Beiträge von Maria


    Hallo "Netto",


    auch von mir ein herzliches Willkommen. Du scheinst mir ja ein richtig kleiner Spaßvogel zu sein wenn ich Deine Postings so lese ;)


    Das wäre schon was, wenn man so einfach mir-nichts-dir-nichts Steinpilze, Pfifferlinge und Co. im eigenen Garten züchten könnte :D Aber selbst wenn dies möglich wäre, mir ginge dabei etwas Entscheidendes verloren - die Spaziergänge in der Natur, das Suchen nach Pilzen, die Freude wenn man Pilze findet. Die tiefe innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit die sich beim Pilze suchen einstellt. Die Neugierde wenn man Pilze findet die man nicht kennt .... Die sich nach jeder Ecke verändernden Geräusche, Gerüche und Farben in der Natur, dass Entdecken wunderschöner Blüten, das erschreckte weg springen eines Hasen, die sich je nach Bäumen ändernden Lichtverhältnisse und Stimmungen, .... - dies alles und noch viel mehr würde ich vermissen :)


    Vielleicht probierst Du dies einfach einmal aus :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    in den letzten Tagen finde ich beinahe überall dort wo es viele Kartoffel-Bovisten gibt eine Art "Pilz-Komposition". So etwas habe ich erst einmal vor einigen Jahren gesehen, in diesem Jahr sehe ich dies nun auf einmal relativ häufig. Ich denke, dass es sich dabei um den Schmarotzerröhrling bzw. Parasitischen Röhrling handelt (bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege :) ) Es ist wirklich interessant sich dies einmal näher anzusehen.





    Ansonsten gibt es im Wald zwischen Kosbach und Dechsendorf, da war ich heute, durchaus Pilze, allerdings allesamt älter. Je nach Standort bzw. Bodenfeuchtigkeit sind die Pilze entweder vertrocknet oder im Übergangsstadium zum "Nirwana". Gesehen habe ich Täublinge, verschiedene Röhrlinge, Reizker und einige weitere Pilze die ich nicht benennen kann. Junge Pilze habe ich keine gesehen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Gregor,


    mir geht es wie Dir - auch ich habe den Feuerschüppling vor kurzem zum ersten Mal entdeckt (und seitdem bereits ein paar Mal an verschiedenen Stellen gesehen) und auch ich finde, dass der Feuerschüppling einer der schönsten Pilze ist die ich kenne.


    Ich weiß auch nicht, an und für sich ist dieser Pilz ja recht auffällig, trotzdem habe ich den bisher nicht gesehen. Und nun auf einmal innerhalb kürzester Zeit entdecke ich ihn immer wieder an verschiedenen Stellen. Komisch :/


    Jedenfalls meinen Glückwunsch :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    dies heißt ja sogar wirklich "Geistmodus" :D


    Nachdem man anscheinend nicht als unerkannter Geist schreiben kann ;) macht dies zumindest für mich jetzt nicht unbedingt Sinn.


    Danke für die schnelle Antwort.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    ich habe mir gerade einmal ein paar Funktionen des Forums angesehen und dabei entdeckt, dass man sehen kann wer heute online war. Nur scheint es dabei auch Geister :evil: zu geben, denn diese Meldung stand auch dabei "156 Mitglieder waren heute online (15 Mitglieder waren unsichtbar)" Wie kann man sich denn unsichtbar machen?


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Also wenn man als Unsichtbarer dann auch noch schreiben könnte .... :evil::/:D

    Hallo Ihr Lieben,


    um die rege Diskussion ein wenig am Laufen zu halten ;) hier neue Fotos von heute zum Ausgangspilz. Ich denke nun ist es eindeutig.





