Hallo Rotfuß,
ein Ansatz, den ich mit voller Überzeugung unterstützen kann.
Gewinnmaximierung ist nichts unanständiges, aber dafür sollte man andere Plattformen nutzen, als dieses Forum von Pilzfreunden.
Gruß
Peter
Hallo Rotfuß,
ein Ansatz, den ich mit voller Überzeugung unterstützen kann.
Gewinnmaximierung ist nichts unanständiges, aber dafür sollte man andere Plattformen nutzen, als dieses Forum von Pilzfreunden.
Gruß
Peter
Hallo,
allzu oft habe ich es erlebt, dass bei preislosen Angeboten im Hintergrund "versteckte Versteigerungen" stattfinden. Dann wird man wiederholt kontaktiert: "... da hat jemand jetzt mehr als XXX geboten, um wieviel würden Sie ihr Gebot erhöhen?" Auf sowas habe ich keine Lust mehr.
Ich finde es auch besser, wenn hier Preise genannt werden, für das was man anbietet. Das ist transparent. Hier soll es in erster Linie um Pilze gehen. Der Marktplatz ist nur ein Anhängsel des Forums, und keine gewerbliche Verkaufsplattform.
"Pareys Buch der Pilze" wird für phantasievolle Preise angeboten. Hier die tatsächlich erzielten Preise der bei einem großen Onlineauktionshaus verkauften Exemplare der letzten 8 Wochen: 23 €, 122 €, 120 €, 128 €, 190 €, 27 €, 143 €, 24 €, 28 €, 130 €, 80 €
Dies zur reinen Information.
Freundliche Grüße
Peter
Hallo Flo,
ich hatte früher auch mal diese Shiitake-Blöcke. Für mich sieht es aus wie frisch gewachsenes Myzel und ich würde mir (noch
) keine Sorgen machen.
Vielleicht ist es auch ein Anzeichen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist.
Eine Garantie, dass sich nicht doch noch Schimmel entwickelt, kann dir wohl trotzdem niemand geben können.
Ich wünsche dir viel Erfolg!
Gruß
Peter
Hallo,
erst mal zu den flocken Hexen - Ja, passt sind welche. Sehen für mich auch noch gut essbar aus.
Ganz schön mutige Aussage einfach nach ein paar Fotos! ![]()
Ein Pilzsachverständiger kann so eine Aussage nicht treffen, ohne die Fruchtkörper "live" in der Hand gehabt zu haben.
Man darf ruhig auch mal im Hinterkopf behalten, dass man für seine Aussagen im Problemfalle gerade stehen muss - auch rechtlich. (Das wurde hier im Forum oft genug angesprochen.)
Gruß
Peter
Hallo Oskar,
wenn der Blattwanzengeruch noch vorhanden wäre, würde nichts dagegen sprechen.
Gruß
Peter
Hallo Anton,
Malone wird die anderen Pilze bestimmt auch bestimmen können. Hilfreich wären allerdings weitere Fotos. ![]()
Wenn dir das nicht ausreicht, gehe mit deinem Fund zu einem Pilzberater oder Pilzsachverständigen:
Pilzsachverständige finden / DGfM
Gruß
Peter
(der sich nicht zutraut, hier eine eindeutige Aussage zu eventuellen Speisepilzen zu machen) ![]()
Hallo Daniel,
es geht um den Reisstrohpilz. Der steht auf keiner Giftpilzliste.
Dass der Shiitake auf der Giftpilzliste vermerkt ist, halte ich, ehrlich gesagt, für deutlich übertrieben. Dann müsste man auch Petersilie, Auberginen, Tomaten ... etc. als giftig bezeichnen.
"All Ding ist Gift, allein die Dosis macht's" oder so ähnlich soll mal ein schlauer Herr vor vielen Jahren gesagt haben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass in unserer modernen Gesellschaft vieles an Allgemeinwissen, gerade über die korrekte Zubereitung von Nahrungsmitteln, verloren gegangen ist.
Hallo Renato,
dass du dir vom Essen im Lokal eine Probe mitgenommen und nachbestimmt hast, finde ich sehr spannend. Wenn du dies weiter betreibst, wirst du sicher auch echte Überraschungen erleben.
