und L.guttata kann man gut am deutlichen Mehl- Geruch bzw. Geschmack erkennen
Beiträge von Cortinarius
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Hallo zusammen,
genau , C.talus wäre hier der erste Gedanke.
Der leicht eingewachsenfasrige und bereifte Hut, die schmale, gerandete Knolle, keine Blautöne im Fleisch und ein gilben/bräunen an Stiel führen zum Honig-Klumpfuss
Der kann , muss aber keinen Honiggeruch haben.
GrussUwe
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Hallo Frank
Prüf mal ob du einen Honiggeruch an der Stielbasis feststellen kannst. Prüfe auch noch ob die Huthaut eventuell deutlich bitter schmeckt.
Gruß
Uwe
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Hallo Beli,
den hattest du sicher schon mal.
Cortinarius rufoolivaceus, Violettroter Klumpfuß , in der Farbkombination nicht zu verwechseln
In den mediterranen Eichenwäldern nicht selten, bei uns in Deutschland in besseren Wäldern auf Kalk auch ab und zu zufinden.Gruss
Uwe
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Hallo zusammen
Naheliegender wäre hier doch einfach C.croceus, Gelbblättriger Hautkopf, die Art ist häufig und passt ins beschriebene Habitat.
Eure Vorschläge sind eher Sumpf/Moorarten mit olivfarbenen Lamellen.
Gruß
Uwe
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Sehr schön, der Klimawandel macht's möglich
Auch bei alten Eichen, oder ?
Gruß
Uwe
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Hallo Markus,
schöner Fund, darf man fragen wo der etwa herkommt.
Bei mir am Bodensee gibts diese wärmeliebende Art auch .
GrussUwe
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Hallo Markus
also mit den Zusatzinformationen hätte ich schon noch eine Idee zu deinem Pilz:
Nämlich ein ausgeblasster Blauer Schleimfuß, C. salor oder C.betulinus ( wenns ne Birke gehabt hätte)
Sporengrösse wäre etwas knapp aber gerade noch passend.
Salor und Betulinus haben eigentlich immer recht schleimige Hüte aber der Stiel kann schon mal recht trocken sein.
Die anfangs blaue Hutfarbe blasst bei Salor im Alter von der Mitte her ins gelbliche aus, bei Betulinus wäre sie von vorne herein deutlich blasser.
Das alles ist nur eine Idee und nicht als Bestimmung aufzufassen.Gruss
Uwe
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Hallo Markus,
wie Günter schon sagt, man erkennt nicht viel.
Geht die Hutfarbe ins bläuliche oder eher ins gelbliche? Kann man ( gelbliches) Velum am Stiel erkennen ?Aufgrund der subglobosen Sporen scheiden die Schleimköpfe eigentlich schon fast aus, die mit subglobosen Sporen haben andere Farben und Habitus
Bleiben Schleimfüsse mit kleinen rundlichen Sporen, die sind eigentlich alle +/- bitter.
Oder dann bei den Telamonien die Sektion "Anomali", für diese Sektion passen die Sporen sehr gut.
Da gibt es schon welche, die bei nassem Wetter schleimig sind, z.B. C.azureovelatus , der wäre aber von der Grundfarbe her gelb.
GrussUwe
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Hallo zusammen,
mach ich doch gerne
Das Stichwort, Frank, hast du schon selbst gegeben.
Nämlich "Bitter", das hätte ich dann gleich mal nachgefragt.
Du zeigst einen sehr hellen Klumpfuß mit nur schwach gerandeter Knolle, das ist nur Dank dem vorbildlichen Schnittbild zu erkennen.
Es lässt sich auch ein ganz leicht bläuliches Fleisch im oberen Stielteil erkennen.
Die bekannteste Art in dieser Gruppe ist der Buchen-Klumpfuß , C. anserinus , den sehe ich hier aber nicht.
Ich denke du zeigst den wesentlich selteneren Bitterlichen Klumpfuß, C.caesiostramineus
Im Schwarzwald finde ich die Art im Kalknadelwald aber auch auf neutralen Böden bei Fichte , sie kommt wohl auch bei Kiefer vor.
