Hallo Malone,
das sind schon kluge Gedanken, die nützlich sind. Sehr schnell sind diese Dinge, die einem selber heilig waren entsorgt.
Wer Glück hat, der hat in der Familie interessierten Nachwuchs, der die Dinge weiterführt. Andernfalls sollte man sich klar darüber sein, daß es für die Erben eine Last ist.
Darüber, daß Bibliotheken, Museen, Universitäten oder Vereine glücklich über solche Dinge sind, herrscht aller Orten große Illusion. Dort kann eine ordentliche Aufbereitung in der Regel gar nicht personell gestemmt werden. Vom Aufbewahren mal ganz abgesehen. Oft wird gar auf einen Ankauf spekuliert, der sicher abgelehnt wird.
Ich empfehle vorbereitend einen wesentlich jüngeren Pilzfreund anzusprechen, ob er später mal Interesse an diesen Dingen hätte und zumindest den nichtverkaufbaren Teil übernehmen würde und damit etwas nützliches anzufangen weiß. Man will ja auch die Erben nicht verprellen, wenn man das Rasterelektronenmikroskop verschenkt. Das könnte man so schon mit der Familie aushandeln.
Beste Grüße
Stefan