Hallo Magellan, schon wieder eine Trollend. Ich bin tatsächlich ein bisschen neidisch, aber ich kann meinen Vorschreiben nur zustimmen: Hüte das Standortgeheimnis, damit wir noch viele schöne Bilder von diesem faszinierenden Pilz sehen können.
Beiträge von Wutzi
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Hallo Heide, Dein Ausflug hat sich wahrlich gelohnt. Und ja, der Frühling klopft schon mit beiden Fäusten an Deine Tür. Die Spaltblättlinge sind immer wieder ein Augenschmaus! Und Deine Angebrannten Rauchporlinge sehen viel typischer aus als mein Baumpilzgedöns. Pilzbestimmung ist wahrlich eine komplizierte Materie
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Nr 4. ist für mich Exidia nigricans
Nr. 5: für mich zu weit weg - ich nehme an, der hatte keine Poren?! Lopharia spadicea oder was in der Art? Zudem sieht man nicht mal die Hutoberseite.
Nr. 6: Bjerkandera adusta
Nr. 7: sieht aus wie Gammeldreckoxid
für mich alte Schmetterlingstrameten. Für Trametes zonata ist mir das zu dünnfleischig und flach.Nr. 8: auch Bjerkanderea adusta
LG
ChristophHallo Christoph,
hab Dank für Deine Mühe und die Kaffeesatzleserei. Die schwarzen Drüslinge werde ich wohl nie auseinanderhalten können.
Von der 5 mache ich morgen noch einmal ein paar Bilder und von einem sehr ähnlichen aber kräftigeren Pilz, der hier wächst. Ich gebe zu, mit dem mickrigen Foto überfordere ich Euch wirklich und ich entschuldige mich in aller Form.... (gehts, gehts
) Aber der Pilz ist wirklich auch sehr mickrig.
Ihr seht in so vielen unterschiedlich erscheinenden Pilzen eine Bjerkanderea adusta. Damit verblüfft Ihr nicht nur mich, sondern auch beli, und er hat garantiert mehr drauf als ich.
Gammeldreckoxid bei 7 finde ich großartig
. Ich habe noch ein zweites Foto und stelle es gleich ein. Es ist nicht so hübsch, aber dafür ist Pilz von unten... ganz jung, ohne Gammelfleisch
Vielleicht ist das doch was Junges...Alles anzeigen
Hi.Wenn's bei 5 wirklich eine Fichtenwurzel ist, dann dürfte das schon Stereum sanguinolentum sein. Gelegentlich wird da die Fruchtschicht aus so dunkel.
Übrigens auch bei Stereum rugosum, das kann irritieren. am besten mal dran kratzen, vor allem die weißlichen Zuwächse nahe der Hutkanten werden dann blutrot (sowohl bei S. sanguinolentum als auch bei S. rugosum, nicht bei Porostereum spadiceum / Lopharia spadicea).Bei 7 bin ich halt unsicher, wie weit wir die Dicke der Ansatzstelle bei einem Bild von oben beurteilen können. Denn die Farbverläufe passen im Zusammenhang mit dem vermuteten Zustand und Reifegrad der Fruchtkörper schon besser zu ochracea. Die auch mal etwas flacher auftauchen kann:
Die beiden Arten sind bei manchen grenzwertigen Kollektionen aber auch wirklich eine Katastrophe.

LG, Pablo.
Hallo Pablo,
hab vielen Dank, vor allem auch für das Foto, das Du extra herausgesucht hast. Ich werde morgen meine grenzwertige Kollektion ergänzen
. Vielleicht verraten die ja doch noch etwas Belastbares über sich. -
Hallo
Waren das mal schöne Zeiten, als es noch Fotos von oben und unten gab, mit ein paar wichtigen Zusatzinfos. Das hier ist doch nur "Bilder raten".Hallo Uwe, sorry, hab ein paar Infos nachgetragen. Leider kann ich bei der Substratart auch nur raten. Aber ein bisschen mehr ist schon drin. Ich gelobe Besserung.
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Hallo !Nr 5 wahrscheinlich (nicht siecher , Bild ist nicht optimal) Stereum sp . Was ist das für Substrat ( Bild Blitzend) , wen Nadelholz das wahrscheinlich Stereum sanguinolentum
Nr 6 . sehr wichtig ist Substrat , Hymenochaete Laubholzsubstrat oder Amylostereum Nadelholzsubstrat ?
