Beiträge von mollisia


    Hallo,


    es ist eine Lösung, die das ansonsten zum Aufquellen von Exsikkaten verwendete KOH 3% ersetzen soll. Die Vorteile wurden ja schon geschildert.
    Ich selbst habe keine bessere Erfahrung damit gemacht im Vergleich zu KOH 3% und da ich soweiso meistens dann mit Kongorot/NH3 färbe, ist es egal ob ich mit KOH oder GSM aufquelle - oder meist sogar direkt im Kongorot/NH3.


    beste Grüße,
    Andreas


    Hallo HoBi,


    die Adresse stimmt so. Hab extra grad nochmal nachgeschaut. Es heißt Wendhausen udn gehört zu Schellerten, auch wenn das paar Kilometer weg liegt ....


    Und ja, in der Tat, ganz in Eurer Nähe - und da ich in letzter Zeit ziemlich oft in Goslar bin, bin ich eh meist nicht so sehr weit weg von Euch :) :)


    liebe Grüße,
    Andreas
    [hr]
    Ach ja, und ganz herzlichen Dank für das Angebot mit dem Mikroskop, aber ich werde es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ausnutzen müssen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Liebe Pilzfreunde und -freundinnen,


    beim Mikroskopierwochenende von Thomas Schmidt, das ich leiten werde, sind wieder zwei Plätze frei geworden. Falls jemand also kurz entschlossen noch Lust auf einen Kurs für Einsteiger und Fortgeschrittene im kleinen Rahmen hat, der kann sich gerne mit ihm oder mir in Verbindung setzen.
    Zeitpunkt: Fr., 16.2. ab 15:00 Uhr bis So., 18.2. ca. 15:00 Uhr
    Lokalität: Hotel Altes Forsthaus Wendhausen, südlich Hildesheim, direkt an der Autobahnabfahrt Rasthof Hildesheimer Börde (Goslarsche Landstraße 1, 31174 Schellerten).


    Mikroskop kann eventuell gestellt werden.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    also da gibt es bestimmt noch das eine oder andere mehr was man erwähnen könnte, was in Frage kommt. Rigidoporus crocatus sieht aufgrund der sehr engen Poren und der anderen Farbe da wirklich nicht so ganz ähnlich aus.
    Ceriporiopsis gilvescens würde mir noch einfallen, und auch Gloeoporus dichrous, oder eine der Ceriporia-Arten, Junghuhnia spp., ....


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    ich finde die schwärzenden Lyophyllen ausgesprochen spannend, insbesondere die mediterranen/submediterranen. Im Süden gibts auch viel mehr (arten- als auch mengenmäßig) als bei uns.
    In Kroatien habe ich auch schon einige komische Dinger gefunden, die nicht alle so ganz klar sind. Es würde sich auf jeden Fall lohnen, im Süden Kollektionen zu sammeln und zu dokumentieren, damit eine Basis fürs sequenzieren da ist, denn soweit ich bisher gesehen habe ist es recht dürftig was es an Sequenzen zu dieser Gruppe gibt - nicht nur bei GenBank oder Unite ...


    beste Grüße,
    Andreas

    Liebe Kollegen und Kolleginnen,


    zwei Bilder habe ich in wunderschöner Qualität schon erhalten, ausstehen tun noch:


    : Paralepistopsis amoneolens (= Clitocybe amoenolens)
    : Pleurotus pulmonarius
    : Psilocybe cyanescens


    beste Grüße,
    Andreas

    Liebe Kollegen und Kolleginnen,


    für eine Neubearbeitung des KOSMOS-Buches "Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger" suche ich von folgenden fünf Arten noch ein (digitales) Bild.
    Ob es eine Vergütung dafür gibt weiß ich noch nicht sicher, ein Autorenexemplar gibt es natürlich in jedem Falle.