    Der Baumstumpf ist übrigens Kiefer und wenn Ihr noch mehr Fotos wollt, aufgeschnitten oder so, dann gibt es die nachträglich noch dazu :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Ich danke euch beiden fürs Feedback. Für Marketing hab ich niemanden. Ich steh da auch ein bisschen doof da, weil ich nicht genau weiss wie ich mich bekannt machen soll. Start Up ist ne gute Idee. Vielleicht überleg ich mir da mal was und muss mich da mal einlesen wie das alles so funktioniert. Ich bin halt n Künstler und wenns darum geht Leute zu bequatschen oder auf Leute zu zugehen, krieg ich da so meine Probleme. Wär schön wenns da jemanden geben würde der sich darum kümmert. :D


    Die Katze heisst wirklich Schrödinger. Es ist die Katze von meiner Exfreundin die mir Anfangs die Fotos geschossen hat. :D


    Hallo Manuel,


    Marketing ist sehr wichtig, auch wenn man ein tolles Produkt hat. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, willst Du Dir damit ja eine neue Existenz aufbauen und ich glaube, dass dies auch funktionieren kann. Aber höchstwahrscheinlich nur, wenn Du dies einigermaßen professionell aufziehst. Und natürlich auch eine entsprechende Stückzahl produzieren kannst :)


    Schau einmal z.B. hier, aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten sich zu informieren. Vorsicht allerdings damit, dass man sich in der Szene nicht verzettelt, sich nicht von einigen Start-Upern mitreißen lässt und von einem Event zum anderen rennt - Vernetzung ist zwar wichtig, aber es sollte alles in der richtigen Relation bleiben :)


    Schau Dir auch einmal die Preise in den Lampen-Geschäften für Designer-Lampen an und bedenke dabei, dass Dein Angebot wohl einmalig sein dürfte. Also vielleicht solltest Du Deine Preise etwas nach oben korrigieren. Ich könnte Dir jetzt noch so einiges mit auf den Weg geben, aber ich denke dies genügt jetzt vielleicht erst einmal ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Manuel,


    Deine Lampen gefallen mir persönlich ausnehmend gut und ich glaube, dass Du damit durchaus Erfolg haben kannst. Hast Du jemanden, der Dich im Bereich Marketing professionell unterstützt? Wenn nein, manchmal ist dies ein wirklich gut eingesetztes Geld! Oder suche einmal nach "Start-up(-Unternehmen)" falls Du dies noch nicht getan hast - Deine Geschäftsidee könnte da gut rein passen.


    Was Deine Preise angeht - warum entschuldigst Du Dich dafür? Die Preise sind doch absolut im üblichen Rahmen für eine gute handwerkliche Qualität und außergewöhnliches Design.


    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück und Erfolg!


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Heißt Deine Katze wirklich Schrödinger? Ist ja cool :D

    Hallo Klaus,


    darf ich Dich fragen wann ungefähr im August Du die Pilze jeweils gefunden hast?


    Mich würde dies interessieren, da ich den Einfluss des Mondstandes auf das Pilzwachstum beobachte - hier kannst Du dies bei Interesse auch nachlesen.


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Glückwunsch natürlich auch von mir für die schönen Pilzfunde :thumbup:

    Pfaffenhütchen / Gewöhnlicher Spindelstrauch (Euonymus europaeus)


    Ab August beginnt die Zeit, in der einem die leuchtenden karmin-roten / purpurfarbenen Früchte des Pfaffenhütchens beginnen aufzufallen. Ab September erscheinen dann zusätzlich noch die leuchtend orange-farbenen Samen, die aus den dann geöffneten Früchten herabhängen.


    Das Pfaffenhütchen wächst wild recht häufig bei uns und wird auch sehr gerne angepflanzt. Man findet es in Laub- oder Mischwäldern, vor allem aber am Waldrand oder in Hecken. Meist ist es ein reich verzweigter Strauch, das Pfaffenhütchen kann aber auch als Baum bis zu 6 Meter hoch werden. Eine genaue Pflanzenbeschreibung findet man z.B. hier.