8. auch wie bei nr 6. Hymenochaete oder Amylostereum , wichtig ist Substrat ?
LG beli !
Hallo beli,
danke für deine Hinweise. Zu Bild 5 muss ich wohl noch einmal Fotos machen. Es ist eine Fichtenwurzel und wurde nicht geblitzt.
Nummer 6 kann ich nicht genau sagen, aber es müsste Laubholz sein. Vielleicht Buche, aber das kann ich nicht genau sagen. Nummer 8 habe ich auf dem Friedhof gefunden. Ich vermute auch Laubholz. Vielleicht ist es Bergahorn.
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Hallo Craterelle,
beim nochmaligen Lesen Deines wunderbaren Eisschollenausflugs ist mir aufgefallen, dass Du auch von einer feuchteren Seite auf La Palma sprichst. Mir war gar nicht bewusst, dass das auch jenseits von Teneriffa so ist. Ich nahm an, es wäre ein Alleinstellungsmerkmal aufgrund der Wetterscheide durch den Teide und das hohe Vulkanmassiv.Unser Drachenbaum von Teneriffa (Anfang der 90-er) ist übrigens mittlerweile kaum noch transportierbar, obwohl ich ihn schon einmal halbiert habe. Der Stamm hat mehr als 30 cm Umfang. Dabei war er mal so niedlich

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Bei Nr. 6 und 8 denke ich an den Angebrannten Rauchporling (Bjerkandera adusta), sogar Nr. 5 könnte das sein. Auf dem Foto ist das nicht so gut erkennbar. Aber ich bin kein Holzbewohner-Kenner, es sind nur Vermutungen. Warten wir mal, was die Experten dazu meinen.
PS: Mein Knie ist inzwischen Gott sei Dank so weit, dass ich gestern auch eine schöne Runde gedreht habe, ein kleiner Bericht kommt ggf. noch heute.
Hallo Heide,
Danke für Dein Interesse. Den Rauchporling habe ich jetzt schön häufiger in allen möglichen Variationen gefunden - so aber noch nie. Ja, schaun wir mal, was die Experten meinen.Dass Dein Knie wieder mitspielt ist klasse. Mach nicht gleich so viel!
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Hallo Janosch,
hier bist Du genau richtig! Herzlich Willkommen! Du hast ja wirklich früh angefangen und demzufolge noch jede Menge Entwicklungspotenzial, unglaublich. Wenn ich bedenke, was ich allein in einem Jahr hier gelernt habe! Ich freu mich auf Deine Beiträge.
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Hallo Craterelle, mit Erfahrungen im Einlegen von Reizkern kann ich leider nicht dienen. Und im vergangenen Sommer/Herbst gab es auch nur wenige Reizker (hier sind es auch immer nur Fichtenreizker), dafür aber Unmengen andere leckere Pilze.
Aber es geht um die von Dir beschriebene Konservierungmethode. Die wende ich eigentlich bei vielen Pilzen an - nur dass ich ein paar Gewürze hinzufüge. Meine Erfahrung ist, dass sich die auf diese Weise konservierten Pilze nur drei bis vier Monate im Keller halten. Dann setzen sie Schimmel an. Also iss sie lieber bald auf, wenn Du noch welche hast.
Und die Chance, Pilzen zu zerkochen sehe ich genauso wenig wie Du. Das ist wie bei Eiern. die werden immer fester, je länger du sie kochst. -
Hallo Forianer,
gestern gab es bei Sonnenschein! allerlei Pilziges zu sehen. Ich schreibe mal einen Namen dran, wenn ich denke, dass ich etwas erkannt habe. Ansonsten wie immer
Danke!Striegelige Tramete
Tramete im Winterpelz - Borstentramete? Sie wuchs an Pappelholz ca. 10 cm breit
Violetter Knorpelschichtpilz? Fundort am Friedhof, vermutlich Laubholz. Das Pilzkonvolut war ca. 6 cm im Durchmesser
Weißlicher Drüsling, wuchs an altem Lindenholz
Abgestutzter Drüsling an Birke
Wurzelschwamm? Die einzelnen Fruchtkörper nur 2 cm breit, sehr dünn, Fichtenwurzel
Schmetterlingstramete (bin unsicher, hier fehlt die deutlichen Zonierung) vermutlich an Laubholz, Fruchtkörper so groß und Unterseite so wie bei Trametes versicolor
Ockertramete? 6-10 cm breit an Pappel
Noch nie zuvor gesehen und kein Plan, Fruchtkörper ca. 4 cm vermutlich an Laubholz auf dem Friedhof
Den Spaltblättling kennen wohl alle, aber ich finde ihn so schön, das ich ihn euch unbedingt noch einmal zeigen muss.
