Beiträge von romana
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Hallo,
das ist wirklich ein toller Doppelfund!
Einen wirklich optimalen Schlüssel, der möglichst viele Röhrlinge erreicht, gibt es meines Wissens nicht. Ein guter Ansatz ist sicherlich die Arbiet von Wolfgang Klofac >
von 2007<.
Dazu darf ich vermelden, dass Wolfgang Klofac den Schlüssel überarbeitet hat und er wird in der diesjährigen Ausgabe der ÖZP (Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde) erscheinen.
LG
romana
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Hallo,
hier kommen mal meine Vermutungen:
1. Das könnte Phellinus punctatus sein, der auch sehr gerne an Kirsche wächst.
2. Dieser Pilz ist aus der Gattung der Samthäubchen - Conocybe, eine genaue Bestimmung ist nur mit dem Mikroskop möglich und das ist auch nicht grad einfach.
3. Da denke ich an eine Psathyrella, möglicherweise Psathyrella candolleana - Behangener Faserling.
4. Ich nehme an, das ist ein Schleimpilz.
5. Wenn Phenolgeruch, dann doch eher einer der Karbol-Champignons. Die chromgelb gilbende Stielbasis passt auch dazu.
LG
romana
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Hallo Stefan,
vielen Dank für deine Hilfe! Ist das sein normaler Habitus - so hell mit so braunen Schuppen? Und sollte der nicht eher einzeln anstatt büschelig wachsen? Ich muss zugeben, dass ich C. domesticus noch nie mikroskopiert habe, bisher hab ich mich wenig mit Tintlingen beschäftigt, weil sie es meist nicht bis nach Hause schaffen. Das Velum im Mikroskop finde ich aber faszinierend - sehr schöne Strukturen!
LG
romana
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Hallo,
die Sporengröße ist 7,5-9,5 x 4-4,5 - meist 9x4. Die Sporen sind bohnenförmig, würde ich sagen. Zystiden konnte ich keine finden, nur jede Menge Basidien.
Geht's jetzt schon genauer oder bleibts bei Coprinellus domesticus agg.? Den Haustintling kenne ich ja eigentlich gelber...
Jedenfalls schon mal danke!
LG romana
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Hallo,
heute hab ich in einem Hochbeet in Wien einen Tintling gefunden, der für mich recht interessant aussieht. Derzeit liegt er auf dem Trockner. Die Fruchtkörper waren etwa 10 cm hoch, der Hutdurchmesser ist ca. 5 cm. Die Stieloberfläche ist glatt, ohne Ringzone. Der Geruch ist unauffällig.
Leider hab ich nur Handyfotos, aber vielleicht kann mir dennoch jemand eine ungefähre Richtung sagen?
LG romana
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Hallo,
schöner Fund! Ob es tatsächlich Rubroboletus legliae ist, wage ich nicht zu sagen. Vergangenes Jahr habe ich ihn gemeinsam mit Wolfgang Klofac gefunden, ausschlaggebend war da dann der Geruch nach Zichorien. Sehr ähnlich ist auch Rubroboletus rubrosanguineus.
Ich hänge meinen Fund mal an.
LG
romana
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Hallo Mischa,
ich denke, dass der Pilz auf deinem Foto auf Nadelholz wächst - sieht sehr danach aus. Er hat einen Trockenschaden, aber dennoch sind die typischen Schuppen am Hut und am Stiel deutlich zu sehen. 22 cm sind tatsächlich relativ unüblich, doch Pilze halten sich nicht immer an die Vorgaben. Bist du dir bei der Größe sicher? Ich frage, weil er im Vergleich zu den Blättern doch nicht ganz so groß wirkt.
Das Fleisch wird im Alter bräunlich, ist anfangs aber weiß. Ich denke, dein Pilz hatte anfangs sehr gute Bedingungen, aber dann halt Trockenheit.
Sicher bin ich mir natürlich nicht, das bin ich nie bei einer Bestimmung nach Foto.
LG romana
edit: hab grad gesehen, dass der zweite Pilz 22 cm Durchmesser hat - 14 cm darf Neolentinus lepideus schon haben.
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Hallo Frank,
der Becherling wird sich makroskopisch kaum bestimmen lassen - da braucht man ein Mikroskop. Möglich wäre z.B. Peziza avernensis, der Buchenwaldbecherling.
Den Saftling finde ich sehr nett!
