Beiträge von antoff

    Hallo Pablo,

    zumindest was die Fabvariation (bzw. Ausbleiben der Farbreaktion) angeht, fand ich dies bei "meinen" Pilzen schon sehr erstaunlich. (Besonders der rote Streifen bei dem ersten Pilz in der Trama). Die Farbreaktion beim zweiten Pilz scheint nun tatsächlich "eindeutig".

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo und Uwe,

    ihr hattet und habt recht. Es muss tatsächlich C.largus sein. Ich bin eben nochmal schnell in den Wald gefahren (ist mehr oder weniger bei mir um die Ecke) und habe im Wald selbst nun die KOH-Reaktion (mit 20% KOH) getestet. Kann es sein, dass, wenn der Pilz schon etwas länger gelegen hat, die Reaktion nicht mehr funktioniert?

    Noch einmal vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine Anregungen. Leider habe ich die Stielbasis nicht mehr; sie ist mir im Wald abgebrochen und habe sie leider dagelassen. Ich habe jetzt aber KOH auf die Trama gegeben und zumindest gab es eine kleine Reaktion direkt am Randbereich: aber nicht gelb, sondern rot (ein kleiner Streifen direkt am Rand), weshalb dann wohl C. largus ausscheidet. Schwierig, schwierig...

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    folgende Schleierlinge habe ich in einemLaubwald im Münsterland gefunden. Die Bäume in der näheren Umgebung waren Eichen und Buchen. Sie wuchsen mit an die 15 Fruchtkörpern in kleinen (fast büscheligen) Grüppchen, andere standen auch einzeln. Beim Anfeuchten des Hutes wurde eher schleimig, sodass ich zumindest davon ausgehe, dass es ein Schleimkopf sein muss.

    Beim Durchschneiden des Fruchtkörpers wurde er leicht violett im oberen Stielbereich, ansonsten blieb er weiß mit leichtem Gelbton. Die Stiele waren leicht brüchig.

    Geruchlich konnte ich nichts besonderes feststellen. KOH habe ich noch auf den Hut gegeben, es gab aber keine großartige Reaktion (vielleicht etwas orange).

    Die Sporen maßen von ca 10-12,5X 5-6. Hat jemand von euch eine Idee? Schon einmal vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    normalerweise mache ich um Trichterlinge, wenn es um die Bestimmung geht, einen weiten Bogen. (Scheint mir doch zu kompliziert zu sein) Hier jedoch fand ich den Fundort so außergewöhnlich, dass ich ihn mir genauer angeschaut habe. Gefunden habe ich ihn in der Kalkeifel in einem Mischwaldstück auf einem Felsen, der dicht mit Moos bewachsen war.

    Geruchlich würde ich ihn als Mischung zwischen süßlich und pilzig einordnen. (Tja, etwas vage).

    Irgendwie scheint mir der rinnigbereifte Trichterling (Clitocybe rivulosa) eine Option, aber kann der auch auf Moos auf einem Felsen?

    Das Sporenpulver war weiß und die Maße der Sporen war zwischen 4-4,8X2,4-3

    Bilder der Huthaut habe ich auch, aber kein wirkliches Vergleichsmaterial (sprich Literatur)

    Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Uwe,

    super, vielen Dank für die Bestimmung und die weiteren Hinweise, was für die makroskopische Bestimmung wichtig ist. Das hat mir sehr geholfen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Adrian,

    auch wenn ich jetzt nicht viel Ahnung habe, meine ich dass Mycena filopes einen kegeligeren spitzeren Hut haben müsste. Du kannst ja mal einen Fruchtkörper antrocknen. Dann entwickelt M. filopes einen nitrosen Geruch.

    Bei dem zweiten könnte ich mir den Rasenscheinhelmling vorstellen. Er ist leicht ockerlich gebuckelt. Ich meine, dass für den weitblättrigen Scheinhelmling die Lamellen zu eng stehen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    den Schleierling habe ich gestern in der Kalkeifel gefunden. Er wuchs in der Nähe einer Fichte auf Gras. Hat jemand von euch eine Idee, welche Art es sein könnte.

    Leider habe ich die Stielbasis nicht aus dem Boden bekommen. ;(

    Der Geruch war recht neutral.

