Beiträge von Wutzi

    Hallo Foristen,


    ein Seitling bringt mich gerade zum Grübeln. Die Gruppe bestand aus etlichen Pilzen mit einer Größe von 5-10 cm Hutdurchmesser. Der Mitgenommene - in jedem Sinne des Wortes- stammt von einem Birkenstamm, ist über seine beste Zeit hinaus, hellbraun und war tiefgefroren, als ich ihn geerntet habe. Nach dem Auftauen roch er ganz angenehm. Er war typischerweise auch nicht matschig oder glasig sondern hatte ganz nach Austernseitlingsart noch recht festes Fleisch. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters, das man ihm ja ansehen kann, hätte ich ihn allerdings nicht essen mögen. Ich nahm ihn mit zum Mikroskopieren. Ein Sporenvergleich im Internet deutet auf Pleurotus ostreatus hin. Die Farbe passt nicht, aber das kann dem Alter geschuldet sein. Aber eins stört mich. Er schmeckt deutlich bitter. <X
    Darf ein alter, fester angenehm riechender Austernseitling bitter schmecken? Ein Muschelseitling kann bitter sein, aber der passt gar nicht, wegen der Sporengröße. Vielleicht ist es ein Seitling der hellen Arten, aber die schmecken ja theoretisch auch nicht bitter. Muss nach diesem ominösen Seitlingsfund etwa die Seitlingsgeschichte neu geschrieben werden (Der Runzel-bräunliche Bitterseitling?) ==Gnolm5 :D ?


    Hier ein paar Bilder von dem Methusalem:







    die 5: das schwarze ist eine eingetrocknete Exidia; wahrscheinlich E. nigricans und das orangene kann gut Penniophora incarnata sein. Das letztere müsste zur Absicherung mikroskopiert werden...


    Hallo Stefan, die Exidia hatte ich vermutet. Der andere ist für mich völliges Neuland. Danke für die Bestimmung.



    Nr 8 , Bild ist nicht optimal , unscharf , ohne Mikroskop alles ist Lotterie aber erinnert mich an alte Spongipilis Pachydon


    Hallo beli, stimmt. Das Foto ist nicht besonders aussagekräftig. Das war kurz vor Neujahr und es gab wenig Licht im Wald. Der Ast war nur 2-3 cm dick und der Pilz wirklich winzig. Ich glaube, Spongipilis pachydon ist zu kräftig. Was meinst Du?



    Hallo Christoph, vielen Dank. Du hast in den meisten Punkten Klarheit in meine Fotosammlung gebracht. Zu einigen hab ich noch ein paar Hinweise/Rückfragen.


    zu 3 und 4 gab es gar keinen Stiel, Der Pilzhut wuchs unmittelbar am Substrat, so wie Zunderschwamm und Rotrandiger und auch Ischoderma. Auf den Fotos schlecht zu sehen, aber es gab nichts, was an einen Stiel erinnern könnte. Deshalb dachte ich an eine entfernte Verwandte davon, da ja das Hutdach so streifig ist


    6 könnte in der Tat ein Schleimpilz gewesen sein, so wie Feld es vorschlägt. Ich glaube es war Baumrinde, an dem die Pilzlein wuchsen. Es war im Oktober.


    zu 8 habe ich jetzt Tipps: Deinen, [font="Helvetica Neue"]dann den Schizopora Paradoxa und von beli den Spongipilis pachydon. [/font]
    [font="Helvetica Neue"]zu dem Pilz habe ich noch ganz gute Erinnerung, weil er so winzig und dabei recht hübsch war. Das Ästchen war höchsten 2-3 cm dick, vielleicht sogar noch dünner. In der Gegend wuchsen nur Buchen und vielleicht ein paar Ebereschen, sonst nichts. Macht das die Sache einfacher?
    [/font]



    12 ist wieder eine schlechte Aufnahme. Es zeigt die Unterseite eines morschen Astes, den ich umgedreht habe und es handelt sich nicht um entstehende Fruchtkörper sondern um eine Unmenge kleiner Poren. Also es ist ein resupinater Pilz ohne Hut und Struktur, weißt Du, was ich meine? So etwas wie die Datronia nur mit viel kleineren Poren.




    Hallo Felli, ja vielen Dank. Ich denke, das kann passen.


