Beiträge von Wutzi



    Danke Ralf, jetzt hab ich die Chemie und der Fachchinesischübersetzer ist echt ne Klasse für sich ==Pilz22.
    Ich glaube auch, mit den Infos habe ich für's erste genug zum Verarbeiten. Wie gut dass jetzt Winter ist.


    Danke Pablo, das ist wieder wie Sesamstraße, versteh ich sofort :)

    Soll ich das Thema mal in die Mikroskopie - Ecke veschieben?


    Hallo Pablo,
    danke für die ausführlichen Erklärungen, die ich zugegeben noch nicht wirklich verstehe. Die muss ich erst einmal sacken lassen und ein wenig dazu recherchieren.


    Und: Ja klar, verschieb bitte den Beitrag, ich hab wieder mal das falsche Thema erwischt.
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    Die Seite für den Pilzmikroskopiker kann ich dir empfehlen, gute Lektüre bis zu deinem Kurs, :)


    Willkommen im "Club der scharfen Gläser", :D


    Hallo Habicht-Peter,


    Du machst mir Mut und ich danke Dir für die vielen nützlichen Tipps. Den Link werde ich verinnerlichen. Aber um im "Club der Scharfen Gläser" Fuß zu fassen, muss ich noch ne ganze Weile Objektive, Brille und Objektträger putzen.



    Hallo Gne und Gno, Ihr seid wahrlich DIE Helden der Dichtkunst! Das sorgt für Heiterkeit bei den Tribünensitzern und verdient einen Extraapplaus ==Pilz22==Pilz22==Pilz22

    Mein Tipp als leicht fortgeschrittene Mikroskopier-Anfängerin wäre, dass du beim Mikroskopieren erst einmal das Ziel verfolgst, die "Bestandteile" der Pilze kennen zu lernen. Du könntest nach Basidien suchen oder nach Zystiden an Lamellen oder Stielen (Gattung Mycena!), du könntest versuchen Schnallen zu erkennen. Sporen (am Besten aus Abwurfpräparaten) sind z.T. faszinierend geformt. Ich finde Ascomyceten sehr schön, da kannst du mit einer Nadel ein Stückchen aus dem Becher rausnehmen, plattquetschen und wenn sie reif sind Asci mit Sporen sehen. Wenn du schon Färbereagenzien hast: mit Baral anfärben und schauen, was passiert. Du lernst daran viel und hast auch Erfolgserlebnisse.
    Das Bestimmen z.B. mit dem Gröger, finde ich richtig anspruchsvoll, ich muss da noch viel üben. Ich habe mir die Pilze der Schweiz zugelegt und am Anfang bei bekannten Pilzen geschaut, ob ich die Mikromerkmale finden kann. Übrigens sind hinten im Gerhardt auch ein paar Abbildungen mit mikroskopischen Merkmalen.
    Zu Quetschpräparaten: ich finde die sehr nützlich, kommt eben darauf an, was man sucht. Nimm wirklich nur ein sehr kleines Stück Pilz dafür. Zum Plattklopfen eignet sich z.B. ein Bleistift mit Radiergummi hinten dran.
    Für dünne Schnitte: die Pilze sollten knackig frisch sein, es ist schwierig, was Weiches dünn zu schneiden.
    Ich habs erst nicht geglaubt, dass das geht, aber es gibt die "Doppelklingen-Technik". Da brichst du eine Rasierklinge mit zwei Schneiden in der Mitte auseinander und nimmst die Klingen parallel locker zwischen zwei Finger und schneidest ein dünnes Scheibchen, z.B. aus der Huthaut. Das erfordet etwas Übung, dann geht es gut (meistens).


    Hallo Irmtraud,


    ich habs an den Weihnachtsmann weitergeleitet. Er fühlt sich rehabilitiert ;) . Vielen Dank für Deine Tipps. Die Abbildungen am Ende des "großen" Gerhardt (Der große BLV Pilzführer) waren mir bislang noch gar nicht aufgefallen. Inzwischen habe ich auch im BLV-Handbuch von Gerhardt ein Kapitel über mikroskopische Merkmale entdeckt. ... So viel zur Betriebsblindheit. Ich habe mehr Lektüre, als mir bewusst war.


    Mit Helmlingen und Becherchen ist es hier im Januar gerade nicht so üppig, aber vielleicht geben die Winterhelmlinge auf dem Friedhof noch etwas her. Da muss ich wohl mal nachsehen. Ansonsten freu ich mich auf den Sommer.
     