    Der große Fruchtkörper maß um die 7 cm.

    Dann habe ich noch KOH auf die Hutoberfläche und das Fleisch gegeben. Beidesmal war die Reaktion negativ.

    Die Sporen maßen von 7,1-8,2X5,1-6.

    Vielen Dank schon einmal für eure Ideen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Tom,

    super, vielen Dank. Da stand ich echt auf dem Schlauch. Ja, der Keulenfuß-Trichterling macht Sinn.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    die Pilze auf den Fotos habe ich heute zwischen Moosen und Heidepflanzen gefunden. Der kleinere hatte einen Hutdurchmesser von ca. 3 cm, der größere von ca. 6 cm. Geruchlich waren sie recht neutral.

    Um ehrlich zu sein, habe ich nicht den Hauch einer Idee. Vielleicht könnt ihr mir ja auf die Sprünge helfen.

    Liebe Grüße

    Matthiuas

    Hallo Steinpilzscout,

    ein Champi ist das auf jeden Fall. Ich hätte den jetzt so vom ersten Eindruck als Wiesenchampignon bezeichnet, aber nach sehr ähnlichen Pilzen, die hier im Forum vorgestellt wurden und sich schließlich nicht als Wiesenchampignons herausgestellt haben, bin ich lieber vorsichtig. Wichtig wäre die Stielbasis, der Geruch und Färbeverhalten, um Sicheres zu sagen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure weiteren Anregungen. Ich habe schon befürchtet, dass ohne Mikro hier nicht viel zu machen ist. Interessant, Grüni, sind deine Aufnahmen. Sie ähneln tatsächlich meinen Lorcheln. Bei meinen sind nur die Stiele nicht so glatt, sondern eher wie runzelig verdreht wirkend. Ob das nun allerdings irgendeinen artspezifischen Wert hat? Weiterhin ratlos :) grüßt euch

    Matthias

    Hallo Grüni,

    danke für deine Rückmeldung. Ja, die elastische Lorchel hatte ich auch im Blick, mir fehlen aber völlig die Funderfahrungen. Nach Bildern der elastischen Lorche würde ich vermuten, dass sie bei schon so gestrecktem Stiel dunkler wäre. Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung.:)

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    könnte es sich bei der folgenden Lorchel um Helvella latispora handeln. Ich bin mir nicht sicher, ob die Fotos tatsächlich für eine Bestimmung reichen, aber man weiß ja nie.

    Gefunden habe ich sie gestern in einem Laubmischwald am Rande des Weges auf erdigem Boden. Es wuchsen bestimmt um die 20-25 Fruchtkörper, was echt toll aussah.

    Ich habe einen mit nach Hause genommen und unter der Stereolupe am "Hutrand" feine Härchen gefunden, was wohl für die Art sprechen soll. Allerdings konnte ich sie an der Stielbasis nicht feststellen.

    Geruchlich werden sie ja als neutral beschrieben. Meine roch irgendwie frisch "gummiartig" und im trockenen Zustand fast wie getrocknete Steinpilze. Vielleicht kennt sie ja einer von euch.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Harald,

    vielen Dank für deine Hilfe. Schnallen hatte ich nicht gefunden, was ja dann wieder gegen alba/erminea sprechen würde. Aber vielleicht waren sie nur zu gut versteckt. Schwierig, schwierig. Die einzige Info, die ich noch habe, ist, dass die Basidien zwei Sterigmen hatten. Der Park ist in direkter Nähe von meiner Wohnung. Ich werde noch mal schauen, ob sich ein weiteres Exemplar finden lässt.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Harald,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Boletus Nr. 39 habe ich nicht und wüsste auch nicht, wie ich sie bekommen könnte. Tja, ein merkwürdiger Schirmling, irgendwie scheint alles nicht so recht zu passen. Bei angustispora habe ich auch so meine Zweifel; wie ich herausbekommen habe, soll er bis jetzt erst in Italien und Österreich aufgetaucht sein. Und dass er sich dann ins Westmünsterland verirrt, tja, eher unwahrscheinlich. Aber andere Ideen habe ich leider auch nicht.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Romana,

    hast du die Sporenpulverfarbe überprüft? Bei deinen Pilzen kommt mir nämlich spontan die Idee, dass es sich um Olivschnitzlinge handeln könnte, so Richtung Simocybe sumptuosa. Allerdings kämen da wahrscheinlich noch andere Arten in Betracht. Nur bei ihnen wäre die Sporenpulverfarbe bräunlich.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    die Schirmlinge habe ich gestern in einem Park unter Laubbäumen gefunden. Eigentlich dachte ich, dass es sich um Lepiota alba handeln könnte. Ich habe ihn mir mal unter dem Mikro angeschaut und irgendwie scheinen mir weder die Sporenmaße noch die Cheilozystiden zu L. alba zu passen.