Die Art ist wohl Synonym mit einer von Bidaud beschriebenen Art, C. gentianeus . Dieser Name hat dann Vorrang , allerdings ist er in üblichen Büchern nicht verbreitet.Gruss
Uwe
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Selten , weil solche Biotope (Magerwiesen) immer seltener werden.
Die Art ist laut Bundesartenschutz-Verordnung streng geschützt, falls du vor hattest die zum Essen zu sammeln.
GrussUwe
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Ja , das passt
GrussUwe
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Hallo Kersten,
das passt schon.
Das Foto hat minimal zu rote Farben, das sieht man auch am Bild vom Jungfern Ellerling, der rein weiss sein sollte.
GrussUwe
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Hi Elisabeth,
das geht ja richtig gut los bei dir.
Die Delitschia würde ich mal mit D.winteri vergleichen, Bei mir die absolut häufigste Delitschia auf Schaf.LG
Uwe -
Hallo
Deine Funde sind schon deutliche Kalkzeiger.
Der Hohlstieltäubling, R.cavipes ist sicher kein Vollparasit, aber bedient sich am Lachsreizker ob jetzt direkt an den Nährstoffen oder nur als Zugangsweg , das kann ich nicht sagen.
Diese Art der Verbindung ist bei Tâublingen und Milchlingen recht häufig
Weitere Pärchen sind
R.exalbicans und L.pubescens
R.nobilis und L.blennius
...
Gruß
Uwe
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Hallo Schrunz,
das kommt mir alles sehr bekannt vor.
Wo bist du denn zu Hause?
Zufällig bei den Kalknadelwäldern um Rottweil/Schramberg
Beim Bild 4. hast du zufällig eine perfekte Kombi fotografiert
Ist dir der Hohlstieltäubling neben dem Lachsreizker aufgefallen ?
Der Hohlstieltäubling ist ein Mykoparasit auf der Mykhorizza des Lachsreizgers mit der Weisstanne.
d.h. die zwei findet man eigentlich immer zusammen an den selben Bäumen.
Die Nr 18. sollte ein Fälbling sein. Möglicherweise H.laterinum, Bräunender Kakaofälbling
beste GrüßeUwe
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da hast du wohl recht, das passt nicht zu L.irina .
Allerdings gibt es andere helle Arten wie L.densifolia oder L.ricekii die herablaufende Lamellen haben.
Ein Sporenbild ist sicher kein Fehler, sonst wird das aufzulösen sein.
GrussUwe
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Hallo,
ich hätte da erstmal an einen Rötelritterling, Lepista gedacht.
L.irina kann sehr hell auf dem Hut und im Fleisch sein, die etwas dunkleren Lamellen passen da gut.
Wenn du einen mitgenommen hast, kannst du ja mal versuchen die Lamellen wegzuschieben, dass sollte bei Lepista leicht und fast rückstandfrei gehen.
Leicht rosabraunes SPP wäre dann ein weiteres Indiz
GrussUwe
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Hallo Rainer,
Also Hautkopf ist mit diesen Lamellenfarben klar.
C.croceus würde ich aber ausschliessen, der hat jung gelbe Lamellen und ich sehe deutlich orangene Lamellen.Interessant wäre jetzt ein Schnittbild . Mit olivfarbenem Fleisch wäre dein Fund C.malicorius.
Die andere in Frage kommende Art ist c.cinnamomeus, dafür gefallen mir die Hutfraben nicht wirklich.Gruss
Uwe
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Hallo Urs-Peter,
Mit C.triumphans liegst du richtig
VG
Uwe
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Hallo Frank
C. vulpinus passt hier perfekt. Schön dokumentiert da gibt es keine Zweifel. ( C.ophiophus Peck , C. rufoalbus Kühner sind wohl synonym zu C.vulpinus)
Der seltenere C.pseudovulpinus gilbt stark im Fleisch und wächst bei Hainbuche.
Der deutlich schmächtigere C.obsoletus auch im Buchenwald.Gruss
Uwe
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Hallo Elisabeth
auch von mir viel Erfolg mit der Arbeit.
Vielleicht kommst du ja wieder nach Hornberg, Ende Februar gibt es den Dungpilze Kurs, dann kannst du vielleicht deine Ergebnisse vor "Fachpublikum" vorstellen.
Beste Grüße
Uwe
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Hallo zusammen,
zum Blaustieligen Schleimfuss kann ich folgendes sagen
Die drei möglichen Kandidaten sind
C.collinitus ( Syn. C.muscigenus)
C.elatior (Syn. C.livido-ochraceus)
C.stillatitius (C. integerrimus)
wobei ich alle für gute Arten halte und über irgendwelche Namensunklarheiten will ich mich hier nicht auslassen, das wäre ein anderes , weitaus komplexeres Thema
Ich orientiere mich zur Zeit am Kibby "The genus Cortinarius in Britain" er hat die Schleimfüsse meiner Ansicht nach gut bearbeitet
C.collinitus ist durch eher rotbraune Farben und mandelförmige Sporen gekennzeichnet.
Gezeigt werden deutlich zitriformé Sporen und eine Hutfrabe in braun ohne Rottöne.
C.elatior hat einen meist deutlich runzligen, kegelförmiger Hut und öfters mal einen im unteren Teil aufgrissenen, zugespitzten Stiel, Sporen sind zitriform bis mandelförmig, Honiggeruch
Die ganz typischen Merkmale von C.elatior kann ich auf den Bildern nicht erkennen, aber komplett ausschliessen kann ich die Art nicht.
C.stillatitius hat einen eher glatten Hut und glatten schleimigen Stiel, Sporen sind deutlich zitriform, HoniggeruchBei dieser Art passt recht viel.
Kibby nennt noch einen C.mucifluoides mit kleineren Sporen und bei Eiche/Buche wachsend , dazu habe ich aber keinerlei Funderfahrung
Also ausschliessen lässt sich eigentlich nur C.collinitus.
Ich persönlich würde am ehesten zu C.stillatitius tendieren.
Gruss
Uwe
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Hallo zusammen,
um hier weiter zu kommen bräuchte man zuerst einmal die KOH Reaktion im Fleisch.
Bei einer deutlich gelben Reaktion sind wir bei den sogenannten "Phlegmacioida" und dort in der Sektion "Variicolores"
Diese Gelbreaktion färbt bei manchen Arten nach 15-20min in Rosa-braun um auch das ist wichtig zu beobachten.
Desweiteren braucht es ein Angabe zum Geruch, ist dieser deutlich "erdig" oder eher neutral.
Sind die Stiele sehr hart.So kann man sich der Art nähern. Die Arten in dieser Gruppe sind sich sehr ähnlich.
Aufgrund der Laubbäume und dem Aussehen der Pilze tendiere ich zu Cortinarius largus.
Was mich irritiert sind die deutlich knolligen Stiele, die dann leider alle noch beschnitten sind, das passt nicht so wirklich.An eine Art der Purpurascentes glaube ich nicht wirklich, da wäre die KOH Reaktion negativ und die Lamellen müsste sich bei Berührung Purpur-Violett verfärben
Gruss
Uwe
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Hallo Stefan,
der grosse Unterschied ist die Optik.
Das erste Modell hat "unendlich" korrigierte Objektive d.h das Bild vor den Okularen und am Fotoausgang ist bereits komplett farbkorrigiert.
Das hat speziell am Trino-Ausgang den Vorteil, das du direkt eine Kamera anbauen kannst und kein zusätzliches Kompensationsokular mehr brauchst.
Eine C-Mount Mikroskopkamera sollte direkt anschraubbar sein.
So ein System funktioniert nur mit Objektiven von diesem Hersteller. Fremdobjektive gehen definitiv nicht.
Das zweite Modell ist mit 160mm Abgleichlänge Standard Objektiven ausgestattet, dort übernehmen die Okulare die Farbkorrektur und am Fotoausgang braucht es normalerweise ein spezielles Projektiv das diese Korrektur übernimmt, ob das dabei ist muss man schauen/fragen.
Eventuell gehen an so einem 160mm Mikroskop hochwertigere 160mm Objektive von anderen Herstellern ( Zeiss, Olympus) , das muss man testen , ist aber keineswegs garantiert.
.Beides sind China-Modelle, die vom deutschen / holländischen Vertrieb gelabelt werden.
Das Iscope wird von Euromex verkauft.
GrussUwe
