Beiträge von Bernd Miggel

    Willkommen in Teil 10 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Für Teil 11 ist geplant: Mykis-Fundtabelle in QGIS einpflegen


    Ziel für heute: Es soll gezeigt werden, wie man Offline-Basiskarten mit dem Plugin QTiles erstellt.


    Mit diesen Basiskarten möchte man einen bestimmten geografischen Bereich, z.B. einen Forstamtsbereich mit allen zugehörigen Waldstücken, offline darstellen.
    Es geht also darum, mit diesen Karten ohne Internet zu arbeiten. Weiterhin ist es wichtig, dass die Darstellung nahtlos über einen weiten Zoom-Bereich erfolgen können muss.

    Eine Lösung besteht darin, den gesamten, gewünschten Kartenbereich in sogen. Kacheln, d.h. Tiles, aufzuteilen, die nahtlos aneinander grenzen. Jeder Zoomstufe kommt eine andere Anzahl Kacheln zu: kleine Zoomstufe = Übersichtskarte = wenige Kacheln, große Zoomstufe = Detailkarte = viele Kacheln.

    Das hier benutzte Plugin QTiles übernimmt dabei automatisch diese ansonsten sehr aufwängige Generierung aller gewünschten Zoomstufen mit den zugehörigen Kartenkacheln. Zoomstufe 17 beispielsweise enthält für den hier bearbeiteten Kartenbereich 1802 Kacheln, verteilt auf 53 Ordner und beansprucht dabei etwa 55 Megabyte.


    QTiles ist noch nicht auf QGIS 3.x adaptiert worden, deshalb arbeiten wir hier ausnahmsweise mit QGIS 2.18.


    Folgendes Programm ist für heute vorgesehen:

    A) QGIS 2.18 installieren; Online-Webkarte integrieren

    B) Plugin QTiles installieren

    C) Offline-Basiskarte erstellen


    Fangen wir also an:


    A) QGIS 2.18 installieren

    a) Wir öffnen diese Internetseite und führen die Installation eigenständige QGIS 2.18 durch. Ein bereits installiertes QGIS 3.x muss nicht deinstalliert werden, beide Versionen „beißen“ sich nicht.

    b) Dann integrieren wir noch diejenige Webkarte, die wir als Basis für die Offline-Basiskarte zugrunde legen wollen, z.B. OpenStreetMap, OpenTopoMap, Google Map... Wie man das macht, habe ich in Teil 2 und Teil 3 dieser Forumsreihe beschrieben. Ich arbeite hier mit der OpenTopoMap. und wähle als KBS WGS84 / Pseudo-Mercator EPSG:3857.



    B) Plugin QTiles installieren

    Wir starten QGIS Desktop 2.18.x.

    QTiles ist ein sogen. experimentelles Plugin. Um es zu installieren, muss man experimentelle Plugins erst einmal freigeben. Die folgenden Bilder zeigen das Vorgehen:





    Nun können wir QTiles öffnen:




    C) Offline-Basiskarte erstellen


    QTiles kennt drei Ausgabe-Arten:

    a) File: als zip- oder als MBTiles; die Kacheln sind in einer einzigen Datei vereinigt; Benutzung in Smartphones, Tablet-PCs etc.

    b) NGM: als Kachel-Satz für NextGIS Mobile; Kacheln in einer einzigen Datei vereinigt

    c) Directory: Kachel in Form einer Ordner-/Datei-Struktur; Benutzung im Web-Browser...


    Ist man online, wird die Offline-Basiskarte sogar korrekt in die Online-Webkarte eingepasst/eingebettet !


    Die Abbildungsmaßstäbe der einzelnen Zoomstufen und die Parameter werden in diesem Tutorial ausführlich erläutert.


    a) File (MBTiles) - Es handelt sich um ein verbreitetes Format für Android, iPhone, iPad, Linus, Windows, macOS


    Vorgehen in Bildern:




    Ergebnis auf dem iPhone 6:






    b) NGM (Kachelsatz für NextGIS Mobile)






    c) Directory (Verzeichnisstruktur mit Kacheln)






    Hier einige Kacheln der Zoomstufe 17:



    Im übergeordneten Verzeichnis des obersten Kacheln-Verzeichnisses finden wir eine QTiles.html-Datei. Dies ist ein einfacher Viewer, um die Kacheln in einem Webbrowser zu öffnen. Ergebnis mit Firefox:





    Das war’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich freuen - und bitte meldet mir, sollte etwas unklar oder fehlerhaft dargestellt sein!