Dann standen da unglaubliche Mengen an Winterhelmlingen.
Das begeistert immer wieder: ein stattliches Exemplar des gelegentlich in Siedlungsnähe sprießenden
Verreum varibilis- Ferreum variables vermutlich an Nadelholzunermüdlich begleitet mich diese kleine Rose durch den Un-Winter
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Irre Fotos, Pablo! Also diese Fotos beweisen ja nun doch wieder, dass es Dinge gibt bei Pilzen, die es eigentlich gar nicht geben kann. Ich ziehe die Frage zu Kandidat 3 zurück, euer aller Ehren

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Hallo Claudia,
ich weiß es auch nur, da mein Bruder Tierarzt ist und mir dies so sagte. Das Nächste (kommt gleich) hatte ich irgendwann mal gelesen, bin mir aber nimmer ganz sicher, ob es so total stimmt. Nämlich, alle Säugetiere sollen im Augenhintergrund noch einen so genannten –žSpiegel–œ haben, der das Licht nochmals zurück auf die Augenzäpfchen reflektiert und daher die meisten Tiere im Dunklen besser sehen können. Nur der Mensch habe als einziger dies nicht. Ob es so absolut stimmt, weiß ich nicht und weiß auch nicht, ob eine Augenschädigung damit zusammen hängen könnte, was ich mir aber vorstellen könnte, da dann unter Umständen die doppelte Menge an Licht auf die Augenzäpfchen trifft als bei uns Menschen.
Vielleicht ist unter den Forumslesern jemand, der hier gut Bescheid weiß. Wie auch immer, wenn ich Tiere fotografiere, benütze ich niemals einen Blitz.
Übrigens war ich vor sehr langer Zeit mal im Tierpark hier in München (bin ich jetzt natürlich immer wieder) und wollte im dortigen Aquarium einen Fisch fotografieren. Dabei löste sich versehentlich der Blitz. Der zuständige Bereichsleiter dort, wies mich darauf hin, dass ich keinesfalls mit Blitz fotografieren darf. Aber auch hier weiß ich nicht genau, warum (natürlich, dass es sich beim Fisch nicht um ein Säugetier handelt), ich wollte ihn nach der Rüge dann nicht mehr fragen.
Liebe Grüße.
ThomasHallo Thomas,
das klingt durchaus glaubwürdig. Ich werde mich bei nächster Gelegenheit mal schlau machen. Ich treffe nächste Woche eine Tierärztin. Mal hören, was sie sagt.
Heute habe ich nach dem frühen Salamander gesehen. Ich hatte vor, ihn einen Kilometer weiter zum mir nach Hause umzusiedeln. Bevor ich losging, hatte zu ich eine geeignete Nische im Schiefer gesucht und gefunden, die sich gut als Winterquartier für den Salamander geeignet hätte.
An Ort und Stelle habe ich dann jedes Blatt umgedreht aber der Salamander war weg. Ich war ganz froh, dass er es offenbar alleine geschafft hat. Aber andererseits hätte ich mich auch gefreut, ihn noch einmal bei Sonne in ganzer Schönheit zu sehen. Vielleicht klappt es im Frühjahr. -
Hallo Claudia,
gut, dass du nicht geblitzt hast. Bei Hunden z.B. soll man beim Fotografieren keinesfalls einen Blitz benutzen, da die anders aufgebaute Augen 👀 wie wir Menschen haben und deren Augen schädigt. Dies soll für viele Tiere gelten, oben bei allen oder ob es Ausnahmen gibt weiß ich aber leider nicht.
LG und ein schönes Wochenende.