    Paralepistopsis amoneolens (= Clitocybe amoenolens)
    Mycena plumipes (= Mycena strobilicola)
    Pleurotus pulmonarius
    Lepiota elaiophylla
    Psilocybe cyanescens


    Die Bilder dürfen allerdings nicht für einen anderen Pilzführer verwendet worden sein.


    herzlichen Dank für Eure Mithilfe :)
    Andreas

    Hallo Helmut,


    bist Du sicher dass dein Täubling inkrustierte Primordialhyphen hat? Würde ich vom Bild her nicht denken. Makroskopisch tue ich mir auch schwer, diesen Fruchtkörper als lilacea anzusehen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,
    kurzfristig ist ein Platz (oder zwei im Doppelzimmer) in der Mittelmeerwoche in Kroatien frei geworden.
    Für Kurzentschlossene die Gelegenheit, doch noch mitzukommen und das zu einem Sonderpreis - am Sonntag, 29.10. gehts los.
    Wer Interesse hat kann mich gerne kontaktieren.
    Mitfahrgelegenheit wäre eventuell vorhanden.
    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    eigentlich ja Eulen nach Athen getragen wenn ich auch noch meinen Senf dazu gebe nachdem ja Jürgen sich schon geäußert hat.
    Ich kann ihm da absolut beipflichten, auch mein Gedanke war sofort Leccinum schistophilum. Für mich ist die Art besonders dann erkennbar wenn sie schon bei leichter Trockenheit diese Risse in der Huthaut bekommt. Die sind allerdings nicht immer da. Ich habe das als synonym angesehene Leccinum palustre in Finnland gesehen und dort vom Autor (KORHONEN) selbst gezeigt bekommen - da hatte er praktisch nie diese feldrige Oberfläche. Überhaupt bin ich noch nicht so hundrt Prozent glücklich mit der Synonymisierung der beiden Taxa, zumal die palustre die Korhonen mir gezeigt hatte auch nicht so deutlich über rosa nach rötlichgrau verfärbten. Neben der feldrigen Hutoberfläche ist dieses eigenartige Verfärben für mich DAS Kriterium schlechthin. Beim ersten Finden dachte ich noch, es müsse der Pappel-Raufuß sein, und war erstaunt dass das Verfärben doch etwas zu blass sei. Aber durch das Umschlagen in diesen graurosa Ton war ich mir gar nicht sicher ob der Pilz nun zu den Birkenpilzen oder doch eher zu den Rotkappen gehört.
    Mein erster Fund war aus dem Langenschiltacher Moor bei Hornberg, woher auch mehrere Aufnahmen von Raustielröhrlingen im "DÄhncke 1200 Pilze" herstammen.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Peter,


    bis zu einer Neubeschreibung in der Gattung Entoloma ist es ein seeeeehr weiter Weg, das würde ich mir aus dem Kopf schlagen. Ich jedenfalls würde es mir nicht zutrauen wenn es sich nicht um etwas spektakulär anders aussehendes handeln würde. Bei derzeit etwa 400 Arten in Mitteleuropa und über 1000 weltweit, dazu noch etliche Dutzende bis hunderte noch unbeschriebene in den Schubladen der Spezialisten ..... Dazuhin sollte man eine neue Art möglichst mehrfach und an verschiedenen Standorten gefunden haben um sicher zu sein dass die Merkmale auch genetisch fixiert sind und heutzutage ist molekulare Untersuchung eigentlich auch Pflicht.
    Nee nee, also ungeklärte Entolomen überlass ich gerne den Spezialisten und freue mich wenn mal was dabei ist was auch für die was neues ist - beschreiben sollen die das dann, dazu fehlt mit vielzuviel an Überblick :)


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,


    Cathrin und ich haben beim BioKLIM-Projekt gerade eben Aporpium canescens aus den Elsenthaler Leiten bei Grafenau gefunden (naturnaher Buchen-Bergahorn-Mischwald) - Plot ELS 4 (Christoph wird den vielleicht kennen). Vor zwei Wochen hatten wir dagegen Aporpium macroporum im Hans-Watzlik-Hain bei Zwieseler Waldhaus auf dem T4-Transsekt.