Es wäre schön, wenn du uns darüber weiter berichtest.
Freundliche Grüße
Peter
Hallo Renato,
sieht nach Reisstrohpilzen aus. Damit würde ich mal genauer vergleichen.
Grüße
Peter
Hallo Frank,
dir kann geholfen werden:
Stuttgart Markthalle am Ceresbrunnen, immer montags 16.30-18.00 Uhr Pilzberatung des Vereins der Pilzferunde Stuttgart. ![]()
Gruß
Peter
Hallo Jörg,
sei nicht so streng. Unsere Vorfahren (z. B. die Neandertaler) hatten kein Problem damit, sich auch mal von etwas Aas zu ernähren. ![]()
Gruß
Peter
Hallo,
es könnte sich um etwas aus der Ecke "Orangeroter Träuschling" handeln.
Gruß
Peter
Hallo Günther,
die Deutsche Gesellschaft für Mykologie bietet Vorbereitungskurse und Prüfungen an: https://www.dgfm-ev.de/qualifikationen/psv/ausbildung Dort findest du auch die Adressen der an verschiedenen Orten liegenden Ausbildungsstätten, die Pilzkurse anbieten.
Natürlich muss man sich ein geeignetes Pilzwissen erwerben, um an einer Prüfung teilnehmen zu können. Aber dies ist individuell sehr unterschiedlich. So lässt sich nicht sagen, wie viel Geld man ausgibt, bis man die Prüfung geschafft hat. Meine Erfahrung: Die wenigsten Teilnehmer schaffen diese qualitativ hochwertige PSV-Prüfung ohne vorbereitende Kurse.
Weil es in Deutschland keine offiziellen Vorschriften gibt, wie und was geprüft wird, wenn man Pilzberater/Pilzsachverständiger werden will, hat das zur Folge, dass Privatpersonen oder auch Vereine gerne ihr eigenes Süppchen kochen. Und nachdem die Begriffe Pilzberater/Pilzsachverständiger nicht geschützt sind, darf sich sogar jeder als solcher bezeichnen. Jeder kann Prüfungen anbieten und irgendwelche phantasievollen Urkunden ausstellen oder gestickte Abzeichen verleihen. Solche Auszeichnungen werden z. B. auch von Volkshochschulen an Teilnehmer als Teilnahmebestätigung vergegeben. Da spielt das tatsächlich vorhandene Pilzwissen dann keine große Rolle.
Gruß
Peter
Hallo Luciebee,
nachdem die Pilzschule.de mit solchen Aussagen wirbt, sollte diese in erster Linie weiter helfen können. Es klingt als hätte sie Erfahrungen. Da wäre deine Anfrage richtig. Wäre schön, wenn du uns davon berichten könntest.
Selbst kenne ich hier in Baden-Württemberg nur wenige Konstrukte, bei denen die Pilzberatung finanziell von jemandem unterstützt wird. Das kann z. B. eine Markthalle sein, ein Naturhistorisches Museum, eine Brauerei oder eine Gemeinde. Es handelt sich dabei immer um langfristig gewachsene Strukturen und um relativ geringe Beträge.
Dass Arbeitsämter Fördermittel für Pilzberatung bereitstellen, ist mir neu. Ausschließen kann ich das nicht.
Gruß
Peter
Hallo utilis-Interessierte,
bei einer Lactarius-Tagung vor Jahren in Schweden wurden von Teilnehmern (auch mir) Fruchtkörper als utilis bestimmt. Die anwesenden Skandinavier wiesen freundlich darauf hin, dass das alles trivialis sein, der eben große Variation in der Erscheinung aufweist. An utilis wollte (bis auf eine Person) niemand festhalten.
Der Arbeitskreis in Hornberg hatte sich längere Zeit mit Milchlingen beschäftigt. Dabei auch den Komplex trivialis/utilis untersucht. Aus den Aufzeichnungen zitiere ich:
"Wir sind auf die KOH-Reaktion näher eingegangen und haben diese ausführlich untersucht. Unser Ergebnis brachte Überraschungen: KOH-negative Milch fanden wir plötzlich keine mehr. Wenn man die Milch etwas eintrocknen lässt und erst dann KOH zugibt, erhielten wir immer 100% gelbe Reaktion. Es scheint, als müsse die Milch erst mit dem Luftsauerstoff reagieren, um dann auch eine positive KOH-Reaktion zu zeigen. Das wirft natürlich die Frage auf: Bleibt die Milch beim „echten“ utilis wirklich ohne Reaktion????"