ThomasHallo Thomas,
gut zu wissen. Ich wusste das nicht. Ich dachte eher, dass sich das Tier über einen Blitz erschrecken würde und dass er Angst auslöst könnte. Dass damit Augen geschädigt werden könnten, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Ein schönes Wochenende auch Dir. -
Das ist eine gute Idee, schade sonst um dieses schöne Tier. Welche Kamera hast du? Hast ihn gut getroffen.
nee, heute hatte ich leider nur mein uraltes Iphone dabei. Du siehst es an dem Kopf des Salamanders. Die Augen reflektieren gar nicht das Licht. Sie sehen aus wie dunkle Höhlen. Das liegt einmal daran, dass es ziemlich duster unter dem Hochnebel war aber auch daran, dass ich keinen guten Fotoapparat hatte. Und blitzen wollte ich ihn nicht. -
Hallo!Was haltet ihr beim Unbestimmten vom Seifenritterling?
Zugegeben: Sehr braun, aber Ritterlingshabitus, hellerer Hutrand, die wachsig-klebrige Optik.LG, Jan-Arne
Hallo Jan-Arne,
Danke für den Vorschlag. Es gab hier dieses jähr viele Seifenritterlinge. Die waren aberziemlich stämmig. Dieser hier ist eher mickrig gewesen. Aber vielleicht war es ein Seifenritterling, Ihr seid die Experten.Alles anzeigen
Hallo Claudia!Zitat
Deine Frage richtet sich ja an Pablo, aber gibts nicht bei den Pilzen nichts, das es nicht gibt?
Übertrieben gesprochen: wenn der Steinpilz auch mit Lamellen vorkommen könnte und der Düngerling weißes Sporenpulver haben dürfte, dann könnte man Pilze nicht bestimmen.
Für mich wäre das radiale Einreißen des Hutes ein Ausschlusskriterium für Melanoleuca (Weichritterling). Die Frage ist lediglich, ob ich recht habe.VG Ingo W
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Hallo!Was haltet ihr beim Unbestimmten vom Seifenritterling?
Zugegeben: Sehr braun, aber Ritterlingshabitus, hellerer Hutrand, die wachsig-klebrige Optik.LG, Jan-Arne
Ich hatte auch schon an Ritterling gedacht. Die Richtung zu Tr. inocybioides hätte mir gefallen, aber irgendwie reichts nicht.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
ah ja, verstehe. Das radiale Einreißen des Hutes bei Weichritterlingen wäre so häufig wie Lamellen beim Steinpilz. Demnach gibt es also doch Dinge bei Pilzen, die es nicht gibt==Gnolm13 -
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Das ist echt der Hammer. Hoffentlich ist er nicht krank.
VG
ThomasHallo Thomas,
der Salamander machte einen unterkühlten Eindruck, schien sonst aber in Ordnung. Ich habe vor zwei Jahren an einem frostigen Aprilmorgen einen erstarrten Feuersalamander getroffen. Er lief später davon, als die Sonne ihn erwärmt hatte. Aber im Moment gibts keine Sonne und es soll wieder kühler werden. Ich habe etwas trockenes Laub um ihn herum aufgeschichtet. Wie sinnvoll das war, weiß ich nicht. Aber es schien mir nicht richtig ihn einfach so auf dem Präsentierteller sitzen zu lassen.
Hallo Claudia, das ist ja ein tolles Abenteuer. Da wäre ich gern dabei gewesen, stattdessen musste ich quer übers Acker trampeln bei Regen, statt schön im Wald zu entspannen, weil meine Ma (in diesem Falle die Wanderleitung) irgendiwe die Orientierung verloren hatte, das aber nicht wirklich zugab ... Egal ... danke für die tollen Fotos. Alles ist Momentan seiner Zeit voruas. LG DanielaHallo Daniela,
oh je, aber mir passiert das auch immer, dass ich die Orientierung verliere. Aber immerhin, ich warne alle, die mit mir auf fremdem Gebiet unterwegs sind, sich auf meine Orientierung zu verlassen.Ja, der Salamander heute war wirklich etwas Besonderes. Ich mache mir nur ein bisschen Sorgen, dass es zu kalt für ihn wird und er es nicht wieder in sein Winterversteck schafft. Ich seh morgen nach ihm. Wenn er noch da ist, setze ich ihn irgendwo in eine Felsenhöhle.