    Es war für uns beide ein Erstfund dieser Gattung damals vor zwei Wochen, und nun haben wir gleich kurz danach die zweite Art aus dieser Gattung gefunden! :)


    beste Grüße,
    Cathrin und Andreas

    Hallo abeja,


    also mit sehr schneller, intensiver Guajak-Reaktion kann es keine Russula maculata sein! Wenn die Farben auf meinem Monitor richtig sind, dann ist mir für R. maculata da auch etwas zuviel Rosa drin statt orange.


    CHALANGE (2016) im BSMF geben folgende Guajak-Reaktionen an:
    R. maculata: Stiel 0 - Lamellen 0 (Anmerkung: manchmal +++ nach 20 sek.)
    R. globispora: Stiel +++ - Lamellen +++


    langsam (+) ist nach 20 sek., intensiv (+++) nach bis zu 5 sek.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo Romana,


    Russula globispora ist im Prinzip eine maculata mit großen rundlichen Sporen und einer stärekeren Tendenz zum Gelbflecken (sieht manchmal aus wie ein Heringstäubling ....). Auch hier immer meiner Erfahrung nach ein Rot dass ins Ornage geht und keine Blauanteile hat.
    Beide sind übrigen meist etwas gedrungenere, robustere Pilze, während R. decipiens (wie auch die ähnlichen veternosa und cuprea) etwas schlankere Pilze sind. Natürlich nur eine Tendenz, aber passt schon meistens.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    für mich auch ziemlich eindeutig Russula decipiens, auf jeden Fall NICHT Russula maculata.


    R. maculata hat Farben die von gelb bis orangerot reichen, aber immer im orangeroten Bereich bleiben und nie weinrot (also mit Blauanteil) sind. Ich finde die Bilder farblich durchaus typisch, kann keinen Blaustich erkennen auf meinem Monitor.
    Ökologisch gesehen gehört R. maculata in den Kalk-Buchenwald, während R. decipiens in den basischen bis schwach sauren Eichenwald gehört - mag sien dass es jeweils Ausnahmen gibt, aber generell passt das ökologisch schon so.


    R. decipiens habe ich im Nordharz (Harly) letzte Woche schon in erstaunlich großer Anzahl gefunden, typischer Begleiter ist Lactarius insulsus, während R. maculata in Jena schon vor drei bis vier Wochen da war.


    beste Grüße,
    Andreas


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    1) Einer der wollstieligen Schirmlinge, vermutlich Lepiota clypeolaria selbst - ziemlich durchnässt
    2) absolut unbestimmbar
    3) vielleicht ein Steinpilz? Jedenfalls wohl ein Röhrling, und da gibts dann nicht sooo viel in den finnischen Wäldern. War das direkt an der Küste in Strandnähe?
    4) da sehe ich eher einen alten, durchweichten Pfeffer-Röhrling denn einen Sandröhrling, vor allem auch wegen der geringen Größe und dem dünnen Stiel.


    Leider gehen die Bilder weiterhin nicht besonders groß, aber da eh die meisten Details fehlen ist es nicht so gravierend.


    beste Grüße,
    Andreas
    [hr]
    Hallo,


    Ergänzung zu Pablos Tipps:


    Bild 4 ist vermutlich Hygrocybe mucronella, ganz vielleicht auch insipida. An den Kirschroten mag ich nicht so recht glauben, dazu ist mir der gelbe Rand zu deutlich kontrastierend


    Bild 10: Ist der Zweifarbige Scheidenstreifling, der bisher Amanita battarrae hies und jetzt A. umbrinolutea heißen soll - leider.
    Das was jetzt A. battarrae heißen soll ist eine mediterrane Laubwaldart die in Finnland nicht vorkommen kann, weil es dort nur ganz im Süden bei Helsinki Eichenwälder gibt, die aber nicht annähernd mediterran/submediterrane Elemente aufweisen.


    Bild 13: Halte ich für Kahlen Krempling mit Goldschimmel.


    beste Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    tja, ich schwanke zwischen dem den Eberhard meint und dem der so ähnlich aussieht - ich hab mal den ähnlichen genommen *ggg*
    Die beiden hab ich auch schon live miteinander verwechselt *schäm*


    bin gespannt,
    Andreas