    Meine Sporen maßen von 8,2-10,2X4-4,2. Lepiota alba müsste eigentlich größere Sporen haben.

    Bei meiner Suche bin ich dann auf Lepiota angustispora gestoßen, der zumindest von den Sporen besser passen könnte. Jedoch soll er eigentlich mehr im Süden wachsen.

    Aber vielleicht bin ich ja auch völlig auf dem Holzweg.

    Der Buckel des Pilzes war ockerlich gelb, was man auf den Fotos nicht so gut sieht. (Hatte nur ein Handy dabei). Der Stiel war flüchtig beringt und ich habe ihn bei der Entnahme leider auch zerdrückt.

    Der Hut war um die 3 cm breit und den Geruch würde ich als sehr leicht süßlich beschreiben. Aber ganz dezent.

    Hat jemand von euch eine Idee?

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo zusammen,

    nicht dass ich jetzt großartig Ahnung von Flämmlingen hätte, aber die Lamellenflächen sehen schon recht "gesprenkelt aus, was für G. penetrans sprechen könnte.

    LBM= Little brown mushrooms.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo,

    dann starte ich mal einen Rateversuch.

    1. ein Trichterling, so Richtung Keulenfußtrichterling

    2. Gruppe des Rehbraunen Dachpilzes

    3. Richtung Träuschling, blauer Träuschling

    4. Kahler Krempling

    5. Birkenporling

    6. Ein Düngerling

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Uwe,

    ich würde schon sagen, dass du einen Flämmling gefunden hast, und zwar Gymnopilus penetrans.

    Eigentlich müsste alles passen, der etwas stumpfere ins Rötliche gehende Buckel, die schartigen Lamellen und die Ringzone. (diee bei deinen allerdings manchmal bei deinen Pilzen wirklich stark ausgeprägt ist.)

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Uwe,

    klingt ja wirklich spannend. Vielen Dank für den Tipp mit den Sporen an den Schleierresten. Darauf wäre ich jetzt gar nicht gekommen.

    Ich habe den Pilz nun zum Trocknen gelegt. Wenn er getrocknet ist, schicke ich ihn dir zu.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Uwe,

    obwohl der Pilz jetzt mehrere Stunden unter einem Glas wollte er nicht so richtig aussporen. Deshalb habe ich ein kleines Stück von einer Lamelle mikroskopiert. Da habe ich dann zumindest ein paar Sporen gefunden. Die Maße waren von 8,2-10X5,2-5,9. 13 Sporen habe ich ausgemessen und käme da auf einen Wert von 9. (Viele Sporen waren aber unter 9 mit einigen "Ausreißern", so dass ich auf den Wert gekommen bin.) Als grobwarzig würde ich sie auch bezeichnen, auch wenn man es auf den Fotos nicht so gut sieht.

    Ich hänge die Fotos an.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Uwe,

    super, vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung. Klingt ja echt interessant. Den Fund habe ich in Bad Bentheim (südliches Niedersachsen) gemacht. Ich werde dir die genaueren gps-Daten noch schicken. Gerne kann ich auch einen Beleg trocknen. Ich hoffe nur, dass ich den einen Fruchtkörper, den ich mitgenommen habe, nicht zu sehr ramponiert habe. Den Hut habe ich vom Stiel getrennt und durchgeschnitten; die eine Hälfte (sie sport gerade aus) kann ich trocknen und den abgetrennten Stiel (auch längs) durchgeschnitten. Kannst du trotzdem etwas damit anfangen?

    Ich werde auch noch ein Sporenfoto posten.

    Liebe Grüße

    Matthias