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zu Nr. 1: Tubaria ja, klar. Tubaria furfuracea s.l. auch, aber ob T. furfuracea s.str. traue ich mir nicht zu. Tubaria hiemalis sieht ähnlich aus ...Ich dachte mittlerweile sind die synonymisiert?
Beste Grüße
HaraldHallo Harald, das kann Dir wohl nur einer der Profis beantworten. Ich hätte nichts gegen eine größtmögliche Synonymisierung==Gnolm7, ich kann das sowieso nicht alles lernen.
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Hallo, Claudia!Nummer 3 könnte ganz gut einer der (meistens eh nicht bestimmbaren) Weichritterlinge sein. Da liegt was auf dem Hut (graue Bröckchen), das wohl nicht zum Pilz gehört. Sieht aus, als hätte in der Nähe jemand Asche ausgeleert.
Der Faserling zwischen den Birnenstäublingen (jetzt Morganella? Putzig.
) sieht schon sehr nach Psathyrella candolleana (Behangener Faserling), auf dem letzten Bild auf einem Flachen Lackporling (Ganoderma applanatum) fotografiert.LG, Pablo.
Danke Pablo. Ja, da oben standen Lackporlinge. Aber auf dem Foto ist so gut wie nichts davon zu sehen. Du erkennst wohl Deine Schweinchen auch schon am Gang ;). Und, ja klar, die gemischte Holzbewohnergruppe hat mir auch gut gefallen.
Ich hab noch mal nach dem 3er geschaut. Asche kommt da nicht infrage. Der stand mitten im Wald ohne menschliche Einwirkungen. Das Datum ist der 26. Oktober. Es gibt einzweites Foto, da sehen etliche der kleinen grauen Bröckchen aus, als hätten sie ein Loch. Gibt es ganz kleine Pilze auf Pilzen? Ich lade gleich das ein Foto hoch
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Hallo Pablo!Zitat
Nummer 3 könnte ganz gut einer der (meistens eh nicht bestimmbaren) Weichritterlinge sein.
Gibt es eigentlich Weichritterlinge mit radial einreißenden Hüten?VG Ingo W
Hallo Ingo,
Deine Frage richtet sich ja an Pablo, aber gibts nicht bei den Pilzen nichts, das es nicht gibt?

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Hallo Zusammen,
gerade komme ich von draußen. Ich bin immer noch aufgekratzt. Ein paar schöne Pilze konnte ich finden, aber der Fund des Jahres war wohl der Feuersalamander, der zur Unzeit seine Winterruhe beendet/unterbrochen? hat. Er war fasst reglos. DenSchwanz und die Extremitäten bewegte er nur minimal und auch nur in Zeitlupe. Hoffentlich hat er Gelegenheit, in irgendeine Nische kriechen, bevor es wieder kalt wird. Ich habe seit dem vergangenen Frühjahr keine Feuersalamander gesehen und hatte schon befürchtet, dass sie dem Salamanderpilz zum Opfer gefallen sein könnten.
Die sind auch zu früh, aber da mach ich mir weniger Sorgen.
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Hallo Claudia !Erste Tubaria furfuracea
Letzte Psathyrella spLG beli !
Hallo beli,
vielen Dank für die Bestätigung von Tubaria furfuracea und Psathyrella. Ich glaube Tubaria furfuracea werde ich in Zukunft wiedererkennen.
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Servus Claudia,zu Nr. 1: Tubaria ja, klar. Tubaria furfuracea s.l. auch, aber ob T. furfuracea s.str. traue ich mir nicht zu. Tubaria hiemalis sieht ähnlich aus - meist stärker gerieft, aber auf Holzhäcksel werden die gerne kräftiger. Tubaria romagnesiana würde mich makroskopisch wundern, aber die Art hatte ich bisher zu selten. Ohne Cheilocystiden und Sporernmaße sage ich da nichts genaueres (geht einfach nicht).
Nr.2 ist einer der grauen Trichterlinge - vermutlich mit Mehlgeruch? Scheint ungerieft zu sein - falls er stark bereift war und der durch den Regen weggewaschen wurde, sieht das aus wie Clitocybe ditopa -mit dem Mikroskop würde man ihn an den winzigen Sporen gut erkennen - müsste aber stark mehlig-gurkig riechen. So ist es Kaffeesatzleserei.
Nr. 3 ist sicher kein Butterrrübling i.w.S. Da passt weder der Stiel noch der Hut dazu. Was es aber ist, kann ich auch nicht sagen.
Nr. 4 ist klar Psathyrella (wie beli sch9on schrieb) - aber das ist nicht meine Baustelle. Psathyrellen versuche ich nur dann zu bestimmen, wenn ich sie sauber durchmikroskopieren kann. Makrobestimmungen lasse ich bis auf sehr wenige Ausnahmen.
Dafür ist der Stäubling auf dem Holz für mich Morganella pyriformis (Birnenstäubling).
LG
ChristophHallo Christoph,
Du willst es wieder ganz genau wissen
. Ich bin schon froh, dass ich Tubaria furfuracea richtig erkannt habe. Aber ich schätze, dass ich über diesen Pilz noch ein paar Details herausbekommen kann. Ich weiß, wo noch welche stehen.Hm, ich dachte, dass es vielleicht alte Butterrüblinge wären. Na ja, nächstes Mal vielleicht
Auch die Trichterlinge werde ich wohl erst im kommenden Herbst besuchen können, um Klarheit zu schaffen.Jetzt weiß ich endlich, wie eine Psathyrella in natura
aussieht. Bislang kannte ich sie nur vom APR und aus der Literatur.Hab vielen Dank, für Deine Mühe!
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Hallo Forianer,
jetzt habe ich die kleinen braunen beim Wickel. Etliche Fotos habe ich gelöscht, die sind schwerer zu bestimmen als 3B im APR.Aber hier sind drei Arten, für die vielleicht der eine oder sie andere von Euch eine Idee hat.
Hier käme vielleicht der Trompetenschnitzling infrage. Die Pilze sind zur Zeit zu finden - allerdings etwas mitgenommen. Sie wachsen auf Holzschnitzeln.
Diese Pilze wuchsen im Oktober auf Holzschnitzeln. Bis auf die Farbe sind sie den ersten Pilzen recht ähnlich. In ihrer Nachbarschaft wuchsen jede Menge Röteltrichterlinge und Violette Rötelritterlinge.
Das ist vermutlich der Horngraue Butterübling
Diese Pilze wuchsen im Oktober gemeinsam mit den Stäüblingen auf morschem Holz, vermutlich Buche. An mehr kann ich mich nicht erinnern.
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Hi,
sieh unbedingt zu, dass du gescheite Bestimmungsschlüssel/Literatur bekommst. Die beiden Gröger und die Funga Nordica wären ein guter Start und wichtige Standardwerke. Leider wird die FN nicht so schnell wieder aufgelegt; wies derzeit mit den Grögers aussieht, weiß ich auch nicht...
l.g.
StefanHallo Stefan, die FN steht schon auf meinem Wunschzettel. Da ist mal ein nützliches Geschenk, das nicht dick macht

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Hallo, Claudia!Oha, Schleierlinge. Auch so ein famos schwieriges Gebiet. Da kenne ich mich auch nicht wirklich aus, kann also zu den ersten beiden also keine Hinweise geben.
Der Dritte allerdings, da könnte ich mir auch vorstellen, daß das gar kein Schleierling, sondern ein Flämmling (Gattung: Gymnopilus) ist. Da müsste man wohl auch den Fundort und die Wuchsweise genauer beurteilen (Ökologie, Wachstum eventuell an Holz oder vergrabenem Holz), mal ein Schnittbild und einen Sporenabwurf anfertigen...
Wenn es doch ein Schleierling wäre, dann entweder aus der Untergattung Dermocybe (wegen den krass gefärbten Lamellen, aber da Huthaut meist glatter) oder aus der Untergattung Leprocybe (Huthaut oft einigermaßen rau, aber Lamellen meist eher unauffällig gefärbt; außer bei Cortinarius limonius).LG, Pablo.
Hallo Pablo,
dass es schwierig bis unmöglich ist, hatte ich befürchtet. Danke, dass Du Dich trotzdem damit auseinandersetzt. Bei dem Dritten weiß ich nicht einmal mehr, weshalb ich ihn in die Schleierlingsecke gesteckt hatte. Es kann gut sein, dass es sich um einen Flämming handelt. Ich werde den Cortinarius limonius dennoch als Arbeitshypothese verwenden. Vielleicht finde ich ihn im kommenden Jahr in einer stressfreien Zeit wieder und kann den Namen verifizieren.Alles anzeigen
Hi,also 1a scheint mir was aus der Anomalus-Gruppe (violettliche Lamellen im JungzustandO) zu sein. Ohne Sporengröße, -ornament und weitere Untersuchungen nicht bestimmbar.
1b) tja da ist vieles möglich; Telamonien halt. Kann auch gut was aus der Anomalus-Gruppe sein; muss aber nicht.
2. Telamonie; mehr wird dir keiner dazu sagen können. Ich finde ähnlich aussehnde Fruchtkörper häufiger. Ohne ein markantes Merkmal wird der nicht zu bestimmen sein; erst recht nicht per Foto.
3. Wenn ein Schleierling, dann eine Leprocybe. Ohne weitere (Mikro)Merkmale wird der auch nicht zu knacken sein. Immerhin C. limonius ist schon mal ein guter Arbeitsname.
l.g.
StefanHallo Stefan,
ja ja. Ich sehe schon, das es jede Menge Kaffeesatzleserei ist. Dennoch schön, dass Du eine Arbeitshypothese gewagt hast. In diesem Pilzjahr habe ich ja ein Mikroskop, da sind lassen sich ein paar mehr Details herauskitzeln. -
Hallo zusammen,
auch beim Sortieren der Schleierlings-Fotos blieben ein paar Namenlose übrig. Ich weiß, das ist kompliziert, aber vielleicht gibts ja einen Schleierlings-Guru, der bei der Bestimmung helfen kann. Ich habe hier saure Böden und meist Fichten- und gelegentlich Buchenwälder
Da sind zunächst einmal diese hier. An sie kann ich mich ganz gut erinnern. Sie wuchsen in größeren Mengen an Waldrändern im Gras. Geruch unauffällig, Geschmack angenehm.
Von diesen hier weiß ich nur noch, das sie unter Fichten an einer Böschung standen.
An die habe ich keine Erinnerung mehr. vielleicht wollte ich überprüfen, ob es sich um Haut/Rauköpfe handelt...
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Hallo Oberbayrisches Trio, schöne Januarpilze gibt's bei Euch. Auf die Becherchen bin ich bissi neidisch
. Habt vielen Dank fürs Mitnehmen. -
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Hallo, Claudia!Da hast du schon alles richtig beobachtet und eingeordnet.

Das sind sicherlich >Austern<, und die sind bereits ziemlich hinüber. Auch wenn sie noch angenehm riechen. Und eben wegen dem Alter und der Verwitterung hat sich die Farbe verändert, und auch der Geschmack. Bei solchen Pilzen, wo absehnbar ist, daß die nicht mehr frisch sind, nehme ich auch generell keine Geschmacksproben mehr. Weil sie keine belastbaren Ergebnisse mehr bringen (auch in Gattungen, wo Kauproben bestimmungsrelevant und sicher sind, in anderen Gattungen lässt man es ja ohnehin bleiben).LG, Pablo.
Hallo Pablo,
oh, danke! Also die Geschmacksprobe ist nicht obligatorisch und kann vor allem bei ältlichen Exemplaren irreführend sein. Ich dachte, dass ich mal das volle Programm ausprobieren sollte. Das spare ich mir dann künftig besser.Alles anzeigen
Und eben wegen dem Alter und der Verwitterung hat sich die Farbe verändertHallo Claudia,
ich stimme Pablo in fast allem zu nur die Farbe muß nicht unbedingt etwas mit deren Alter zu tun haben wie hier zu sehen:
Die hatten etwas heftigeren Frost abbekommen sind aber später fröhlich weiter gewachsen.
VG Jörg
Hallo Jörg,
sieh an, diese Farbe kannte ich bei frischen Austern noch nicht. Danke fürs Zeigen. Wie ich finde, eine ausgesprochen schöne Austernbank!
