1000 Dank für die ausführliche Anwort. Ich darf annehmen auch im Namen der Mitlesenden.
Liebe Grüße aus München.
1000 Dank für die ausführliche Anwort. Ich darf annehmen auch im Namen der Mitlesenden.
Liebe Grüße aus München.
Servus Thorben,
wie gehst Du bei der Bestimmung von so (zumindest für mich) wenig bekannten Pilzen vor.
Ich hätte keien Plan wie ich da auf eine Artbestimmung komme.
Vielen Dank im Voraus
Schorsch
Servus,
ab wann beginnt der Versand?
Liebe Grüße Schorsch
Servus,
Fungi fimicoli von Doveri fehlt in der Bibliothek des Vereins für Pilzkunde München.
Ich wäre sehr interessiert. georg.duenzl@pilze-muenchen.de
Liebe Grüße Schorsch
Alles anzeigenMoin Schorsch,
für mich immer noch Flechte. Ich muss sagen, ich bin kein Flechtenfachmann und kenne auch die zugehörigen Mikros nicht, aber vielleicht bekommst du dich anhand meines Beispiels (was natürlich nicht stimmen muss, aber ich dachte zumindest an etwas in diesem Bereich in jung) in die richtige Richtung gehangelt..
https://lichenportal.org/portal/taxa/index.php?taxon=55108
Edit: Noch ein Beispiellink von einer anderen Flechte mit diesen Auswüchsen inkl. Mikros..
https://www.dorsetnature.co.uk/pages-lichen/lch-21.html
LG, Ralf
Lieber Ralf, lieber Christoph,
danke!!! Physcia tenella passt ziemlich gut. Werde die Bilder unter diesem Namen ablegen.
Das Buch „the Lives of Lichens“ habe ich übrigens. Auch das sehr empfehlenswerte „Guide de Liches de France“ in 3 Bänden.
Liebe Grüße aus München
Schorsch
Lieber Björn,
danke für Deine Einschätzung. Nein, ich bin mir überhaupt nicht sicher. Ich hatte sogar an meiner Bestimmung gezweifelt. Ich hatte einfach nirgend so kopfige "Elemente" gesehen.
Liebe Grüße Schorsch
Servus aus München,
am Montag habe ich eine Pilz gefunden den ich auch aufgrund seines Substrates Prunus avium als Reibeisen-Rindenpilz - Basidioradulum radula angesprochen habe. Was mich jetzt etwas verwirrt sind die kopfigen Zystiden, die ich in der Literatur (Hjortstam, Larsson & Ryvarden; Bernicchia; Larson & Ryvarden) nirgends beschrieben gefunden habe.
Kann jemand was dazu sagen?
Liebe Grüße Schorsch
Servus, ein Schleimpilz. Vermutlich aus der Gattung Arcyria, z.B. Arcyria denudata.
Liebe Grüße Schorsch
Servus aus München,
lieber Steffen, lieber Michal,
ich habe das Buch beim Myko-Service bestellt und fast zeitgleich mit Euch erhalten.
Leider war darin keine Errata-Liste. Ich habe versucht das Bild von oben auszudrucken, allerdings mit unbefriedigendem Ergebnis.
Könnte man das einscannen und hier oder anderswo als pdf-Datei veröffentlichen?
Liebe Grüße Schorsch
Lieber Bernd, das könnte durchaus sein. Bild 8 habe ich jetzt entfernt.Das war übrigens alles auf dem Stück Holz, auf dem die Multiclavula waren. Ich habe es mir, um nachzumikroskopieren, unter dem Bino angeschaut und dabei die Pyrenos entdeckt. Und natürlcih waren die nicht mehr frisch.
Liebe Grüße Schorsch
Björn Wergen schrieb: "Ceratostomella sp, ich glaube es gibt unbeschriebene Arten mit diesen größeren Sporen. Ein Ähnliches, wenn nicht das gleiche, hatte ich auf Laubholz aus Mönchengladbach, NRW."
Da war ich auf der richtigen Spur, war mir aber nicht sicher. Ursprünglich hatte ich mit Björns Handbook of Ascomycota Band 1, Pyrenomycetes geschlüsselt, war mir aber auch total unsicher. Ich wusste, das ich das Pilzchen schon mal gesehen hatte, aber nicht mehr wo.
Liebe Grüße aus München
Schorsch
Servus,
wäre interessant mit dem bayerischen Wolpertinger zu vergleichen.
Als Raubtier soll der Wolpertinger kleinere Tiere fressen, aber auch Kräuter und Wurzeln. Laut Angaben im Münchner Jagd- und Fischereimuseum sowie im Regensburger Haus der Bayerischen Geschichte ernährt er sich ausschließlich von preußischen Weichschädeln. (Wikipedia 2025). Pilze als Nahrungsmittel sind nicht verbürgt. ![]()
Liebe Grüße Schorsch
Servus,
zu dem Thema gibt es ein tolles Buch.
Spalted Wood - History, Sience and Art of a Unique Material von Sara Robinson
https://www.amazon.de/Spalted-…ce-Material/dp/0764350382
Liebe Grüße SChorsch
Servus,
ich hatte dasselbe Problem 2018 mit seinem ersten Buch "Hribovite Houby Evropy". Erst durch Vermittlung und massiven Druck von Boris Assyov kam es dann bei mir an, als es bei Amazon längst und billiger erhältlich war. Das Ganze war begleitet von Selbstbeschuldigungen und Verweis auf "persönliche Probleme". Deshalb habe ich auf die Crowdfunding nicht reagiert und wollte abwarten, ob aus dem Projekt überhaupt etwas wird. Und anscheinend sind meine Zweifel durchaus berechtigt gewesen.
Liebe Grüße Schorsch
Assyov
Servus,
ich hatte bei dem Bild von Reinhard eher Zähnchen als ein meruloides Hymenophor zu sehen geglaubt. Deshalb hatte ich auf P. nothofagi getippt.
Anbei noch ein paar meiner Bilder zu Phlebia rufa.
Vielleicht klärt uns Reinhard noch auf wie die Fruchtschicht beschaffen war, welchem meiner Bilder die eher geglichen hat.
Liebe Grüße Schorsch
Servus,
sogar in Wikipedia hat Rose Marie Dähncke Aufnahme gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rose_Marie_D%C3%A4hncke
Liebe Grüße Schorsch
Danke.
Servus,
ich hatte mir mal eine Übersicht über die Zonarii zusammengestellt. Gerne nehme ich Korrekturen und Ergänzungen entgegen.
Liebe Grüße Schorsch
| Eigenschaften | Vorkommen | Hut | Lamellen / Fleisch | Stiel | Geschmack / Geruch | Sporenpulver | Sporen in µm | Mikroskopie | |
| Lactarius zonarius | Schöner Zonen-Milchling | meist unter Eichen | Hutrand ist jung fein flaumig behaart | Das weißliche Fleisch läuft im Schnitt blass rosa oder lachsfarben an und verfärbt sich später hellgrau | anfangs voll und später gekammert-hohl. Die Stieloberfläche ist jung glatt und weißlich, später mehr gelblich und hat oft einige gelbliche, grubige Flecken, die sich später stellenweise ockerbräunlich verfärben können. | scharf / unauffällig | 6,9–7,7 x 5,8–6,2 | reichlich fusiforme Pleurozystiden | |
| Lactarius zonarioides | Montaner Zonen-Milchling | Bergnadelwäldern unter Fichten und Tannen | |||||||
| Lactarius evosmus | Blasser Zonen-Milchling | meist unter Eichen | blasserer und weniger deutlich gezont; glatter unbehaarter Hutrand | Fleisch nicht rosa anlaufend | nie Grübchen und niemals hohl | deutlich fruchtig bis apfelartig | 7,1–8,0 x 5,3–6,5 | vom Schönen Zonen-Milchling unterscheidet er sich durch die etwas dickere Schleimschicht der Huthaut, die länglicheren Sporen, die zebrastreifenartig und stärker netzartig ornamentierten Sporen und den teilweise amyloiden Hilarfleck. | |
| Lactarius acerrimus | Queraderiger Milchling | nur unter Eichen auf Kalk | jung cremefarben, später hell ockerfarben und haben einen deutlichen rosa Schimmer. In Stielnähe sind sie wellig gekräuselt und stark queradrig verbunden. | oft hohl, mehr oder weniger grubige Flecken | scharf | Sporenpulver ockergelb mit rosafarbenem Schimmer. | 11,0 x 9,0 | der einzige Milchling mit strikt zweisporigen Basidien | |
| Lactarius controversus | Rosascheckiger Milchling | unter Pappeln, besonders mit Schwarz- und Zitterpappeln, gelegentlich auch mit Weiden | cremegelbe bis fleischrosafarbene Lamellen, die aber immer einen rosa Reflex haben | brennend scharf | 6-7 x 5-6 | ||||
| Sektion Zonarii | |||||||||
| Die Vertreter der Sektion haben schmierige und etwas klebrige Hüte, die mehr oder weniger gezont sind. Die Hutfarbe ist gelb, ocker, gelbbraun oder rosa. Die Milch ist weiß und verfärbt sich nicht, auch das Sporenpulver ist weiß. Die Milchlinge schmecken (oft auch erst nach einer Weile, dann aber deutlich!) bitter. Die Zonarii sind ungenießbar oder schwach giftig. |
Servus,
ein Rosenstock in unserem Garten zeigt blattoberseits schwarze, abwischbare Beläge. Mikroskopisch fallen Strukturen auf, die ich als Konidien bezeichnen würde.
Asci sind keine zu sehen. Meine Verdachtsdiagnose wäre
Diplocarpon rosae (Lib.) F.A. Wolf.
Kann das jemand bestätigen und hätte eine Empfehlung für gärtnerisches Vorgehen?
Liebe Grüße Schorsch