    Die Namen der Pflanzen sagen sehr häufig etwas über eine Pflanze aus, so auch hier. Der Name Pfaffenhütchen entstand, da die geschlossenen Früchte sowohl in Form als auch Farbe sehr der Kopfbedeckung von Kardinälen ähneln. Die Bezeichnung Pfaffe ist heute eher abfälliger Natur, früher hingegen war dies eine ehrfurchtsvoll Bezeichnung für gebildete katholische Geistliche.
    Der Name Spindelstrauch oder auch Spindelbaum verweist auf die Nutzung der Pflanze. Das feine, harte Holz des Spindelstrauches eignet sich sehr gut zum Drechseln und aus ihm wurden früher eben unter anderem Spindeln aber auch Stricknadeln, Orgelpfeifen und so weiter hergestellt.


    Als Heilpflanze wurde das Pfaffenhütchen früher ebenfalls benutzt, wobei die starke Giftigkeit durchaus bekannt war und bei der Heilanwendung berücksichtigt wurde. Gerne wurden die gemahlenen Samen auch wegen der starken Toxizität gegen Ungeziefer genutzt.


    Warnung! Stark giftige Pflanze!
    Das Pfaffenhütchen ist in allen Teilen giftig! Von einer Nutzung ist daher dringend abzuraten! Insbesondere die Früchte und deren Samen sind stark giftig. Nur zwei Früchte verursachten bei einem sieben-jährigem Kind einen dreitägigen schweren Vergiftungsverlauf, Vergiftungsfälle von kleineren Kindern werden relativ häufig gemeldet. (Quelle: Giftpflanzen-Pflanzengifte; Roth - Daunderer - Kormann; Nikol-Verlag)


    Ich empfehle bei dieser Pflanze sogar, sie nicht einmal für die Vase abzuschneiden, denn man weiß nie, ob nicht doch kleine Kinder zu Besuch kommen oder vielleicht Haustiere daran naschen. Für mich völlig unverständlich wird diese Pflanze, so hübsch sie auch ist, gerne auch neben Spielplätzen, Kindergärten, Grundschulen usw. bewusst angepflanzt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielleicht noch ein paar Erklärungen zum Kriechenden Günsel da ich mir gut vorstellen kann, dass die meisten User dieses Pilz-Forums so damit nichts anfangen können :)


    Der Kriechende Günsel ist eine durch ihr hübschen Blüten auffällige Pflanze die recht häufig vorkommt. Die Haupt-Blütezeit ist im Mai-Juni und in diesem Zeitraum kann die Pflanze auch zu Heilzwecken oder zum Räuchern gesammelt werden. Der Kriechende Günsel ist eine sehr gute und alte Heilpflanze die heute allerdings, zu Unrecht, fast nicht mehr verwendet wird. Auch wurde sie als "Wetter-Pflanze" verwendet.


    Vor noch nicht allzu langer Zeit sammelte ich etwas Kriechenden Günsel im Bayerischen Wald - als ich in die private Unterkunft zurückkam fiel die Dame des Hauses schier aus allen Wolken - sie sagte, dass niemand den Günsel sammle, da dann sofort ein Gewitter kommen würde! Und tatsächlich - zwei Stunden später war das Gewitter da ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    abeja: Bitte sei mir nicht böse wenn ich persönlich mich an dieser Art von Quiz nicht groß beteiligen werde - bei tatsächlichen Fragen melde ich mich sehr gerne, aber Spielchen wie dieses waren irgendwie noch nie so meine Sache :) Schön wäre es aber natürlich wenn sich andere User daran beteiligen.


    Hallo Willy,


    so heiß ist es hier gar nicht und nachts ist es sogar, meinem Empfinden nach, ziemlich kühl. Und wenn ich am Morgen durch den Garten laufe, dann ist alles feucht ....


    Schopftintlinge sammelt man idealerweise dann, wenn die Köpfe noch ganz geschlossen sind, so wie auf dem Foto weiter oben. Wenn man die Stiele herausdreht sind sie einen Takt länger haltbar, sie müssen aber immer sehr rasch, am selben Tag, verarbeitet werden. Ich finde, dies sind ganz feine zarte Pilze mit einem delikaten Geschmack.


