Beiträge von chris77

    Hallo,


    der Perlpilz ist ja jetzt mehrfach bestätigt worden, allerdings habe ich noch nie einen mit so einer faserigen Hutoberfläche gesehen, farblich und vom Gesamteindruck bin ich auch beim Perlpilz, ich versuche mir das mal als seltene Ausnahme zu merken, oder kommt das häufiger vor?



    Grüße, Chris

    Hallo,


    Pilz 2 Dachte auch zuerst an einen Perlpilz, die Hutoberfläche schreckt mich aber ab, vielleicht ein Schirmling? Hier wären mehr Bilder auch nicht schlecht, Knolle, ein Schnittbild und natürlich die Manschette wie Armin schon schreibt
    Pilz 4 könnte der Spindelige Rübling sein, eine Aufnahme vom Stiel, Beschreibung zum Fundort (an Totholz etc.) büschelig auftretend, wären Zielführend.



    Grüße, Chris

    Hallo Markus,


    ich habe heute noch mal alles durchgelesen, weil ich die Unterschiede aus den verschiedenen Beiträgen rauspicken und in meinem Buch notieren wollte, dabei ist mir aufgefallen, das es irgendwie gar kein zufrieden stellendes Ergebnis für die Anfrage gibt, manche sehen den roten manche den grünen.


    Das hat mich genauso verunsichert wie Maria, desshalb habe ich auch noch mal nach den Unterschieden gefragt, um überhaupt eine beobachtung zu beurteilen, desshalb ist ja auch diese Diskussion so "hitzig" geworden, da kann ich noch so lange und so viele finden. Aber natürlich hast du recht das Pilzauge entwickelt sich über Jahre und nich von Heute auf Morgen.


    Geschmack steht auch in meinem BLV mache ich aber ungern, selbst gallis probiere ich nur wiederwillig!

    Hallo Stefan,


    ich hatte es so verstanden, dass du den Ziegelroten bestätigt sahst, dann stehts jetzt 5 zu 3!!!!


    bei pilzfreund1972 nehme ich an, das er dort den ziegelroten sieht!?


    Und ich werde auf jeden Fall jeden Fund genau betrachten, bis sich bei mir da was rauskristallisiert, wie gesagt, Rauchblättriger hab ich verstanden, den werde ich sicher bestimmen können aber den Ziegelroten vom Grünblättrigen zu unterscheiden da beiß ich mir noch die Zähne aus.


    was ich gelesen habe, ist das der Grünblättrige keinen hohlen Stiel hat im gegensatz zum Ziegelroten, stimmt das so?
    Und Stefan vermißte die braune Stielbasis, kann man sagen der Ziegelrote hat eine ausgeprägtere braune Stielbasis?
    zudem soll der Ziegelrote dickere Stiele als der Grünblättrige haben?


    Kann ich mir das so merken?

    Seid Ihr euch jetzt eigentlich sicher, dass Ihr euch nicht sicher seid :evil:


    Ich habe gerade nochmal alles von vorne durchgelesen:



    das ist Hypholoma lateritium ( Ziegelroter Schwefelkopf )



    das sind mustergültige Ziegelrote Schwefelköpfe :)



    Ziegelroter Schwefelkopf passt schon.



    Das sind ganz klar keine Graublättrigen, sondern entweder Ziegelrote oder Grünblättrige.



    Das sind ganz typische Ziegelrote Schwefelköpfe!



    also für mich ist im Ursprungsbeitrag der Grüne abgebildet.





    Yes! :cool: Das beruhigt mich ungemein. Meine Zweifel waren doch vom Anfang berechtigt.



    in der Tat ist das jetzt eindeutig.



    Aber auch deine Aufnahmen, die die Pilzhüte nur von oben zeigen: ich schwör ´s, wer sich ein wenig auskennt, würde da nie was anderes vermuten als die Grünblättrigen.


    6 mal Ziegelroter zu 2 mal Grünblättriger


    Was ich aber gelernt habe ist den Rauchblättrigen von den beiden anderen zu trennen!


    Bei den Fotos von pilzfreund1972 sehe ich den Ziegelroten.


    Allerdings bei 123 Grünblättriger sehe ich hier auch den Ziegelroten und den Rauchblättrigen


    oder ich bin halt einfach verwirrt :/

    Hallo Kuschel,


    ich muß wahrscheinlich am Wochenende arbeiten, da eine Lieferung nicht rechtzeitig kam. Wird also leider nichts mehr, schade denn auch ich hätte natürlich gern mehr erfahren!


    Grüße, Chris


    Vorsicht!! Das würde ich so nicht unterschreiben!!


    Es ist richtig, dass es keine tödlich giftigen unter den Milchlingen und Täublingen gibt!!
    Es ist auch richtig, dass man einen Milchling an dem Milchen nach Verletzung erkennt. Sollte der Pilz aber trocken sein, kann das Milchen auch so schwach sein, dass man es nicht erkennt oder gar ganz ausbleiben!
    Bei Milchlingen gibt es eine klare Regel: Alle rotmilchenden Milchlinge sind essbar, alle weißmilchenden nicht. Es gibt nur 2 weiß milchende, die essbar sind (Mohrenkopfmilchling und Brätling), die muss man einfach kennen!!


