Beiträge von EarthwormJim

    Hi Christoph,


    das ist ja interessant.

    Ich habe den Begriff auch aus einem Pilzbuch aufgeschnappt.
    Dort stand, wenn ich mich richtig erinnere, das wurzelhaft geformte, verdickte Myzelstränge als Rhizoide bezeichnet werden.
    Wenn diese wie beim Gewöhnlichen Hallimasch von einer holzartigen, harten "Rinde" umzogen sind, würde man sie Rhizomorphen nennen.
    Dann streiche ich den Begriff Rhizoide gedanklich.

    LG


    Jim

    Hi Frank,


    habe mal verglichen.

    Von der Hutoberfläche sehen sehr ähnlich aus, würde ich sagen.
    Ob der Stiel bei meinen exzentrisch angewachsen kann, sieht man auf meinen Bilder nicht eindeutig, da die Bilder schräg von der Seite gemacht wurden. Es macht aber den Anschein, finde ich, wenn auch nicht so extrem wie bei deinen Funden.

    LG


    Jim

    Danke euch!
    War ein Erstfund für mich.
    Ka wie ein Kartoffelkeller genau riecht, aber wenn ich an eine vergammelte Kartoffel denke, die zu lange im Schrank lag, könnte passen.

    Hab gestern noch eine Amanita-Art gefunden, die von Weitem wie ein Perlpilz aussah, aber wohl was anderes ist.

    Poste ich die Tage mal gesondert. :)

    So habe ich das auch eine ganze Weile gemacht bis ich mich getraut habe, sie zu essen ==Gnolm13 .

    Beruhigt mich zu hören. ;)

    Das kann natürlich auch folgenreich in die Hose gehen, wenn man doch mal falsch liegt. ^^

    Ich finde Stockschwämmchen geschmacklich sehr gut und würde gerne ein paar Arten kennenlernen, die man fast das ganze Jahr über finden kann und nicht nur in der Hochsaison.

    Danke füe eure Rückmeldungen!


    Ja, so werde ich es nächstes Mal auch machen. Im Wald gründlich durchchecken und danach zum PSV.
    Im Wald vorhin war ich mir noch sicher, dass es alles Stockis sind, aber jetzt zu Hause kommen mir doch Zweifel...
    Ich entsorge sie sicherheitshalber und starte die Tage noch mal neu. :)


    LG Jim

    Hatte letzte Woche Stockschwämmchen gefunden und diese auch sicher erkannt, da die Schüppchen am Stiel extrem ausgeprägt waren.
    Bin danach trotzdem zum PSV und habe mir die Freigabe geholt.
    Heute habe ich wieder welche gefunden, viele mit Schüppchen, aber bei einigen sind so gut wie keine bzw. keine (mehr) zu erkennen.
    Vielleicht vom starken Platzregen vorhin abgewaschen oder beim Transport im Korb abgerieben?
    Ich sehe jedoch auch nichts silbrig Überfasertes...
    Was haltet ihr vor denen? (Keine Verzehrfreigabenanfrage!!!)

    Hallo,

    diese Exemplare habe ich ebenfalls im reinen Buchenwald gefunden.
    Geruch pilzig, aber unauffällig würde ich sagen.
    Auffällig finde ich die Rhizoide mit denen sie sich im Boden festkrallen und den Farbverlauf der Stiele.
    Aus dem Bauch heraus würde ich Sie bei den Rüblingen einordnen, ist aber reine Spekulation.

    Könnt ihr die Gattung anhand der Fotos bestimmen?

    LG Jim


    Hallo nochmal,

    diesen Pilz habe ich ebenfalls im Mischwald gefunden, überwiegend Fichte, Kiefer und Eiche.
    Mehrere FK standen gesellig an einer Stelle.
    Den Geruch habe ich als etwas nussig wahrgenommen.
    Die Hutmitte war vertieft, punktuell stark vertieft, ohne Buckel.
    Könnte der ockerbraune Trichterling dennoch passen?


    LG Jim

    Hallo zusammen,


    habe gestern die nachfolgenden Pilze im Mischwald gefunden, überwiegend Fichte, Buche, Birke.
    Geruch war angenehm pilzig und auffallend würzig/aromatisch.
    Hut weißlich-bräunlich, teilweise etwas bereift und mit rostbraunen Flecken versehen.
    Stil fein längstfaserig.
    Lamellen mit leichtem Gelbstich und auf mich fast frei, wenn nicht ausgebuchtet angewachsen wirkend.
    Habe daher zuerst im Bereich der Ritterlinge gesucht, bis ich beim gefleckten Rosasporrübling gelandet bin.
    Wie ist eure Einschätzung?

    Meine Handykamera ist offensichtlich beschädigt, ich entschuldige mich für die schlechte Qualität der Fotos.

    LG Jim


    Anbei Fotos des Scheidenstreiflings. Die Volva hat sich etwas verfärbt, ich würde aber sagen eher ins cremefarbene, als ins gräuliche. Nur an einer Stelle würde ich den Farbton als hellgrau bezeichnen. Die Fotos geben den Farbton nicht ganz korrekt wieder.


    LG Jim


    So bin wieder da. Haben wieder viele Perlis gefunden, größtenteils leider madig. Aber es ist genug für ein Abendessen dabei gewesen. Drei milde Milchlinge sind auch noch im Korb gelandet.

    Gegen Ende der Tour haben wir vermutlich einige Schönfußröhrlinge gefunden. Habe mal zwei zum Bestimmen mitgenommen. Poste morgen Fotos. Auch von dem Scheidenstreifling nach seiner Nachtruhe.