    Viel Erfolg!


    Bernd




    Glossar, Abürzungen:

    BW – Baden-Württemberg

    Canvas - Fenster; Landkarte; Anzeige; dasjenige, was man als Karte sieht

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS – Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Map Canvas - Kartenfenster, also der Bereich, in dem die Karte angezeigt wird

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    Passpunkte – Referenzpunkte beim Georeferenzieren von Karten

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten min Form sogenannter „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten

    Hallo zusammen,


    hier habe ich noch die WMS-URL DGM5 von Thüringen:


    a) Man öffnet diese diese Internetseite.


    b) Hier findet man die WMS-URL des digitalen Geländemodells:




    Hier die URL zum Kopieren:

    http://www.geoproxy.geoportal-th.de/geoproxy/services/dgm


    c) ReMT auf den Link > Linkadresse kopieren.

    d) QGIS öffnen - Neuen WMS-Layer anlegen - URL einfügen - etc


    Für die folgenden Bilder wurde die DGM transparenzmäßig auf 70 Prozent Deckkraft eingestellt, so dass die darunterliegende OpenTopoMap schwach sichtbar wird.


    Gesamt Thüringen:




    Ein Ausschnitt um Jena:





    Viele Grüße - Bernd

    Willkommen in Teil 9 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Für Teil 10 ist geplant: Offline-Basiskarten für Smartphones etc erstellen


    Ziel für heute: Screenshot einer Karte georeferenzieren


    Das Georeferenzieren ist eine wichtige Angelegenheit, die man sehr elegant in QGIS durchführen kann. Aus diesem Grunde möchte ich den Ablauf recht ausführlich beschreiben.


    Es kommt häufig vor, dass man eine nicht georeferenzierte Karte ins Projekt einbinden möchte, sei es eine historische Karte, eine aus einem Fachbuch gescannte Karte oder der Screenshot einer Karte.

    Bevor man die Karte in QGIS importieren kann, muss sie erst erst georeferenziert, d.h. mit geografischen Koordinaten versehen werden. Dies erfolgt durch die Vergabe von Passpunkten = Referenzpunkten, anhand derer die Karte an eine bereits in QGIS eingebundene Basiskarte (z.B. OpenTopoMap) angepasst wird.

    Allerdings müssen vor der Georeferenzierung zwei QGIS-Plugins intalliert werden.

    Hier wollen wir als Beispiel den Screenshot einer Bodenreliefkarte (DGM) erstellen, georeferenzieren und in unser Projekt einbinden:


    A) Bodenreliefkarte aus dem Geoportal erstellen

    B) Plugins OpenLayers und GDAL-Georeferenzierung installieren

    C) Georeferenzierung durchführen


    Fangen wir also an:

    A) Bodenreliefkarte aus dem Geoportal erstellen

    Die Bilderfolge zeigt das Vorgehen für Baden-Württemberg. Dazu öffnen wir die Internetseite geoportal-bw.de und schließen das kleine Fenster durch Clicken auf X. Dann selektieren wir das KBS ETRS89 UTM32 und zoomen den Bereich südwestlich von Pforzheim. Dann nochmals zoomen, und zwar den Bereich südlich von Straubenhardt:





    Als Ergebnis ist das Kartierungsgebiet mit Umgebung zu sehen:



    Wir clicken gemäß obigem Bild unten links auf den Icon für die Auswahl der „Basiskarte“, wählen die kleine Karter ganz links und stellen den rechten der beiden Transparenzschieber so ein, dass das Bodenrelief deutlich zu erkennen ist, aber auch noch die Wege zu erahnen sind. Die Wegkreuzungen benötigen wir nämlich später als Passpunkte:



    Nachdem wir also das Erscheinungsbild optimal eingestellt haben, machen wir einen jpg-Screenshot. Diesen erhöhen wir noch etwas im Kontrast, so dass er etwa wie das nächste Bild aussieht. Man kann die trichterfärmigen Sickerquellen mit Bachverläufen, Gräben, Böschungen etc. recht gut erkennen:



    B) Plugins „OpenLayers“ und „GDAL-Georeferenzierung“ installieren

    Wie man die für die Georeferenzierung benötigten Plugins installiert, erkennt man an den folgenden zwei Bildern. Das grundsätzliche Vorgehen wurde bereits in früheren Beiträgen dieser Forumsreihe erläutert. Einmal installiert, erreicht man OpenLayers über das Web-Menü, GDAL-Georeferenzierung über das Raster-Menü.




