Beiträge von Maria

    Hallo


    Wieder einmal bitte ich um Eure Hilfe.


    Die nachfolgenden büschelig wachsenden Pilze waren ca. Handteller groß. Der Stiel war faserig und hohl (Foto ist leider nichts geworden). Der Stiel des fotografierten Pilzes war gedreht, bei den anderen konnte ich dies allerdings so extrem nicht feststellen. Ich gehe eigentlich davon aus, dass es sich um Schwefelköpfe handelt - nur um welche genau, da bin ich unsicher zumal die Lamellen so richtig grau waren. Oder sollten dies auch Grünblättrige Schwefelköpfe sein?






    Schon einmal vorab vielen Dank.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Claudia,


    zunächst einmal herzlich Willkommen hier. Es wäre schön, wenn Du uns ein wenig erhalten bleiben würdest :)


    Ich weiß persönlich wie schwierig es ist, und zum Teil auch wie teuer einem dies in Vorleistung kommen kann, wenn man ein Buch verlegen will bzw. verlegt. Ich habe mich jedes Mal dazu entschlossen kein Buch herauszugeben obwohl ich es schon fertig geschrieben hatte. Umso mehr "Hut ab" dass Du dies gemacht hast :thumbup:


    Du konntest ja hier schon mehrfach lesen, dass mehr Informationen über dieses Buch nötig sind und diesem Wunsch schließe ich mich an.


    Ich meine, warum sollte man dieses Buch kaufen ohne es in der Hand halten zu können um es sich ein wenig anzusehen? Es gibt unendlich viele Bücher über Pilze mit Themen in jegliche Richtung und gerade für diese Pilze, die ja eigentlich fast jeder kennt, findet man viele Informationen, Kochrezepte etc. unter anderem auch im Internet. Also, warum sollte man gerade Dein Buch kaufen?


    Im übrigen denke ich, dass sich wohl die Mehrzahl der potentiellen Käufern genau diese Fragen stellen werden - vielleicht wärst Du gut beraten über die diversen Kaufportale mehr Vorschauseiten zur Verfügung zu stellen zumal Du selbst, soweit ich dies beurteilen kann, je ziemlich unbekannt bist :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Es gibt trotz Hitze und Trockenheit ein paar Pilze


    Zwar nicht sehr viel aber man kann fündig werden. Mit etwas Glück sogar mit Speisepilzen, heute gibt es jedenfalls ein Festmahl. Unterwegs war ich wieder im Wald zwischen Kosbach und Dechsendorf.


    Gefunden habe ich insgesamt drei Krause Glucken. Alle waren fest und saftig, auch wenn es farblich auf den ersten Blick anders erscheint.


    Sogar Röhrlinge konnte ich finden, allerdings waren dies Gallenröhrlinge und ein einziger Goldröhrling - aber immerhin ;)


    Ebenfalls gibt es einige junge Täublinge - der kleine hier hat sich einen Sonnenschirm gesucht


    Auch ansonsten konnte man einiges an jungen Pilzen finden
    Ein Wulstling, welcher könnte dies sein?


    Ich vermute der Rötlicher Holzritterling


    Natürlich gibt es nach wie vor die Samtfußkremplinge, sehr viele Kartoffel-Bovisten und mindestens genauso viele Grünblättrige Schwefelköpfe in allen Wachstumsstadien. Ferner sah ich immer wieder junge Knollenblätterpilze und noch ein paar andere Pilze die ich nicht kenne.


    Schließen möchte ich für heute mit "Blumen des Waldes" - Grünblättrige Schwefelköpfe


    Liebe Grüße


    Maria


    könnte man den Artikel - unabhängig davon, was da jetzt stimmt - nicht in die entsprechenden Sprachen übersetzen und als abschreckendes Beispiel verteilen?


    Wer sollte das bitte machen? In welche Sprachen übersetzen? An wen verteilen, und wo?
    :/


    :/ So ganz generell deutschlandweit auf einen Schlag? Also da fällt mir jetzt gerade auch nichts wirklich vernünftiges ein. Auf kommunaler Ebene dafür schon. Es gibt in jeder Kommune Ansprechpartner für Flüchtlinge. Man könnte da ja einfach einmal anrufen und das Thema Pilze/Pilzvergiftungen ansprechen .... man könnte fragen wie die Zuständigen im Rathaus dies sehen ... besteht überhaupt überall Bedarf? Wenn die zuständigen Ansprechpartner dies bejahen, also Bedarf sehen, dann finden sich auch Lösungen!


    Ob jetzt aber gerade dieser Zeitungsartikel zur Übersetzung geeignet ist, dies sollte man meiner Meinung nach vielleicht noch einmal überdenken - da wäre mir persönlich viel zu viel diffus und unklar. Die bereits existierenden Handzettel zum Knollenblätterpilz in verschiedenen Sprachen finde ich übrigens gar nicht so schlecht - vielleicht wäre es ja schon ein erster kleiner Schritt diese wieder einmal ins Gedächtnis zu rufen und erneut aufzuhängen/auszulegen ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    bevor das Thema nun gänzlich in diverse "Welt-Anschauungen" und Erfahrungsberichte abdriftet ... ;)


    Um was geht es eigentlich? Es geht in erster Linie um MENSCHEN die sich mit Pilzen vergiften. Es vergiften sich Jahr für Jahr nicht nur Flüchtlinge, nicht nur Menschen aus anderen Ländern, Kulturkreisen, mit anderen Sprachen, sondern genauso hier aufgewachsene, der deutschen Sprache mächtige Menschen. Es geht auch nicht nur um den Knollenblätterpilz sondern, wie in diesem Beispiel ja vielleicht auch, um eine ganze Reihe von giftigen Pilzen. Es geht nicht darum Pilz-Experten auszubilden die eine geriefte Manschette von einer was weiß ich für Manschette unterscheiden können, dies kann ich übrigens auch nicht ;) , sondern darum ein Bewusstsein zu schaffen. Ein Bewusstsein dafür, das es eben giftige Pilze gibt, dass es gefährliche Doppelgänger gibt.


    Die Frage ist nun immer, egal um welche Menschen es sich handelt, wie erreiche ich die Menschen um sie informieren zu können, wie können die Menschen an die Informationen heran kommen. Menschen die in Deutschland aufgewachsen sind oder schon sehr lange hier leben, haben in der Regel über die Medien mitbekommen, dass es Pilzsachverständige, Pilzberatungsstellen usw. gibt. Ein solches Netzwerk an Beratungsstellen gibt es in viele anderen Ländern nicht, man kommt daher erst einmal gar nicht auf die Idee, dass es solch eine Unterstützung in Deutschland gibt und sucht daher auch gar nicht danach.
    Eine weitere Möglichkeit der Informationseinholung geht z.B. via Internet. Nur dürfte es außerhalb der deutschen Sprache sehr schwierig sein gute und relevante Informationen über in Deutschland vorkommende Pilze zu bekommen bzw. zu finden.


    Und jetzt vielleicht noch etwas aus meiner eigenen Erfahrungskiste ;) In einem völlig anderen Land, mit anderen Sitten und Gebräuchen, dessen Sprache man nicht gut beherrscht, geht man nicht einfach so auf Informations-Veranstaltungen. Man geht dann hin, wenn man eingeladen wird!
    Und, in den Kordilleren Kolumbiens habe ich immer wieder Pilze gefunden die genau so aussahen wie hier bei uns wachsende unverwechselbare Speise-Pilze und ich weiß noch genau wie ich mich jedes Mal gefreut habe, wie ich jedes Mal in Versuchung war diese Pilze mitzunehmen. Ich versuchte herauszufinden um welche Pilze es sich handelt - ohne Erfolg, denn alle Personen die ich fragte hatten keine Ahnung davon, wussten auch nicht wo ich Informationen bekommen könnte. Ich bin mir nicht sicher was ich gemacht hätte, wenn ich dort leben würde - hätte die Vernunft gesiegt oder die Gier nach Pilzen? Und dies obwohl mir bewusst ist, dass es in anderen Gebieten der Welt Pilze geben kann, die den mir bekannten unverwechselbaren Speisepilzen ähnlich sind. Wissen dies aber tatsächlich alle Menschen?


