Später kann man durch den müllfreien Lieblingswald spazieren und es noch mehr geniessen
Schön wäre es wenn es so wäre
Ich habe dies einmal gemacht als ich Einweg-Handschuhe wegen der färbenden Beeren dabei hatte. Zwei Wochen später fand ich dann an genau diesem Weg genauso viel Müll wie vorher, sogar ein komplettes Fenster - mit Rahmen, Scharnieren etc.. - dies liegt übrigens drei Jahre später immer noch da nur mitlerweile ist das Glas zerbrochen! Und wieder aufs Neue waren da Flaschen, leere Chips- und Kekstüten, leere Zigarettenschachteln und die allgegenwärtigen Papiertaschentücher die ja auch mindestens zwei Jahre brauchen bis sie verrottet sind. Ich finde dies sehr ärgerlich und verstehe die Leute die so etwas tun einfach nicht!
Sehr oft markieren auch die Waldbesitzer ihre Grenze zum Nachbarn mit solch farblich abgehobenen Stangen - manchmal auch mit einer umgestülpten Ketchup- oder Weichspülerflasche drauf - was ich höchst unästhetisch finde...
So können sie auch aus einigen hundert Metern Entfernung noch genau die Flucht entlang schauen und sehen, ob ein Baum noch auf ihrem Grund steht oder schon auf dem des Nachbarn. Ist ja auch nicht ganz irrelevant, ob ich meinen Baum "ernte" oder den des anderen
Hallo Martin,
jetzt verstehe ich das endlich! Ich habe dies nämlich auch schon ein paar Mal gesehen und mich gefragt warum sich die Leute die Mühe machen ihren Müll, also leere Flaschen, auf Stäbe zu stecken.
hallo, Den Spiegel- Artikel las ich heute auch schon. Ich hab da noch auf meiner Platte eine alte Statistik , fragt mich nicht , woher. Die hatte ich mal in Vorbereitung eines Vortrages im Verein (Kein Pilzverein) irgendwo runtergeladen.
Hallo Norbert,
die Daten der Statistik scheinen laut den Quellenangaben im Netz ebenfalls vom Statistischen Bundesamt zu stammen. Hier gibt es z.B. die selbe Statistik, allerdings bis 2008 geführt.
Nach der Grafik des Spiegels nahmen die Todesfälle gerade in den letzten 10 Jahren ja wieder deutlich zu. Und das ist einer der Punkte, der Fragen aufwirft, also zumindest bei mir. 6 Todesfälle z.B. im Jahre 2006 oder 2010 erscheint zunächst auf Deutschland bezogen nicht viel, wenn man aber davon ausgeht, dass vor Eintritt des Todes die ganzen zur Verfügung stehenden medizinischen Möglichkeiten genutzt wurden ist dies eigentlich schon viel.
Der zweite Punkt der bei mir Fragen aufwirft ist, dass die Daten beider Auswertungen laut Quellenangaben vom Statistischen Bundesamt stammen und demnach eigentlich identisch sein müssten. Vergleicht doch aber einmal die Zahlen Da gibt es für die meisten Jahre unterschiedliche Angaben (1980: 6 bzw. 4, 1981: 13 bzw. 11, usw.). Zum Teil sind die Angaben sogar erheblich abweichend. Bei den geringen Stückzahlen macht es statistisch gesehen einen großen Unterschied, ob für ein Jahr 1 Todesfall oder 4 Todesfälle angegeben werden wie z.B. für das Jahr 1986 geschehen.
Ich bin einmal auf Eure Meinung dazu gespannt. Sehr interessant wäre es natürlich, wenn man in die Originaldaten im Netz einsehen könnte aber selbst wenn dies über die Seite des Statistischen Bundesamtes möglich ist, bin ich anscheinend zu blöde dazu
Finde ich ja total interessant, nicht nur was die Pilze angeht. Das zum Beispiel in Deutschland! im Jahre 2009 ein Mensch durch Spinnen ums Leben kam oder im Jahre 2014 durch Ratten, also das finde ich schon durchaus bemerkenswert. Auch die sehr großen Schwankungen bei den Pilzen finde ich beachtlich - ob dies immer nur mit dem Pilzaufkommen des jeweiligen Jahres zu tun hat?
Schade nur, dass man danach mit tiefergehenden Informationen erst einmal nicht weiterkommt, auch nicht unter Einbezug des Suchbegriffes ICD10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems - Version 10). Da muss man dann schon mit wesentlich mehr Zeitaufwand recherchieren. Aber eigentlich würde mich dies schon total interessieren.
beim Verkochen meiner gestrigen Trompetenpfifferlings-Funde ist mir, da abgelenkt, ein Fehler unterlaufen und herausgekommen ist ein neues Rezept das ich Euch nicht vorenthalten möchte, denn es war einfach nur
Putenkeulen in einer Zimt-Trompetenpfifferlings-Soße
Ich hatte zwei Puten-Oberkeulen die ich in einer ganz normalen Soße mit Trompetenpfifferlingen servieren wollte. Einer meiner spontan eingeladenen Gäste isst kein Fleisch (die Bratensoße aber schon) und so war geplant sehr viele Trompetenpfifferlinge in die Soße zu geben, dass eben eine Portion Pilz-Ragout herauskommt. Nun, normalerweise bereite ich Putenkeulen mehr in Richtung Brasilianische Küche zu, und da würze ich unter anderem mit Zimt und Kreuzkümmel. Gewürze also, die ich nicht einmal im Traum für Pilze verwenden würde. Gestern habe ich sie zusammen mit den Pilzen versehentlich verwendet (die Macht der Gewohnheit) und ich muss sagen, das war geschmacklich ein richtiger Traum und passte hervorragend.
Normalerweise mariniert man die Putenkeulen ein paar Stunden lang, gewürzt mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zimt und etwas Kreuzkümmel. Dies habe ich aufgrund der spontanen Einladung dieses Mal nicht gemacht.
Einfach die Putenkeulen in einem großen Topf in Öl von allen Seiten scharf anbraten bis sie überall goldbraun sind. Kurz bevor dieser Bräunungsgrad erreicht ist gehackte Zwiebeln und gut Knoblauch zugeben und mit anbraten. Mit Wasser aufgießen und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Die Putenkeulen mit Salz, Pfeffer, reichlich! Zimt und hier wenig Kreuzkümmel (ist Geschmackssache wieviel man nimmt) würzen. Bei geschlossenem Deckel ca. 20 bis 30 Minuten kochen, dann reichlich Pilze zugeben und mit kochen. Wenn die Putenkeulen weich sind Sahne zufügen und evtl. mit etwas Mondamin oder Mehl die Soße binden. Dazu Reis und ein Blattsalat.
Es war richtig, richtig lecker. Das Zimt hervorragend zu Hähnchen und eben Pute passt war mir ja klar, dass er aber auch so gut mit Pilzen harmoniert war mir neu. Ich glaube in diese Richtung werde ich mit den Pilzen etwas mehr experimentieren,
Hallo Maria, Nein , dein Pilz ist kein Ellerling. Ellerlinge wachsen auf Magerwiesen , nur selten im Wald , aber auch dort immer an grasigen Stellen. Gruß Norbert
Hallo Norbert,
auch Dir herzlichen Dank.
Ich hatte heute überhaupt nicht, wie sonst bei mir üblich, zu einem mir unbekannten mich aber interessierenden Pilz recherchiert, was man ja hier in Deinem Thread auch bemerkt . Was auch immer dies für ein Pilz war, dieser Perlmuttschimmer war sehr beeindruckend und auffällig.
Ok...werde deine Verwirrung mal aufklären Die Bilder sind aus meinem letztem Urlaub in Thailand
Barbados war ich mal..aber auf den Bildern sind keine Pilze von dort
Ich sage ja - die eigene Leitung auf der man steht
Barbados muss wirklich in jegliche Hinsicht ganz toll sein. In den letzten Jahren hatte ich aus genealogischen Recherchegründen immer wieder einmal mit dieser Insel zu tun und da findet man dann ja zwangsläufig im Internet Fotos und noch vieles mehr - sieht schon sehr verlockend aus
ich war heute ganz erstaunt wie zahlreich, vielfältig und artenreich die Pilze noch im Wald stehen - die meisten der von Dir gezeigten Pilze sah ich unter anderen auch. Und Dank Dir, bzw. Dank Deiner Fotos, glaube ich, dass ich da einen Ellering fotografieren wollte und statt dessen eine profane Marone scharf bekommen habe Damit dies nicht falsch interpretiert wird ... Link - was meinst Du, kann der Ellerling so zwischen Perlmutt und Elfenbein schimmern? Ich habe leider kein anderes Foto - es wurde immer nur die Marone scharf - daher auch keine offizielle Bestimmungsanfrage )
Ich klicke die Beiträge einzeln an und kopiere sie dann ins Notepad und dann in die Antwort. Würde auch gerne wissen ob es einfacher geht.
Ich beantworte die Beiträge einfach der Reihe nach, so wie ich sie beantworten möchte und dann erscheinen sie ganz automatisch hintereinander in einem einzigen Beitrag von mir.
Klicke bei allen Antworten, die Du zitieren möchtest, auf "Zitieren".
Anschließend gehst Du auf "Antworten".
Du siehst nun die von Dir gewünschten Beiträge.
Jetzt solltest Du auf "Quelltext anzeigen" gehen. Ist in der Bearbeitungsleiste das rechte Symbol. Die obere eckige Klammer stehen lassen. Da steht dann zB
Nun den überflüssigen Text aus dem Beitrag löschen. Die untere eckige Klammer schließt das Zitat ab.
Ist einfacher, als es sich anhört.
LG Nobi
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Hallo Nobi,
dies ist natürlich auch eine Möglichkeit
Liebe Grüße
Maria
[hr]
Die zwei obigen Texte habe ich einfach nacheinander aufgerufen, erst den ersten Text beantwortet und abgesandt und dann den zweiten Text aufgerufen und abgesandt ... und so könnte ich mit weiteren Texten weitermachen, wahrscheinlich so lange bis jemand anderes auch etwas schreibt.
@ Maria: Ich hab mal überschlägig die Gläser hochgerechnet, da manche kleiner, andere größer sind und auch nicht mehr alle da sind. Es waren ca. 5.200 ml. Also mit gut 5 l bei der Menge kann man in etwa rechnen, plus, minus, je nachdem, wie lange man sie kocht und was für Pilze (wenn überhaupt) man verwendet. Je wässriger sie sind, desto weniger Menge bleibt.
Danke Heide!
Ich hatte mir schon gedacht, dass dies eine ziemliche Menge ist. Aber man kann die Mengenangaben des Rezeptes, wie ich gesehen habe, ja problemlos dritteln. (Und wahrscheinlich schmeckt es mir dann so gut, dass ich das nächste Mal die Mengen verdopple )
nachdem heute nach den frostigen Tagen, dem Regen und dem starken Wind endlich wieder einmal die Sonne schien, machte ich endlich einmal wieder einen kleinen Waldspaziergang. Der Wald steht voll mit Pilzen! Allerdings kenne ich die wenigsten davon, was mich heute aber nicht weiter störte, denn ich war auf der Suche nach nur einer bestimmten Pilzart. Ein paar wenige Fotos habe ich natürlich auch gemacht.
Viele verschiedene auf Totholz wachsende Pilze
Unglaublich viele verschiedene "Winzlinge"
Hier wollte ich eigentlich den wie Perlmutt schimmernden kleinen weißen Pilz fotografieren - scharf erwischt habe ich dann die Marone von denen es noch erstaunlich viele gibt, die mir allerdings allesamt schon zu weich sind und zum Teil offensichtliche Frostschäden haben.
Eine große Vielzahl der unterschiedlichsten Pilze in allen Farben und Formen, nachfolgend zwei Beispiele
Überhaupt die Farben ...
Und wonach ich gesucht habe, fand ich dann ebenfalls in wirklich großen Mengen - der ganze Wald steht voll davon! Überall junge knackige Trompetenpfifferlinge.
Nach nur einer halben Stunde hatte ich dann bereits genügend davon gesammelt.
Auf einen unbestimmten Termin würde ich mir gerne eine Kräuterführung mit dir wünschen. Ich revanchiere mich latürnich.
Hallo Markus,
dies lässt sich mit Sicherheit nächstes Jahr realisieren.
Das wird dann sozusagen ein "interkultureller Pilz-Kräuter-Event" Schwäbisch-Alemannisch trifft auf Nürnberg-Fränkisch: "Hosch gsäa Maria?" - "Allmächd na! No su woas ober a Markus" Und das Ganze vielleicht noch gewürzt mit Englisch wobei zumindest bei mir zum Vergnügen aller anderen aus einem "little" dann ein "liddl" wird :shy: (Thai kann ich natürlich nicht und Deine Frau bis dahin für dieses spezielle Thema vielleicht noch nicht umfassend genug Deutsch). Und unsere Funde verkochen wir dann und dann treffen Kräuter und Pilze auf "Schbäddzla", "Gniidlä" und "ข้าว" (Spätzle, Klöße und Reis )
Na wenn das kein Event wird und noch dazu ohne Flugreise direkt vor unserer Haustüre Wie heißt es so schön: Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah!
Liebe Grüße und ich freue mich schon darauf von Dir zu lernen und mein Wissen gebe ich natürlich gerne weiter
Maria, ich musste grad mal nachgucken was Melde ist... Gibt's tatsächlich hier auch, ist allerdings ein Sommergemüse, das gibt es erst wieder ab Mai oder so. Mir persönlich ist das ein bisschen zu süßlich, wenn ich die Wahl habe, ziehe ich die bitteren Gemüse vor. Bärenklau habe ich noch nie probiert - bei diesen ganzen sehr ähnlichen Doldenblütern ist mir die Verwechslungsgefahr zu groß.
Hallo Sarah,
Melde und die diversen Gänsefußarten sind als eine unserer ältesten Kulturgemüse weltweit verbreitet, daher wachsen sie natürlich auch in Griechenland. Aber diese Pflanzen sind eigentlich überhaupt nicht süßlich, vielleicht verwechselst Du diese jetzt mit einer anderen Pflanze. Allerdings, und da hast Du schon Recht, ist die Melde, obwohl sie genügend Bitterstoffe beinhaltet, geschmacklich nicht so bitter wie einige andere Pflanzen.
Melden oder Gänsefußarten schmecken ein wenig in Richtung Spinat nur ohne den prägnanten "Eisen-Säure"-Geschmack des Spinates - und sind dafür um einiges aromatischer und runder im Geschmack als Spinat. Und, im Gegensatz zu vielen anderen Wildpflanzen und im normalen Supermarkt zu kaufenden Blatt-Gemüsesorten übertrumpfen die Melden die anderen Zutaten nicht, sondern fügen sich harmonisch ein ohne dabei ihren Eigengeschmack zu verlieren. Und genau diesen Geschmack kann ich mir eben sehr gut in Kombination mit Pilzen in einem Gericht wie von Dir so schön beschrieben vorstellen, zumal Du geschrieben hast, dass dieses Gericht wohl aus Wildkräuter zubereitet wird.
Vielleicht gibt es ja jemanden in Deiner Nähe der sich ein klein wenig mit Pflanzen auskennt und Dir den Wiesenbärenklau zeigen kann - der ist eigentlich unverwechselbar, obwohl einer der weißen Doldenblütler , und schmeckt superlecker. Aber ich sage es gleich, obwohl auch der Wiesenbärenklau genügend Bitterstoffe in sich hat, zählt er nicht zu den eher bitter schmeckenden Nahrungsmitteln .
Und nachdem in den vorherige Texten immer wieder von der Zitrone die Rede war - dies ist, wie ich geschrieben hatte, nur meine ganz persönliche Ansicht und auch mein ganz persönliches Problem, vor allem bei vielen orientalischen Speisen. Mir ganz persönlich schmeckt, meistens zum Unverständnis der Gastgeber , die Hühnersuppe oder Linsensuppe oder was auch immer halt ohne Zitrone wesentlich besser als mit Es tut mir leid, dass ich dies vorhin spontan geschrieben habe, denn dies ist doch nun wirklich nur reine Geschmackssache und jeder kann es so halten wie er es mag
Ich hätte jetzt allerdings noch eine Frage an Dich. Warum kochst Du dies so lange, dass es wirklich fast wie ein Brei ist? Gibt es da einen Grund dafür? Alle verwendeten Lebensmittel haben doch eigentlich eine wesentlich kürzere Garzeit.
ein sehr persönlicher Text der mir sehr zu Herzen ging Und nun weiß ich auch endlich wie Ihr ausseht, kann mir also noch viel mehr den Menschen Markus hinter den Buchstaben und Wörtern vorstellen, was ich sehr schön finde.
Und das "Schubladendenken" das Du kurz anklingen hast lassen ... mit diesen Einstellung Dritter, mit diesem Pseudowissen, oder soll ich sagen klischeehaften Vorverurteilungen Dritter, steht Ihr nicht alleine da. Dies geht ganz vielen interkulturellen Paaren so. Leider!!! Und sehr, sehr oft zu Unrecht! Aber wie Du ebenfalls sagtest - kehren wir doch zum Thema Pilze oder Fernweh zurück
Ich wünsche Euch beiden jedenfalls alles Glück der Erde und noch ganz viele leckere Toasts mit Steinpilzen
Wer mich kennt, weiß wohin mich das Fernweh zieht. Leider stecken meine ganzen Saharafotos alle nur analog in ihren Diakästen.
Unsere vorletzte große Fernwehreise starteten wir Weihnachten 2006 nach Timbuktu in Mali. Wir sind zwar bloß bis Mauretanien gekommen, aber wir haben Digitalfotos nach Hause gebracht.
Hallo Hans,
das wäre auch etwas für mich! Und dann noch dazu mit (m)einem Bulli - herrlich!
Mir geht es übrigens mit den Fotos ähnlich. Nur die letzten Jahre sind mit einer Digital-Kamera fotografiert worden. Ich weiß aber ehrlich gesagt bei Urlaubsfotos gar nicht was mir lieber ist - die digitalen Fotos druckt man nicht mehr so aus und ein Fotoalbum durchzublättern, gespickt mit Kartenausschnitten und persönlichen Einträgen, hat schon auch etwas
Na ja - ich war noch nie in der südlichen Hemisphäre. Ich war bis jetzt nur in Europa, Asien und ein mal auf Teneriffa. Irgendwann mal, vorzugsweise wann die Kinder schon aus dem Haus sind, möchte ich nach Südamerika um den Sommer mitten im Winter zu erleben. Nicht unbedingt nach Südamerika sondern vielleicht nach Südafrika oder nach Australien oder nach Indonesien. Es gibt da genug Optionen. Ich will in Frankfurt oder Stuttgart bei Schneeregen ins Flugzeug einsteigen und irgendwo weit weg bei sonnigen +28 Grad wieder aussteigen. Auf dem Rückweg wird es leider genau umgekehrt sein.
Hallo Alex,
dann mache dies unbedingt! Das einzig Lästige an der ganzen Sache ist eigentlich nur, dass man die dicke Winterjacke die ganze Zeit mit sich herumschleppt
Ja, auch ich möchte ab und an gerne mal der Novemberödnis entfliehen, habe das aber noch nie getan.
Flugreisen, und dann auch noch in den Ferien (wegen der Kleinen) kann ich mir zusätzlich zum Sommerurlaub nicht leisten.
Aber ich habe ja Euch für Karibik-, Südamerika- oder andere Fotos. Tolle Eindrücke habt Ihr alle mitgebracht. Danke!
(P.S.: Falls wieder einmal jemand von Euch an ferne Strände kommt: ich würde mich über eine Hand voll Sand mit genauer Stenadherkunft sehr freuen... ich habe da eine kleine Sammlung in Reagenzgläsern.)
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Hallo Tuppie,
dies konnte ich mir mit den Kindern dann auch nicht mehr leisten, auch weil die Flüge in den bundesweit relativ einheitlichen Ferien wie z.B. Weihnachten, Pfingsten oder Ostern ziemlich teuer sind. Wir sind dann auch immer in den Sommerferien (Mitte August bis Mitte September wenn in den meisten Bundesländern die Ferien bereits vorüber sind) geflogen, dann halt in die Regenzeit hinein, und damit sich die Flugkosten lohnen gleich für 4 oder 5 Wochen. Aber auch dies ging maximal nur jedes zweite Jahr. In den Jahren dazwischen war dann Camping angesagt was ich übrigens ebenfalls liebe und gerade für Kinder eine, wie ich finde, ideale Urlaubsform ist.
Wenn man aber keine schulpflichtigen Kinder hat ist meiner Meinung nach gerade der November ideal für Reisen auf die "andere Seite der Welt". Es ist nirgendwo Hauptsaison, dass heißt überall sind die Unterkünfte günstig, nirgendwo ist es überlaufen, und die Flüge sind relativ preiswert. Und hier verpasst man nicht allzuviel. Denn ganz ehrlich, vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ist es bei uns auch traumhaft schön. Und auch im Winter ist es hier wunderschön, sofern wir einen wirklichen Winter mit Schnee haben .
Wenn ich das gewusst hätte Tuppie ... meine Sandsammlung aus den verschiedensten Regionen Brasiliens habe ich vor ein paar Tagen schweren Herzens weggeworfen. Schade!
Natürlich habe ich das Maria. Das mache ich grundsätzlich immer und überall. ... Pilzsuche lohnt dort nur zur Regenzeit, allerdings betreiben das nur wenige Menschen in der Natur, weil es lebensgefährlich ist. Dort wo entsprechende Habitate zu finden sind, gibt es sehr viele Giftschlangen, so richtig fiese kleine hochgiftige Dinger. Das Meiste der dort häufig verzehrten Speisepilze stammt aus kommerzieller Zucht und ist geschmacklich mit dem was es bei uns gibt nicht vergleichbar. Insbesondere weil Pilze dort sehr gerne (oder meist) in Suppen gegessen werden, die an für sich schon ein Geschmacksfeuerwerk bieten, nicht nur an Schärfe, in welchem ein feiner oder guter Pilzgeschmack untergehen würde.
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Hallo Markus,
Deine Fotos sind wirklich traumhaft schön!
Ich selbst war noch nie in Asien, geschweige denn in Thailand. Mich zog es immer mehr auf den (Süd)amerikanischen Kontinent. Was mir allerdings auch dort aufgefallen ist, dass anscheinend (allerdings wirklich nur "anscheinend" ) beinahe nirgendwo Pilze gegessen werden, wenn man einmal von den üblichen Zuchtpilzen wie Champignons oder den chinesischen Pilze absieht. Und dies auch in den gemäßigteren Klimazonen wie in den Anden in denen ja zum Teil die selben Pilze in Massen wachsen wie bei uns auch. Nachdem ich sehr gerne koche und Neues ausprobiere habe ich in meinen diversen Kochbüchern aus Lateinamerika und im Internet in den diversen lateinamerikanischen Kochportalen viel nach Rezepten mit Wildpilzen gesucht - Nichts! Also entweder werden die Kochbücher und die Internetportale nur von Menschen aus den Megastädten dort geschrieben die den Bezug zur Natur verloren haben oder es werden tatsächlich keine oder nur sehr wenige Wildpilze gegessen. Ich vermute das Erstere, denn in den kleinen Dörfern in den gemäßigten Klimazonen gibt es durchaus Menschen die, wie bei uns auch, Pilze sammeln und essen und auch Pilz-Führungen anbieten. Solch eine Pilz-Führung hätte ich ja zu gerne einmal mitgemacht aber leider hat dies nie geklappt! (Es gibt da sogar ein tolles YouTube-Video über so eine Führung. Wenn ich es wieder finde, kann ich es ja noch einfügen)
Liebe Grüße
Maria
Nachtrag: Das Video habe ich natürlich auf Anhieb nicht mehr gefunden - war ja klar Dafür aber dieses hier.
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In der Region Boyaca in Kolumbien und ganz in der Nähe von Paipa war ich ein paar Mal. In den ersten zwei Minuten des kurzen Videos werden Speisepilze gezeigt und benannt, man kommt also ohne Spanisch-Kenntnisse aus. Den Rest versteht man mit ein paar Spanischkenntnissen ganz gut.
Wenn ich weiter oben Lateinamerika insgesamt geschrieben habe, so kann ich natürlich nur zu den Ländern etwas sagen, die ich auch bereist habe (ganz gut kenne ich Brasilien, Kolumbien, Costa Rica und Nicaragua) und ansonsten muss ich mich natürlich auch auf eher oberflächliche Durchreise-Eindrücke oder gar Beschreibungen Dritter verlassen .
Hätten wir da nicht die triste Jahreszeit, würden wir womöglich vergessen, wie gut es uns doch eigentlich geht.
Stimmt Markus, uns geht es echt gut! Verrätst Du uns wo Dein Foto aufgenommen wurde?
Liebe Grüße
Maria
P.S.: Im Februar beginnt übrigens normalerweise das Pflanzenwachstum bei uns, sogar die ersten Blüten zeigen sich. Diese Zeit finde ich z.B. richtig spannend - man spürt, sieht und riecht wie der Frühling ins Land zieht [hr]
Ich fliege auch am liebsten in den öddeligen Wintermonaten weit weg, ab ins Warme und wünsche mich sofort zurück in die Karibik Mit leckerem Essen (insbesondere Fisch & Meeresfrüchte) :yumyum: Und dieses unglaubliche Wasser!!!! Man möchte nicht mehr raus. Luft- und Wassertemperatur sind gleich - herrlich!
Hallo Kuschel, ja die Karibik .... die Farben, die Gerüche, die Natur, die Musik, die Leute, die .... es ist wirklich ein Traum! Wo in der Karibik warst Du denn wenn ich fragen darf? Und waren es immer Kreuzfahrten?
Wie Markus so treffend geschrieben hat, kannst Du Dich ja nun so richtig vorfreuen auf den März - wie schön für Dich
Geht Euch das auch so, dass man gerade im November, wenn die Tage so dunkel sind und immer kürzer werden, wenn alles so nass-kalt ist, wenn die meisten Pflanzen und Pilze verschwunden oder wie zurzeit im Frost erstarrt sind, dass man da Sehnsucht nach Licht und Farbe und Wärme bekommt? Mir geht dies jedes Jahr so und gerade eben, als ich die Fotoalben, Landkarten etc. in Kisten verpackte, überkam mich so richtig heftiges Fernweh! Ich sah mir ein Video zur Gegend einer meiner Reisen an um wenigstens ein wenig in Erinnerungs-Wärme zu schwelgen und dieses Video (in Englisch) stelle ich Euch unten rein. All diese Plätze, Tiere, Pflanzen und noch viel, viel mehr habe ich genauso wie im Video zu sehen ist erleben dürfen und ich wünsche mir so sehr, dass ich da noch einmal hinreisen kann.
Habt Ihr auch so besondere Plätze? Und Videos oder Fotos dazu? Dann zeigt sie doch bitte.
Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß bei diesem Video und vielleicht kann der eine oder andere meine Sehnsucht dann auch ein wenig verstehen.
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