    Du sprichst die Färbereagenzien an - Baral. Ich habe noch gar keine Pilzchemie. Letztens fiel das Stichwort Kongorot. Welche Ingredienzien braucht man wofür und was ist für Anfänger zu empfehlen?
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    Die Pilzbestimmung an sich ist, wie Jan-Arne schon sagte, schwerer. Dafür musst du den Umgang mit den Bestimmungsschlüsseln lernen und was noch viel wichtiger ist, verstehen lernen, was mit den Merkmalen gemeint ist, was da abgefragt wird. Das ist die eigentliche Kunst. Zudem sind viele Werke/Bestimmungsschlüssel in Fremdsprachen verfasst. Englisch ist absolut Pflicht, gefolgt von Französisch und Italienisch. Ich habe da dann auch meine Probleme. Die wichtigsten Angaben verstehe ich noch; aber die Feinheiten wie Farbbeschreibungen, die manchmal sehr wichtig sind, dann nicht mehr.
    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    an dem Bestimmungsschlüssel von Parey habe ich mich schon mit mehr oder weniger großem Erfolg versucht und leider leider bin ich kein Sprachgenie, nicht mal sprachbegabt. Als Alt-Ossi habe ich die Grundlagen der russischen und englischen Sprache er- und wieder verlernt. Mein englischer Wortschatz reicht nicht über das hinaus, was ich bei einer Reise benötige und ich habe keine Ambitionen auf Sprachkurse. Ich werde wohl mit meinem Mikroskop und den Pilzen mit Kompromissen leben müssen. Fremdsprachige Bestimmungsschlüssel werde ich nicht anfassen. Vielleicht muss man sich am Anfang der Reise in die Welt der Zellen klar darüber sein, was erreicht werden kann/soll und was nicht. Mir geht es nicht um wissenschaftliches Arbeiten, sondern nur um Spaß an der Freude beim Erkennen, was sich so alles in einem Pilz verbirgt.
    Außerdem: wenn ich unbedingt etwas Wichtiges wissen will, was sich mir nicht erschließen will, habe ich ja Euch ;) .

    Dein Ehrgeiz in allen Ehren, aber von zermatschten, frostgeschädigten Fruchtkörpern lasse ich die Finger. Du brauchst erstmal für die Bestimmung eine geeignete makroskopische Bestandsaufnahme, damit du siehst, wohin die Reise geht. Wenn das aufgrund von fehlenden, sich verändernder Merkmale nicht mehr möglich ist, dann kann das Mikro in den allermeisten Fällen auch keine Auskunft mehr geben. Bei der Pilzbestimmung ist die Makroskopie am Anfang immer sehr wichtig, meist noch wichtiger als die Mikroskopie.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan, mein Motiv diesen Thread aufzumachen, ist nicht meinem Ehrgeiz geschuldet, Matschpilze zu bestimmen, sondern vielmehr meiner völligen Unwissenheit in Sachen Mikroskopie. Der Matschpilz ist dem Mangel an geeigneten Mikroskopier-Opfern geschuldet. Ich sollte mit Dunkelsporern anfangen, hieß es. Und zumindest dunkle Sporen hat er wohl. Dass das, was auf dem Bild zu sehen ist, Zystiden sind und dass Cortinarien nie so deutliche Zystiden haben, das sind wirklich wichtige Information für mich. Mir geht es hier wirklich nicht um die Bestimmung von Pilzen, sondern darum, zu verstehen, was ich sehe. Versetz Dich einfach zu dem Zeitpunkt zurück, an dem Du die ersten Male in ein Mikroskop geguckt hast, oder denk Dir einen Steinzeitmenschen, der ein Auto sieht.
    Im Gerhardt sind beispielsweise Zeichnungen von Sporen und Zystiden, die ich aber erst einmal auf das übertragen muss, was ich sehe. Ich mache im Mai einen Mikroskopierkurs, aber bis dahin ist noch viel Zeit und ich würde gern ein wenig üben, um dort nicht als komplettes Greenhorn anzutreten.


    [hr]



    Hallo Jan-Arne, genau das ist die Antwort, nach der ich gesucht habe. 1000 Dank! Jetzt hab ich Lern-Futter bis zu meinem Mikroskopierkurs im Mai und einen neuen Pilzbuch-Wunschzettel ==Pilz22


    Hallo Stefan,


    danke. Ich habe ausschließlich Lamellen mikroskopiert. Das mit dem Quetschen passierte bei mir eher mal versehentlich, wenn ich das Wasser unter dem Deckgläschen herausdrücken will. Einer der Experten hatte vor Quetschpräparaten gewarnt, weil nichts mehr an der Stelle sei, wo es hingehören würde.