    Ein langer Text ... Ich denke, niemand muss hier aktiv werden, es ist lediglich eine Möglichkeit :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Ich glaube viele stellen sich dies mit der Übersetzung in diesem Zusammenhang schwieriger vor als es eigentlich sein müsste.


    Ich kenne diese Situation von beiden Seiten aus ganz gut aus verschiedenen Ländern die ich besucht habe, dort auch mit Pflanzen gearbeitet habe (Vorträge, Lehrgänge etc.) und durch verschiedene Personen mit verschiedenen Sprachen die Deutschland besucht haben. Es ging dabei bei mir um Pflanzen (inklusive deren medizinischen und sonstigen Nutzungsmöglichkeiten und deren Anbau) und die Sprachen Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Englisch. Ein Dolmetscher war da selten dabei und es funktionierte auch ohne super gut auch wenn natürlich einige weiterführende Informationen nicht ankamen.


    Man will ja aber keine Experten ausbilden und natürlich muss man mehr auf das Zeigen, das Visuelle gehen, aber dies sollte ja eigentlich meiner Meinung nach bei jeder Pilzführung der Fall sein. Und natürlich sollte man nicht in "Fach-Chinesisch" reden, aber auch dies sollte ja eigentlich bei einer normalen öffentlichen Führung auch nicht gemacht werden :) .


    Einfach einmal ausprobieren - es macht enorm viel Spaß und man profitiert selbst enorm davon :)


    Liebe Grüße


    Maria
    [hr]


    Hallo cleoluka,


    da gebe ich Dir Recht - es ist ein Zeitungsartikel und leider kann man als Leser nie beurteilen was denn nun bei solch einem Artikel der Wahrheit entspricht und was nicht. Dubios ist die ganze Sache jedenfalls schon irgendwie.


    Diese Steckbriefe wurden letztes Jahr so weit ich weiß sogar stellenweise verteilt nachdem etliche Vergiftungsfälle hauptsächlich in einem Bundesland aufgetreten waren. Nur dies war vor einem Jahr! und ob es diese Zettel heute noch in den Unterkünften gibt? Und ob man die im Internet auf die Schnelle findet wenn man nicht weiß, dass es so etwas gibt?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Suillus,


    ich würde auch nicht ohne einigermaßen gute Verständigungsmöglichkeit mit Menschen in die Pilze gehen. Allerdings, ich weiß aber nicht ob dies überall so ist, gibt es eine ganze Reihe von Betreuern/Personen die sich gut verständigen und übersetzen können, in welcher Sprache nun auch immer. Und ich könnte mir eigentlich ganz gut vorstellen, dass auch Betreuer ab und an ganz froh sind über ein "Alternativ-Programm" (und sich vielleicht sogar selbst für Pilze interessieren).


    "Langeweile ist neben den Sorgen um zurückgebliebene Freunde und Angehörige ein echtes Alltagsproblem." - Dem stimme ich 100 % zu.


    Liebe Grüße


    Maria

    Sehr tragisch! Und es scheint ja durchaus häufiger vorzukommen!


    Viele von uns könnten sich doch eigentlich auch einmal direkt an die Flüchtlingsbetreuer der Unterkünfte in der Nähe wenden und eine Pilz-Führung anbieten. Oder man könnte über anstehende Pilz-Führungen informieren und die Flüchtlinge (samt evtl. Dolmetscher) dazu einladen.


    Liebe Grüße


    Maria


    Ok, die Kartierungsdaten der DGfM sind natürlich etwas älter. Zeigen aber für gesamt Mittelfranken keine Funde der Eichenrotkappe.


    Ich nehme an, dass ich das so ohne weiteres nicht eintragen kann, oder?


    Hallo Jan,


    ich habe mich da am Sonntag mit Frau Hirschmann darüber unterhalten (hatte ja auch ein bis zwei seltene Funde). Du kannst Dich mit der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg in Verbindung setzen, sie sind durchaus sehr interessiert an so etwas. Diese schauen sich den Pilz dann noch einmal an (Du bist kein Pilz-Sachverständiger oder ähnliches und sie kennen Dich nicht wirklich) und geben ihn dann ein.


    Zur Kartierung noch mein persönlicher Eindruck: In unserer Region gibt es so gut wie keine Eintragungen, auch nicht zu häufiger vorkommenden Pilzen" - darauf würde ich also erst einmal nichts geben.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    ich hätte vielleicht noch eine dekorative Idee die die meisten Leute auch interessiert, die ohne Strom und auch bei größter Hitze durchführbar ist.


    Vielleicht hast Du oder einer der Mitstreiter getrocknete Pilze. Wenn man da einige Gläser hinstellt, vielleicht noch verschiedene Arten, dann sieht dies erst einmal dekorativ aus. Wenn dann auch noch ein Glas mit meinetwegen getrockneter Krauser Glucke dabei ist oder z. B. mit Trompeten-Pfifferlingen (also eigentlich Allerweltspize ;) ) , dann ist dies für viele Leute ein Aha-Erlebnis.
    Und vielleicht lässt sich ja auch noch ein Glas eingelegte Pilze, Pilzpulver, Pilzwürze ... auftreiben.


    Zu den jeweiligen konservierten Pilzen genügt dann eigentlich ein Bild/Foto oder ähnliches. Und wenn Ihr etwas Bargeld sowie Zeit zur Verfügung habt, könnt Ihr auch noch einen Handzettel zum mitnehmen machen - auf der einen Seite "Konservierung von Pilzen" (im Allgemeinen welche wie) und auf der anderen Seite Eure Kontaktdaten, Termine für Führungen usw.


    Diese Aktion schließt außerdem Eure anderen Angebote nicht aus.


    Also dies war jetzt einfach nur so eine spontane Idee von mir.


    Liebe Grüße


    Maria


    Schau Mal - ich habe jetzt einfach nur zwei Gläser genommen - damit man sich dies vorstellen kann ...


    Hier bei uns (Mittelfranken) ist mitlerweile auch fast nichts mehr zu finden und das bisschen Regen am Sonntag und Montag war eher für den hohlen Zahn. Die nächsten 14 Tage ist kein Regen in Sicht dafür Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Also ich befürchte - der September wird hier wohl in Bezug auf Pilze ein Satz mit X ;)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo "abeja",


    vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme. Es wäre aber gar nicht notwendig gewesen Dich zu rechtfertigen - es ist doch in Ordnung wenn Du kommentierst :)


    Allerdings scheinst Du da etwas leicht missverstanden zu haben. Ich erwarte aber keine Antworten dazu! :)


    Aber man muss sich klarmachen, dass etwas was sich "Fotowettbewerb" nennt (wenn auch in sehr kleinem und überschaubaren Rahmen) IMMER eine Wettbewerbssituation darstellt, Risiken und Nebenwirkungen inklusive. ...
    D.h. niemandem macht es "wirklich" Spaß, auf den hinteren Rängen zu landen, ob nun mit oder ohne Kommentar.


    Was hat dies mit den Kommentaren außerhalb des Wettbewerbs zu tun?
    Ich will aber trotzdem darauf eingehen: Natürlich freut sich jeder wenn er nicht gerade der Letzte ist. Es gibt aber auch Menschen für die "dabei sein alles ist", also für die nicht der Sieg zählt, sondern in erster Linie das sie ihr Bestes gegeben haben.



    Insofern bräuchtest du dich mit deinen Bildern auch keinesfalls zu verstecken.


    Wie kommst Du denn auf die Idee, dass ich mich bzw. meine Fotos verstecke :D
    Dies ist lieb von Dir, dass Du Dir darüber Gedanken machst. Aber weißt Du es gibt so viele Möglichkeiten ein gutes Foto auch außerhalb dieses Forums zu platzieren wenn man dies überhaupt möchte. Und, um beim Wettbewerb zu bleiben, der 1. Platz, also die höchste Anerkennung, für mich ist dann, wenn meine ältere Tochter zu mir sagt "Wow Mama, was für ein tolles Foto!


    Liebe Grüße


    Maria

    Es tut sich ein ganz klein wenig ...


    Aber, um es gleich vorwegzunehmen, der Korb bleibt trotzdem ziemlich leer.


    Heute war ich wieder einmal zwischen Kosbach und Dechsendorf unterwegs. Nachdem in letzter Zeit überhaupt keine jungen Pilze zu sehen gewesen waren, regt es sich nun so langsam, aber man muss noch sehr genau hinschauen ;)


    Einmal blitzt hier etwas durchs Laub


    dann wieder dort.


    Dazwischen kleine Highlights (Feuerschüpplinge)


    und manche riecht man schon bevor man sie sieht ;) (Stinkmorchel die schon besser Tage gesehen hat)


    Diese kleinen Pilzchen, wie immer die auch heißen, haben dagegen einen feinen Knoblauchduft.


    Nach wie vor findet man die Schmarotzröhrlinge, nunmehr sichtbar gealtert


    und seit langem einmal wieder junge Gallenröhrlinge.


    Sehr fotogen waren die vielen Grünblättrigen Schwefelköpfe


    Und dann doch noch etwas für den Sammelkorb - immer wieder außerordentlich schwer zu sehende Gelberle (Pfifferlinge) Nicht viel, aber für eine Pfanne mit Ei hat es gereicht.


    Ich hoffe ich konnte ein wenig dazu animieren auch dann in den Wald zu gehen, wenn es keine oder nicht so viele Speisepilze gibt. Es ist trotzdem immer wieder aufs Neue schön und faszinierend!


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Ralf :)


    Den Bewertungsmodus finde ich persönlich sehr angenehm, sinnvoll und gut und er ergibt sicherlich in der Regel eine gerechte Mischung. Schade finde ich nur, dass Dein wie ich finde sehr gut erklärender Text im August-Wettbewerbs-Thread "verschwindet".


    Vielleicht überlegt Ihr einmal einen eigenen Thread "Jury und Bewertungs-Modus" oder ähnlich unter "Pilze - Fotowettbewerb" - "Wichtige Themen". Und wenn dann das nächste Mal Fragen und/oder Diskussionen auftauchen, dann kann sich jeder dort erst einmal schlau machen :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Jan,


    im Oktober sind die Pilzlehrwanderungen am Schmausenbuck (beim Tiergarten Nürnberg, 16.10.) und bei Erlenstegen (22.10.) Die im Veldensteiner Forst sind am 11.09. und am 25.09.


    Der Faberhof (am 24.09.) liegt in einer sehr schönen und pilzreichen Gegend - ich bin da in der Nähe aufgewachsen und da habe ich angefangen mich für Pilze zu interessieren ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Nein, ich war nur mit Augen und Hirn unterwegs. Die Kamera lag daheim. ;)


    Lern-Highlight des Tages war auf jeden Fall der Fund von Stockschwämmchen. Auch wenn es sicherlich noch ein paar Saisons dauern wird, bis ich mich trauen werde, die auch zu essen. :giggle:


    Hallo Jan,


    meine Kamera hätte ich eigentlich auch gleich zuhause lassen können - die obigen sind meine einzigen Fotos, ansonsten war ich auch "nur" mit zuhören, Fragen stellen und ansehen beschäftigt :)


    Von den Stockschwämmchen lasse ich auch erst einmal die Finger - die stehen in Punkto genaue und sichere Bestimmung bei mir erst einmal ziemlich weit hinten an ;)


    Ich bin am Überlegen, ob ich bei einer oder mehreren der nächsten Pilzlehrwanderungen (11.09., 18.09., 24.09., 25.09.) auch mit dabei bin. Vielleicht bei der am 18.09. bei Lauf da die erst um 10 Uhr beginnt was mir sehr entgegen kommt oder bei der am 24.09. beim Faberhof die erst um 14 Uhr beginnt - wobei der Veldensteiner Forst ist schon auch eine tolle Gegend, müsste man halt nur etwas früher aufstehen :D . Wie sieht es bei Euch aus? Geht Ihr auch bei einer der Lehrwanderung mit?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ralf,


    von meiner Seite aus ein herzliches Danke schön für Dein Statement.


    Du schreibst: "... denn allererster Sinn und Zweck, und somit das Qualitätsmerkmal, dieses Wettbewerbs ist es, Usern etwas Spannung und Freude zu bieten..." Genau so ist dies bei mir bisher auch weitestgehend angekommen (das weitestgehend erkläre ich gleich). Ich schaue mir die Fotos unheimlich gerne an, habe dann auch so meine Favoriten - weniger wegen der Qualität der Fotografien (die kann ich ab einem bestimmten Punkt sowieso nicht beurteilen), sondern einfach weil ein Foto/Motiv mich anspricht, mir gefällt, aus welchen Gründen nun auch immer.


    Zum "weitestgehend": Solch eine fotografischer "Glücksschuss" kann ja dann auch einmal jemandem wie mir gelingen, also einem fotografischem Laien ohne guter Kamera und Co., der keine Ahnung von Bildaufbau, Hintergrund, Spezialeffekten, Fotobearbeitung oder ähnlichem hat. Ich hatte mir tatsächlich überlegt ein solches Bild von mir beim Wettbewerb einzustellen. Nicht um zu gewinnen, sondern weil ich einfach stolz auf und glücklich über solch einen "Glücksschuss" bin. Dann aber habe ich mir überlegt, dass ich keine Lust dazu habe, dass gerade dieses für mich besondere Foto hinterher bis ins kleinste Detail analysiert wird und habe es dann einfach sein lassen. Dies ist, und dies möchte ich ausdrücklich betonen, natürlich nur meine ganz persönliche Haltung und natürlich ist die anschließende ins Detail gehende Kommentierung eines jeden Fotos sicher für viele Fotografen sehr nützlich und hilfreich, auf jeden Fall kommt damit, salopp gesagt, "Leben in die Bude" :)


    Du schreibst: "Wir verbringen einen Teil unserer Freizeit damit, Eure Bilder zu bewerten. Und das macht jeder nach bestem Wissen und Gewissen"
    Ich danke Euch dafür! Es macht wirklich Spaß die Fotos anzusehen und ich möchte da nicht entscheiden müssen, ehrlich nicht.
    Als ich die ganzen Texte und Kommentare gelesen habe, fragte ich mich wer den eigentlich die Jury ist und nach welchen Kriterien entschieden wird. Ich suchte daher im Forum nach einer Antwort und habe keine gefunden. Vielleicht habe ich aber auch nur den "Wald vor lauter Bäumen" nicht gesehen. Vielleicht wäre es eine Idee dies etwas transparenter zu machen, also jede Mal einen Text (der bleibt ja dann immer gleich und kann jeweils kopiert werden) zusätzlich zum "Die Jury hat entschieden", aus dem hervorgeht wer die Jury ist und vielleicht auch noch, falls dies möglich ist, nach welchen grundsätzlichen Kriterien gewertet wird.


    Viele liebe Grüße


    Maria

    Hallo Uli,


    zum Pilze suchen war ich in den genannten Regionen noch nie. Ich habe lediglich Freunde, Bekannte und Verwandte in den verschiedenen Gegenden, vor allem Unterfrankens, zwischen Bamberg, Haßfurt, Schweinfurt, Bad Kissingen und um Würzburg. Und so habe ich halt auch einige interessante, schöne Orte, Gebäude oder Landschaften kennen lernen dürfen. (Es ist schon immer wieder erstaunlich und irgendwie verrückt - da meint man um die halbe Welt fliegen zu müssen um tolle Eindrücke zu gewinnen, die gewinnt man dann ja auch und ich möchte keine einzige meiner Reisen missen, aber direkt vor der Haustür, von mir vielleicht 1 bis 1 1/2 Stunden entfernt, findet man ebenfalls traumhafte Landschaften, durchaus kulturelle Unterschiede ;) und kann unvergessliche Eindrücke in vielerlei Hinsicht gewinnen!)


    Vielleicht ergibt es sich ja einmal, dass man sich trifft - würde mich jedenfalls sehr freuen :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Jörg,
    dem kann ich nur zustimmen. Auch bei uns in der Region gab es im Juni und dann wieder von Anfang August bis etwa 21. August reichlich Pilze. So reichlich, dass ich mir immer wieder dachte "Wow - was für ein Pilzjahr!"



    Hallo Silverstar,
    Birkenpilze habe ich dieses Jahr bisher auch kaum gefunden. Aber nicht verzagen - die Pilze kommen schon wieder :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Ja , sogar mehrmals abgekocht und das Kochwasser weggeschüttet. Und die ganze Prozedur auch noch mal mit nur jüngsten Exemplaren ausprobiert: SCHEUSSLICH bitter- ich habe die Probe sofort wieder ausgespuckt, aber für meine Tochter schmeckten die nicht bitter, sondern einfach nur nach nichts.


    Amanita fulva, Rebrauner Dachpilz, grauer Wulstling... ja sie haben alle einen unangenehmen Beigeschmack- deshalb "Kriegspilze" (normal bleiben die stehen), aber ICH finde die im VERGLEICH zum Samtfußkrempling noch regelrecht lecker.


    Hallo Safran,


    in letzter Zeit habe ich ja auch verschiedene Male mit dem Samtfuß-Krempling experimentiert ... bitter war der nicht ein einziges Mal, ganz im Gegenteil!


    @Alle:
    Bei meinen Experimenten bin ich auch zu dem Schluss gekommen, so wie beinahe alle anderen ja auch festgestellt haben, dass der Samtfuß-Krempling schlicht nach gar nichts schmeckt, beinahe egal wie man ihn zubereitet, und in Essig eingelegt, egal ob als Salat oder wie oben beschrieben konserviert, sind mir andere Lebensmittel entschieden lieber ;) und diese Meinung scheinen wir ja alle zu teilen :D
     
    Das Einzige was mir wirklich geschmeckt hat und was ich sicher auch wieder einmal machen werde, sind die mit Samtfuß-Krempling gefüllten Huflattich-Röllchen nachdem sie ein paar Stunden durchgezogen sind (Bei Interesse findet man das Rezept, sowie weitere Erfahrungsberichte verschiedener User, hier, so wie eingangs von Alexander schon angegeben wurde).


    Alexander:
    Ich finde Dein Experiment super und danke Dir dafür :thumbup: .


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Craterelle,


    Deine Idee ist genial! :thumbup:


    Ich hatte Dich wirklich falsch verstanden und zudem auch nicht richtig nachgedacht :shy:


    Zwischenzeitlich habe ich mir die Kartierungen etwas näher angesehen und auch vier verschiedene Stichproben gemacht - also wenn man die Daten deutschlandweit auswerten könnte, dies wäre schon sehr interessant und sicher aufschlussreich!


    Zu vier verschiedenen Pilzen habe ich völlig willkürlich einige wenige verschiedene Fundorte innerhalb Bayerns für die Jahre 2005 bis 2015 mit den Mondphasen verglichen. Die nachfolgenden willkürlichen erfassten und wenigen Daten sind also in keiner Weise aussagekräftig und/oder verwertbar.


    Schopftintling: 17 Funde bei aufsteigendem Mond, 11 Funde bei absteigendem Mond
    Faltentintling: 15 Funde bei aufsteigendem Mond, 14 Funde bei absteigendem Mond
    Maronen: 21 Funde bei aufsteigendem Mond, 17 Funde bei absteigendem Mond
    Rotfußröhrlinge: 16 Funde bei aufsteigendem Mond, 14 Funde bei absteigendem Mond


    Die unterschiedliche Gesamt-Anzahl der Funde pro Pilz ergibt sich durch die Menge der angezeigten Funde pro Fundort. Aufgefallen ist mir, dass immer wieder Funde direkt an Neumond waren (wurden von mir nicht mit eingerechnet), dies kann jetzt aber bei der äußerst geringen Menge an Daten auch nur Zufall gewesen sein.


    Es bleibt jedenfalls spannend und ich hoffe, dass Du an die Daten der DGfM herankommst. :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Nachtrag:
    Per PN wurde ich unter anderem nach den Quellenangaben gefragt. Gerne liefere ich die nach:
    Über die Homepage der Deutschen Gesellschaft für Mykologie kann man in die Karten einsehen, wenn man sich dort anmeldet, erhält man zusätzlich die Funddaten.
    Den Mondstand habe ich der Einfachheit halber und kurzerhand aus Wikipedia entnommen, daher auch erst ab 2005.


    Auch wurde ich gefragt wie sich die Anzahl an Funden berechnet. Ich habe einfach bei jedem der vier verschiedenen Pilze willkürlich in verschiedenen Teilen Bayerns 20 verschiedene Fundorte aufgerufen, mir das Datum des Fundes oder der Funde notiert und im Vergleich mit der Mondphase auf- oder absteigender Mond dazu notiert.


    Hallo Juliane,


    ich habe mich bei der heutigen Pilzlehrwanderung mit einer der Pilzsachverständigen (Frau Hirschmann) darüber unterhalten. Sie wusste es auch nicht ganz genau, vermutet aber, dass der Parasitische Röhrling einfach nur zu den Pilzen gehört die nur alle paar Jahre fruktifizieren müssen um sich selbst zu erhalten. In den Jahren dazwischen bilden sie dann keine Fruchtkörper aus.


    Wissenschaftlich ist übrigens nachgewiesen das die Pflanzen und Pilze im Wald miteinander kommunizieren können, also Botschaften untereinander versenden können.
    Vielleicht sendet da der Schmarotzer Botschaften aus wie "Ich werde immer schwächer" woraufhin der Bovist verkündet "Achtung - Schmarotzer kommen bald - vermehrt wachsen" Und wenn er dann entsprechend zahlreich da ist sendet er diese Botschaft aus und schwupps - die Schmarotzer sind da :D


    Liebe Grüße und bitte nicht ganz ernst nehmen ;)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Jan,


    ich wäre Dir sehr dankbar wenn Du wissenschaftliche Daten/Fakten/Studien/Auswertungen ... finden würdest. Aber bitte nur wirklich unvoreingenommene ;) Von allen Texten, ob nun wissenschaftlich oder nicht, die ich gefunden habe erscheinen die mir am unvoreingenommensten die des Ehepaares Hirschmann und die des spanischen Pilzexperten zu sein - alle anderen erschienen mir bereits mit einer Anfangserwartungshaltung an die Sache herangegangen zu sein, die durch Argumente lediglich noch bestätigt wurde (sowohl bei den Befürwortern als auch bei den Skeptikern).


    Und Du hast natürlich Recht das man den Mondstand "ausblenden" sollte. Ich für meinen Teil bemühe mich im Thread Nürnberg, Fürth, Erlangen alle zwei Tage so realitätsnah wie möglich zu berichten und dies ohne an den Mond zu denken.


    Meine Ausgangsidee war eigentlich, dass man hier im Forum mit einigen Personen (die regelmäßig die gleichen Pilz-Reviere besuchen) über Deutschland verteilt in dieser Saison ein verstärktes Augenmerk darauf richten könnte und zwar Befürworter wie Skeptiker, also ganz neutral. Dabei dürfen natürlich jeweils nicht die anderen ausschlaggebenden Faktoren wie Wetter vergessen werden. Nach einigen Monaten hätte sich dann vielleicht eine Tendenz abzeichnen können. Und dann hätte man überlegen können, ob man die ganze Sache vertieft und dann auch wirklich mit verwertbaren und belastbaren Fakten untermauert.


    Es ging also von Anfang an nicht um belastbare bahnbrechende Erkenntnisse und Fakten - dies wäre, wenn überhaupt, erst der zweite Schritt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Uli,


    wahnsinnig tolle Fotos - ich bin begeistert.


    Begeistert bin ich aber auch über die Art wie Du schreibst. Und außerdem habe ich mich dabei gleich ganz heimisch gefühlt: Pfiffer sind halt Pfiffer, ganz klar ;) Und die Zigeiner (Zigeuner) kennt bei uns auch jeder so, also von den echten Einheimischen halt.


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Wohnst Du da in der Nähe? Das ist ja gar nicht so weit weg von mir und in der Gegend bin ich ab und an :)