    C) Georeferenzierung durchführen

    Wir öffnen QGIS und schalten im Layerfenster nur die OpenTopoMap auf sichtbar. Als Projekt-KBS wählen wir ETRS89 /UTM32N EPSG:25832.

    Dann Plugin GDAL-Georeferenzierung starten mit Raster > Georeferenzierung...



    Es erscheint das Menü Georeferenzierung. Das obere Fenster ist für die zu referenzierende Karte, das untere für die Koordinaten der Passpunkte vorgesehen. Nun laden wir unsere zu referenzierende Reliefkarte, indem wir links oben den Button Raster öffnen clicken.



    Hier selektieren wir OR Bodenrelief.jpg und clicken auf Öffnen:



    Es erscheint das Menü Koordinatenbezugssystem-Auswahl. Hier nehmen wir das bereits vorselektierte ETRS89 /UTM32N EPSG:25832 und bestätigen mit OK:



    Im oberen Fenster erscheint daraufhin unsere zu referenzierende Reliefkarte.

    Wir beginnen, indem wir den Button Punkt hinzufügen clicken. Der Cursor nimmt die Form eines Achsenkreuzes an. Und wir clicken damit auf eine markante Wegkreuzung, wie im Bild zu sehen. Das ist der erste Passpunkt.



    Im nun erscheinenden Menü müssen wir die Koordinaten dieses Passpunktes eingeben. Da wir sie nicht kennen, clicken wir den Button Aus Kartenanzeige:



    Daraufhin erscheint das QGIS-Kartenfenster mit der OpenTopoMap. Um die Koordinaten des Passpunktes zu bestimmen, clicken wir jetzt an der entsprechenden Stelle, an der wir auch die Reliefkarte geclickt hatten:



    Daraufhin erscheint wieder das vorhergehende Menü mit eingetragenen Koordinaten. Wir bestätigen mit OK.



    Nun legen wir weitere Passpunkte fest, beginnend wiederum mit dem Button Punkt hinzufügen ...

    Im vorliegenden Fall habe ich zehn markante Passpunkte definiert, deren Koordinaten im unteren Fenster erscheinen.

    Sobald alle wünschenswerten Passpunkte aufgenommen sind (als rote Punkte sichtbar), speichern wir sie sicherheitshalber ab. Dann könnten wir sie später bei Bedarf rückladen:




    Jetzt können wir den Vorgang der Georeferenzierung starten. Dazu wird der zugehörige Button geclickt, worauf eine Aufforderung zur Festlegung des Transformationstyps erscheint:




    Wir clicken OK. Im nächsten Menü selektieren wir die obersten drei Zeilen gemäß untenstehendem Bild, machen einen Haken bei Wenn fertig in QGIS laden und clicken den Browse-Button bei Ausgaberaster.



    Wir geben den Speicherort und den Dateinamen an (Es wird eine GeoTIFF-Datei) und schließen mit Speichern ab:



    Wir gelangen automatisch wieder zurück ins Georeferenzierungs-Menü und können nun mit OK bestätigen:



    Nun clicken wir nochmals bei Georeferenzierung starten:



    Nach wenigen Sekunden ist der Vorgang beendet, und wir können das Georeferenzierungs-Menü schließen.

    Im QGIS-Layoutfenster hat sich unser Bodenrelief als oberste Ebene ergeben, im Kartenfenster können wir es uns ansehen. Für das nächste Bild habe ich die Deckkraft des Bodenrelief-Layers auf 75 Prozent eingestellt (Eigenschaften > Transparenz). Man kann also durch die Reliefkarte hindurch die OpenTopoMap schwach erkennen.



    Ergebnis: Die referenzierte Reliefkarte passt perfekt, ist quasi deckungsgleich mit ihrer Referenz!


    Das war’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich freuen!


    Viel Erfolg!


    Bernd



    Glossar, Abürzungen:

    BW – Baden-Württemberg

    Canvas - Fenster; Landkarte; Anzeige; dasjenige, was man als Karte sieht

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS – Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Map Canvas - Kartenfenster, also der Bereich, in dem die Karte angezeigt wird

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    Passpunkte – Referenzpunkte beim Georeferenzieren von Karten

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten min Form sogenannter „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten

    Willkommen in Teil 17 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!

    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Im nächsten Teil werden wir ein Geländerelief aus einem xyz-Textfile erstellen



    Ziel für heute ist der Import von Lidar-Daten.


    Darf ich ich euch mit den sogen. Lidar-Daten bekannt machen?

    Lidar-Daten (Light Detection and Ranging) entstehen durch Laser-Scan der Erdoberfläche. Man gewinnt daraus 3-dimensionale, digitale Geländemodelle (DGM, engl. DSM). In diesen Modellen sind Bebauung und Bewuchs herausgerechnet worden, so dass eine Karte des nackten Geländes entsteht. Es gibt DGM1 bis DGM100, wobei die Zahl die Gitterweite bezeichnet. Optimal für uns ist DGM1, welches natürlich feinste Geländedetails zeigt. Man bekommt diese Karten auch mit zusätzlicher Schummerung, d.h. es wurde nachträglich ein Schattenwurf hinzugefügt. Das Ergebnis ist recht eindrucksvoll.

    Inzwischen stellen einige der deutschen Bundesländer DGM-Daten kostenfrei zur Verfügung, so dass wir diese Karten in QGIS einpflegen können

    Wozu können wir diese Karten benutzen? Z.B. um im Wald versteckte Objekte wie Teiche, Bombentrichter, Pfade, Gräben, Bäche aufzuspüren.

    Das Land NRW bietet die WMS-URL ihrer DGM1-Daten kostenfrei an. Der Import in QGIS soll hier gezeigt werden. Wer sich näher mit Lidar befassen möchte, dem sei diese Dokumentation von Debbie/Lucyda/Ravana, vor allem das darin enthaltene Video, empfohlen.


    Fangen wir also an:


    A) WMS-URL der DGM1-Karte von NRW ermitteln. QGIS-Import als WMS-Layer

    B) Als Beispiel die Karte der Duisburg-Ruhrorter Häfen zeigen



    A) WMS-URL der DGM1-Karte von NRW ermitteln


    Unter dieser Internet-Adresse gelangt man zum DGM-Produktangebot von NRW. Weiter unten im Produktangebot (Bild 1b) sind die URLs aufgeführt. Wir kopieren den Link, auf den der Pfeil zeigt:




    In QGIS beginnen wir mit dem Erstellen des neuen WMS-Layers (der Ablauf wurde bereits in Teil 4 ausführlich erläutert):




    Es werden fünf Einzellayer mit Nummern 1, 3, 5, 7, 9 angeboten, von denen wir die vier unteren verwenden. Wir fügen sie einzein, Zug um Zug, in der Reihenfolge 9-7-5-3 hinzu:




    B) Als Beispiel die Karte der Duisburg-Ruhrorter Häfen zeigen


    Als Ergebnis erhalten wir vier neue Layer im Layerfenster, das Kartenfenster zeigt ganz NRW als DGM1-Karte (grau):



    Wir entfernen nun die Haken bei den vier DGM1-Layern und zoomen auf die Duisburg-Ruhrorter Häfen, so dass etwa das nächste Bild entsteht:



    Nun die einzelnen DGM1-Layer nacheinander sichtbar machen. Das letzte Bild zeigt den gleichen Geländeabschnitt, goldfarben mit Schummerung, imaginäre Lichtquelle aus Nord-West:




    Übung:

    Auf andere Bereiche der DGM-Karte zoomen. Auf Enteckungstour gehen nach Bombentrichtern, mittelalterlichen Wegbündeln etc.


    Das war’s für heute.

    Über Fragen und Anregungen würde ich mich freuen!



    Viel Erfolg!

