obwohl sie mit Abstand meine Lieblingspilze sind. Und meine Tochter bekommt von mir nur Pfifferlinge serviert, die ja erwiesenermaßen gesund sind.


    Herzliche Grüße

    Pilzfreund77

    Liebe Schupfnudel,


    Danke, die Antwort kam ja prompt! Ja, das ist er. Daher wohl auch die Holzreste unten. Soll recht häufig sein, ich habe ihn jedoch zum ersten Mal gesehen. Naja, verspeisen möchte ich ihn nicht, aber schön anzusehen ist er allemal.


    L.G., Pilzfreund77

    Hallo Pilzfreunde,


    Seit etwa zwei Jahren lese ich regelmäßig im Pilzforum mit, und habe aus Euren Diskussionen so manches gelernt. Danke dafür! Nun bin ich heute in Brandenburg (Kiefern, vereinzelt Eichen, Birken und Buchen, viele Blaubeeren) auf einen Pilz gestoßen, den ich nicht einordnen kann:


    Von oben wie eine Marone, jedoch leuchtend gelbe Lamellen. Noch merkwürdiger ist der Stil: Grundton gelb, aber lila-rötlich beflockt. Der etwas schmierige Hut färbt bei Berührung ab, der Hutrand ist eingerollt und wellig. Insgesamt ein großer, sehr schwerer und fester Pilz. Riecht nach Marone. Lamellen laufen NICHT herab, eher freistehend. Fleisch erinnert an Steinpilz. Hat jemand eine Idee? Hier die Bilder: