Beiträge von romana


    Hallo abeja,
    aus meiner Sicht sind das Suillus viscidus. Die Farben der Fruchtkörper sind mMn innerhalb der Variationsbreite der Art. Ich habe Suillus viscidus schon mit ausgesprochen graugrünem, aber auch mit bräunlichem und sogar mit beigefarbenem Hut gefunden.
    FG
    Oehrling


    Hallo Abeja und Oehrling,


    ich hänge mich da jetzt mal ganz frech und faul an... Könnten die Pilze auf meinem Foto auch Suillus viscidus sein? Eine Lärche war in der Nähe und ich bin bei meinen Bestimmungsversuchen dahin gelangt. Auffällig war dieser Schleim - sie waren wirklich sehr schleimig...


    Danke und LG
    romana

    Hallo miteinander!
    Heute war ich nach langer Zeit mal wieder im Wiener Prater unterwegs - bisher war es zu trocken, aber endlich hat es auch bei uns geregnet und die Pilze wachsen!
    An einem Stamm, an dem auch Hericium coralloides wächst, fand ich einen Dachpilz mit rotbraunem runzeligen Hut und dunklen Lamellenschneiden. Ich hatte im Kopf, dass es einen Schwarzschneidigen Dachpilz gibt, doch der wächst anscheinend nur auf Nadelholz. Der Schwarzflockige Dachpilz (Pluteus umbrosus) passt auch nicht, denn mein Dacchpilz hat keine schwarzen Schuppen.
    Derzeit ruht er im Kühlschrank und wartet auf endgültige Bestimmung, sofern die möglich ist...
    Bitte um eure Hilfe!


    LG
    romana




    Hallo Pablo!
    Nein, leider.... ich besitze 'nur' die Großpilze Baden-Württembergs. Aber ich zeichne das alles einfach auf, falls mir das mit dem Mikroskopieren gelingt und geh damit in die Mykologische Gesellschaft, die haben genug Bestimmungsbücher.
    Danke jedenfalls für die Info!
    LG
    romana

    Hallo!
    Ich häng mich jetzt da mal an, denn ich denke, ich habe auch Hygrocybe miniata gefunden. Was meint ihr? Fundort ist eine Magerwiese neben einem Hochmoor. ich hab sie übrigens getrocknet, sollte ich das noch mikroskopisch absichern müssen.
    LG
    romana


    Hallo miteinander!
    Freut mich, dass euch unser Fund gefällt! Die Ehre gebührt jedoch meiner Tochter, sie wurde auf die eigenartigen schwarzen Körner aufmerksam und zeigte sie uns.
    Ja, die Geschichte, die hinter dem Pilz steht, ist faszinierend und schrecklich. Die Auswirkungen der Mutterkornvergiftung sind Halluzinationen und starke Krämpfe, man nennt diese Krankheit auch Antoniusfeuer. Als man noch nicht wusste, dass der Pilz verantwortlich für diese Krankheit ist, glaubte man, Hexerei sei die Ursache. Viele 'Hexen' wurden deswegen verbrannt.
    Auf dem Isenheimer Altar in Colmar trägt eine Tafel den Namen 'Die Versuchung des Hl. Antonius' - Antonius hatte Halluzinationen und Krämpfe, die wahrscheinlich auch vom Mutterkorn herrührten. Die Besichtigung dieses Altars war meine erste Bekanntschaft mit dem Mutterkorn.
    Ein Freund erzählte mir, dass ein Roggenfeld brandgerodet wurde, weil es zu stark mit dem Mutterkorn befallen war. Ist Aussieben die einzige Möglichkeit, das Mutterkorn zu entfernen oder gibt es heutzutage vielleicht schon immunes Saatgut? Sind nur biologisch bewirtschaftete Felder anfällig für das Mutterkorn?


    LG
    romana

    Hallo Stefan!


    Naja, in trockenen Zeiten wie diesen freut man sich auch über sowas... Unsere sonstigen Funde waren nicht grad berauschend und diesen Pilz hab ich zum ersten Mal gesehen, noch dazu in schöner Ausprägung. Ich denke nicht, dass das Mutterkorn selten ist, aber es wird halt übersehen, wie viele andere unscheinbare Pilze auch. Ich muss aber zugeben, dass ich auch noch nie geschaut hab.
    Ich meinte, das Gras sei Festuca sp., aber genau fotografiert hab ich es nicht.


    LG
    romana

    Hallo Helmut!
    Mir fällt bei deinen Bildern der Lungenseitling ein, der auch im Sommer/Herbst fruktifiziert. Könnte das passen? Hab heute auch welche gefunden, Substrat war Buche.


    LG
    romana

    Hallo!


    Während unserer recht unergiebigen Pilzexkursion in den Lainzer Tiergarten machte meine Tochter den heutigen Knaller-Fund - das Mutterkorn. Das Mutterkorn ist die Dauerform (Sklerotium) des Mutterkornpilzes (Claviceps purpurea) und ich denke, es ist der Pilz der bisher die meisten Todesopfer verursacht hat. Es wurde aber auch als Heilmittel verwendet.
    Das Substrat dürfte übrigens ein Schwingel gewesen sein.


    LG
    romana





    Hallo Stefan!
    Ich bin sicher kein Profi, aber bei deinem Pilz bin ich eher bei Lyophyllum connatum, aufgrund des Wuchses und des von dir beschriebenen Geruches.
    Aber warten wir mal ab, vielleicht meldet sich ja noch jemand, der sich besser auskennt als ich.
    LG
    romana

    Hallo Craterelle,
    vor kurzem habe ich selbst den Spitzebuckelten Raukopf am Rande eines Hochmoores im Torfmoos gefunden. Ich füge ein paar Bilder als Vergleich an.
    Ich glaube, auf deinen Fotos gelbe Velumsbänder am Stiel zu erkennen, was auf den Spitzgebuckelten hindeutet. Der Orangefuchsige Raukopf hat diese nicht.
    LG
    romana