    Bernd



    Glossar, Abürzungen:

    ASCII - American Standard Code for Information Interchange

    BW – Baden-Württemberg

    Canvas - Fenster; Landkarte; Anzeige. siehe auch unter: map canvas, QGIS canvas

    CSV - Comma Separated Values; einfach strukturierte Textdatei

    DGM – Digitales Gekändemodell; engl. DTM - Digital Terrain Model

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DLM - Digitales Landschaftsmodell

    DOM – Digitales Oberflächenmodell; engl. DSM - Digital Surface Model

    EPSG - European Petroleum Survey Group Geodesy

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GeoTiff - Georeferenzierte Bilddatei, quasi ein Standard für Rasterdaten; entspricht TIFF, besitzt aber zusätzlich Informationen über die Georeferenzierung. Diese sind in den Metadaten des bildes abgespeichert.

    GIS – Geoinformationssystem

    GNSS - Global Navigation Satellite System

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    GRASS - Geographic Resources Analysis Support System

    HTML - Hypertext Markup Language

    KBS – Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Map Canvas - Karte; Kartenfenster, also der Bereich, in dem die Karte angezeigt wird

    m.ü.NN. - Meter über Normal Null

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    Passpunkte – Referenzpunkte beim Georeferenzieren von Karten

    Plugins - Programmerweiterungen

    Projektbereich - Gesamtbereich aller Programme und Daten eines QGIS-Projektes im Rechner, beinhaltet das gesamte "Ordnergebäude" inklusive der Projektdateien und aller Daten. Hier in der Forumsreihe ist es der Ordner \_QGIS für Pilzfreunde\ mit sämtlichen Unterordnern und Dateien. Will man ein QGIS-Projekt auf einem anderen Rechner laufen lassen, so braucht man lediglich den Projektbereich zu kopieren!

    Projektdatei - Datei mit Endung .qgs, über die QGIS gestartet wird. Sie enthält die Projekteigenschaften, die Verknüpfungen zu den im Projekt enthaltenen Layern und vieles mehr. Sie enthält jedoch nicht die Daten

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    QGIS canvas - QGIS-Arbeitsfläche, QGIS-Kartenfenster

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    ReMT – Rechte Maustaste

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Grafikdatei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen). Shapes sind georeferenziert.

    TIFF - Tagged Image File Format - Dateiformat für hochauflösende Bilder, ist verlustfrei und nicht komprimiert.

    Tiles – Karten min Form sogenannter „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    UTM - Universal Transverse Mercator, siehe auch ETRS89

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WFS - Web Feature Service

    WGS84 - World Geodetic System 1984

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten

    Hallo


    Jetzt ist die Tabelle doch noch fertig geworden: Gattungsname (6 Buchstaben) - Leerzeichen - Epithet (4 Bustaben, bei Bedarf mehr). Es sind bestimmt ein paar Schreibfehler drin: diese bitte melden.

    Jetzt hätte ich gern einen Smiley mit Schweiss-Abwischen gehabt! ;)

    Hier stelle ich die Tabelle zur Verfügung:

    Abkürzung Mykorrhizapilze 2019-01-20.xlsx

    Nochmal durchgesehen und korrigiert:

    Abkürzung Mykorrhizapilze 2019-01-21.xlsx


    Viele Grüße

    Bernd

    Windows-7-Laptop.

    Das Komische ist, dass ich sich die Smileys nur in meinen eigenen Texten so klein darstellen, also wenn ich meinen eigenen geposteten Text anschaue (Bild unten).

    Seht ihr die Smileys in meinen Texten in normaler Größe?




    Danke - und viele Grüße

    Bernd

    Hallo,


    es soll ja Leute geben, die Moose mikroskopieren. Dafür kann ich Kristallviolett (Pulver wird in 50-prozentigem Ethanol gelöst) empfehlen, sieht prachtvoll aus:




    L.G. - Bernd

    Zu Teil 7


    - warum sehe ich in der Attributtabelle des wp-layers keine GPS-Koordinaten deiner waypoints/pilzfunde obwohl sie doch positioniert sind?

    Hallo claus,


    das ist mir selber ein Rätsel. Da muss ich nachforschen.


    - warum sehe ich in der Attributtabelle mehr waypoint-"names" (22) als waypoints sichtbar sind (15)? mehrfach vergebene Koordinaten? mehrere Pilzfunde am gleichen Ort/Stelle?

    Genau, mehrere Funde um Umkreis von ca. 5 Metern, für mein GPS im Hochwald nicht trennbar.