    Andererseits funktioniert das mit dem Quetschen nicht bei jedem Pilz. Beim Lacktrichterling habe ich es versucht, weil das Stückchen sehr dick war und sich nicht schneiden liess. Dabei ging das Deckglas zu Bruch.


    Wenn das kein Hautopf war, wäre es möglich anhand der Sporen des vermeintlichen Hautkopfes zu sagen, in welcher Richtung man den Pilz suchen sollte? Er war klein braun und matschig, vom Habitus ähnlich wie Haut- oder Rauköpfe. Aber immerhin hat das Mikroskop schon einmal einen Irrtum aufgeklärt. Nicht schlecht.

    Hallo zusammen,
    irgendwie habe ich versäumt, den letzten Urkundengewinnern zu gratulieren. Sorry, aber ich hab genau aufgepasst und Euch heimlich beneidet.
    Toll, dass Ihr so viele Pilze erraten habt. Manches war wirklich nur zu raten. Den Schwefelkopf z.B. kenne ich gut, hätte ihn aber ohne Tipp nicht herausgbekommen. Jedenfalls ist das Tribünesitzen jetzt zur Auflösung viel entspannter als bei der Rätselei. Ein Tusch für alle UrkundenentgegennehmerInnen, den Rätzelleiter Gnengelchen und die Gnobine (Frau Gnorbert klingt doof).


    ==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23==Pilz23



    ==Pilz24


    Ich muss jetzt im RL übrigens immer überlegen, wie rätzeln geschrieben wird- natürlich mit Z, ist ja klar, sagt mein Kurzzeitgedächtnis. Hier lernt frau auch viel über Rechtschreibung ==Gnolm7

    Hallo Forianer,
    auf Anregung von Pablo eröffne ich hier einen neuen Thread zum Mikroskopieren. Technisch versierte brauchen vermutlich keine Schritt-für-Schritt-Beschreibung, aber Menschen wie ich müssen alles erklärt bekommen. Vielleicht helfen die Antworten der Experten auf meine Fragen auch anderen Einsteigern.


    Also: der Weihnachtsmann hat mir (ausdrücklich unerwünscht) ein Mikroskop unter den Baum gestellt. Das Mikroskop ist von Zeiss und heißt Primo Star. Es hat eine Kamera und sieht so aus.


    1.


    Es hat keinen Phasenkontrast. Auf dem iPad läuft die zugehörige Software und nach anfänglichem Gestolper kann ich mittlerweile sogar etwas erkennen. Dabei haben mir die Beiträge von Ralf, Ralph, Pablo, Christoph und Irmtraud in diesem Thread hier sehr geholfen: https://www.pilzforum.eu/board…rial?pid=392986#pid392986
    Leider funktioniert der Link im ersten Beitrag nicht mehr. Dennoch kann ich jedem Anfänger und jeder Anfängerin nur empfehlen, sich die Beiträge ab 2017 durchzulesen. Die sind wirklich hilfreich.


    Doch trotz Eurer wirklich sehr anschaulichen Erklärungen zur Herstellung von Präparaten werden die immer noch sehr dick. Vielleicht auch, weil die Pilze zur Zeit alle nass und ziemlich weich sind. Da kann ich nur schwer ein hauchdünnes Scheibchen abschneiden, selbst dann nicht, wenn ich die scharfe Rasierklinge ziehend bewege. Vermutlich muss ich einfach noch eine Weile üben.


    Für mich war der Tipp, als erstes Präparat nicht einen Pilz sondern zwei aufgespleisste, kreuzweise übereinandergelegte Fäden in rot und grün zu verwenden, eine wirkliche Erleichterung. Die Suche des Objekts und das Scharfstellen waren einfach und die Bedienung der verschiedenen Rädchen und Stellmechanismen, sowie das Köhlern (justieren des Mikroskops), erklärten sich quasi von selbst beim Üben. Ich habe bislang nur mit Wasser und dem 40er Objektiv gearbeitet. Die Ergebnisse nach ein paar Übungsstunden sehen so aus (edit: ich habe nur Lamellen mikroskopiert):


    2. Präparat von einem Rauchblättrigen Schwefelkopf



    3. Dieses Präparat ist vermutlich einem Hautkopf zuzuordnen, vielleicht vom Zimtfarbenen. Der war schon ziemlich hinüber.



