Beiträge von chris77


    Vorsicht!! Das würde ich so nicht unterschreiben!!


    Es ist richtig, dass es keine tödlich giftigen unter den Milchlingen und Täublingen gibt!!
    Es ist auch richtig, dass man einen Milchling an dem Milchen nach Verletzung erkennt. Sollte der Pilz aber trocken sein, kann das Milchen auch so schwach sein, dass man es nicht erkennt oder gar ganz ausbleiben!
    Bei Milchlingen gibt es eine klare Regel: Alle rotmilchenden Milchlinge sind essbar, alle weißmilchenden nicht. Es gibt nur 2 weiß milchende, die essbar sind (Mohrenkopfmilchling und Brätling), die muss man einfach kennen!!


    Hallo Kerstin,


    danke für die Richtigstellung, das die Rotmilchenden essbar sind wusste ich, alle werden als Reizker bezeichnet, aber weiß milchende gibt es ein paar mehr als die zwei die du nennst, die essbar sind.


    Ein paar Helmlinge milchen auch, das sollte noch erwähnt werden.


    Grüße, Chris

    Hallo,


    nach den Röhrlingen habe ich mich zuerst an die Milchlinge getraut, wenn du noch keine Übung hast ist es ein sicheres Merkmal in einer Gattung zu landen die keine schwer Giftigen enthält, wenn du mit dem Messer die Lamellen anschneidest und dort Milch raus kommt, dann ist es nämlich ein Milchling, Kostproben sind dann zur Bestimmung gestattet. Am besten erst mal mit der Fingerspitze die Milch aufnehmen und mit der Zungenspitze probieren, bei den Milchlingen können wirklich ecklig scharfe dabei sein, wenn die Milch und die Kostprobe nicht scharf oder bitter ist kann er normalerweise gegessen werden.
    Wenn du die Milchlinge hast sind die Täublinge auch nicht mehr weit und mit ein wenig Übung leicht kenntlich. Allerdings ist die genaue Art zu bestimmen bei den beiden recht schwer, und teilweise nur über zusätzliche Hilfsmittel möglich


    Leistlinge, Krause Glucke sind auch noch leicht kenntlich und sehr schmackhaft.


    Wie Kerstin sagt sind die Wulstlinge auch gut unterscheidbar und du lernst gleich den Giftpilz Nr1 zu bestimmen, die sind dieses Jahr auch in meinen Fokus gerutscht, ich gleiche meine Bestimmungen hier immer ab und kann aus eigener Erfahrung sagen das ich mir bei den Wulstlingen schon sicherer bin einen erkannt zu haben als bei manchem Röhrling.


    Grüße, Chris

    Hallo Maria,


    ein aktuelles Pilzbuch macht auf jeden Fall sinn, da immer mal wieder Arten einwandern und somit gefährliche Doppelgänger entstehen können z.B. Parfümierter Trichterling der ist echt mieß, wegen dem traue ich mich auch nicht an Trichterlinge :)


    Grüße, Chris

    Ja, leider ist die Beschreibung alles was ich liefern kann weder Geruch, Geschmack noch habe ich den Fruchtkörper mitgenommen. Wie Kuschel schreibt sah das für mich auch nach einem brüchigen nicht fasernden Zellstruktur aus.


    Er stand natürlch bei einer Eiche und direkt ca. 30 cm dahinter eine Buche, desshalb habe ich auch die Blätter bei gelegt :)


    Auch wenn ich die Stinkies erst seit einer Woche kenne hatte ich auch irgendwie das Gefühl hier einen vor mir zu haben. Gefühl bestätigt, belassen wirs dabei, mehr wird bei den vagen Angaben eh nicht raus kommen.


    Vielen Dank!


    Grüße, Chris

    Hallo, leider kann ich nicht mehr Angaben machen als aus den Bildern abzuleiten ist :shy:


    Verwunderlich war die ca. 1mm dicke Gallertschicht auf der Huthaut, vielleicht könnt ihr den Fund dadurch schonmal eine ungefähre Bestimmung geben.




    Guten Morgen,


    er soll ja unter Eichen stehen während Amanita fulva gerne unter Birken steht, meiner stand in mitten dreier Birken ob da allerdings eine Eiche in Nachbarschaft stand kann ich nicht mehr sagen. Der genatterte Stiel passt aber nicht zu A. fulva auch der Stiel Durchmesser ist zu wuchtig und die Scheide ist komplett weiß.


    Der Gelbe Scheidenstreifling - Amanita flavescens passt mit den Birken zusammen.


    Wie unterscheide ich die beiden, bei 123Pilze steht das ältere Exemplare eine zweischichtige Huthaut haben, habt ihr dazu evtl. mal Bilder?


    Habe mir die Frage gerade selbst beantwortet, informativ waren die Forenbeiträge von Mausmann und das Portrait Amanita crocea von Pablo.


    In kürze:
    A. flavescens: Vorkommen nur in scandinavischen Ländern, Stiel weißlich, Einfarbiger Hut (bei 123Pilze steht es anders)




    DSC02242 Kopie.jpg


    Grüße, Chris

    Hallo MycoAlex,


    das ist mir neu, ich habe ich den Strunk immer mitgegessen, sofern er verwendbar war und nicht der halbe Waldboden mit eingewachsen war. Bei älteren kann er auch recht zäh und geschmacklich unintressant sein, dann lasse ich ihn weg.


    Unverträglichkeiten konnte ich noch keine feststellen, wo hast du das denn gelesen?


    Grüße, Chris

    Hallo,


    wie im Betreff schon geschrieben vermute ich hier den Schönfuß-Röhrling, die drei haben wohl einen trockenschaden, die Huthaut war in feinen Schollen aufgerissen.


    Fundort: Buchenwald
    Geruch: säuerlich
    Fleisch: Sehr fest, weiß, ein wenig blauend
    Geschmack: bitter


    1)

    2)

    3)

    4)

    5)


    Schnitt


    6) frisch

    7) nach 1 Minute

    8) nach 2 Minuten

    9) nach 45 Minuten



    Grüße, Chris

    Hallo,


    bei Ingo's Link werden der Schokoladenbraune Faserling und der Wäßrige Mürbling sogar als ungenießbar beschrieben, bei mir im BLV 2006 & Rita Lüder Grundkurs Pilzbestimmung 2015 sind beide als essbar gekennzeichnet, Marcel Bon Pareys Buch der Pilze enthält sich einer Angabe.


    Ich muss ja nicht alles probieren was als essbar gekennzeichnet ist ;) allerdings bin und bleibe ich für alles offen und neugierig, vielleicht werde ich irgendwann doch mal ein Süppchen probieren.


    Grüße, Chris

    Hallo Stefan,


    ich meinte eigentlich ob der geriefte Hutrand alleine gesehen irgendwie eine Gruppe eingrenzt, aber indirekt hast du das ja schon beantwortet. Meinen ersten Täubling den ich mit einem solchen gerieften Hutrand fand wollte ich auch gar nicht so recht als Täubling ansprechen obwohl sonst alles danach aussah, desshalb dachte ich vielleicht bilden die eine eigene Untergruppe oder so.


    Reagenzien hab ich mir noch nicht zugelegt, eine kleine Internetsuche über Reagenzien zur makroskopischen Bestimmungshilfe ergab diese vier:


    KOH 20%
    Melzer
    Guajak
    Eisen(II)Sulfat Kristall


    Dabei bin ich u.a. auch auf den Beitrag im Forumsarchiv gestoßen wo das Thema ja schon mal besprochen wurde!


    Die werde ich mir wohl mal bestellen müssen :)



    Grüße, Chris