    Zu dem jetzigen Teil 8


    Du stellst keine eigenen Bilder bereit, Schlussfolgerung: ich soll meine eigenen n=x referenzierten Bilder an eigenen Punkten platzieren, richtig? Habe ich gemacht und sieht gut aus.

    Meine Bilder habe jetzt als zip-File oben in Teil8 eingefügt. Ist besser so.


    Viele Grüße Bernd

    Hallo Josef,


    sehr interessant! :daumen:

    Von einem Excel-Profi habe ich gestern erfahren, dass in Excel eine Autoergänzungsfunktion für einen Doppelbegriff grundsätzlich nicht machbar ist, auch nicht über ein Makro.

    Ich mache deshalb in Excel anders weiter:

    Als Abkürzung für den Gattungsnamen werden immer seine ersten 6 Buchstaben verwendet, dann kommt ein Zwischenraum, gefolgt von den ersten 4 Buchstaben des Epithets. Manchmal kommt man mit 4 Buchstaben nicht aus und muss mehr spendieren (Lactarius zonarius vs. Lactarius zonarioides).

    Auf diese Weise besteht für mich die Hoffnung, dass hiermit die normale Autoergänzung ausreicht.


    Viele Grüße - Bernd

    Hallo Claudia,


    sooo einfach - danke :daumen:

    Jetzt noch so eine kleine, dumme Frage: meine Smilies werden immer viel zu klein: :(

    Was ist da bloß zu machen?


    Liebe Grüße - Bernd

    Hallo Josef,


    die Sache macht mir einfach Spaß :!:

    Und zu mehreren an einem Projekt arbeiten ist m.E. effizienter.

    Für mich persönlich geht es darum, bei der Kartierung vor Ort die Artnamen entweder

    in den GPS-Empfänger einzugeben oder via Tablet-PC direkt in eine Excel-Tabelle einzugeben.

    Vielleicht gelingt es ja mit einem speziellen Excel-Makro, eine Autoergänzung für einen Doppelbegriff hinzukriegen: dass z.B. "Cortin tr" automatisch zu "Cortinarius traganus" ergänzt wird.


    Viele Grüße - Bernd

    Hallo Thomas,


    sowas macht man doch zwischen Tagesschau und Wetterkarte :)

    Jetzt hab ich die Tabelle noch als xls-Datei zugefügt. Eigentlich sollte man die Files mit Excel öffnen können (oder z.B. mit Libre Office Calc)


    Kannst du die Tabelle jetzt öffnen?


    L.G. - Bernd

    Hallo zusammen,


    mir ist noch eine Sache unklar:

    Wäre es im Hinblick auf Auto-Vervollständigungen (z.B. bei Excel) sinnvoll, zwischen den beiden Teilen des Binoms einen Zwischenraum zu lassen?

    Mir fällt dabei spontan das alte DOS-Kartierungsprogramm der DGFM ein, bei dem z.B. aus der Eingabe von "bol edu" automatisch "Boletus edulis" wurde.


    Viele Grüße - Bernd

    Hallo zusammen,


    Volltreffer, genau sowas suche ich. :daumen:

    Natürlich kann man so eine Liste selber erstellen. Das ist aus meiner Sicht aber nur dann sinnvoll, wenn sie auch von anderen Pilzlern genutzt wird. Ich kann gerne mit Mykorrhizapilzen mal anfangen. Aber immer mit der Ruhe! :kaffee:

    .

    Viele Grüße - Bernd

    Hallo zusammen,


    der Titel ist kein Scherz!

    Ich suche tatsächlich gängige Abkürzungen der wissenschaftlichen Pilznamen, um im GPS-Empfänger damit zurechtzukommen. Beispielsweise "Leucoagaricus pulverulentus" einzutragen, ist nicht so toll.

    2 x 5 Buchstaben wäre voll ok, wie z.B. "Canth cibar" für Cantharellus cibarius.


    Ich könnte mir vorstellen, dass es bereits eine passende Liste gibt.


    Wer kann mir weiterhelfen?


    Danke, und viele Grüße :!:

    Bernd

    Willkommen in Teil 8 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Für Teil 9 ist geplant: Karte oder Screenshot georeferenzieren und importieren


    Ziel für heute ist der Import georeferenzierter jpg-Fotos:


    A) Ordner vorbereiten

    B) Was sind Metadaten von Bilddateien?

