Beiträge von ZiUser

    Hallo Pablo,
    danke für die Hinweise. Ich habe mir daraufhin Deine Konversation mit Trino zu seinem Fund dieser Art durchgesehen, das sieht ja wirklich ziemlich ähnlich aus. Und viel mehr findet man dazu nicht im Netz.


    Und wir haben Glück, das Stöckchen ist noch da. Es ist das vordere im 2. Bild (des Eingangsbeitrages - =Bienwald), ca. 15 cm lang. Das heißt die einzelnen Fleckchen haben so zwischen 0,5 und 2 cm. Jetzt nach über einem Jahr sind sie übrigens knochenhart - leider habe ich mir keine Notizen zur Konsistenz gemacht. Soll ich das ganze Stöckchen eintüten?


    Finde ich jedenfalls spannend! Eigentlich gehe ich immer nur an die gleichen 3 - 4 Stellen und da sind so viele und immer wieder neue Sachen und Arten zu entdecken.


    [hr]
    ACHTUNG anderer Fund (=Otterbach): Bei Durchsicht weiterer offener Funde ist mir jetzt dieser hier aufgefallen, der verdachtsweise durchaus in die gleiche Richtung geht. Ebenfalls weiß, grobporig, an liegendem Laubholz-Ästchen. Leider habe ich den nicht eingesammelt, auch keine Angaben zur Konsistenz und die schmalen Hütchen sind auch überbelichtet. Gefunden am 18.12.2015 am Otterbach / Südpfalz, also Luftlinie ca. 10 km von vorherigem Standort entfernt. Hier die beiden noch am meisten brauchbaren Fotos, evtl. die gleiche Art oder trotzdem eher was anderes?

    Hallo zusammen,
    die ersten beiden Fotos erinnern mich etwas an Meruliopsis corium, glaube ich aber letztendlich doch nicht, die Poren sind mir viel zu grob. Die Fotos sind vom 06.12.2015 - also Frühwinter vor 2 Jahren.


    Was besseres habe ich bisher nicht gefunden, stelle die Fotos mal hier ein in der Hoffnung dass jemand eine Idee hat. Gewachsen sind sie an dünnen Fagus-Ästchen, so wie es Meruliopsis corium eben tut - aber wie gesagt, die habe ich schon ein paarmal gefunden, die waren immer viel feinporiger und hatten auch einen charakteristischen fast porenlosen Zuwachsrand. Und die letzten 3 Fotos zeigen auch sowas wie Hutansätze, das passt auch nicht hierher.


    Also was anderes - aber Was??






    Hallo Pablo,
    immer wieder überraschend Deine Diagnosen.


    Dass Nr. 1 mit diesen dunklen Lamellen ein Weißsporer ist, auf diese Idee bin ich trotz des ausgedehnten weißen Belags auf dem Stubben nicht gekommen. Das habe ich nicht als Sporenabwurf interpretiert sondern als irgendein "Schimmel", der nichts mit unseren Pilzen hier zu tun hat. Wenn er das aber hat, scheidet Gymnopilus natürlich aus und Tricholomopsis decora ist keine schlechte Option.


    Bei Nr. 2 sehe ich allerdings einen wirklich gelben Sporenabwurf. Und das war auch real so, war sofort auffällig, hat also nichts mit gelbstichig oder so zu tun. Insofern sehe ich Gymnopilus penetrans als fraglich, im Portrait vom Tintling wird es als zimtbraun beschrieben, bei 123 als gelbbraun - aber das hier würde ich wirklich nur als gelb beschreiben.


    Aber es ist natürlich auch wirklich so, dass so späte Pilze im Jahr dann in diesem Zustand makroskopisch kaum noch mit hinreichender Sicherheit "machbar" sind.

    Hallo, da ist doch immer noch was aus 2015, was nicht aufgearbeitet ist. Diese hier vom Nov. 2015 beide aus dem Bienwald / Südpfalz, kurz nacheinander. Beide - wenn es überhaupt verschiedene sind - würde ich bei Gymnopilus einordnen, wobei ich beim ersten eigentlich wenig Problem hätte, den als Gymnopilus penetrans - Geflecktblättriger Flämmling zu benennen, gefunden an Pinus:





    Der hier stand nur ein paar Minuten weiter, wirkte irgendwie völlig anders, auffällig auch vor Ort sofort der gelbe Sporenabwurf. Dies lies für mich dann z.B. den Löwengelben Dachpilz - Pluteus leoninus - sofort ausscheiden. Insofern steht er jetzt unter Arbeitshypothese Gymnopilus sapineus - Samtschuppiger Tannen-Flämmling. Das Substrat scheint mir auch Nadelholz zu sein, kann ich aber anhand des rindenlosen Ästchens nicht sicher benennen:





    Freue mich wie immer auf eure Anregungen!

    Hallo zusammen,
    es passt ja so rein äußerlich alles wirklich recht gut mit Melanoleuca verrucipes, dem Raustiel-Weichritterling - wenn der hier nicht statt auf Holzschnitzel o.ä. auf echtem Holz wachsen würde. Weder in den GPBW noch in anderen Veröffentlichungen habe ich etwas über Stammholz als Substrat gelesen - kann da einer von euch etwas zu berichten? Aber auch hier lese ich nur von Schnitzel, Mulch o.ä. :/:/ :/

    Hallo Ulla & Norbert, hallo Pablo,


    danke für eure Ideen, aber zu allen teile ich auch euer eigenes Unbehagen dabei.


    Zum Raustiel-Weichritterling - das ist hier ein noch richtig fester Buchenstamm, noch nichtmal so ein Jahrzehnte vermoderter Eichenstamm, wo man an dicke Mullbecken denke könnte, also das passt dann vom Substrat her wirklich nicht.


    Und an den Rehbraunen erinnert mich das nun wirklich auch nicht, nicht nur wegen der hellgrauen Farbe, auch sonst nicht. Wobei ich den dort schon reichlich gefunden hatte. Aber außer dem fehlenden Rosaton stört mich insbesondere der keulige und flockige (nicht etwa nur fleckige) Stiel und auch dass Dachpilze doch meist einen +/- radialfaserige Hut-OS haben.


    Aber wirklich schlauer sind wir leider nicht, außer dass wir jetzt konkreter wissen was wir nicht wissen ...


    PS: und wenn wir schon bei Pluteus bleiben sollen (ist mir wg. des Substrats / Standort deutlich sympathischer als Weichritterling) - was haltet ihr von [font="Arial, Verdana, Sans Serif"]Pluteus petasatus - da is wenigstens von längsgestreiftem Stiel die Rede und auch die Statur und Farbe passt besser als beim Rehbraunen ... [/font]

    Hallo Björn, hallo Andreas,


    danke für eure Meinungen. Kein Velum, ja ohne Zweifel. Alle (bisher wenigen) Funde von Ps. piluliformis zeigen ganz deutlich Velum. Insofern sehr zweifelhaft.


    Aber der Einwand "zu schwach" ist auch nicht ohne - die Hüte hatten max. 3 cm im Durchmesser, und das sieht schon ziemlich anders aus als auf den Bildern z.B. in den GPBW zu Psathyrella - sorry - Homophron spadiceum. (Aber meine Bücher und selbst die aktuelle Neuauflage des Bon - Parey - sagt noch Psathyrella - das macht es dem Laien nicht einfacher).


    Also, ich setze ihn bei mir besser auf "indet.". Das ist mein Hauswald, ich passe dieses Jahr mal auf, ob ich ihn wieder finde und versuche ihn dann mal etwas intensiver zu untersuchen. Habe ja inzwischen auch ein "echtes" Mikroskop (mit dem ich leider mangels Zeit noch nicht wirklich klarkomme).

    Auch diese hier habe ich am gleichen Tag, also Nov. 2015, am Otterbach aufgenommen. Ein großteil zeigt eindeutig Trametes versicolor, die hell ockerfarbenen sind aber scharf abgegrenzt und sehen deutlich anders aus, auch auf der US (muss natürlich bei den Schmetterlingen nichts heißen, aber am gleichen Stubben?).


    Oder habe ich hier Trametes ochracea, die Ockerfarbene Tramete mit drauf?





    Danke für eure Meinungen, ob das reicht.

    Tja, da bringt man es als Laie inzwischen schon auf über 200 Arten die man +/- erfolgreich und oft auch mit eurer Hilfe bestimmt hat, und trotzdem finde ich immer wieder Bilder der letzten Jahre, wo ich überhaupt keinen Plan habe. Bei nur zwei Bildern wäre ich ja schon froh, wenn wenigstend herauskäme, in welche Gattung die gehören - aber es wäre auch nicht das erste Mal, dass ich etwas Naheliegendes übersehen habe.


    Also:
    - gefunden am 09.11.2015 am Otterbach / Südpfalz auf einem alten liegenden Buchenstamm
    - freiblättrig - glaube ich jedenfalls auf dem 2. Bild zu sehen
    - Stiel kräftig, nach unten etwas keulig verdickt, dunkel flockig gemasert
    - kein Ring, Reif o.ä. - die keulig-stieligen Cortinarien haben doch eigentlich alle so etwas
    - Sporen habe ich leider keine genommen, ob das Weiß unter dem linken Ex. dazu gehört würde ich anhand des rechten Ex. mit dem doch weit entfernten weißen Flecks eher bezweifeln




    ==> evtl. habt ihr ja eine Idee, ich würde mich freuen

    Danke euch für die Bestätigung.


    Das mit dem Nadelholz hatte ich aus den Schweizern "vor allem Picea" - aber andere sind da nicht so eng und ihr bestätigt das ja auch - eher im Gegenteil.


    @Heide: ja gerade die kleinen haben mich dann wohl auf die richtige Spur gebracht.
    Stefan: der riecht wirklich nicht gut, ich hatte das aber auf den schlechten Zustand geschoben. Gut zu wissen dass es nicht (nur) daran liegt.

    Hallo zusammen,
    ist ja noch nicht viel los aber das schöne Wetter hat mich gestern doch zum Otterbach / Südpfalz gelockt. Vieles waren Leichen vom Vorjahr, mit denen ich euch verschonen möchte, den hier möchte ich aber doch trotz des nicht mehr ganz optimalen Zustandes zeigen. Wahrscheinlich hatten sie irgendwann noch Nachtfrost bekommen, waren jedenfalls ziemlich matschig. Auch das Licht war nicht mehr so ganz optimal.


    Bei der Suche zur Bestimmung bin ich eigentlich nur beim Orangeseitling - Phyllotopsis nidulans - gelandet. Außer der Farbe und dem Seitlings-Habitus passt auch die striegelige OS ganz gut. Der soll zwar hauptsächlich auf Nadelholz kommen aber es gibt auch genug Bilder auch von Laubholz. Dies hier ist ein relativ dünner (ca. 5 cm) Buchenast.


    Was meint ihr?



    Ja, nun mal sehen ob die von diesem Jahr wirklich auch die kleinen schwarzen Bohnen haben, wenn sie mal aufgehen. Anderes Jahr, anderer Blumentopf, schauen wir mal. Ich stell hier jedes Mal was rein, wenn es relevante Änderungen gibt.

    Hallo zusammen,
    ich stelle das mal nicht als Bestimmungsanfrage ein, obwohl noch längst nicht klar ist ob ich hier richtig liege.


    Neulich hatten wir nebenbei mal das Thema "Darstellung von Pilzen in sehr jungen (oder auch alten) Stadien" - da gibt es ja leider viel zu wenig sicher bestimmte Bilder.


    Da diese hier bei uns in einem Blumentopf wachsen werde ich sie mal so lange verfolgen bis sie klar anzusprechen sind und die verschiedenen Stadien dokumentieren.


    Im vorigen Jahr hatten wir in jedem zweiten Blumentopf Teuerlinge, und zwar Cyathus stercoreus - den Graublauen Teuerling:

    Den ganzen Thread mit noch mehr Bildern findet ihr hier.


    Derzeit finde ich sowas hier, mal sehen ob die in ein paar Wochen genauso aussehen oder ob doch was anderes rauskommt:



    Wobei die Deckel schon deutlich anders aussehenwie bei 123 oder z.B. in diesem Beitrag von abeja - es bleibt also schon noch etwas Spannung :/ :/ :/ .

    Hallo zusammen,


    auch die hier vom Otterbach / Südpfalz, aber vom Okt. 2016. An die ersten, die dort zu Tausenden standen, hatte ich ganz mutig Psathyrella cf. conopilus - Lederbrauner Faserling dran geschrieben, halte es sogar für möglich, dass das passt. Hier jetzt eine ganze Reihe von Bildern, teils bei schwachem Licht ohne Blitz, teils deshalb auch geblitzt:








    An gleichem kurzen Ausflug hatte ich den hier dann noch gefunden, nur an zwei Stubben, könnte evtl. Ps. spadicea sein. Hier auch nur ein paar Fotos, die waren arg blaustichig, ich hoffe ich bin beim Rausziehen des Farbstichs nicht übers Ziel hinaus geschossen:




    Hallo,


    zur Abwechslung mal kein Porling und schon gar keine Schmetterlingstramete ( ;) ;) ) - dies hier sollten denke ich Helmlinge sein. Gefunden am Otterbach / Südpfalz Okt. 2015. Wobei ich kaum denke dass wir hier zu einer Artbestimmung kommen, da nur die beiden Fotos vorhanden sind. Aber evtl. gibt es doch den einen oder anderen Tipp, der ein gewisses Gefühl in dieser umfangreichen Gattung gibt.

    Hallo Pablo,
    danke für Dein Portrait. Da geben die Bilder bei 123... doch nur einen schwachen Ausschnitt der Möglichkeiten wieder. Wenn ich mir Deine Bilder insbesondere von Dossenwald / Friedrichsfeld anschaue finde ich mich hier sehr gut wieder. Und Kiefer passt aj auch zu Deinen Funden. Trotzdem schaue ich am Wochenende noch in die Kiste ...

    Hallo Pablo,
    den hatte ich auch gesehen aber wegen der Feinporigkeit schnell verworfen. Das passte mir so überhaupt nicht zu menen Bildern. Und ob ich den auch gesammelt hatte - möglich, am Sonntag soll es ja schon wieder regnen, da schaue ich mal in meine Kiste. Morgen geht's aber erstmal wieder zum Otterbach, mal sehen was sich zu so unmöglicher Jahreszeit so findet.


    Und die Kleinen habe ich erst auf dem Foto entdeckt, muss ich mr mal auch in Ruhe anschauen, was Du da ins Spiel bringst.

    Hallo Stefan - nimm den davor - das ist garantiert keine ;) . Aber auch hier habe ich es zwar befürchtet, aber aufgrund des Stielansatzes und da die OS so ganz glatt war dann doch verworfen.

    Dieser Porling von Okt. 2015 aber gleichenorts, auffällig glatt, hellbraun, feinporig, mit weißer Zuwachskante und irgendwie angedeutetem Stiel. Auf jeden Fall Laubholz, genaueres leider nicht notiert. Ich habe trotz längerem Suchen leider keine Idee. Kann jemand weiterhelfen?