Beiträge von Bergwald

    Hallo Dieter,
    ich habe gerade gestern im Münchner Pilzverein einen Vortrag eines chinesischen Wissenschaftlers über Pilze in China gehört. Er zeigte Bilder von der Pilzzucht und wie diese im Grundsatz bewerkstelligt wird. Ich habe so etwas noch nie gesehen. In den Anbaugebieten waren Pilze soweit das Auge nur reicht. Es sah aus wie in einem Pilzurwald. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Chinesen seit Jahrhunderten Pilze für Speisezwecke und in der Medizin verwenden. Sie haben offensichtlich eine enorme Erfahrung mit der Pilzzucht. Ich denke solche Riesenernten sind nur möglich, wenn man ein absoluter Profi wäre bzw. eine Ausbildung hierzu in China machen würde.
    L.G.
    Thomas

    Hallo Trino,
    ein Photo von den Lamellen mit Stielspitze hätte mich interessiert. Vielleicht kannst du noch eines einstellen?
    V.G.
    Thomas

    Hallo Maria,
    ob und welche Pilzart sonst in Frage käme, kann ich nicht sagen. Climbingfreak=Stefan kennt sich da weit besser aus und ich kann mich ihm nur anschließen, dass der Pilz wie ein Brätling aussieht, aber gewisse Restzweifel bleiben. Ich weiß aus eigener Erfahrung nur, dass der Brätling wirklich stark milcht und später die Hände von der Milch sogar richtig braun sind. Ich hoffe, dass Beorn noch etwas dazu sagt.
    Liebe Grüsse.
    Thomas

    Maria schrieb, dass Nr.1 beim Anschneiden milchte und auf Bild 2 sieht man in den Lamellen Bräunungen. Normalerweise milcht der Brätling sehr stark, was hier offensichtlich nicht der Fall war. Maria, hast du den Pilz gleich angeschnitten, oder erst am nächsten Tag? Auch ist die Bräunung nur an einer kleinen Stelle, wobei nicht ersichtlich ist, ob Druck ausgeübt wurde und keine weiteren Bräunungen entstanden. Wie Climbingfreak aber bereits sagte sieht er nach Brätling aus.
    Viele Grüße.
    Thomas

    Das Verlinken ist super. Beides (wissenschaftlichen Namen und deutschen) hat man sofort und darüberhinaus noch perfekte Artbeschreibungen.
    Nur mal so nebenbei, für die, die es interessiert: Ich schreibe wissenschaftliche Namen, denn lateinische ist nicht ganz korrekt. Gerade in der Mykologie/Pilzkunde kommen nicht wenige aus dem Griechischen.
    V.G.
    Thomas

    Hallo Harald Andres,
    wie du sagst, alt verblasst das Rot oftmals. Aber der hier scheint mir zumindest nicht alt. Andererseits war es "nur" eine Frage von mir, ich bin da einfach unsicher. Wie Pablo öfters zu recht sagt, kann man sich in nahezu keinem Fall auf nur ein Merkmal stützen. Es fiel mir nur auf. Genauso gut könnte dein Vorschlag hinkommen, auch wenn ich mir dies nicht vorstellen kann.
    L.G.
    Thomas

    Hallo Thor,
    viel Erfolg mit dem Pilzesammeln und dem Finden von Pilzsammlern. Ich denke mal, dass es im Raum Köln einige Pilzbegeisterte gibt, die gerne gemeinsam unterwegs sind. Dann kommt automatisch wieder Bewegung in deinen Alltag. Vielleicht gibt es in deiner erreichbaren Umgebung einen Pilzverein, der dir zusagt und in dem du entsprechende Pilzler findest.
    Früher war ich viel allein beim Pilzesammeln. Stelle bei mir aber, seit ich im Ruhestand bin fest, dass ich zwar anscheinend mehr Zeit habe, aber deutlich träger geworden bin. Ich vermute dies liegt auch daran, dass man zumindest unbewusst weiß, dass dieses oder jenes auch noch morgen, übermorgen etc. gemacht werden kann, es bleibt ja nicht nur der Samstag und Sonntag. Und schon schiebt man und schiebt man die Dinge vor sich her. Sicherlich gibt es viele und auch andere Gründe dafür. Insoweit finde ich jedenfalls deine Idee gut, zusammen loszugehen. Ich habe festgestellt, wenn ich einen Termin für eine Unternehmung für etwas mit jemanden ausmache, wird's auch unternommen.
    Insoweit: Sollte jemand Interesse haben, mit in die Pilze zu gehen und im westlichen Bereich von München wohnen, würde ich mich über eine PN freuen.
    Viele Grüsse.
    Thomas

    Hallo zusammen,
    einige Arten werden nicht wegen ihrer Seltenheit geschützt, sondern weil die Gefahr besteht, dass diese bei "Freigabe" regelrecht geplündert werden (ein Beispiel bei den Moosen: Das Polstermoos für Schmuckzwecke oder Weihnachtskrippen).
    Viele Grüße.
    Thomas

    Hallo Harald,
    ganz große Klasse, wie du dies dargestellt hast und so deutlich durch die Bilder untermauerst. Vielen Dank!


    In Parey's Buch der Pilze von Marcel Bon schreibt dieser bei seinem kurzen Schlüssel zu den Champignons unter 10a:
    " Gilbung schnell und intensiv, aber bald verblassend; besonders auffallend in der Stielbasis und am Hutrand Sektion: Xanthodermatei" (A.V. Karbolegerlinge).


    Unter 10b: "Gilbung langsamer, aber dauerhaft; Geruch nach Anis, Bittermandel".
    Und kommt dabei zu der Sektion Minores und Sektion Arvenses.


    Dies bestätigt genau deine Feststellungen und Bilder.
    L.G.
    Thomas