Vermeintlicher Lactarius utilis (= trivialis)
Wir betrachten utilis lediglich als Synonym zu trivialis.
So ganz alleine sind wir da auch nicht: https://namnochslaktskap.artfa…taxa/4780/details?lang=sv
Freundliche Grüße
Peter
Hallo Wastl,
Lactarius utilis als "Art" geistert seit Jahren immer wieder durch die Literatur.
Die älteren Fruchtkörper von L. trivialis wurden gerne mal utilis benannt. Wenn man typische trivialis findet und die Fundstelle nach ein paar Tagen aufsucht, hat man dann utilis. ![]()
Ich will nicht ausschließen, dass es die "Art" plötzlich tatsächlich gibt (danke an die Sequenzierer...), aber ich kenne niemanden, der in der Lage ist, die Art abtrennen zu können von trivialis.
Gruß
Peter
Hallo,
wenn die Hüte feucht schleimig sind, dann würde ich den Nordischen Milchling (L. trivialis) in Betracht ziehen.
Gruß
Peter
Hallo durnik,
der erste dürfte Milch abgeben, wenn du ihn verletzt, also ein Milchling. Evtl. ist es der Graugrüne Milchling, falls die Milch scharf schmeckt.
Der zweite ist irgendein Haarschleierling, mehr würde ich mich da nicht getrauen.
Nummer drei und vier sind richtig bestimmt.
Gruß
Peter
Hallo Phillip,
es gab mal eine Zeit, in der es solche Statistiken tatsächlich gab. Hier eine Tabelle aus dem Jahr 1985.
Zu DDR-Zeiten wurden diese Statistiken jährlich akribisch geführt. Auch die Todesfälle wurden aufgeführt. 1985 war ein schlechtes Pilzjahr, dementsprechend gab es wenige Vergiftungen und keine Todesfälle. Seit 1989 kenne ich keine Aufstellungen mehr.
Gruß
Peter
Hallo Phillip,
nachdem es in Deutschland keine Meldepflicht mehr für Pilzvergiftungen gibt, wirst du vergeblich suchen.
Gruß
Peter
Hallo Phil,
was ich so erkennen kann, sieht nach Falschen Pfifferlingen aus.
Gruß
Peter
Hallo,
das sind viele Fragen auf einmal. Wenn du es noch nie gemacht hast, ist das nicht einfach. Es braucht dazu etwas Erfahrung. Und ohne Messmöglichkeit geht es noch schlechter.
Der direkte Vergleich von Bildern der Sporen geht notfalls auch, wenn man gleiche Aufnahmebedingungen hatte.
Sporenabwurf direkt auf einem Objektträger ist möglich (kann viele Stunden/Tage dauern). Wasser dazu, Deckglas drauf und mit 100er Objektiv betrachten und fotografieren.
Bin gespannt.
Gruß
Peter
Hallo,
du hast erkannt, was es nicht ist - das ist gut.
Einen Champignon vermutest du nun - das stimmt auch noch. Mehr geht aber nicht.
Welche der vielen Chamignon-Arten es ist, das wird dir in diesem Zustand (jung!) niemand sicher sagen können und wollen. Da gibt es leider auch ein paar giftige Arten darunter.
Gruß
Peter
Hallo Beenjamin,
ich kenne L. rubrocinctus als deutlich robusteren Pilz mit kräftigerem Stiel.
Mikroskopisch müssten sich bei rubrocinctus auch längere Cheilozystiden finden lassen (>bis 85 µm, bei subdulcis nur bis ca. 35 µm).
Gruß
Peter
Hallo,
wenn deine Angaben stimmen, brauchst du zwei Sporenabwürfe und misst von jeder Art 10 Sporen (Länge und Breite) und berechnest die Mittelwerte..
Der Breitenunterschied sollte auffallend sein.
Gruß
Peter