    Man kann sie in Weißwein aufkochen, in Butter schwenken, frittieren, panieren, usw. Man kann sie füllen (ähnlich wie Champignons), oder eine Creme-Suppe herstellen, oder eben wie Jan geschrieben hat verwenden. Ein sehr vielseitiger Pilz. Zu beachten ist lediglich, dass die Pilze sehr schnell Wasser ziehen und sehr schnell zerkochen, also nur eine sehr, sehr kurze Garzeit haben.


    Ich persönlich mag sie am liebsten so: Aus ungeschlagenem Eiweiß, Mehl, viel Salz und etwas Pfeffer einen dicken salzigen Eiweißteig herstellen, Schopftintlinge (ohne Stiele) in den Teig tauchen, in Semmelbrösel drehen, und in heißem Fett/Öl ausbacken. Dazu passt z.B. eine Remouladensoße und Salat - Super-Lecker :yumyum::yumyum::yumyum:


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    angeregt durch ein Foto der Schopftintlinge hier und zumal ich am Tag vorher selbst einige wenige gesehen hatte, bin ich gestern zu einer Stelle im Wald zwischen Kosbach und Untermembach gelaufen an der es sehr viele Schopftintlinge gibt - wenn es sie gibt ;)


    Auf jeden Fall präsentierte sich der Wald dort als nahezu frei von Pilzen jeglicher Art! Und dies obwohl der Boden zum größten Teil nicht einmal so trocken war. Ich habe noch einige wenige Relikte von Pilzen gesehen die aber alle weit über das "Verfallsdatum" hinaus waren und ansonsten, zumindest in diesem Waldabschnitt, einfach NICHTS!


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo OHex,


    na das hört sich ja sehr interessant an - werde ich gerne auch einmal ausprobieren :thumbup:


    Was mich noch interessieren würde ist, wie in etwa die Konsistenz der Strünke dann ist.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    also ich denke, die Sammelbeschränkung ist wieder so etwas typisch Deutsches! Und ich glaube auch nicht, dass durch solch eine Sammelbeschränkung ein wirklich großer Einfluss auf das Pilzvorkommen an sich und generell stattfinden wird. Da haben doch andere Dinge viel mehr Einfluss - Umwelt insgesamt, häufig eher kleinere Wälder die zudem immer noch häufig Monokulturen sind, auch, dass bei einem großen Anteil der Bevölkerung kaum noch ein Bezug zur Natur an sich vorhanden ist, usw..
    Ich beobachte seit Jahren wie sich hier in der Region das Pilzvorkommen verändert. Jahrhundertelang waren hier überwiegend reine Kiefernwälder die sehr "aufgeräumt" waren, diese werden nun seit vielen Jahren in Mischwälder verändert, das Totholz bleibt im Wald. Ja, der eine oder andere Pilz der auf Kiefer und "aufgeräumte Wälder" spezialisiert ist, kommt gelegentlich nicht mehr ganz so massenhaft vor, dafür aber zunehmend viele andere Pilze die es früher eben nicht so gab! Ihr könnt Euch aber nicht vorstellen wie viel Kritik es wegen dieser Umstellung der Waldpolitik vor allem in den Staatswäldern gab und gibt.


    Und dann noch einmal zu den reichlichen Pilzen auf den Fotos: Natürlich nicht in diesem Ausmass, aber auch hier in der Region kenne ich Stellen/Waldabschnitte, an denen in guten Jahren und zum richtigen Zeitpunkt bestimmte Pilze massenhaft wachsen, wo man durchaus einen Vergleich zu dem einen oder anderen der Fotos machen kann. Und dann sammle ich, unter der Voraussetzung das ich die Pilze anschließend gleich verarbeiten kann, auch Körbeweise die Pilze. Früher alleine, nun eben mit mich unterhaltender Begleitung (wegen der Sammelbeschränkung ;) ) und/oder auf mehreren Etappen. Und auch dann bleiben immer noch genügend Exemplare, vor allem die älteren, stehen.
    Was ich aber häufig bei anderen Pilze-Sammlern beobachte ist eben, dass sie immer, auch wenn es nicht so viele Pilze gibt, wahllos alle Pilze mitnehmen, auch die alten Schlappen, so nach dem Motto Hauptsache Pilz. Das jeder noch so kleine Pfifferling, um ein Paradebeispiel zu nennen, sofort herausgerissen wird und zwar wirklich alle die irgendwie sichtbar sind. Das bestimmte Pilze mutwillig, und an bestimmten Wegen entlang habe ich den Eindruck systematisch, zerstört werden - Paradebeispiel Fliegenpilz. Mit solchen Pilze-Sammlern unterhalte ich mich gerne, wirklich, und im lockeren Gespräch ohne erhobenen Zeigefinger! erreicht man oft sehr viel, denn alleine dass jemand zum Pilze sammeln geht, zeigt doch schon, dass er sich dafür interessiert :)


    Ich finde, dass sich gerade in den letzten Jahren sehr viel getan hat, dass sich sehr viel ändert. Die Waldpolitik hat sich entschieden und auch zu Gunsten der Pilze geändert aber auch das Bewusstsein immer mehr Menschen zur Natur an sich, zum Natürlichen an sich, ändert sich zunehmend - dies sind zurzeit vor allem Dinge wie z.B. Trends wie Vegetarisch, nun Vegan, aber auch die Faszination der Tiny-Häuser und, und, und - und irgendwann, da bin ich mir sicher, wird bei immer mehr Menschen eben auch mehr das Bewusstsein für die reele Natur der Pflanzen und Pilze wachsen. Und dann werden auch die halbvergammelten Pfifferlinge in den Supermärkten nicht mehr gekauft werden ;) - habt Ihr Euch schon einmal gefragt woher diese Massen an Pfifferlingen kommen? Ich finde, jeder der bereits etwas mehr Bewusstsein für die reele Natur hat, der könnt doch seinen persönlichen Anteil dazu beitragen etwas mehr Bewusstsein zu schaffen, ob nun im Großen oder im ganz Kleinen.


    Im übrigen, um auf die Fotos zurückzukommen, sehe ich das reichliche sammeln und verarbeiten von Pilzen bei einem derart reichlichem Vorkommen durchaus als etwas völlig legitimes an, als einen normalen Umgang mit den natürlichen Resourcen, natürlich unter der Voraussetzung, dass man keinen Raubbau betreibt, keinen dauerhaften Kahlschlag ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Pablo,


    ich habe mir in den letzten Wochen den Spaß gemacht jedes Mal wenn ich Goldröhrlinge gefunden habe nach den Lärchen zu suchen. Und Du hast Recht - die haben echt die Fähigkeit sich unsichtbar zu machen ;):D ABER letztendlich war jedes Mal eine Lärche in der Nähe des Fundortes!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben


    ich danke Euch allen :)


    Also - ich weiß ja, zumindest ungefähr, wo ich die Pilze gefunden habe. Ich könnte da einfach noch einmal hingehen und mir diese mit "neuen Augen" noch einmal genauer ansehen. Zwischenzeitlich dürften die Pilze ja auch noch etwas gewachsen sein, sich also verändert haben, was vielleicht die Nebel etwas weiter lichtet ;) .


    So wie es für mich zurzeit aussieht, dürften dies hier wieder einmal Pilze sein, bei denen ich sagen kann "vermutlich Schwefelkopf" und ansonsten nur mit den Schultern zucken werde ;) Dies finde ich jetzt aber gar nicht weiter schlimm.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ingo,


    Du schreibst genau das, was ich mir vorhin gedacht habe :thumbup: - danke dafür.


    boertilie: Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Pilze zu einem kommen ;) .