    Hallo romana, hab vielen Dank für Deine Tipps. So werde ich wohl mein Bild vom Orangeroten Kammpilz revidieren müssen. Gut zu wissen, wie der als Winzling aussieht. Und: komische Bäume habt ihr im Wiener Prater :D

    Den Angebrannten Rauchporling hatte ich immer mit mehr Struktur und einzelnen Pilzhüten im Kopf. Aber jetzt, wo Du es sagst, sehe ich auch, dass das Foto viel Ähnlichkeit mit den Poren und der Struktur dieses Pilzes hat.


    Hallo beli, Danke! Du bist aber fix :thumbup: . Auf Phlebia radiata wäre ich nicht gekommen. Ich dachte, die bildet immer so große Flächen.

    Hallo Forianer,
    weil es so gut lief mit dem ersten Teil, gleich noch ein Paket mit unbestimmten Baumpilzen. Diesmal war es für mich noch schwieriger, einen Namen für die Pilze zu finden. Seht selbst:



    Könnten die beiden in Richtung Phlebia gehen?


    1 P1040692.jpg


    2


    Vielleicht gehören die auch zu Ischnoderma (Laubholz-Porlinge) .. aber mit so gestreiftem Hut?


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    Die von Christoph in Teil 1 vorgeschlagene Eichleriella könnte hier auch infrage kommen, oder?


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    5a


    Hier kommen lauter Winzlinge, zu denen ich keine Idee habe. Leider habe ich keine Erinnerung an die Fundorte und weitere Bilder gibts auch nicht.


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    Der ist etwas größer und wächst resupinat an der Unterseite eines toten Astes- eine Datronie?


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    Ist das eine Großporige Datronie Datronia mollis?


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    mann, ich bin richtig neidisch: so viel Schnee ;( . Bei uns gibts nur Regen und Matsch und wieder Regen :( .


    Deine Kleine ist ganz schön tapfer, finde ich. Überhaupt mögen Hunde Schnee ja (solange es nicht zu viel wird).


    Am besten ist dann das Foto mit Minnie im Rucksack :D - wunderbar!


    Hallo Gerd,
    kein Grund mehr für Neid. Hier regnet es jetzt auch. Morgen machen wir nen Schwimmkurs ;(.


    Ja, das Gremlin ist mein erster kleiner Hund und sie funktioniert wie ein richtiger, normaler Hund. Aber die Größe ist praktischer, weil Du ihn in die Tasche stecken und überall mit hinnehmen kannst.
    Wenn der Kleine schlapp macht, weil der Schnee zu tief ist, steckst Du ihn in den Rucksack. Mach das mal mit nem großen Hund.




    Hallo Claudia!
    Süß, das kleine Hundi im Schnee. Es sieht aus, als hätte Dein PSH Spaß beim Schneetauchen! :)


    Hallo Tuppie,


    wenn es interessant riecht, oder was zu fressen gibt, taucht sie noch tiefer ab.

    Hallo Christoph,
    mit der Eichleriella kannst Du Recht haben. Ich werde das mal als Arbeitshypothese an mein Foto schreiben.
    Von der 8 habe ich leider keine Fotos von von unten. Sorry, ich weiß, das ist blöd.


    Der Pseudo wuchs auf verrottetem Holz, ringsherum Fichten. Für einen Dauerporling sieht er arg zerfranst aus. Aber wenn das altersbedingt so sein kann, wäre es eine Erklärung. Mehr an Bestimmung ist bei meinen Fotos nicht drin.


    Ihr habt mir alle sehr geholfen. Im nächsten Winter werden die Anfragen präziser und die Fotos besser. Versprochen


    Ich mach dann gleich mal das nächste Karteileichenpaket fertig. Ihr seid wirklich klasse!

    Hallo zusammen,


    jetzt gebe ich als Einsteigerin in Sachen Mikroskopie mal meinen Senf dazu. Ich verfüge weder über einen naturwissenschaftlichen Hintergrund noch über irgendein Grundlagenwissen zum Thema, aber ich fand die Diskussion durchaus erhellend. Es ist ja nicht nötig, falsch zu messen, wenn man auch richtig messen kann, ohne sich dabei zu verrenken. Craterelle, schön, dass Du die Diskussion aufgemacht hast.


    Hallo Nobi,


    gut dass Du mich erinnerst, ich hatte mich Anfang Januar bei der ThAM per Email angemeldet, aber es gab noch keine Reaktion. Vielleicht muss ich das richtig mit Brief und Passbild machen. :/


    Wenn klar ist, dass ich da nicht einsam und (von euch) verlassen herumstehe, werde ich mich anmelden.
    Würzelfalter hatte ich auch überlesen, gefällt mir aber sehr gut. Man könnte auch über Bürzelfalter nachdenken....


    Minnie hatte mir schon ne PN geschickt und mich auf meine Tannenfehlbestimmung hingewiesen. Dorle 🶠is sauer da sie mir schon öfters sagte, dass ich mir meine Bestimmungen vor Veröffentlichung von ihr bestätigen lassen soll.Ja, man sieht, sie hat ja recht. Sie hat übrigens schon einen Doggyaufsatz fürs Mikroskop 🔬. Preis und Hersteller sagt sie mir aber nicht. Schickt diesbezüglich an Minnie noch eine PN. Sie ist gerade draußen beim Schnerräumen, ich soll aber grüßen. Nachmittags will sie wieder ans Mikroskop.
    LG
    Thomas und Dorle ðŸ•


    Da hat Dorle ja was Feines angerichtet. Minnie hat die PN gelesen und sofort online bestellt. <X Ich hab vorsichtshalber erst mal meine Kreditkarte gesperrt.


    Schneeräumen will sie nicht, hat sie angedeutet. Vielleicht sollte Dorle ihr da mal gut zureden, Sie scheint ja auf das größere Mädchen zu hören. Aber immerhin hat sie als PSH heute wieder gut funktioniert. Sie hat mir alte Seitlinge angezeigt. Nachdem ich einen zu Mikroskopierzwecken bergen konnte, hat sie gestreikt. Sieh selbst:




    dann ein energisches Stopp! https://www.dropbox.com/s/9kps…rhund%20versinkt.mp4?dl=0


    Und dann das Übliche:



    Hallo
    Der Letzte geht doch so Richtung Orangeroter Kammpilz.


    Hallo Uwe,
    vielen Dank für den Tipp. Das dachte ich aufgrund der Farbe auch auf den ersten Blick, aber der innere Teil des Orangeroten Kammpilzes sieht doch ein stückweit anders aus.



    Auf den Bildern 1-5 ist jeweils >Gloeophyllum sepiarum< zu sehen.
    Bild 6: Wenn das eine Coltricia ist, dann vermutlich nicht Coltricia perennis (gibt aber noch ein paar mehr Arten in der Gattung). Ein Stacheling kann's nicht sein, denn die haben ja keine Poren. ;)
    Kann allerdings auch noch was aus der Inonotus - Ecke sein, da müsste man echt mehr von sehen, um es irgendwie einzugrenzen.


    Bild 9: Der Hausschwamm mit den eher dünnen Fruchtkörpern und ohne fett aufgeblähte Ränder, den man häufig an Nadelholz (seltener an Laubholz) in freier Wildbahn findet, ist der Wilde Hausschwamm (Serpula himantioides). So wie hier zu sehen. :thumbup: Im gegensatz zum dickfleischigen gattungsgenossen (Serpula lacrymans) übrigens kein Bauschädling, verbautes Holz mag der gar nicht so gerne.
    Bild 10: Die Strukturen des Hymenophors passen da nicht wirklich zu >Phlebia radiata<. Das wäre schon eine sehr ungewöhnliche, arg untypische Wuchsform, auch wenn es farblich passen könnnte. Wenn es in die Gattung gehört, dann würde eher zB Phlebia albida passen. Muss aber keine Phlebia sein, auch eine Peniophora wäre möglich, auch Zeugs wie Gloeocystidiellum und ein paar andere... Ist leider ein mikropflichtiger Pilz. Den fände ich allerdings interessant, wenn du davon einen Beleg getrocknet hättest...?


    Danke Pablo,
    jetzt haben wieder etliche Fremdlinge eine Namen bekommen. Darauf, dass der Zaunblättling im Wald wächst, muss frau erst mal kommen. Den hatte ich deshalb verworfen.
    Zur 6 habe ich noch ein weiteres Foto gefunden. Vielleicht macht das die Sache klarer. Ich häng es gleich an.
    Das der Wilde Hausschwamm kein Bauholz mag, ist interessant.
    Und zum letzten: Leider habe ich weder ein Stückchen Pilz aufgehoben, noch weiß ich, wo ich den gesehen habe. Falls ich ihm noch einmal begegne, nehme ich ein Pröbchen mit.




    Hallo,
    zur Nr. 6 fällt mir noch Pycnoporellus fulgens, der Orangefarbene Weichporling ein.
    Der ist in Verbreitung und nicht nur wie früher auf Nadelholz jetzt auch auf Laubholz nachgewiesen.
    LG Ulla


    Hallo Ulla, danke, dass Du den Orangefarbenen Weichporling ins Rennen schickst. Den kenne ich nur von Bildern und da scheint er mir deutlich fleischiger als der, den ich gefunden hatte. Ich habe noch ein zweites Foto entdeckt und lade es gleich hoch. Vielleicht trägt es ja zur Wahrheitsfindung bei.




    Hallo Thomas,
    Schneeraupe sagst Du. Das bringt mich auf eine Idee. 40 Meter Weg müssen hier immer geräumt werden. Vielleicht sollte ich versuchen, ihr das Schneeschieben beizubringen.


    Das mit den Ästen stimmt nicht ganz. Tannen gibts hier nicht, die Rindenpilze wachsen vermutlich an Fichtenzweigen. Ich prüf das aber gleich noch.


    Das Mikroskopieren müssen wir leider noch verschieben. Da gibt es ein technisches Problem, was gelöst werden muss. Die Okulare sind nicht eng genug beisammen für den PSH. Ich lasse mir gerade einen Kostenvoranschlag für einen Doggyaufsatz machen:thumbup:.


    Minnie grüßt Dorle mit extra nasser Nase zurück

    Vielen Dank beli!


    ja, die Fotos sind leider nicht gut geworden. Ich hatte zwar immer von oben und von unten fotografiert, aber leider waren die Bilder manchmal so unscharf, dass ich sie zu Hause aussortiert habe. Das war in der Zeit wo es so unendlich viele Pilze gegeben hat, dass ich mich auf einzelne Arten beschränken musste, um nicht die Übersicht zu verlieren. Das sind jetzt die übrig gebliebenen. Davon habe ich noch jede Menge ;)

    Hallo zusammen,


    ich habe etliche Leichen im Keller meiner herbstlichen Pilzfunde. Bei dem Versuch, die Fotos der Baumpilze zu benennen, bin ich in einigen Fällen an meine Grenzen gestoßen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr Tipps für mich habt.


    Zunächst vielleicht erst einmal etwas in Richtung Tannenblättling- Zaunblättling?


    1


    2



    Und gleich noch etwas in dieser Art.


    3]


    4



    Und dieser hier ein wenig anders:


    5



    Eine Mischung aus Dauerporling und ausgefranstem Korkstacheling?


    6.



    Gehört dieser zu den Schichtpilzen?


    7.


    Vielleicht eine Mischung aus Laubholz-Harzporling und Wurzelschwamm?


    8.


    Kann es sein, dass der Hausschwamm auch im Wald wächst? Ähnlichkeit hat er jedenfalls.


    9.


    Zu diesem habe ich gar keinen Plan.


    10.


    Hallo Claudia,


    der Kläffer ist ja kleiner als ein Steinpilz :D
    Da findet der Pilz ja eher den Hund :D


    Schönes Winterbild übrigens. :thumbup: Und Danke fürs Runterziehen.... noch 8 Monate ;( :cursing:


    Lass das mal nicht den kleinen Kläffer hören (der kläfft nur, wenn es klingelt oder jemand ums Haus schleicht), sonst wird der sofort zum Gremlin der zweiten Generation.



    Ach was Kozaki, Zeit ist doch relativ. Wenn Du es klug anstellst, wird bis dahin aus Deiner APR-Schrotflinte ein Präzisionsgewehr. ;)





    Ok, am Anfang wirkt das Ganze noch etwas unkoordiniert aber dann wird doch graziel und mit offensichtlichem genauem Wissen wo die kleinen Racker sich verstecken, gesucht :evil:



    Daran erkennst Du den professionellen PSH, Torsten ;)! Erst in der Luft spüren, dann betont unauffällig heranarbeiten und schließlich treffsicher zuschlagen.

    Hallo zusammen,


    hier in der Gegend ist gerade so gut wie kein Pilz zu finden. Blöd. Also ist Zeit, Fotos zu sortieren und den Pilz-Spürhund (kurz PSH) zu trainieren, um die Sucherfolge für 2018 vorzubereiten.


    Das Training sieht in etwa so aus: ==Gnolm7


    https://www.dropbox.com/s/hpm4…fek/PSH-Training.mp4?dl=0



    Von hier aus gucken immer die Schopftintlinge ins Tal und weiter unten waren die hübschen Saftlinge. Nur noch acht Monate warten, dann gibt's wieder welche :thumbup: .


    Wutzi schrieb:


    In der Schulzeit war es modern, aus Wollresten -jede Reihe eine andere Farbe- Röcke zu häkeln. Smartphones gab da noch nicht und also haben alle gehäkelt. Die halbe Klasse rannte mit diesen wenig kleidsamen Röckchen herum. Aber wir fanden uns wunderschön.


    Gibt es Bilder? Zeigen, zeigen! :D


    Nö, wo denkst Du hin. Damals gab's Fotos nur zu bedeutsamen Gelegenheiten. Putzig, jetzt erinnere ich mich. Das waren Wickelröcke, die wurden oben nur mit zwei Knöpfen geschlossen. Ich glaube, jenseits des Bundes wurden Stäbchen gehäkelt und zum Saum hin wurde zugenommen. Das Ganze hatte die Form eines Trapezes. Also selbst, wenn ich Fotos hätte, die würde ich öffentlich garantiert nicht zeigen :D.

    Hallo Murph,
    na endlich haben dir Deine Waldbegleiter eine eigene Pilzforum-Identität gegeben. Das wurde ja allerhöchste Zeit. Ich freu mich auf die Berichte von Deinen Pilzwanderungen.


    Hallo Craterelle, hübscher Hut. Passt der nicht Deinem Avatar?
    Häkelmaschinen gibt es nicht, weil sie die (zumeist) weibliche Kreativität erheblich einschränken würden. Mein einziges Häkelwerk war mal ein Rock. In der Schulzeit war es modern, aus Wollresten -jede Reihe eine andere Farbe- Röcke zu häkeln. Smartphones gab da noch nicht und also haben alle gehäkelt. Die halbe Klasse rannte mit diesen wenig kleidsamen Röckchen herum. Aber wir fanden uns wunderschön.

    Moin zusammen, also das Hochklettern finde ich ja ganz nett. Blöd ist das aber manchmal mit dem wieder Runterkommen, vor allem, wenn Du allein unterwegs bist. Ganz wurscht, ob da irgendwo Pilze stehen.


    Aber ich finde es genial, Tuppie, wie Du mit Lilipilz an der Decke hängst - wie Spiderwoman :D

    Hallo Tannenzäpfle,
    sicher hat das irgendeinen Einfluss, aber ich bin nicht sicher, ob es diesbezügliche wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, bzw. schon gibt bzw. schon geben kann. Dazu müsste ja zumindest noch einmal das Frühjahr und der Sommer und schlussendlich der Herbst mit untersucht werden.


    Mir ist aufgefallen, dass es gerade im April zunehmend trockener geworden ist. Im letzten Jahr fehlte bis zum frühen Sommer die Sorte Niederschlag, die nicht sofort abläuft, sondern über mehrere Tage hinweg den Boden tiefgründig durchnässt. Dennoch war das Pilzjahr am Ende ein sehr gutes. Der Regen kam später und hat die Trockenheit ausgeglichen.


    Also ich denke - und das gehört wirklich unter die Rubrik gefühltes Wissen - dass sehr viel Niederschlag im Winter für Pilze bis jetzt kein erkennbares Problem darstellt. Ich glaube aber auch, dass die Geländebeschaffenheit eine Rolle spielt. Hier in den Bergen fließt das Zuviel an Niederschlag einfach ab. Dann sind die Bäche und Flüsse voller als sonst, aber der Boden ist in etwa genauso nass wie immer.
    Ich glaube eher, dass die mancherorts mit Starkniederschlägen verbundene Bodenerosion ein Problem darstellt, das natürlich auch die Habitate dort ggf. vorhandener Pilze betreffen kann. Ich erlebe in den letzten Jahren mehr und längere Trockenheiten und gleichzeitig stärkere Niederschlagsereignisse, wobei das Jahresmittel sich nicht gravierend verändert hat. Die Pilze scheinen damit bis jetzt besser klar zu kommen, als manche Baumarten.

    Wutzi: ... naja Pilze-PO-s... das kennt jeder, der schon mal mit anderen Pilzlern unterwegs war. ;)


    Ah ja, Beorn-PO Spezialliteratur, interessant==Gnolm7. Ich habe versucht es zu googeln, aber nichts gefunden. Hast Du einen Link?