    4. Das war ein violetter Lacktrichterling. Alt und wie Gummi





    Meine Euphorie, dass ich anhand der Schattendeuterei etwas über einen Pilz herausbekommen würde, hat sich inzwischen gelegt. Ich sehe zwar etwas, aber ich weiß nicht, was es ist. Abgesehen vielleicht von den Sporen der Dunkelsporer.


    Mal ein Beispiel:
    Als ich Pablo ein Foto von den Sporen eines von mir vermeintlich gefundenen Orangeroten Kammpilzes geschickt hatte, musste ich feststellen, dass ich gleich zwei mal daneben gelegen hatte. Es war erstens nicht der Kammpilz sondern der Gallertfleischige Fältling. Zweitens stammten die Sporen auf dem Foto nicht vom Fältling sondern von irgendeinem anderen Pilz. So genannte Fremdsporen. Pablo tröstete mich und meine, die wären eben überall. Ich denke aber, dass ich sie selber verschleppt habe, weil ich meine Funde alle in dieselbe kleine Dose eingesperrt hatte.
    Gelernt habe ich: Pilze einzeln transportieren ist erste Mikroskopiererpflicht und man sollte den Pilz makroskopisch richtig bestimmen :haue:


    5. Gallertfleischiger Fältling (und eben nicht der Orangerote Kammpilz)



    6. Präparat vom Gallertfleischigen Fältling mit vielen Fremdsporen





    Zur Zeit habe ich zwei Fragen:
    Wo finde ich Referenzobjekte, die ich mit meinen Bildern vergleichen kann? Pablo Pilzportraits sind eine Möglichkeit, aber sie sind (noch) nicht vollständig.
    Was sehe ich auf meinen Fotos und worüber geben die Fotos Auskunft?

    Moin zusammen,
    ich hoffe Ihr seid gut reingerutscht und jetzt alle gut drauf. Ein Tusch auf Rotfüßchen Peri, Lupus und Habichts-Peter und ein Extra-applaus für Frau GNorbert.S. Ja, dass hat sie sich verdient. Sie war seeehr einsam, die letzten Wochen.
    Aber auch Engelchen will ich mal ausdrücklich loben. Hätte ich gewusst, das es so wunderschöne Urkunden gibt, hätte ich vielleicht auch mitgemacht.

    Liebe Forianer,


    auch von mir die allerbesten Wünsche für 2018: Gesundheit, Glück, Erfolg, Schönheit, Reichtum..... Letzteres vielleicht doch nicht, jedenfalls nicht im Übermaß, weil's mit den anderen wichtigen guten Wünschen dann nicht funktioniert. Und falls Euch für die Silvesterparty das Hütchen fehlt, ich hab noch eine kleine Krone in Reserve: Bitteschön.




    Hallo Mädels, ihr seit aber mutig!!!


    Hallo HexeDee,
    warum mutig? Wir haben keine Giftpilze probiert, sondern Pilze, über die ein inzwischen von Experten dementiertes Gerücht zu einem Giftverdacht bestand. Gerüchte sind fies. Den schlechten Ruf bekommst Du nicht wieder weg. Es ging allenfalls um schmeckt - oder schmeckt nicht. Wenn Du Glück hast kommt so was wie bei Lindenblättersalat heraus. Kennt keiner und schmeckt köstlich.


    Ich würde z.B. keine Grünlinge mehr essen, weil es verbürgt ist, dass sich Menschen an diesem Pilz vergiftet haben.

    Hallo Rotfüßchen,


    Du hast schöne Naturerlebnisse gehabt in Schweden und feine Rotkappen gefunden. Danke, dass Du uns den Winter mit schönen Sommerimpressionen verkürzt.



    Hallo Claudia!
    Interessanter Selbstversuch, der mich wieder darin bestätigt, das nicht auch probieren zu müssen. ;)


    Hallo Stefan!
    Da jachte ich ewig durch den Wald und inspiziere alle Buchen... gestern auf dem Grenzgang finde ich mit Schwester Kagi zusammen Austern, die direkt der Wiese entspringend (Baumstumpf unbekannten Laubholzes befindet sich dort versteckt). Leider total überständig. Ich bin am überlegen, ob ich mir einStückchen von dem Holz ausbuddeln soll. Dort ist ein Grillplatz mit Hütte, keine gute Voraussetzung dafür, dass das eine regelmäßige Quelle wäre.