    Also Mal ganz ehrlich - wenn man genau hinsieht findet man eine beinahe unendliche Anzahl der verschiedensten Pilze - die registriert man, oder eben auch nicht, macht sich vielleicht bei dem Einen oder Anderen Gedanken über den Pilz oder auch nicht .. und dann trifft man auf einen Pilz der einen irgendwie mehr interessiert als die anderen. Dies kann sein, weil der gerade besonders häufig da wächst, oder weil er besonders auffällig ist, oder warum auch immer.


    Ich finde es sehr schwierig Dir genauere Tipps zu geben. Wir wissen ja auch gar nicht welche Pilze in Deinem Suchgebiet überhaupt wachsen. Vorhin hat irgendwo jemand geschrieben, er empfiehlt die sehr häufigen Schopftintlinge wohingegen die Reizker eher selten wären. Nun hier in meiner Gegend ist es genau umgekehrt - man stolpert nur noch so über die Reizker, Schopftintlinge dagegen finde ich nicht so häufig. Und genauso verhält es sich auch bei den anderen Pilzen - finde ich wenigstens.


    Also lass doch einfach die Pilze zu Dir kommen :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Gregor,


    ich habe mich bei uns auch schon über diese "Trupps" geärgert, vor allem bei Pflanzen. Es geht aber auch anders und ist wie Kerstin schon geschrieben hat als Gesamtbild und nicht nur mit rein auf Deutschland gerichteten Augen zu betrachten.


    Ein Beispiel:
    In den Anden von Peru gibt es, sehr abgelegen in einer der ärmsten Regionen Perus, ein kleines Dorf, dass bis vor wenigen Jahren keinen Strom, Wasserleitungen, Kanalisation etc. hatte. Die Leute wanderten mangels Perspektiven und Infrastruktur, auch was Bildung oder medizinische Versorgung angeht, zu 95 Prozent zum Arbeiten in die größeren Städte ab, in der Hoffnung, dass es wenigstens ihren Kindern einmal etwas besser gehen wird.
    Nun gibt es rund um dieses Dorf Marayhuaca reichlich und eine große Artenvielfalt von Pilzen. Vor ein paar Jahren (2007) wurde ein, in der Zwischenzeit in ganz Peru, berühmtes Projekt gestartet - eine Lebensgrundlage für die Dorfbewohner mit Hilfe der Agrarisierung/Kultivierung von Waldpilzen zu schaffen. Zeitgleich startete eine Aufforstungsprogramm mit den für diese Pilze notwendigen Bäumen, inklusive einer Baumschule. Nach nur wenigen Jahren schaffen diese Pilze die Lebensgrundlage für beinahe alle Familien des Dorfes, eine Abwanderung findet bei weitem nicht mehr so statt und die Lebensbedingungen inklusive aller dazu gehörenden Aspekte haben sich enorm gesteigert, vor allem für die Frauen und die Kinder. Relativ schnell wurde unter anderem mittels Folien die Wachstumsperiode der Hauptpilze verlängert, Ziel ist nun ganzjährig Waldpilze zu kultivieren. Bereits im Jahre 2012, zwischenzeitlich hatten in dieser Region, ich glaube 8 weitere Dörfer dieses Konzept übernommen, wurden monatlich 30 Tonnen! getrockneter Pilze hauptsächlich nach Europa exportiert. Ein Nebeneffekt war, dass mit dem Bekannt werden dieses Projektes der Tourismus einsetzte - eine weitere Erwerbsquelle.
    Eine Erfolgsstory, die aber dauerhaft nur gelingt, wenn man eben keinen Raubbau betreibt.
    Hier ein Video dazu - auch ohne Sprachkenntnisse sprechen die Bilder für sich:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo abeja,