    @ Thomas: Vom Mikroskopieren lasse ich auch erst mal die Finger. Finde es zwar sehr interessant, aber mir fehlt aktuell leider die Zeit um mich noch intensiver mit dem Thema Pilze zu beschäftigen.

    Hallo Oehrling,


    habe vorhin wieder einen gefunden, werde ich über Nacht liegen lassen. Reicht es aus die Stielbasis mit Volva aufzubewahren oder muss der gesamte FK in einem Stück erhalten bleiben? Den Rest würde ich sonst verwerten wenn wir später noch mehr essbare Arten finden sollten. Haben vorhin einige Röhrlinge gefunden, die für mich wie düstere Röhrlinge aussehen. Schaue ich mir später genauer an. Wollten nachher mal gucken wo es hier Laubwälder gibt. Bisher waren wir nur in Fichtenwäldern unterwegs.


    LG Jim

    Danke Leute!

    Gattung Scheidenstreiflinge reicht mir hier zu wissen. Hatte vorher noch nie einen in der Hand.

    Das ist echt extrem hier, massenweise Pilze.

    Unser Bungalow liegt auf einem Campingplatz direkt am Waldrand. Garten und Wald gehen ineinander über. Sind gestern nachdem ich gepostet hatte noch mal mit dem Hund in den Garten und kamen mit Perlpilzen und Täublingen zurück. Hier scheint die Natur noch um einiges stabiler zu sein. Da wird man als NRWler richtig neidisch. Werde hier auf jeden Fall noch mal zur Herbstsaison anrücken. :)

    Hallo nochmal,


    diese Exemplare habe ich ebenfalla heute im Fichtenwald gefunden und halte sie für Scheidenstreiflinge. Passt das soweit und kann man die Art makroskopisch bestimmen?


    Gruß


    Jim


    Hallo zusammen,


    bin gerade im Thüringer Wald unterwegs. Hier zeigen sich massenhaft Perlpilze, graue Wulstlinge, vermutliche Scheidenstreiflinge und Maronen. Darüberhinaus habe ich diese Holzbewohner hier gefunden. Ich dachte zuerst es wären Dachpilze, aber der Stiel lässt sich nicht gut vom Hutfleisch lösen. Außerdem stehen die Lamellen m.E. nicht gedrängt genug und sind ohnehin nicht frei, sondern ausgebuchtet angewachsen, soweit ich das richtig erkenne. Sie wuchsen auf Fichtenstümpfen, an vergrabenen Holzstücken und an den Wurzeln lebender Fichten. Geruch pilzig, Geschmack unauffällig würde ich sagen.

    Habt ihr eine Idee was das sein könnte?


    Vielen Dank vorab.


    Jim


    Danke für eure Rückmeldungen, Leute!

    Was mich echt verunsichert hat, ist die Farbe im Querschnitt.

    Wenn ich nächstes Mal noch mal einen ganz jungen FK finde, werde ich den mal anschnibbeln.

    Der müsste ja dann theoretisch gelblich sein...


    War neugierig und habe mir das Ding gestern (auf eigene Verantwortung) in die Pfanne gehauen.

    Erst 10 Minuten abgekocht, dann in feine Streifen geschnitten, mit gewürztem Ei und Paniermehl paniert und in der Pfanne gebraten.

    Der Geschmack war nicht wirklich überzeugend, er hat ungefähr so geschmeckt wie vorher die Geschmacksprobe im rohen Zustand.

    War auch irgendwie fies vor der Optik des FK und der Konsistenz.

    Vielleicht teste ich demnächst nochmal ein jüngeres Exemplar.

    Die Perlpilze haben mir nach gleicher Rezeptur sehr gut geschmeckt.


    LG Jim

    Hallo zusammen,


    habe heute im Wald einige Perlpilze gefunden, wovon die meisten leider schon komplett von Würmern zerfressen waren.

    Ein paar waren jedoch noch gut und werden gleich gebraten.

    Einen Dreiertrupp grauer Wulstlinge , sowie ein paar grünblättrige Schwefelköpfe habe ich auch gefunden, aber im Wald gelassen.

    Ansonsten nur diesen Porling hier, bei dem ich mir zu 99% sicher bin, dass es ein Schwefelporling ist.

    Er wuchs an einem Stubben, vermutlich Buche. Geruch ist angenehm pilzig, Geschmack würde ich als pilzig und leicht stumpf/mehlig beschreiben.

    Von der Optik her finde ich passt der Schwefelporling. Hatte nur gerade noch mal gelesen, dass das Fleisch gelb sein soll und nur im Alter weiß wird.

    Von außen ist er ja auch gelb, aber im Querschnitt weiß und unter der Oberseite hat das Fleisch einen leichten orangestich, ähnlich der Farbe der Oberseite, obwohl der FK doch noch sehr jung ist. Habe leider kein KOH zur Hand.


    LG Jim






    Vielen Dank für die Erläuterung, Oehrling.

    Werde mir für den Anfang dann erst einmal Eisensulfat zulegen. Gibt es noch weitere Gattungen bei denen man mit Eisensulfat arbeiten kann oder wird das ausschließlich bei Täublingen angewendet? Es geht mir in erster Linie darum, einige neue Gattungen kennenzulernen. Wenn darunter auch Speisepilzarten sind, umso besser, ist aber kein Muss. Schwefelköpfe und Stockschwämmchen interessen mich unter anderem, da werd ich dieses Jahr mal die Augen nach offen halten.


    LG Jim