LG
romana
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Hallo Pablo,
vielen Dank für die Info! Ich wusste noch gar nicht, dass Guajak sowieso blau wird. Ich hab da irgendwo gelesen, dass die Reaktion beim Schlehenrötling nur langsam sein soll, von der Dauer stand da nicht. Weiß aber nicht mehr genau, wo ich das gelesen habe... Ist das also kein stichhaltiges Bestimmungsmittel? Hilft dann also nur die Mikroskopie? Oder können erfahrene Mykologen den auch schon anhand des Aussehens erkennen?
LG
romanan
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Hallo,
ich habe heuer erstmals den Schlehenrötling gefunden und ihn anhand der Guajak-Reaktion bestimmt - er verfärbt sich langsam blau, was der Schildrötling nicht macht, soweit ich weiß. Bei meinem Fund hat das schon etwas gedauert, leichte Verfärbung nach 1-2 Minuten, mit der Zeit stärker werdend. Ich denke, rötlich verfärbte Madengänge sind auch ein Indiz für den Schlehenrötling, wenn ich das richtig im Kopf behalten habe.
LG
romana
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Gibt's ja nicht - ist's also tatsächlich der... Cool, dachte nicht, dass ich da richtig liege - falls ich jetzt nicht falsch interpretiere....
@ Habicht-Peter: Na ja, so gut vertraut bin ich mit Leccinum nicht - bin mir gar nicht sicher, ob ich den schon gesehen habe. Aber meine Touren mit Wolfgang sind wohl doch sehr lehrreich. Ich denke schon, dass ich nach St. Dingens komme, meine Verwandtschaft wohnt ja dort, da ist's naheliegend. Und du?
LG
romana
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Hallo,
ich nehme an mit Feld-Schwindling meinst du den Nelkenschwindling? Der ist ein Weißsporer. Was du uns zeigst ist ein Dunkelsporer, ich nehme an aus der sehr großen und schwierig zu bestimmenden Gattung der Cortinarien. Wenn du die Hüte auf ein Blatt Papier legst und ein Glas darüber stellst, kannst du nach einiger das Sporenpulver sehen.
LG romana
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Schöner Fund, gratuliere!
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Hallo Claudia,
schau mal mit der Lupe, ob bei der Vibrissea von außen so dunkelgrüne 'Adern' ins gelbe laufen. Ich hatte ein paar mal Vibrissea flavovirens, die ist gelb und hat eben dieses Merkmal. Die Sporen sind interessant, so fädig. War in einem Bach, oder?
LG romana
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Hallo Claudia,
ich denke, die Pholiotina sollte mikroskopiert werden, ebenso der rotschneidige Helmlimg, denn da gibt's mehrere mit diesem Merkmal.
Hast du da eine Vibrissea in deinem Körbchen?
LG romana
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Lieber Christoph,
vielen Dank für deine hilfreiche und ausführliche Antwort! Ich bin froh, dass du mir da leider widersprechen musstest, denn wie gesagt habe ich schon mehrmals versucht, Paxillus zu bestimmen, aber völlig sicher war ich mir noch nie, schon gar nicht, was die Farbe des Sporenpulvers angeht. In dem von mir benutzten Schlüssel ist ja grad bei P. cuprinus keine Sporenpulverfarbe angegeben, allerdings findet sich früher im Schlüssel der Punkt 'mit dunkel rotbraunen Tönen, schokoladefarben' oder 'mit gelb-ockerlichen Tönen bzw. hellrostbraun ohne weinrote bis dunkelbraune Töne', weshalb ich dachte, P. cuprinus hätte eher gelb-ockerliche Töne und keine roten. Das mit der Bewertung des Sporenpulvers ist wirklich schwierig... Du hast recht, am Rand ist der Sporenabdruck eher etwas rötlich, in der Mitte aber doch irgendwie olivlich bzw. gelblich - aber das kann auch an meinem Bildschirm liegen bzw daran, dass er da dünner ist.
Ich hatte auch noch nie eine positive Ammoniak-Reaktion, obwohl ich mir so sehr eine wünsche, denn dass würde die Bestimmung vereinfachen - gibt's Paxillus ammoniavirescens bei uns überhaupt? Soll auch ein anderer Krempling diese Reaktion haben?
Das mit den Sporen ist ein sehr hilfreicher Hinweis - danke für die Tafel! Wie sieht es mit den Zystiden bei Paxillus cuprinus aus? Die sollen ja bis zu 125 lang sein... Konntest du das sehen? Ich leider nicht, aber ich war da grad am Ende des zweitägigen Mikroskopierkurses und schon ziemlich erledigt. Der von mir mikroskopierte Fund wird jedenfalls sequenziert, dann gibt's Klarheit.
Liebe Grüße und nochmals Danke!
romana