    wir beobachten das Spektakel der Vögel jedes Jahr und jedes Jahr ist es ein Wettlauf - einmal gewinnen die Vögel, einmal wir. Meine Nachbarn haben eine große Traubenkirsche im Garten auf die ich auch durch mein Küchenfenster sehen kann. Wenn die ersten Früchte anfangen schwarz zu werden kommen die ersten "Test-Vögel" und sondieren die Lage. Sind nicht mindestens 70 - 80 Prozent der Früchte richtig reif, verschwinden sie wieder. Die Vögel fressen offensichtlich nur die vollreifen Früchte. Je mehr Früchte reif werden, desto öfter und mehr Vögel kommen - der Schaden hält sich aber absolut in Grenzen. Und dann, eines Tages, fällt unvermittelt der gesamte Schwarm ein und binnen ein/zwei Stunden ist keine Frucht mehr da.
    Die letzten Fotos mit den vielen Kirschen ist dieser Baum. Als ich die Fotos machte wollte der Nachbar zwei Tage später, vorher hatte er keine Zeit, die Kirschen ernten. Er konnte nichts mehr ernten - die Vögel hatten bereits ganze Arbeit geleistet.


    Bei der Gewöhnlichen Traubenkirsche sieht man die Kirschen oft etwas schlechter, die hängen nicht ganz so dick voll mit Kirschen, sieht man ja auch auf meinen ersten Fotos. Und natürlich gibt es Jahr für Jahr kleine Unterschiede wie bei allen fruchttragenden Gewächsen. Aber vielleicht hast Du bisher einfach nur Pech gehabt nicht in der Zeit der Fruchtreife dort gewesen zu sein UND auch noch darauf geachtet zu haben :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Oehrling,


    natürlich ist der Tuber aestivium nicht so hochwertig wie ein Tuber melanosporum oder wie der weiße Trüffel Tuber magnatum pico, er ist ja auch bei weitem nicht so teuer. Und da er eben nicht so teuer ist, habe ich ihn in Kroatien, genauer in Istrien, mit meinen zwei Mädels relativ häufig im Restaurant gegessen - uns hat auch der Tuber aestivium sehr gut geschmeckt, auch gehobelt über die Nudeln. Geschmacklich kommt er aber tatsächlich bei weitem nicht an die anderen Trüffel heran :)


    Diese Trüffel sind doch in Ländern wie Kroatien, Italien oder Frankreich nicht geschützt? Oder doch?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    also da ist man erst einmal sprachlos und weiß gar nicht was man sagen soll.


    Mir kam vorhin nur der Gedanke - diese Berge von Pilzen zu putzen, zu schneiden und zu verarbeiten - wie machen die das?


    Dies passt jetzt zwar gar nicht zu Russland, Litauen etc., aber in Chile gibt es eine Region, da fahren die auch, wie hier auf den Fotos zu sehen, mit kleinen Lastwagen in den Wald und kommen mit vollen Wagenladungen wieder zurück. Es scheint Gegenden in der Welt mit einem "besonderen" Pilzwachstum zu geben (wenn ich die Filme aus Chile wieder finde kann ich ja in einem anderen Thread einmal einen posten - auch so "irre")


    Liebe Grüße


    Maria

    P.S.: Falls du am 04.09. kommst, dann lass es uns/mir wissen. Noch jemand hier aus dem Forum nimmt daran teil und ich, falls es zeitlich klappt, auch. Wäre doch nett, wenn man sich persönlich kennen lernt :)


    Wir sind auf jeden Fall mit dabei.


    Waren dieses Wochenende ja unterwegs, hat es denn in Erlangen geregnet? Bei der Hitze würde ich sonst nicht mit so super vielen Pilzen rechnen.


    Hallo Jan,


    nee, hat nicht geregnet, aber es ist zum größten Teil noch erstaunlich feucht. Insbesondere die reinen Nadelwälder, vor allem an den Hängen, sind ziemlich trocken - der Rest ist o.k. Ich war heute - schau Mal hier.


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    Hallo Heidi,


    nein, ich meinte eigentlich "boertilie" :)


    Kommt Ihr denn auf der Hin- oder Rückfahrt bei Nürnberg / Erlangen vorbei? Wäre doch schön, wenn Ihr einen kleinen Zwischenstopp einlegen könntet. Melde dich einfach :thumbup:


    Liebe Grüße


    Maria