    C) Installation des Plugins ImportPhotos

    D) Import georeferenzierter Fotos eines Windows-Ordners

    E) Anzeige der Fotos


    Fangen wir also an:


    A) Ordner vorbereiten

    Sämtliche darzustellenden, bereits georeferenzierten Fotos in einem Ordner eigener Wahl abspeichern. Bei mir heißt der Ordner \Fotos\OR 2018-12-11 georeferenziert\. Dort habe ich bereits acht georeferenzierte plus ein nicht georeferenziertes Foto abgelegt.


    Hier die verwendeten Fotos in komprimierter Form ("OR" steht für Oberer Reutweg):

    OR 2018-12-11 georeferenziert.zip


    Im Projektbereich einen Ordner für das Ergebnis (den QGIS-Import) erstellen, bei mir heißt der Ordner \Fotos\OR 2018-12-11 QGIS-Import\.


    B) Metadaten von jpg-Files

    Die Fotos von Digicams besitzen neben der reinen Bildinformation noch sogen. Metadaten, die im Exif-Format codiert sind. Teil der Metadaten ist die Geoinformation. Dabei handelt es sich um die Aufnahme-Koordinaten. Hier das Beispiel eines Fotos, das an der Grenze der unseres Kartierungsgebietes Oberer Reutweg aufgenommen wurde:



    Links von den Geokoordinaten (WGS 84 EPSG:4326) sind Symbole von Google Maps und Google Earth zu erkennen. Clickt man z.B. auf das Google-Maps-Symbol, öffnet sich Google Maps und zeigt die Aufnahmeposition:




    C) QGIS 3.0-Plugin „ImportPhotos“

    Seit 2018 steht dieses komfortable Plugin in QGIS 3.x zur Verfügung. Man benutzt es, um georeferenzierte jpg-Bilder in QGIS zu importieren. Dazu müssen die Bilder sich in einem gemeinsamen Windows-Ordner befinden. Nicht-georeferenzierte jpg-Dateien werden nicht berücksichtigt und bleiben vom Plugin unangetastet.

    Den Plugin installieren wir gemäß folgendem Bild (in Teil 2 wurde das Installieren von Plugins ausführlich besprochen):



    In QGIS resultiert dieses Plugin in zwei Buttons, links Import Photos, rechts Click Photos. Auf meinem PC links oben:



    D) Import georeferenzierter Fotos eines Windows-Ordners

    Nun den linken Button - Import Photos - clicken:. Im sich öffnenden ImportPhotos-Menü rechts neben Input Folder Location den Browse-Button clicken. Im nächsten Menü – Select a Folder – selektieren wir den Ordner mit den georeferenzierten Bildern und clicken den Button Ordner auswählen:



    Zurück im ImportPhotos-Menü rechts neben Output File Location den Browser Button clicken:



    Im sich öffnenden Save File-Menü den Ordner für das Ergebnis-File aufsuchen und bei Dateiname einen passenden Dateinamen mit der Endung .geojson eintragen. Dann den Speichern-Button clicken. In den nächsten beiden Menü noch jeweils OK clicken:





    E) Anzeige der Fotos

    In QGIS ist der neue Layer Fotos OR 2018-12-11 entstanden. Funktion Auf den Layer zoomen ausführen. Im Kartenfenster wird jetzt jedes Foto durch ein entsprechendes Icon repräsentiert.



    Zur Anzeige der Fotos muss im Layerfenster der neue Layer aktiviert und als sichtbar gekennzeichnet sein, außerdem den Button Click Foto clicken.

    Ein Doppelclick auf ein Foto-Icon öffnet dann das zugehörige Bild:




    Problem: Bei mir gibt es manchmal auf einen Doppelclick hin keinerlei Reaktion, oder es wird nur ein leerer Bildrahmen gezeigt. Es würde mich sehr interessieren, ob bei euch das gleiche Phänomen auftritt.


    Das war’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich freuen!


    Viel Erfolg!

    Bernd



    Glossar, Abürzungen:

    BW – Baden-Württemberg

    Georeferenzierung – Objekt (Karte, Foto...) mit geografischen Koordinaten versehen

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS - Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten min Form von sogen. „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten