Hallo, alle zusammen
Ich möchte noch mal aufs Einfrieren zurückkommen.
Ich habe fast so ziemlich alles ausprobiert, um Pilze länger haltbar zu machen: trocknen, einwecken, in Öl u. Essig einlegen, einfrieren.
Dabei hat sich folgende Methode am besten bewährt, weil da m.M. am wenigsten Geschmack verloren geht:
Die fertig geputzten Pilze in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl (am besten nur ausreiben) und ohne Gewürze braten, bis sich Flüssigkeit bildet. Weiterbraten, bis der größte Teil der Flüssigkeit verdunstet ist; so etwa 1/3 sollte noch übrig bleiben.
Dann die Pilze in der Pfanne abkühlen lassen. Mit der Restflüssigkeit in Beutel füllen, die Luft rauspressen, Beutel verschließen und einfrieren. Wichtig dabei ist, dass die Luft komplett raus ist. Ausserdem sollte man gute (möglichst kräftige) Beutel verwenden (nicht die billigen dünnen). Man kann da ruhig auch die Pilze etwas zusammenpressen, damit auch keine Luft mehr in den Zwischenräumen ist.
So kann man die Pilze mindestens 1 Jahr aufheben und sie verlieren nur wenig an Geschmack. Ich habe schon Päckchen gehabt, die zwei Jahre alt waren. Die konnte man auch noch gut verwenden, zumindest in der Soße.
Diese Methode hat auch den Vorteil, dass die Pilze weniger Platz brauchen als roh eingefrorene.
Ist auch für Pflifferlinge und Semmelstoppelpilze geeignet (ich hatte noch keine, die bitter wurden).
Ich möchte hier aber niemanden animieren, Pilze länger aufzuheben. Ich schildere nur meine persönlichen Erfahrungen.
Für alle, die es alkoholisch mögen, möchte ich noch auf eine Konservierungsmethode hinweisen: Pilzrumtopf....! lecker!
(Rezept unter Norwegen Freunde - beschwipste Pilze).
Sie sehen auch schon eher trocken uas, und es ist viel Eis in der Tüte...
- Dann würde ich sie auf jeden Fall entsorgen.
Viele Grüße
Josef