    Hallo Stefan, hallo Tuppie,


    die Geschmäcker sind ja unterschiedlich. Ich mag beispielsweise die Schmierröhrlinge gar nicht und Maronen auch nicht so sehr, da waren die Muschelseitlinge für mich heute zumindest besser als das Röhrlingsgedöns. Ich probiere gern mal was Neues aus. Die Muschelseitlinge würde ich nicht jede Woche essen wollen und wenn ich die Wahl zwischen Muschelseitlingen und Austern habe, würde ich lieber die Austern nehmen. Aber zur Abwechslung gehen die Muschelseitlinge durchaus mal.

    Schlurf, Schnauf! Kasten Hefeweizen hinter mir herzieh und nen Sack Popkorn.
    Ach nee, Meister Gnorbert ist auf die kleine Bühne geschlichen um aufzulösen. Ich sitze da nebenan und warte und warte. Na der erste wäre ja irgendwie noch lösbar gewesen. Was ist mit der Bettnässermatratze?

    Hallo zusammen,
    heute gab's wie angekündigt Gelbstieligen Muschelseitling. Inspiriert durch die Beschreibung von abejas Verkostung habe ich mir gestern die Muschelseitlinge geholt. Der Pilzspürhund hat wieder tatkräftig beim Wiederfinden der Pilze geholfen. Zwei Austernseitlinge kamen auf dem Rückweg hinzu.




    Über Nacht standen sie auf dem Balkon und waren dann heute früh eingeschneit und durchgefroren. Nach dem Auftauen und Putzen blieb ein großer Teller "Rohmaterial" übrig. Keine der Geschmacksproben war bitter oder in anderer Weise unangenehm.



    Dann habe ich Zwiebeln und Knoblauch in Sonnenblumenöl angeschwitzt, geschnittene Pilze dazu, Salz und Pfeffer hinzugegeben. Den austretenden Schleim habe ich völlig verdunsten lassen. Die Geschmacksprobe war so naja - nicht schlecht aber auch nicht wirklich lecker. Also habe ich mit heller Sojasoße und Sahne etwas nachgeholfen. Das war schon besser. Die Bohnen, die ich noch hatte, gab's dazu und Pellkartoffeln. Männe hat es geschmeckt.


    Interessant war der Vergleich zu den Austernseitlingen, die durch eine etwas dunklere Hutfarbe im Pilzgericht identifizierbar waren. Die Muschelseitlinge waren etwas glupschig und hatten keinen besonderen Eigengeschmack, während die Austernseitlinge Biss hatten und kräftiger schmeckten. Mein Fazit. Für den Winter, wenn es wenig andere Pilze gibt, ganz ok.


    Petersilie war aus...


    Hallo abeja,


    ich bin ja erst seit März in Sachen Nichtspeisepilze unterwegs, aber ich hatte diese hier im Frühjahr gefunden.



    An derselben Stelle fand ich vorgestern diese. Die sehen denen auf dem vorherigen Foto zwar ähnlich und wachsen genau an den selben Stellen des Baumstamms, aber ich schwöre, dass es andere waren, als im Frühjahr==Gnolm9



    und zwei Tage zuvor fand ich diese an einer anderen Stelle



    Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich weiß nicht, ob der Orangereitling jedes Jahr wächst und wie selten er ist. Und es lässt sich auch sicher keine Getzmäßigkeit daraus ableiten, dass er immer an der selben Stelle wiederkommt. Was ich sagen wollte ist, dass es sich lohnt, dort nach dem Orangeseitling zu schauen, wo er bereits einmal wuchs.

    Hallo abeja,
    über Deine Beiträge freue ich mich immer ganz besonders: die Mischung aus gelungenen Fotos, abwechslungsreichen Motiven und schönen Landschaften sind ein Genuss. Und dann lerne ich an jedem Deiner Bieler etwas, weil Du sie so gut beschreibst.
    Ja, die Nectria ist diesmal auch mein Pilzfavorit. Aber auch die 21 mit dem Sonnenuntergang finde ich sehr gelungen. Der Beitrag ist mehr als ein Pausenfüller.

    Hallo Magellan, wo nimmst Du nur die Trolle her! Aber diesmal ist mein Favorit der Tabakbraune. Das ist der Stoff aus dem Designer ihre Kreationen entwickeln. Wunderschön! Danke fürs Zeigen.