    Hallo Kerstin,


    danke für die Richtigstellung, das die Rotmilchenden essbar sind wusste ich, alle werden als Reizker bezeichnet, aber weiß milchende gibt es ein paar mehr als die zwei die du nennst, die essbar sind.


    Ein paar Helmlinge milchen auch, das sollte noch erwähnt werden.


    Grüße, Chris

    Hallo,


    nach den Röhrlingen habe ich mich zuerst an die Milchlinge getraut, wenn du noch keine Übung hast ist es ein sicheres Merkmal in einer Gattung zu landen die keine schwer Giftigen enthält, wenn du mit dem Messer die Lamellen anschneidest und dort Milch raus kommt, dann ist es nämlich ein Milchling, Kostproben sind dann zur Bestimmung gestattet. Am besten erst mal mit der Fingerspitze die Milch aufnehmen und mit der Zungenspitze probieren, bei den Milchlingen können wirklich ecklig scharfe dabei sein, wenn die Milch und die Kostprobe nicht scharf oder bitter ist kann er normalerweise gegessen werden.
    Wenn du die Milchlinge hast sind die Täublinge auch nicht mehr weit und mit ein wenig Übung leicht kenntlich. Allerdings ist die genaue Art zu bestimmen bei den beiden recht schwer, und teilweise nur über zusätzliche Hilfsmittel möglich


    Leistlinge, Krause Glucke sind auch noch leicht kenntlich und sehr schmackhaft.


    Wie Kerstin sagt sind die Wulstlinge auch gut unterscheidbar und du lernst gleich den Giftpilz Nr1 zu bestimmen, die sind dieses Jahr auch in meinen Fokus gerutscht, ich gleiche meine Bestimmungen hier immer ab und kann aus eigener Erfahrung sagen das ich mir bei den Wulstlingen schon sicherer bin einen erkannt zu haben als bei manchem Röhrling.


    Grüße, Chris

    Hallo Maria,


    ein aktuelles Pilzbuch macht auf jeden Fall sinn, da immer mal wieder Arten einwandern und somit gefährliche Doppelgänger entstehen können z.B. Parfümierter Trichterling der ist echt mieß, wegen dem traue ich mich auch nicht an Trichterlinge :)


    Grüße, Chris

    Ja, leider ist die Beschreibung alles was ich liefern kann weder Geruch, Geschmack noch habe ich den Fruchtkörper mitgenommen. Wie Kuschel schreibt sah das für mich auch nach einem brüchigen nicht fasernden Zellstruktur aus.


    Er stand natürlch bei einer Eiche und direkt ca. 30 cm dahinter eine Buche, desshalb habe ich auch die Blätter bei gelegt :)


    Auch wenn ich die Stinkies erst seit einer Woche kenne hatte ich auch irgendwie das Gefühl hier einen vor mir zu haben. Gefühl bestätigt, belassen wirs dabei, mehr wird bei den vagen Angaben eh nicht raus kommen.


    Vielen Dank!


    Grüße, Chris

    Hallo, leider kann ich nicht mehr Angaben machen als aus den Bildern abzuleiten ist :shy:


    Verwunderlich war die ca. 1mm dicke Gallertschicht auf der Huthaut, vielleicht könnt ihr den Fund dadurch schonmal eine ungefähre Bestimmung geben.




    Guten Morgen,


    er soll ja unter Eichen stehen während Amanita fulva gerne unter Birken steht, meiner stand in mitten dreier Birken ob da allerdings eine Eiche in Nachbarschaft stand kann ich nicht mehr sagen. Der genatterte Stiel passt aber nicht zu A. fulva auch der Stiel Durchmesser ist zu wuchtig und die Scheide ist komplett weiß.


    Der Gelbe Scheidenstreifling - Amanita flavescens passt mit den Birken zusammen.


    Wie unterscheide ich die beiden, bei 123Pilze steht das ältere Exemplare eine zweischichtige Huthaut haben, habt ihr dazu evtl. mal Bilder?


    Habe mir die Frage gerade selbst beantwortet, informativ waren die Forenbeiträge von Mausmann und das Portrait Amanita crocea von Pablo.


    In kürze:
    A. flavescens: Vorkommen nur in scandinavischen Ländern, Stiel weißlich, Einfarbiger Hut (bei 123Pilze steht es anders)




    DSC02242 Kopie.jpg


    Grüße, Chris

    Hallo MycoAlex,


    das ist mir neu, ich habe ich den Strunk immer mitgegessen, sofern er verwendbar war und nicht der halbe Waldboden mit eingewachsen war. Bei älteren kann er auch recht zäh und geschmacklich unintressant sein, dann lasse ich ihn weg.


    Unverträglichkeiten konnte ich noch keine feststellen, wo hast du das denn gelesen?


    Grüße, Chris

    Hallo,


    wie im Betreff schon geschrieben vermute ich hier den Schönfuß-Röhrling, die drei haben wohl einen trockenschaden, die Huthaut war in feinen Schollen aufgerissen.


    Fundort: Buchenwald
    Geruch: säuerlich
    Fleisch: Sehr fest, weiß, ein wenig blauend
    Geschmack: bitter


    1)

    2)

    3)

    4)

    5)


    Schnitt


    6) frisch

    7) nach 1 Minute

    8) nach 2 Minuten

    9) nach 45 Minuten



    Grüße, Chris